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The Book of Eli [Blu-ray]
 
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The Book of Eli [Blu-ray]

Denzel Washington , Gary Oldman , Albert Hughes , Allen Hughes    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (217 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Denzel Washington, Gary Oldman, Mila Kunis, Jennifer Beals, Tom Waits
  • Regisseur(e): Albert Hughes, Allen Hughes
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 26. August 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 117 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (217 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003BY0SB8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 411 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Nach einer Katastrophe, die fast alles Leben auf Erden ausgelöscht hat, bahnt sich im Jahr 2044 ein einsamer Wanderer seinen Weg auf zerstörten Freeways und durch kalte Ruinen. Die Umgebung ist feindselig, überall könnten marodierende Banden zuschlagen und ein Schluck Wasser oder ein paar Schuhe entscheiden, wer unter Jägern und Gejagten den nächsten Tag erlebt. Der Name des Wanderers ist Eli (Denzel Washington). Obwohl er nicht weiß, ob es tatsächlich irgendwo noch Hoffnung für die Zivilisation gibt, ist er unterwegs nach Westen. Im Gepäck ein mysteriöses Buch, das auch von anderen manisch begehrt und von Eli mit seinem Leben geschützt wird. In einer zerfallenen Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren herrscht, trifft Eli auf den despotischen Carnegie (Gary Oldman), der seinem Geheimnis bald auf die Schliche kommt. Zwar kann sich Eli zunächst der Waffengewalt von Carnegies Schergen erwehren und mit Hilfe der jungen Solara (Mila Kunis) flüchten. Doch beim nächsten Wiedertreffen der Kontrahenten wird Eli nicht nur seines Besitzes beraubt, sondern auch mit einem Bauchschuß zum Sterben zurückgelassen. Carnegie scheint sein Ziel erreicht zu haben. Bis Eli die Kraft und den Glauben an sich selbst findet, um noch einmal auf¬zustehen - und am Ende seines Weges all seine verblüffenden Geheimnisse preiszugeben

Book of Eli
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Book of Eli

Produktbeschreibungen

Nach einer Katastrophe, die fast alles Leben auf Erden ausgelöscht hat, bahnt sich im Jahr 2044 ein einsamer Wanderer seinen Weg auf zerstörten Freeways und durch kalte Ruinen. Die Umgebung ist feindselig, überall könnten marodierende Banden zuschlagen und ein Schluck Wasser oder ein paar Schuhe entscheiden, wer unter Jägern und Gejagten den nächsten Tag erlebt. Der Name des Wanderers ist Eli (Denzel Washington). Obwohl er nicht weiß, ob es tatsächlich irgendwo noch Hoffnung für die Zivilisation gibt, ist er unterwegs nach Westen. Im Gepäck ein mysteriöses Buch, das auch von anderen manisch begehrt und von Eli mit seinem Leben geschützt wird. In einer zerfallenen Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren herrscht, trifft Eli auf den despotischen Carnegie (Gary Oldman), der seinem Geheimnis bald auf die Schliche kommt. Zwar kann sich Eli zunächst der Waffengewalt von Carnegies Schergen erwehren und mit Hilfe der jungen Solara (Mila Kunis) flüchten. Doch beim nächsten Wiedertreffen der Kontrahenten wird Eli nicht nur seines Besitzes beraubt, sondern auch mit einem Bauchschuß zum Sterben zurückgelassen. Carnegie scheint sein Ziel erreicht zu haben. Bis Eli die Kraft und den Glauben an sich selbst findet, um noch einmal aufzustehen - und am Ende seines Weges all seine verblüffenden

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315 von 369 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dimitar Stoykow VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Hallo liebe Leser und potentielle Käufer,

zu allererst: ich finde den Film gut. Tolle Optik, gute Hauptdarsteller, universelle Geschichte, überraschend angemessender Schluß.
Natürlich handelt es sich wieder um eine subjektiv objektive Meinung, nichts für ungut.

Erwartung:

Als ich vor Monaten den Trailer zu TBoE gesehen habe, dachte ich nur: "Den Film musst Du sehen, endlich mal wieder ein Kinofilm mit dem Thema Postapokalypse."
So weit, so gut, leider lief der Film nicht im Kino bei uns und so musste ich auf die Erscheinung der DVD warten. Zwischendurch hatte ich den Film ganz vergessen und - und jetzt kommt das eigentlich Wichtige an der Vorgeschichte - ich hat so GAR KEINE Erwartungen an den Film. Ich habe mir weder Making-ofs angeschaut noch irgendetwas zur Handlung durchgelesen. Ich wusste nur Gary Oldman und Denzel Washington spielen mit. Ich hatte keine Ahnung um welches Buch, welchen Helden, welche Geschichte es geht.

Optischer Eindruck:

Die DVD musste also nach dem Erscheinen her. Der große Tag kam und mit ihm die DVD: Kinoabend zu Hause auf dem Sofa.
Ja nun, was soll ich sagen. Der erste Eindruck - optischerweise - war: "Gut gemacht, Jungs." Endlich mal wieder ein schlüssiges Konzept, wo die Optik die Geschichte bedient und nicht nur Mittel zum Selbstzweck ist; passt, wie die Faust auf's Auge. Die Landschaft, die Kamerawinkel, die Art und Weise der Erzählung und die damit einhergehende Kohärenz von Optik, Sound und Geschichte, für mich ein wahrer Augenschmauß. Allein die Eingangsszene, die einen ganz, ganz absichtlich in eine andere Richtung führt. Fallout, blau-grau und düster, kaum Hintergrundgeräusche und dann der Revolver und... na ja, nicht zu viel, sonst würde ich ja vorweg greifen. Jedenfalls geht es danach ganz anders weiter, anders als erwartet (wenn man die Trailer nicht gesehen hat). Der Film bleibt dann auch bis zum Ende seiner Linie treu und mir sind keine Schwächen oder Makel an der so geschaffenen fiktiven Realität aufgefallen. Man spürt die Hitze, kneift automatisch die Augen ein bisschen zu, wenn unsere Protagonisten in das gleißende Sonnenlicht hinaustreten.

Die Extras behaupten zwar, das die Optik was ganz Tolles und Einzigartiges ist und so noch nie dagewesen sei, aber das kann man ruhig unter Hype verbuchen. Natürlich gab es schon andere Filme mit ähnlicher Optik, nehmen wir nur einmal Mad Max, oder die Juggers oder beispielsweise Slipstream (der Film mit Mark 'Luke Skywalker' Hamill). Trotzdem, nach wie vor, tolle visuelle Leistung!

Ballereien und andere Effekte:

Wunderbar gemacht. Ich mag es, wenn sich Effekte demütig der Geschichte unterordnen. Natürlich gibt es das eine oder andere Feuerwerk. Ich würde mir z.B. gut überlegen, mir ein einsam gelegenes Haus in der Wüste zuzulegen, jetzt, da ich den Film gesehen habe. Lieber zahle ich für etwas stabileres mehr, man weiß einfach nie, wer klingeln kommt. Aber, was soll's, Filme dürfen Spezialeffekte haben, und wenn sich diese so schlüssig in den Film einbetten lassen, dann profitiert der Film auch davon.

Schauspieler:

Mein lieber Scholli, das hätte ich nicht gedacht: Denzel Washington als einsamer, wettergegerbter und schweigsamer Suchender und Wanderer. Weniger ist hier eindeutig mehr und so ist sehr ertragreich gewesen, dass die Sprüche und Dialoge dieses Herren bei den Dreharbeiten zusammengestrichen worden sind, wohl von ihm selbst. Ich war ganz erschrocken, als er dann doch sprach. Da sieht man mal wieder bewiesen, was alles nicht unbedingt nötig ist, wenn man andere Mittel nutzen kann. Und das liefert uns eine sehr überzeugende Darstellung von Seiten Herrn D.W. Gestik und Mimik, beide harmonieren fast ausnahmslos mit dem Drumherum und dem, das erzählt werden soll. Ich habe ihm die Rolle abgekauft und mir persönlich hat Herr D.W. eine seiner bisher stärksten Leistungen abgegeben.

Der Gute ist nur so gut, wie der Böse. Hand drauf. Mr. Gary Oldman hat es mal wieder geschafft, mich zu verblüffen. Ich gebe zu, er war auch einer der Gründe, mir diesen Film anzuschauen. Allerdings spielt er den Bösen ' und das ist nur ein Cliché in diesem Film, denn wirklich gut oder böse gibt es nicht, sondern "nur" menschlich ' bravourös. Klug, gebildet, skrupellos, menschlich und seiner eigenen Hybris verfallen. Was will man mehr. Es gab Momente wo ich gehofft habe, dass sich Protagonist und Antagonist am Ende zusammenraufen. Dass das nicht machbar war, war mir zwar klar, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Einfach köstlich: in seiner ersten Szene liest er ein Buch über Mussolini, damit war (mir) alles klar.

Überhaupt ist die Ambivalenz der beiden oben Genannten ein zentrales, wenn auch unterschwelliges Thema der gesamten Geschichte und hat mich die ganze Zeit in ihrem Bann gehabt. Jede Figur in diesem Film hat diese mindestens zwei Facetten. Das hat sehr zur Glaubwürdigkeit beigetragen. Vielen Dank dafür.

Jennifer Beals und Mila Kunis waren in Ordnung. Jennifer Beals kenne ich eigentlich nur aus Flashdance und es war mir ein angenehmes Wiedersehen, sie hat ihre Sache gut gemacht, ich hätte gern etwas mehr von ihr gesehen und von ihrem Charakter erfahren. Dasselbe gilt für Mila Kunis, die sicherlich die meisten von 'Die wilden Siebziger' kennen werden. Sie war stellenweise etwas blass (es geht hier nicht um die Hautfarbe!) neben Herrn D.W., aber sie hat sich redlich bemüht, Schritt zu halten und das ist ihr stellenweise gelungen.

Plot: (Achtung: SPOILER!!!)

Die Grundzüge des Plots sind an sich nichts Neues. Ich sehe Parallelen zu manchem Italo-Western oder manchem Sience-Fiction-Film, gerade den etwas älteren. Was hier jedoch zu sagen ist, ist dass die Geschichte sehr gut umgesetzt wurde. Wir haben hier eine einfach gestrickte Erzählung welche die eine oder andere Tiefgründigkeit durchblicken lässt. Ich behaupte hier sogar, dass uns einiges an Geschichte bzw. Plot vorenthalten worden ist, dass hin und wieder die Akteure unverhofft und teilweise zwar erahnbar aber doch nicht genau nachvollziehbar reagieren, ist ein Indiz dafür, dass hier etwas rausgeschnitten worden ist.

Symbolik: (Achtung: wieder SPOILER)#

Ja, es ist die Bibel, und wisst Ihr was? Es ist mir Wurscht. Ich hätte es zwar besser gefunden, die Leute im unklaren darüber zu lassen, welches religiöse Buch es ist, aber da hätte man so universelle Stellen nehmen müssen, dass es viele nicht verstanden hätten. Egal welches Buch es nun sonst gewesen wäre, immer wären Leute auf die Barrikaden gesprungen und hätten gewettert. Dieser Film ist beileibe keine Predigt. Dass ein Mensch anderen nicht hilft, die in Bedrängnis sind und Gef
ahr laufen, getötet und vergewaltigt zu werden, und das nur um auf seinem Weg zu bleiben, wie er meint, ist keine gute Werbung für eine Religion.
Dass das Buch am Ende erst einmal seinen Platz neben anderen religiösen Büchern findet, finde ich angemessen und ich will mich gar nicht erst darauf einlassen herum zu diskutieren, warum das eine Buch dicker als das andere oder edler gebunden ist. Das können gerne die 'Kirchengelehrten' und Kirchengelehrten übernehmen. Die Aussage des Filmes bleibt dieselbe: Religion hat Macht und man braucht Menschen, um sie zu nutzen.

Was ich wirklich schade finde ist, dass die Bibel in dem DVD-Menü durch das Kreuz klar als solche erkennbar ist. Da hätte ich mir lieber ein blankes Cover gewünscht. Das ist ein unnötiger Vorweggriff. Im Film wurde das Buch ja lange Zeit aus entsprechend günstigen Kamerawinkeln gezeigt, welche kaschierten, dass das Buch die Bibel ist und was wie darin geschrieben steht. Und diese Doppeldeutigkeit der Brailleschrift war einfach fantastisch. Eine wirklich elegante Lösung, welche mich sehr überrascht hat.

Fazit:

Ich kann diesen Film gerne weiterempfehlen. Er hat seine Wahrheiten, er hat seine Clichés, er hat seine Qualitäten und er hat mich die ganze Zeit an die Mattscheibe gefesselt. Ich habe nicht zwangsläufig an das Christentum oder an die Bibel gedacht, sondern war einfach nur erstaunt, wie ähnlich die Prozesse nach dem Niedergang einer Gesellschaft sein müssen und mich gefragt, ob nicht auch der Glaube an die menschliche Vernunft und deren Möglichkeiten, in das Reich der Religionen gehören. Starker Tobak, huiuiui. (*schmunzel*)
Es ist ein guter Film mit einer stark erzählten Geschichte, die zu unterhalten weiß. Die Schauspieler sind gut gecastet, die technichen Möglichkeiten und Effekte bedienen den Film in einer angenehmen und sehr dienlichen Weise, die dem ganzen Filmerlebnis hier allemal zugute kommt.

Bestes Zitat:

'Es hat schon einmal funktioniert!'

Lieben werden ihn:
Leute, die dystopischer Geschichten mögen
Leute, die Italo-Western lieben
Leute, die auch mal einer Geschichte mit stellenweise wenigen Worten folgen mögen
Leute, die kritischen Betrachtungen zum Thema Religion nicht aus dem Weg gehen

Und nun bedanke ich mich für Eure/Ihre Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen und verbleibe mit den Worten von Herrn Robert E. Howard (Autor von 'Conan'): 'Auf Zivilisation folgt stets die Barbarei, welche die natürliche Lebenform des Menschen ist.'*

*Bitte nagelt mich nicht auf den genauen Wortlaut fest.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr gut 6. November 2011
Format:Blu-ray
Dieser Film hat zwar einen sehr religiösen Touch aber Denzel Washington verkörpert diese religiösen Outsider besonders gut. Ein sehr spannendes Endzeit Movie mit sehr guter Besetzung und viel Spannung.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Florian Hoffmann TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray
Schon seit Ewigkeiten sind die Menschen fasziniert von möglichen Weltuntergangsmöglichkeiten, unzählige Autoren und Filmemacher haben darüber gegrübelt und über die letzten Jahrzehnte ihre Versionen dazu geliefert. Immer mal wieder gibt es Epidemien, die die Menschheit auslöschen, wie in "I Am Legend", "Children of Men" oder vielen Zombiefilmen, dann sind es mal Naturkatastrophen, wie beispielsweise in "Waterworld" oder "The Day After Tomorrow". Dann gab es noch hunderte Alieninvasionen usw. Mit am beliebtesten in moderner Fiktion sind aber Horrorszenarien, die durch einen nuklearen Holocaust resultieren, wie etwa in "On the Beach", "Mad Max" oder den "Terminator" Filmen.

Nun präsentieren die Hughes Brüder (Menace II Society, Dead Presidents & From Hell) und Debütautor Gary Whitta mit "The Book of Eli" ihre recht eigenwillige Perspektive zum Thema, die sich trotz kleiner Mängel durchaus sehen lassen kann und mit einer gewissen Frische an die Sache herangeht.

Die genauen Hintergründe der Apokalypse sind unklar und der Film spielt in einer wüsten, fast völlig zerstörten Welt, aus der jegliches Leben, inklusive Pflanzen, regelrecht ausgesaugt wurde und fast durchweg (dank Nachbearbeitung) in Grautönen gehalten ist. Die Szenerie ist nicht neu und erinnert wohl am ehesten an die "Mad Max" Filme, doch die Hughes Brüder injizieren dem Film eine kräftige Dosis visuellen Einfallsreichtum, aus dem eine Vielzahl visuell höchst stimulierender Bilder resultieren.
Schon von Beginn an fühlt man sich von der zunächst hyperstylisierten Welt aufgesaugt, in der aber nie Computereffekte die Überhand gewinnen. Die Inszenierung läuft auf einem schmalen Grad zwischen trockenem Realismus und stilisierten Hochglanz-Bildern, die einfach faszinieren.

Zur hochkarätigen Atmosphäre gesellt sich ein überragender, sehr alternativer Soundtrack vom Briten Atticus Ross, der u.a. für Nine Inch Nails gearbeitet hat und mit seiner ersten Spielfilmarbeit etwas geleistet hat, dass sich beim ersten Hören vom Filmmusik Allerlei abhebt. Die Musik passt perfekt und untermalt die außergewöhnlichen Bilder enorm ausdrucksstark.

Im Mittelpunkt des Films steht ein Einzelgänger (Denzel Washington), der seit 30 Jahren (!) durch das zerstörte Amerika wandelt und ein mysteriöses Buch bei sich trägt, das er notfalls auch mit seinem Leben beschützen würde. Er bahnt sich seinen Weg nach Westen und wird immer wieder von degenerierten Gangs überfallen, die er scheinbar mühelos in aufwändigen, vielleicht etwas zu sehr auf cool getrimmten, aber trotzdem sehr stylischen Kampfszenen niedermetzelt. Eines Tages kommt er in ein kleines Kaff in der Wüste, dass in etwa aussieht wie die schlimmste Western-Stadt aller Zeiten, in der ein Patriarch namens Carnegie (Gary Oldman) herrscht, der auf der Suche nach einem bestimmten Buch ist, dass wohl der Protagonist zufällig bei sich trägt, aber definitiv nicht hergeben will...

Der Film macht zunächst ein großes Geheimnis daraus, um was es sich bei dem Buch handelt, doch aufmerksame Zuschauer sollten die Sache eigentlich schnell durchschauen. Gerade hiermit bringen die Filmemacher eine interessante Wendung ein, die die einen Zuschauer abstößt und die anderen fasziniert und sogar berührt, doch man muss sagen, dass die ganze Idee definitiv originell ist und "The Book of Eli" wohl zu einem der mutigsten und außergewöhnlichsten Mainstream-Filme der letzten Jahre macht. Die Botschaft, die der Film vermittelt, ist hochinteressant und regt zum Nachdenken an, die Tatsache, dass der Film so viele Schauwerte besitzt und stark besetzt ist, macht ihn natürlich noch spannender.

Auch wenn viele Zuschauer einige Handlungselemente absurd finden und nach Logikfehlern suchen (die man vielleicht auch findet), kann man nicht abstreiten, dass der Streifen verdammt unterhaltsam ist. Denzel Washington ist bekanntlich einer der Schauspieler, deren Präsenz einen Film alleine tragen kann und auf den immer Verlass ist. Das ist auch hier der Fall und neben überzeugendem Schauspiel hat man ihm diesmal sogar noch einige coole Kampfszenen spendiert. Gary Oldman gibt endlich nochmal wie zu "Leon - Der Profi" und "Air Force One"-Zeiten einen manchmal leicht überspitzt gespielten aber amüsanten Fiesling, der allerdings gewisse Grauschattierungen aufweist und nicht einfach nur Böse ist. Ray Stevenson ("Rom", "Punischer: War Zone") spielt seine rechte Hand auf eine interessante Weise, die nicht so eindimensional ist, wie man es erwarten könnte. Mila Kunis ("Forgetting Sarah Marshall", "Die wilden 70er") ist als Carnegies Stieftochter ebenso wie Jennifer Beals als ihre Mutter nicht viel mehr als hübsche Beiwerk.

"The Book of Eli" ist ein hochambitionierter Film, der zwar nicht immer perfekt schlüssig ist und manchmal ein wenig über das Ziel hinausschießt, aber weit mehr zu sagen und zu zeigen hat, als der Durchschnittsblockbuster. Die Hughes Brüder haben viele visuell höchst raffinierte und krachend-spektakuläre Szenen ausgesponnen, bei denen einem schon mal der Atem stehen bleibt. Etwas schade ist vielleicht die Tatsache, dass das eigentlich sehr gelungene Produktions- und Kostümdesign manchmal schlampig wirkt, beispielsweise bei dem Mila Kunis Charakter Solara, die trotz Apokalypse immer wie aus dem Ei gepellt aussieht, richtig schicke, scheinbar frisch gewaschene Kleider trägt und strahlend weiße Zähne hat.

Doch das sind letztlich Kleinigkeiten, es steht jedoch die Tatsache, dass der Film stark polarisiert und eindeutig nicht jedermanns Geschmack ist. Wer nach reiner Action aus ist, ist jedenfalls fehl am Platz.

Das Bild der Blu-Ray zeigt sich in makellosem Zustand und der oft sehr räumliche dts Master Ton haut immer mal wieder richtig rein. Bei den Extras sticht vor allem das 17-minütige Feuture "Elis Reise" heraus, das viele Gedankengänge der Filmemacher recht tiefgründig beleuchtet und iteressante Einblicke in die Produktion und die Arbeitsweise der Brüder liefert. Ganz nett ist auch noch die fünfminütige Animation "Lost Tales", die Carnegies Hintergrundgeschichte im Stil einer Graphic Novel darstellt. Der fünfminütige Clip "Die Musik von The Book of Eli" hätte allerdings interessanter ausfallen können und auch sonst bieten die Extras etwas wenig. Dennoch ein sehr lohnenswertes Paket.
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Es bleibt dabei ( für mich jedenfalls ), was Denzel anpackt, wird klasse.
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Vor 2 Monaten von Chris.W. veröffentlicht
The Book of Eli
Am Anfang weiß mann nicht so richtig worum es eigendlich geht, aber bald wieß mann
das es um die Biebel geht und Hoffnung den Menchen bringen soll. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Diddi 2009 veröffentlicht
Inkonsistent und pathetisch
ACHTUNG SPOILER!

Mich hatte der Film interessiert, weil darin mit Denzel Washington und Gary Oldman zwei gute Schauspieler mitwirken, und weil ich erhofft hatte, dass... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Solipsist in a Cloud veröffentlicht
JESUS reloaded
Eigentlich ein guter Endzeithriller,der aber zu sehr in in eine Jesus Comeback Film abdriftet.
Man erfaehrt auch zu wenig uber Eli selber und was eigentlich passiert ist. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Uschu veröffentlicht
Endzeit mal anders
Guter Film, der zum Nachdenken anregt.

Nicht so plump wie Mad Max und ähnliche Filme, sehenswert, zum zweimal sehen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von A. Armborst veröffentlicht
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