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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
The Big Five For Live ist das dritte Buch von John Strelecky, das auch in Deutschland erschienen ist.
Die Geschichte ist komplett fiktiv. Thomas Derale ist die fiktive Person die der ebenfalls fiktive Joe Pogrete als Gegenüber beschreibt.
Joe ist unglücklich in seinem (beruflichen) Leben als er Thomas, dem sehr erfolgreichen Großunternehmer, begegnet. Der Hinweis dies sei ein guter 'Museumstag' ist die erste Methapher die John Strelecky einführt.
Von Metaphern ist dieses Buch voll. Und diese werden in einer nett erzählten Geschichte auch gut lesbar präsentiert. Das Buch zu lesen ist leichter, als bei vielen anderen Büchern die sich mit dem Thema Führung (im Englischen steht der Begriff 'leadership') beschäftigen. Die Metaphern und Bilder die Strelecky beschreibt, empfinde ich als wirklich hilfreich. So zum Beispiel die Frage, ob Menschen den Zweck Ihrer Existenz mit einem Satz benennen können oder die Frage der persönlichen 'big five' ' welche Dinge in meinem Leben möchte ich wirklich erleben und umsetzen? Das erinnert ein wenig an den Film 'The Bucket List' ' auf Deutsch: 'Das beste kommt zum Schluss' mit Jack Nicholson und Morgan Freeman. Was mache ich mit meinem Lebens, angesichts des Wissens um meine Endlichkeit? Im Film weiß Carter, dass er bald sterben muss und trifft anschließend die Entscheidung seine bucket list abzuarbeiten, eine Art 'to-do-Liste' von dem, was man im Leben erlebet haben möchte. Im Buch ist es Thomas Derale der weiß, das er bald sterben muss und gibt seine Essentials an Führungsprinzipien noch einmal komprimiert weiter. Thomas Derale ist toll! Er wird von allen Mitarbeitern geliebt! Tritt mit jedem MitarbeiterInnen immer in persönlichen Kontakt und als er am Ende stirbt, bauen seine MitarbeiterInnen ihm noch zu Lebzeiten ein echtes Museum mit seinen wichtigsten Prinzipien und den Menschen, die dazu ein Feedback an Thomas geben, dass von lauter Liebe und Dankbarkeit geprägt ist.
Für mich als deutschen Leser ist der Schreibstil zwischenzeitlich kaum zu ertragen, zu überzeichnet kommt der 'großartige' Thomas daher. Zu bescheiden, zu liebevoll zu wissend ist die Person beschrieben, als dass ich sie als Person annehmen kann.
Auffällig ist, dass bei amazon.com nur sieben Rezensionen zu finden sind, bei Amazon Deutschland dagegen fast 80 Rezensionen! In den USA ist das Buch auch zurzeit nur gebraucht zu bekommen, in Deutschland ist es mehrfach wieder aufgelegt worden. Es scheint also sehr wohl für deutsche Leser relevant zu sein.
Und das finde ich letztlich auch! Denn das Nachdenken über die Bilder und Metaphern die Strelecky aufruft für Menschen, die Führungsaufgaben und Personalverantwortung stehen, halte ich für bedeutsam.
Was ist mein Zweck der Existenz? Was sind meine 'big five'? Und kann ich die wirklich benennen? Komme ich auf die Idee, dass diese big five in meinem beruflichen Umfeld gelebt werden müssen oder ich den Job wechseln sollte?
Diese Grundidee findet sich bereits in seinem Roman 'Safari des Lebens'. Überhaupt findet sich vieles auch in 'Das Cafe am Rande des Lebens'. Strelecky hat Themen, die mit dem Bereich der Achtsamkeit für die großen Sinnfragen im Leben zu tun haben.
Wer dieses Buch liest, sollte aber auch vorgewarnt sein, dass Strelecky zur Redundanz neigt. Die wichtigen Themen und Thesen tauchen nicht ein, nicht zwei sondern dreimal und mehr auf.
Die aufgeführten Grundsätze zum Thema Mitarbeiterführung, Firmenentwicklung, Optimierung von Arbeitsprozessen sind hilfreich aber auch sehr holzschnittartig dargestellt. Zu sehr schwarz-weiß. Und immer wieder der großartige Thomas, der dankbare Joe, Maggie, die liebende Ehefrau von Thomas....
Letztlich 'spielt' Strelecky mit menschlichen Sehnsüchten und Hoffnungen, die in uns sind und bei denen wir auf Antworten hoffen. Das ist legitim und am Ende versuche ich eklektizistisch das Gute zu nehmen und mich an der Überzeichnung der Story und der Personen nicht zu stoßen. Mir jedenfalls gelingt es und ich fand das Buch dadurch letztlich sehr anregend.

Aufgrund der massiven Überzeichnung gibt es aber dennoch nur 3 Sterne.
Ich wünschte mir sehr, Strelecky würde die Themen noch einmal in einem neuen Roman (?) aufnehmen und weniger holzschnittartig schreiben. Dann gäbe es von mir jedenfalls volle fünf Sterne!
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55 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Dezember 2010
Eigentlich habe ich von Führungsnovellen keine hohe Meinung: Oft wird die komplexe Realität so sehr verkitscht, dass man nichts für seinen Alltag lernen kann. Bei diesem Buch ist das anders, weil die Geschichte nicht in einem Märchen- oder Fabelland spielt (wie z.B. Die Mäusestrategie für Manager: Veränderungen erfolgreich begegnen), sondern in der Geschäftswelt:

Da ist Joe, ein Angesteller, der mit seinem Schicksal hadert. Sein Leben verläuft ziellos, bis er Tom kennenlernt, einen weisen Geschäftsmann. Dessen Philosophie ist ebenso schlicht wie effektiv: Jeder seiner Mitarbeiter soll fünf Ziele kennen, die er im Leben verwirklichen will. Mit anderen Worten: Er gibt seinen Angestellten keine Ziele vor (wie es der typische Chef täte), sondern steht ihnen als Weiterentwicklungshelfer zur Seite.

Diese Philosophie ist derart überzeugend, dass Joe sie für sich nutzen, seine Wünsche ergründen und zu einem glücklicheren Arbeitsleben finden kann. Ein erfrischendes Buch, bei dem sich Handlung und Tiefgang abwechseln und eine lesenswerte Mischung ergeben.

Passagenweise hat mich die Führungsphilosophie stark an Ansätze aus dem äußerst lesenswerten Die 100 besten Coaching-Übungen: Das große Workbook für Einsteiger und Profis zur Entwicklung der eigenen Coaching-Fähigkeiten erinnert, das neben dem Coachen auch den coachenden Führungsstil lehrt.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hallo,

John Strelecky hat ein sehr lesenswertes Buch geschrieben: einen Roman, in dem Führungsprinzipien gelehrt werden. - Eine Erzählung mit Realitätsgehalt sozusagen.
- "Gelehrt" darum, weil es so furchtbar viel Handlung in dem Buch nicht gibt, und es eben um eine Führungsmethode geht, die dargelegt wird:

Joe Pogrete ist auf einem Urlaub in Spanien, als er von einer Freundin - Maggie Derale - erfährt, daß ihr Ehemann und sein bester Freund - Thomas Derale - aufgrund einer schweren Krankheit im Sterben liegt.
Joe tritt umgehend die Heimreise an, und trifft im Flugzeug auf Sonja, eine bis jetzt Unbekannte. - Ihr - und damit uns - erzählt er seine Geschichte über das Zusammentreffen mit Thomas vor Jahren, und zudem etliches über dessen Führungsphilosophie.
Zurück in den USA geht er sofort ins Krankenhaus und wohnt dann für die nächste Zeit im Haus der Freunde, um sie zu stützen und bei ihnen zu sein.
Thomas - der in den Folgewochen körperlich deutlich abbaut - wird nun in dieser Phase derjenige, der uns lehrt. - Und das bis hin zu seinem Tod, wobei er auf den letzten Seiten noch eine Interviewreihe für einen TV-Sender mit seinen Lehre gibt (also ein weiteres "Lehrkapitel" mit nochmals anderer "Überschrift").

Im wesentlichen geht es in der Geschichte um die "besondere Führungspersönichkeit" Thomas Derale, seinen Führungsstil, Die "Big Five for Life" (BFFL), den ZDE (Zweck der Existenz) und darum, daß alle Menschen in der Umgebung dieser Persönlichkeit überaus glücklich zu sein scheinen.

Das Buch ist lesenswert, ja, aber ich möchte einige Punkte ansprechen, warum ich nur 4 Sterne vergebe, statt 5:

1. Nach dem Lesen des Buches war ich etwas enttäuscht, denn so furchtbar viel Neues habe ich darin nicht erfahren. - "Finde Deinen Sinn im Leben und arbeite dort und damit, womit Du am meisten Erfüllung erlebst" ist nicht neu, und eigentlich hatte ich gehofft, mehr "Neues" zu erfahren;
2. wie oben schon angesprochen, ALLE in Thomas Derales Welt (immerhin 13 oder 14 Firmen mit mehreren tausend Mitarbeitern) scheinen glücklich zu sein. - Naja, also in einem Roman ist das sicher möglich, aber in der Realität gibt es immer "Probleme", Unzufriedene, Menschen, die anderer Meinung sind etc.. - Von dieser Sorte werden im Buch nur drei angesprochen, und das nur nebenher: I. diejenigen, die nicht ihre "Leidenschaft" (die BFFL und den ZDE) dort haben, wo Tomas Derale sie in seinen Firmen hat: von diesen sagt er, müsse und mußte man sich schon trennen: wie das von statten ging, wird nicht erläutert; II. diejenigen, die nicht nach diesen Prinzipien führen (z.B. Konkurrenten): sie werden erwähnt, aber mehr auch nicht; III. Kunden, denen zum Zeitpunkt X etwas nicht geboten werden konnte, da man gerade einen Engpaß hatte. - Man versuchte sie zu binden, bzw. sie mit fixen Lieferterminen zu halten.
Insofern wäre es schön gewesen, wenn das Buch erklärt hätte, wie das "Krisenmanagement" dieser Philosophie aussieht.
3. insgesamt ist die Geschichte zwar spannend erzählt, aber trotzdem ist es eher leichte Lektüre. -
So furchtbar in die Tiefe geht sie nicht. -
Z.B. scheint mir auch das Thema "Produktivitätsfrage", das Joe mit Sonja im Flugzeug behandelt, "Hahnebüchen". - Als ich das gelesen habe, habe ich mich nicht besonders wohl gefühlt, denn diese dort aufgemachte Rechnung kommt mit zu vielen ,Unbekannten' aus. - Sicher ist der dahinter stehende Ansatz: "Mit ZDE und BFFL kann eine Firma mehr Gewinn bzw. weniger Gewinnausfall haben" des Nachdenkens wert, aber wirklichen Realitätsgehalt scheint dieses Zahlenspiel im Buch nicht zu haben.
4. die Geschichte ist eine Erzählung, ein Roman, Fiktion: eine schlichte Erfindung. - Die Führungsprinzipien an sich sicher nicht, aber die Welt, die uns hier vorgestellt wird, ist eine "Glücksgeschichte mit schwachdramatischem Ende", denn es geht ja eigentlich gar nicht um Thomas Derale, sondern eben um die Führungsphilosophie, und die "lebt" ja über ihren Schöpfer hinaus.
5. Leider sind die meisten deutschen (in Deutschland tätigen) Firmen - ich würde von über 99% sprechen - von dieser ZDE-BFFL-Linie beinahe unendlich weit entfernt, denn schon das Prinzip "stelle den passenden Mitarbeiter ein, nicht den hochqualifiziertesten" wird häufig nicht praktiziert, von weiteren Lebensinhalten sei gleich gar nicht gesprochen.

Fazit:
Johnst Stelecky hat uns mit Thomas Derale einen "tragischen Helden" vorgestellt, der über ein ausgezeichnetes Führungskonzept verfügt. - Leider "hinkt" die Geschichte (die Fiktion) in mancherlei Hinsicht. Und ob das Konzept wirklich ein Führungskonzept für "angestellte Leiter" ist, oder doch eher nur für selbständige Unternehmer, muß sich noch in der Realität erweisen. - Außer einzelne Firmenbereiche sind weitgehend autark, oder ganze Firmen "schalten um".

Gut ist auf jeden Fall, daß es (wie andere auch) zeigt, daß Mitarbeiter mehr sind und - vor allem - mehr KÖNNEN, als schlicht eine vordefinierte Funktion in einem großen "Räderwerk" der Kategorie "Unternehmen" oder auch Verwaltung zu übernehmen.

Das Buch leistet einen Beitrag dazu, Mitarbeiter als Potenzial für die höchsten Unternehmensziele zu sehen, indem es die "Quadratur des Kreises" vollführt: sogenannte "Softskills", die in der Realität nur "Beiwerk" sind, werden in diesem Buch zu Hardskills. - Ein Quantensprung!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2009
klasse Buch!!
Die Vorstellung, das eigene Leben (das wirklich gelebte Leben nicht etwa das erträumte Leben) würde am Ende als Museum errichtet werden (mit Bildern und Videobeiträgen) in dem man nach dem Tod für immer als Führer unterwegs sein soll, bringt einen doch sehr zum Nachdenken.
Das Buch hat auch bewirkt, dass ich versucht habe meine persönlichen "Big Five for Life" herauszuarbeiten.
So sehr man sich freut, dass die Inhalte so einfach und einleuchtend sind, ist man jedoch etwas über die Einfachheit der Sprache enttäuscht.
Leider bleibt das Buch doch meist theoretisch - wenn wirklich praktische Beispiele abgefragt werden, wie z.B. bei den "Fernseh-Auftritten" der Hauptperson wird leider die Sendezeit knapp.

Trotzdem sehr lesenswert!!

Zufälliger Weise (oder auch nicht) habe ich direkt zuvor das Buch "Last Lecture" von Randy Pausch gelesen. Sie haben eins gemeinsam:
Es geht darum, wie man sein Leben lebt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2012
Wer (wie der Rezensent)die Erfolgsliteratur und auch diejenige rund um das große Thema 'Persönlichkeitsentwicklung' gut kennt, wird in 'The Big Five for Life' wenig Neues finden. Aber diese Gruppe ist auch gar nicht die, die John Strelecky erreichen will. Dem Autor geht es ganz offensichtlich primär um Leute, die sich bis jetzt noch gar nicht oder kaum mit dem Thema 'Lebensziele' auseinandergesetzt haben. Leute, die von ihrem bisherigen Berufsweg und dem damit verbundenen Alltag eher frustriert sind und eine ordentliche Portion an frischer Lebensenergie benötigen. Leute wie Joe.
In John Streleckys Metapher ist Joe ein wenig antriebsstarker Angestellter, der eine tiefe Freundschaft mit dem charismatischen Unternehmer Thomas entwickelt. Mit der Geschichte entfaltet John Strelecky sein Thema 'Lebensziele' und ermutigt damit den Leser sich seine eigene, ganz persönliche Vision von seinem Leben zu schaffen (Strelecky gibt also selbst keine Vision ' außer der von einem glücklichen Arbeitsleben- vor. Sehr wohltuend.). Eine Vision, die kein Wolkenkuckucksheim bleiben muss, sondern eine, die Tag für Tag in die Wirklichkeit umgesetzt wird. Das Buch ist vor allem als Einsteigerbuch in die erwähnten Themenbereiche hervorragend geeignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Mai 2014
Nachdem ein Freund von diesem Buch berichtet hat fand ich das Thema sehr interessant und beschloss mir das Buch zu kaufen.
Das Buch lässt sich super leicht lesen und man kommt schnell vorwärts da es nur knapp über 200 Seiten hat. Außerdem gefällt mir der Stil der das Thema als Geschichte erzählt und nicht als simpler "Verbesser-dein-Leben" Ratgeber daher kommt.
Das Buch ist unterhaltsam und vermittelt zugleich interessante Ansätze und Ideen die einem helfen sein Leben erfolgreicher und glücklicher zu leben.
ABER:
Ab der Hälfte etwa richtet sich das Buch fast ausschließlich an Manager, und Führungskräfte. Das finde ich ein wenig schade, da die Ideen im Prinzip für jeden geeignet sind. Außerdem werden manche Themen leider nur zu oberflächlich behandelt und es fehlt ein wenig der Tiefgang. Hier hätten vielleicht ein paar zusätzliche Seiten nicht geschadet.
FAZIT:
Ein durchaus zu empfehlendes Buch für jeden, nicht nur für Manager und Führungskräfte. An einigen Stellen fehlt jedoch der Tiefgang und es bleibt oberflächlich. Die zweite Hälfte ist eher für Führungskräfte geschrieben. Das Buch könnte durch den Umfang um 1-2 Euro billiger sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2011
Die Idee, Sachbuchinhalte in Romanform zu vermitteln, ist nicht neu, begeistert mich aber immer noch sehr.
Thomas, ein sehr charismatischer Unternehmer, begegnet joe, einem frustierten Angestellten.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, in der Thomas viel von seiner Führungskräfteweisheit weiter gibt. Eine sehr ganzheitliche, am Menschen orientierte Sicht auf Unternehmensführung.
Aber auch darüber hinaus enthält es sehr viel Lebensweisheit.
Die Tiefe dieses Buches ist berührend.
Die Zufriedenheitskurve mit dem eigenen Leben muss im Laufe der Jahre nach oben gehen.
Der Zweck der Existenz (ZDE), den jeder Mensch für sich selber definieren muss, und die Big Five for Life sollen der Gradmesser für die eigenen Lebensziele sein.
Wenn etwas deinen ZDE und deine Big Five fördert, dann mach es , wenn nicht, dann lass es bleiben.

Also, meine Big for Five Life habe ich bereits formuliert. Kurz das Buch ist nicht nur wunderschön zu lesen, fesselnd und berührend, sondern prägt nachhaltig das eigene Leben.
Echte Empfehlung!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2013
Vor etwa 2 Jahren bekam ich zu Weihnachten „The Big Five for Life“ von John Strelecky (DTV 2009, 240 Seiten, 8,90 EUR) geschenkt. Ich kann weder den Autor noch den Titel, also half ein schneller Blick bei Amazon: dort ist es regelmäßig als Bestseller in der Kategorie Lebensführung und Management gelistet und hat zahlreiche fantastische Bewertung. „Wenn Jeder so denken und handeln würde, egal ob Chef oder Angestellter, wäre Arbeit gleich Freizeit und das Leben und die Menschen viel entspannter“, „John Strelecky hat hier weit mehr als einen Roman geschaffen, dieses Buch hat Potenzial den Leser tief im Herzen zu berühren und die Sichtweise des Einzelnen zu verändern, denn nur mit dem Herzen sieht man gut.“ – Kurzum, es sah so aus als wäre es einer der bescheuerten Alles-wird-gut-Ratgeber, die ich auf den Tod nicht ausstehen kann und so ließ ich das Buch erst einmal liegen.
Im Herbst nahm ich es dann während einer langen Bahnfahrt doch zur Hand und war einfach überwältigt. Obwohl es (zumindest in der deutschen Übersetzung) sehr einfach geschrieben ist und die Geschichte keine große Dynamik aufbaut, bewegen einen die Erkenntnisse Strelecky’s doch zutiefst.
In der Geschichte geht es um Joe, einen unzufriedenen Angestellten, der auf dem Weg zur Arbeit den charismatischen Geschäftsmann Thomas kennenlernt. Dieser wird zu Joes Mentor und offenbart ihm die Geheimnisse seines Erfolgs. Seine Unternehmen führt Thomas anhand zweier Leitlinien: Jeder Mitarbeiter muss seine Bestimmung sowie seine „Big Five for Life“ kennen, also wissen, welche fünf Ziele er im Leben erreichen will. Diese Ideen – sozusagen Thomas’ Vermächtnis – erklärt Joe im Laufe des Buches wiederum selbst ein unbekannten Frau, die er im Flugzeug trifft.
Strelecky zeichnet mit Thomas Derale einen Idealunternehmer, der so ein Gutmensch ist und noch dazu immer und mit allem erfolgreich, dass es beinahe wehtut. Thomas’ Art, seine Unternehmen zu führen ist dabei beispielhaft und könnte (bzw. besser sollte) damit gerade heute ein gutes Vorbild für Führungskräfte sein. Da er von jedem Mitarbeiter verlangt, seine „Big Five“ und seinen „Zweck der Existenz“ (Bestimmung) zu kennen, arbeitet er nur mit Leuten zusammen, die sich mit ihm, seinen Idealen und dem Unternehmen vollkommen identifizieren. Im Gegenzug gewährt Thomas ihnen viele Freiheiten, fördert ihre Kreativität, unterstützt sie bei Ausgründungen und sorgt allgemein für eine äußerst wertschätzende Atmosphäre. – Keine Frage, wäre dieses Konzept so einfach in die Praxis zu übertragen, hätte zweifellos fast jeder wesentlich mehr Freude an seiner Arbeit, wäre produktiver, glücklicher und auch den Unternehmen ginge es so wesentlich besser. – Letzteres unterstreicht Strelecky durch immer wieder im Text eingestreute einfache Rechenbeispiele, z.B. über steigende Produktivität durch geringere Mitarbeiterfluktuation, Kosten-Aufwand-Nutzen-Denken, Kundenbeziehungs- und Produktmanagement und vieles mehr.
Selten hat mich ein Buch so gefesselt und fasziniert. In den folgenden Wochen habe ich es noch zweimal gelesen und mir zum ersten Mal in meinem Leben wirklich tiefgehende Gedanken gemacht, was ich eigentlich erreichen will. – Was sind meine Big Five for Life? Inzwischen bin ich auf dieser Entdeckungsreise schon etwas weiter gekommen, habe zwar noch nicht alles erreicht, kenne aber inzwischen die grobe Richtung meiner Reise. Am wichtigsten war vielleicht die Erkenntnis, aus jedem Tag einen guten Museumstag zu machen. Inzwischen nehme ich mir nicht nur mehr Zeit für die Menschen, die mir wichtig sind und für die Dinge, die ich gern tue, sondern habe auch einen neuen Job in einem neuen Umfeld, das meinen Big Five mehr entspricht.
Bleibt festzuhalten: Ein erfrischendes Buch, bei dem sich Handlung und Tiefgang abwechseln und eine lesenswerte Mischung ergeben. Es eignet sich besonders für diejenigen, die noch am Anfang ihres beruflichen Werdegangs stehen und nicht genau wissen welchen Weg sie einschlagen sollen. Es sei aber auch Führungskräften aller Branchen empfohlen, die schon durch das Verständnis der ein oder anderen dargestellten Methode die Motivation ihrer Mitarbeiter vermutlich enorm steigern können. Denn Streleckys kurzweilige Geschichte zeigt auf, was Unternehmen mit einer attraktiven (und vor allem gelebten) Vision alles erreichen können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 2013
Mitarbeiterführung, Managementtheorie einmal anders. Leicht lesbar. Enthält einige wesentliche Kernaussagen. Autor nähert sich dem Thema (aber) nicht wissenschaftlich. Läßt sich in einem Zug durchlesen und setzt keine Vorkenntnisse voraus.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
238 Seiten lockere, leicht zu lesende Lektüre über Leben und Arbeiten und wie man Beides optimal übereinander schieben kann und soll.
Ein Stern Abzug für die seichte und sehr amerikanische Geschichte. Der Untertitel lügt leider, weil Sie in diesem Buch nichts über das erfahren, was im Leben wirklich zählt.
Für Menschen in der Arbeitswelt trotzdem ein lesenswertes Buch, dass denjenigen helfen kann, die sich in ihrem Arbeitsumfeld ständig unwohl fühlen. Im Grunde sagt das Buch, dass jeder seines Glückes Schmied ist und den Job hat, den er verdient (Jobs kommen durch gegenseitig unterschriebene Arbeitsverhältnisse zustande, nicht durch Zwang;-)
Wer wirklich etwas über Mitarbeiterführung lernen will, sollte sich ein Sachbuch wie Maliks "Führen, Leisten, Leben" oder wer die Romanform bevorzugt, "Konsequent" zulegen.
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