Der Börsianer Sherman McCoy hat eine Affäre mit Maria Ruskin, die er am Flughafen abholt um gemeinsam in ein Appartement zu fahren. Beide verirren sich mit dem Auto jedoch in der gefährlichen Bronx, die von Schwarzen dominiert wird. Sherman fühlt sich von zwei Schwarzen bedroht und Maria fährt gegen einen von ihnen, der fortan dann im Koma liegt. Sherman möchte zur Polizei, doch Maria hält ihn davon ab und überredet ihn lieber mit ihr ins Bett zu steigen. Die Sache scheint schon halb vergessen, doch die Polizei rollt den Fall auf und kommt Sherman auf die Spur. Dieser fängt daraufhin an seine gesellschaftlich hochgelegenen und noblen Kreise zu missachten...
Diese Tragikomödie und Verfilmung von Tom Wolfes Roman blüht nur geradezu vor Satire. Die höheren Kreise werden entlarvt und bloßgestellt durch die Figur Sherman und dies wird auf so abstruse Weise getan, dass es schon nahezu witzig wirkt zu erkennen, wie Gesellschaft durch filmische Darstellung parodiert werden kann. "Fegefeuer der Eitelkeiten" ist durchsetzt von Sex, Humor und Tragik, insofern möchte man als Betrachter zwar einerseits lachen, doch andererseits fühlt man sich schuldig für die Figuren Sherman und Maria, die mit ihren Offenbarungen gegenüber der Polizei viel zu lange warten. Die Figur Maria ist gut charakterisiert: Nymphomanisch,selbstsüchtig, wenig Aufmerksamkeit besitzend und das Leben genießend ohne dabei auf andere Menschen mit Problemen zu achten. Dieser Charakter spielt eine entscheidende Rolle, denn dies wird ihr letztendlich zum Verhängnis. Brian de Palma hat als Regisseur die Darsteller gut ausgesucht, denn Tom Hanks kommt fabelhaft zur Geltung durch sein sehr markantes amerikanisches Gesicht und insbesondere durch diese Rolle als Verführter, stressiger Börsenmakler und letztendlich Gewinner der ganzen Geschichte, der sich über die Abstrusität des ganzen Falls insgeheim mokiert.
Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.