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"It's a new dawn, it's a new day, it's a new life for me", wird in dem souligen Intro von "Bob N'I" gesungen, das urplötzlich in einen Old-School-Track übergeht. Mit Sirenengeheul startet "The Grunge", eine dramatische Up-Tempo-Nummer im Stile der Bobby-Digital-Alben, allerdings sind die düsteren Soundscapes verschwunden. Das wuchtige und funkige "We Pop" bringt den Häftling Dirt McGirt, besser bekannt als Ol' Dirty Bastard, ins Spiel.
Ein weiteres Wu-Mitglied, Masta Killa, gastiert auf dem sehr schönen, songartigen "Grits", was Hafergrütze bedeutet, die in der Kindheit von RZA oft auf dem Tisch stand. Mit "Fast Cars" feat. Ghostface Killa dagegen steht RZA mit beiden Beinen im HipHop, während er im Track "Drink, Smoke And Fuck" mit Textzeilen wie "...all we wanna do is drink, smoke and fuck..." inklusive Werbung für Heineken oder Beck's die kurzzeitige Metamorphose in die Partysau Bobby Digital vollzieht.
Doch gegen Ende der Platte, im hinreißenden "The Birth", sind die Worte: "Don't call me Bobby no more, my name is Prince Rakeem." Vor der Krönung gibt es noch "The Whistle" zu hören, und es führt einen in dopige und wohlige Wu-Klanglandschaften zurück. "Wherever I Go" ist der vielleicht traurigste Track auf Birth Of A Prince, "A Day To God Is 1.000 Years" im Gegensatz die pure, in Soul getauchte Grazie.
So erweckt das Album Track für Track eine kleine Liebe, die nicht sofort entbrennt, sondern sich bei jedem Durchlauf vergrößert. Aber das ist ja meistens die Liebe, die am längsten hält. --Sven Niechziol
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