Ladies & Gentlemen - Welcome To The Black Parade! Und wie man sich sofort willkommen fühlt, schon bei den ersten Takten. "The Black Parade" startet fulminant und steht seinem Vorgänger "Three Cheers For Sweet Revenge" in nur wenig nach. Wie schon "Three Cheers..." hält das Album sein von Anfang an hohes Niveau fast bis zum Schlusstakt durch. Da fetzen einem die Riffs um die Ohren, Gitarrenwände schmiegen sich zeitlupenhaft ins Ohr, die Vocals schreien, flehen, kreischen und umgarnen einen mit den unverwechselbaren Melodien. Mit Referenzinszenierungen der Kollegen Queen, Pink Floyd und natürlich auch der Punk-Heroen Green Day kann "The Black Parade" wahrhaft mithalten. Und wenn dann sogar Liza Minelli einen Gastauftritt beim theatralischen "Mama" hat, ist das wie die Krönung der Queen. Ein großes Album, bei dem es lediglich zu bemängeln gibt, dass es nicht wirklich anders als die anderen Referenzwerke oder auch das eigene Vorgängeralbum ist - aber Stagnation auf solch hohem Niveau nimmt man dann auch gerne in Kauf. À Propos Kauf - unbedingt kaufen, denn die ganze Aufmachung der CD, des Booklets und die Songs selbst ergeben ein wunderbar stimmiges Gesamtwerk!