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The Blair Witch Project [VHS]

335 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Heather Donahue, Michael Williams, Joshua Leonard, Bob Griffith, Jim King
  • Format: PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: AVU
  • Erscheinungstermin: 12. September 2000
  • Spieldauer: 78 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (335 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004WN4S
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.784 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Am 21. Oktober 1994 brechen die drei Filmstudenten Heather Donahue, Michael Williams und Joshua Leonard in den Blackhill Forest in Maryland auf. Dort wollen sie einen Dokumentarfilm über eine legendäre Spukgestalt drehen, die sogenannte Hexe von Blair. Man hört nie wieder von ihnen... Ein Jahr später wird ihr Filmmaterial gefunden. Die erhaltenen Filmaufnahmen sind ihr Vermächtnis. Sie zeigen die letzten Tage der Filmemacher, ihre quälende fünftägige Wanderung durch den undurchdringlichen Wald und die grauenerregenden Vorgänge, die zu ihrem Verschwinden geführt haben...

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Disc 1: Blair Witch Project incl. Curse of the Blair Witch

Ein jeder, der nach dem Anschauen eines Horrorfilms auch nur im entferntesten Probleme hat einzuschlafen, sollte um das Blair Witch Project einen großen Bogen machen. Dieser Film verursacht eine Gänsehaut, die für Tage bestehen bleibt. Der Respekt für den Effekt, den diese angeblich reale Dokumentation erzielt, gebührt den Filmemachern Daniel Myrick und Eduardo Sanchez, die drei junge Schauspieler (Heather Donahue, Michael Williams und Josh Leonard) mit einer Video- und Campingausrüstung ausstatteten und Fragmente einer Geschichte ins Gepäck steckten. Sie kutschierten die drei dann in einen Wald in Maryland, wo sie sie alleine ließen -- mit dem Auftrag, nach den Fragmenten des Buches den Film zu drehen. Dann begannen die Filmemacher die drei zu erschrecken und zu verwirren. All das wurde auf Video festgehalten. Klingt verrückt, aber es hat funktioniert. Über 130 Millionen Dollar hat der Film in den USA eingespielt, und das bei einem Budget von gerade einmal 40.000 Dollar!

Das Blair Witch Projekt führt uns auf die Spur von drei Filmstudenten, die eine Dokumentation über die legendäre Blair Witch in Burkittsville, Maryland, drehen wollen. Zuerst filmen sie ein paar Bauernlümmel (und erhalten dabei einige Informationen über die sagenumwobene Hexe), dann gehen die drei unter der Führung von Heather (die Schauspieler tragen im Film ihre eigenen Namen!) in den nahegelegenen Wald, in dem die Hexe angeblich leben soll. Von diesem Trip kehren die drei niemals zurück. Was wir, die Zuschauer, sehen, ist das "rekonstruierte" Material, das die drei der Nachwelt hinterlassen haben. Material, das nur bedingt erschlossen und verstanden werden kann. Die drei, so erfährt der Zuschauer, haben sich im Wald verirrt, wo sie von einer unbekannten Kreatur in Angst und Schrecken versetzt wurden.

Die Meisterleistung dieses Filmes besteht darin, dass man nie zu sehen bekommt, was die drei terrorisiert. Und dieser Terror ist schlimmer als der, den man für gewöhnlich zu sehen bekommt. Dieser Effekt wird durch die wackelnde, seekrankmachende "Kameraarbeit" verstärkt, die dadurch entstehende Atmosphäre des Filmes ist eine der bedrohlichsten, angsteinflößendsten, verstörendsten in der gesamten Geschichte des Horrorfilmes. Lediglich die langweiligen Dialoge stören in diesem Gesamtbild.

In den deutschen Kinos war der Film bei weitem nicht so erfolgreich, wie man sich dies erhofft hatte. Das hat jedoch vor allem damit zu tun, dass der Hype, der in den USA im Vorfeld des Filmes stattgefunden hat, in Deutschland ausgeblieben ist. So wurden in den USA schon Monate vor Kinostart Werbungen geschaltet, wurde die Homepage durch Werbung bekannt gemacht, womit das Gefühl erzeugt wurde, den Film gesehen haben zu müssen (überhaupt wurden mehrere Millionen Dollar in die Werbekampagne gesteckt -- so viel zu dem Thema, dass der Film als solches nur 40.000 Dollar gekostet hat).

Curse of the Blair Witch

Fragen Sie sich auch, wer diese "Blair Witch" eigentlich war; worum es bei dieser Legende aus Burkittsville im US-Bundesstaat Maryland überhaupt ging? Oder was denn die angehende Filmemacherin Heather eigentlich so sehr faszinierte und dazu führte, dass sie, Mike und Josh spurlos verschwanden? Lassen Sie sich all diese Fragen von Curse of the Blair Witch auf einmal beantworten, einem "Dokumentarfilm", der ursprünglich als absatzfördernde Marketingmaßnahme für den Film The Blair Witch Project für den Science-Fiction-Fernsehkanal "Sci-Fi Channel" produziert wurde. Curse of the Blair Witch ist völlig frei erfunden und befasst sich sowohl mit der Vergangenheit als auch mit der Gegenwart. Es bietet zahlreiche Informationen über den Blair-Witch-Mythos wie auch das Verschwinden von Heather, Josh und Mike. Man erfährt, dass die ursprüngliche Blair-Hexe eine gewisse Elly Kedward war, die 1785 beschuldigt wurde, sich des Blutes einiger Kinder bemächtigt zu haben. Sie wurde schließlich im strengen Winter in den Wald verbannt und dem Tod überlassen. Zu ihrem grausigen und blutigen Vermächtnis gehören verschwundene Kinder, verseuchtes Wasser, Männer mit aufgeschlitzten Bäuchen und ein Serienkindermörder, der behauptet, vom "Geist einer alten Frau" heimgesucht worden zu sein. Abgesehen vom etwas schwachen "Wochenschau"-Filmmaterial über den Serienmörder werden all diese faszinierenden Informationen auf überzeugende und äußerst beunruhigende Weise präsentiert.

Curse of the Blair Witch wird Sie womöglich mehr fesseln als der Film. Es beschwört die großartige "In Search of..."-Sensationsserie der Siebzigerjahre herauf, eine der wichtigsten Inspirationsquellen der Filmemacher Daniel Myrick und Eduardo Sanchez. Filmmaterial über die Suche nach Heather, Josh und Mike verleihen dem Ganzen die Atmosphäre eines Tatsachenberichts, werfen aber wenig Licht auf ihr mysteriöses Verschwinden oder ihre Persönlichkeiten. Im Grunde handelt es sich hier um einen Anreiz, den eigentlichen Film zu sehen. Trotzdem, The Blair Witch Project bot nur dürftige Informationen über die Legende, die den Wald von Burkittsville heimsuchte, und diese clever konstruierte Pseudo-Doku wird Ihr Wissen aus dem Film bestens ergänzen.

Disc 2:The Last Broadcast

Vergleiche mit The Blair Witch Project sind beim gänsehautauslösenden, komischen Pseudo-Dokumentarfilm der Filmemacher Stefan Avalos und Lance Weiler, dem einfallsreichen, satirischen The Last Broadcast, unausweichlich. Außer der Tatsache, dass er etwa zur gleichen Zeit gedreht wurde und allgemeine Anerkennung fand (wenn auch ohne Blair-Witch-mäßigen Marketing-Aufwand), erzählt auch The Last Broadcast die Geschichte der vom Schicksal verfolgten Mühen einiger Amateur-Filmemacher, die eine mysteriöse, mörderische Legende in einem düsteren Wald zurückverfolgen. Hmm -- kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? Nun, eigentlich hat The Last Broadcast einen ganz anderen Ansatz zu dieser Grundidee -- einen, der mehr Medien-Know-how besitzt als Blair Witch.

Es stellt sich heraus, dass es sich hier um die jüngste Folge der Akte-X-ähnlichen Fernsehshow Fact or Fiction handelt, deren inkompetente Moderatoren (gespielt von Avalos und Weiler selbst) beabsichtigen, im Rahmen ihrer aktuellen Suche nach dem Bigfoot-ähnlichen "Jersey Devil" aus der Tiefe der Wälder New Jerseys live zu berichten. Sie schließen sich mit zwei Fans zusammen, die Sie online vom Computer aus unterstützten, und begeben sich mit ihrem Equipment in den winterlichen Wald. Nur einer, der unheimliche Jim mit den übernatürlichen Fähigkeiten (Jim Seward), kehrt zurück und wird prompt des Mordes an den drei anderen beschuldigt. Obwohl es auch Filmmaterial vorzuweisen hat, das von den "toten" Filmemachern stammt, ist The Last Broadcast in formaler Hinsicht viel mehr wie ein Dokumentarfilm aufgemacht, komplett mit einem übereifrigen, sensationslüsternen Moderator (David Leigh) und viel Background-Filmmaterial. Wir erfahren vom Vorleben der Opfer, den eingegangenen 911-Notrufen, dem Mordprozess, den von der Anklage übersehenen Unstimmigkeiten und der mühsamen Arbeit bei der Rekonstruktion des Filmbestands, die das Geheimnis über den wahren Mörder lüften könnte. The Last Broadcast, für ganze 900 Dollar ausschließlich mit Digitalkameras gedreht und auf Digitalsystemen geschnitten, kann sich sehen lassen und beweist einen scharfen, satirischen Blick beim Verulken der Medien -- Avalos und Weiler haben ihr Medium und ihre Botschaft fest im Griff. Der Film macht irgendwann eine scharfe Wendung, die den Zuschauer, der vom Vorangegangenen bezaubert war, entweder verärgern oder zumindest überraschen könnte. Aber sie ist kaum der Rede wert. Und im Gegensatz zu The Blair Witch Project, beantwortet The Last Broadcast alle mysteriösen Fragen, die es aufwirft. --Mark Englehart -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von mischka am 28. Januar 2014
Format: DVD
War bei Kinostart von BWP damals im Kino und weiß noch,als Horrorfan,dass ich den Film sehr gruselig und angenehm anders fand. Soweit ich mich erinnere buhten alle damals den Film im Kinosaal aus,was ich sogar etwas nachvollziehen konnte.
Die Kampagne im Vorfeld,alles sei echtes Filmmaterial etc. war mir bekannt,mir war aber auch klar,dass das nur Marketingstrategie gewesen ist.
BWP als Vorreiter des Found Footage Films ist definitiv genauso Geschmackssache mit alles was im Subgenre folgte. Es gibt entweder die Zuschauer,die ETWAS sehen möchten oder die,bei denen es reicht,wenn sich der Horror im KOPF abspielt. BWP erreichte dies,meiner Meinung nach,blendend,ist gut gespielt und minimalistisch gehalten. Selbst heutige Found Footage Filme wie Paranormal Activity bedienen sich CGI Effekten,bei Blair Witch gabs sowas nicht. Der Film lebt also mehr als alle anderen Vertreter seiner Art von dem, was man nicht sieht sondern nur hört oder erahnt. Selbst hier gibts kein schockierendes Finale zu sehen,es sei denn,man hat den Gesprächen der Schauspieler zugehört,dann versteht man das Ende und wenn mans kapiert hat,wirkt der Film umso gruseliger...wenn man sich darauf einlässt.
Wer BWP noch nicht kennt,aber Found Footage gut findet,sollte ihn mal gesehen haben,dass es vor nur 15 Jahren NOCH minimalistischer im Kino zuging als mit den heutigen Filmen gleicher Machart.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von HegauS am 24. März 2015
Format: DVD Verifizierter Kauf
Endlich habe ich eine "Bildungslücke" im Horrorkino schließen können und mir diesen Kultfilm angesehen. "BWP" ist wohl verantwortlich für einige tolle Found-Footage-Filmreihen (z.B. REC oder VHS) und weniger gute Filmreihen (z.B. Paranormal Activity/Investigations), da durch den sagenhaften Erfolg ein Trend an Handkamera-Streifen ausgelöst wurde.
Diese haben für die Produzenten eigentlich nur Vorteile: Man benötigt kaum Geld für die Produktion und holt dafür ordentlich Schotter herein. Aber genug Rumgelaber, mal schauen ob "BWP" seinen Vorschusslorbeeren gerecht wird.

Ich denke dieser Film zündet heutzutage nur, wenn man sich ihn möglichst alleine anschaut und sich voll und ganz darauf einlässt! Wer dies nicht tut, wird sich wohl wundern, ob abgesehen von viel Bäumen und Laub auch irgendwas zu sehen war. Wenn man "BWP" nur nebenher laufen lässt kann man sich den gleich sparen. Denn wer den Film nicht aufmerksam verfolgt, wird auch das meiner Meinung nach geniale Ende nicht nachvollziehen.

Der Film lebt von der Phantasie der Zuschauer, und wer diese nicht mitbringt wird sich hier zu Tode langweilen. Im Gegensatz zu den meisten heutigen Genrevertretern springt einem bei "BWP" das Grauen nicht unübersehbar ins Gesicht, sondern bleibt verborgen. Das erklärt wohl die teils schlechten Bewertungen, da man wohl mit einem Schocker gerechnet hat. Das wird einem nicht geboten, vielmehr wird übel mit der Phantasie des Zuschauers gespielt.

Es ist überaus interessant zu beobachten, wie die Protagonisten nach und nach durchdrehen, was angesichts der Lage verständlich ist.
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30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von hankcgn VINE-PRODUKTTESTER am 29. August 2002
Format: Videokassette
Vorab sei gesagt, dieser Film spaltet generell den Cineasten in 2 Lager, entweder man liebt oder hasst ihn. Man kann in diesem Streifen langweiliges, Handkamerawackeln, hysterisches Gekreische und minutenlange Schwärze erkennen und sich denken, was n Müll, ich aber fand ihn äusserst interessant, da so noch nie vorher gesehen, die Darsteller agierten sehr authentisch, da gehört hysterisches Gekreische nun mal dazu. Des weiteren ist die einfache aber sehr mitreissende Story psychologisch sehr geschickt aufgebaut und ging mir jedenfalls in den letzten 20 Minuten total an die Nerven, was bis dato noch kein einziger Horrorfilm geschafft hat. Der wahre Horror entsteht in der eigenen Phantasie, die durch die Machart und die Story dieses Streifens nachhaltig stark involviert wird. In letzter Zeit habe ich auch nicht das starke Bedürfnis, im Dunkeln durch den Wald zu spazieren. Ein einzigartiger Film, ein Marketingprojekt? Egal, aber ein verdammt unheimliches. Genial.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von erhard.ahmann am 31. Juli 2011
Format: DVD
lieben oder hassen. dazwischen geht wohl nichts. wer subtilen, hyperrealen und zähen horror mag, ist bestens bedient. ob zu hause via dvd (vorzugsweise allein im haus) oder (viel besser) im kino, natürlich spätvorstellung, zu fuß nach hause, am besten durch den park!): das wimmern und heulen wirkt. schnellen schrittes bin ich nach hause gegegengen. und nur auf belebten straßen! wunderbar wurde die gute alte lovecraftsche regel umgesetzt, das "absolute grauen" in der vergangenheit anzusiedeln und den zuschauer in der gegenwart langsam, in das crescendo aus angst und verzweiflung der vergangenheit zu führen. denn wenn alles schon vorbei ist, dann muss es eine erklärung geben. aber man hofft vergeblich auf diese katharsis. man möge sich noch so sehr wünschen, das rätsel würde sich lösen - es löst sich nicht. nie. und deshalb wirkt der horror, obwohl wir außer wald im herbst, taschenlampe im zelt, holzhaufensybolik usw. gar nichts sehen. aber wir hören, und wie. und wir haben den dringenden wunsch nach aufklärung, nach erlösung: je länger wir im dunkeln tappen, desto mnehr wollen wir licht und endlich klarheit - die wir nicht bekommen. und deshalb sind wir geschockt! Blair Witch Project ist ein film, bei dem die spannung über die gesamte filmdauer stetig zunimmt bis zum absolut nervenaufreibenden und erschaudernden finale. durch den einsatz der ich-Perspektive kommt eine maximale nähe zum geschehen auf. ich habe wirklich mitgelitten... Einfach Genial!
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