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Produktinformation
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Er sieht phänomenal gut aus, er schafft für den Zuschauer sowohl einen emotionalen als auch intellektuellen Zugang zu seiner Rolle, er ist zuweilen sowohl lustig als auch leidenschaftlich -- warum gelang es bislang nur Genrefilmen wie Die Maske des Zorro oder Desperado seinen Charme und seine Wärme einzufangen? Seine fünf Filme mit dem leidenschaftlichen spanischen Regisseur Pedro Almodovar (Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs, Das Gesetz der Begierde, Matador, Labyrinth der Leidenschaften und Feßle mich!) bewiesen, dass Banderas ein vielseitiger Schauspieler ist, dem es gelingt, anspruchsvolle Rollen mit komischen wie ernsthaften Ansätzen zu versehen. Aber Hollywood scheint nicht so recht zu wissen, was es mit ihm anfangen soll und der Gedanke ist schon bestürzend, dass die zahlreichen Nieten, die seine Filmografie zumüllen, wirklich die besten Projekte sein sollen, die ihm angeboten wurden.
The Body ist bei weitem nicht sein schlechtester Film -- er ist hervorragend fotografiert, und obwohl das Drehbuch versucht, religiöse und politische Themen anzuschneiden, die weit außerhalb seiner Reichweite liegen, sind die Dialoge ziemlich gut geschrieben, und die Charaktere besitzen eine gewisse Tiefe. Aber warum besetzt man einen Schauspieler, der so viel Sexappeal besitzt wie Antonio Banderas, als Priester? Bitte, gib doch irgendjemand diesem Mann jene Rollen, die er eigentlich verdient hätte! --Bret Fetzer
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Im Film wird in Jerusalem ein Skelett gefunden, dass die selben Wundmale wie Jesus (Löcher in Händen und Füßen, Narben an der Stirn, etc.) aufweist. Der Verdacht kommt auf, es könne sich tatsächlich um Jesus handeln. Der Vatikan schickt daraufhin einen Priester (genial: Antonio Banderas abseits - fast - aller Action), um die vermeintliche Sensation im Keim zu ersticken. Doch er stösst auf den Widerstand einer charismatische Archäologien (Olivia Williams), die natürlich ihren Fund zu beweisen versucht. Darüber hinaus kommt es auch zu religiösen Konflikten, denn die örtlichen Juden bekommen Wind von der Sache und wollen Jesus als nicht-auferstanden wissen, um ihren Glauben zu bewahrheiten ...
Obwohl es sich um einen amerikanischer Film mit zwei Hollywood-Schauspielern handelt, ist er überaus authentisch gemacht (Drehorte in Italien und Israel) und absolut durchzogen von der christlichen Wahrheit: es werden Themen wie Erlösung, Nächstenliebe und die alleinige Rettung durch Gnade angesprochen. Es wurde im Film also nichts verfälscht, um irgendeiner Schablone gerecht zu werden. Bibelstellen sind getreu und auch die katholische Kirche, mit ihren eher machtpolitischen, denn religiösen Tendenzen, bekommt ihr Fett ab.
Den Sternabzug gibts für das leider etwas schwach ausgefallene Ende (mitsamt Auflösung) und der eher mäßigen Qualität der Synchronisation. Das Bild selbst ist auch nicht das Beste, passt aber so gut zum Film.
Wer also an einem intelligenten Film interessiert ist, der auch zum Nachdenken anregt, kann auf The Body mit ruhigem Gewissen zurückgreifen, da Jesus Christus als Stellvertreter des Christentums ohnedies kein Thema ist, das man mit dem Abschalten des Fernsehers abgeschlossen haben sollte.
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