Produktinformation
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| 1. Der Hexer | |||
| 2. Der Hund von Blackwood Castle | |||
| 3. Der unheimliche Mönch | |||
| 4. Der Gorilla von Soho | |||
| 5. Der Bucklige von Soho | |||
| 6. Die blaue Hand | |||
| 7. Das Gesicht im Dunkeln | |||
| 8. Der schwarze Abt | |||
| 9. Der Zinker | |||
| 10. Soho | |||
| 11. Die Gruft im Rätselschloss | |||
| 12. Theme For Lucy | |||
| 13. Susan And Jim | |||
| 14. The Face Of Love | |||
| 15. Der Fälscher von London | |||
| 16. Die Tote aus der Themse | |||
| 17. Aha! | |||
| 18. Walking Dandy | |||
| 19. Das Geheimnis der weissen Nonne | |||
| 20. Der Mönch mit der Peitsche | |||
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The Best Of Edgar Wallace räumt der musikalischen Untermalung der Filme, die eigentlich weitaus mehr als dass ist, ihr verdientes Augenmerk ein. Insgesamt beschäftigte die Wallace-Reihe 5 Komponisten, darunter auch Ennio Morricone und Riz Ortolani, welche den Ausklang bestimmen durften, als die Filme nach zwischenzeitlicher Co-Produktion komplett in Italien entstanden. Die rein deutschen Wallace- Produktionen bedienten abwechselnd die beiden Grand Monsieurs der Filmmusik:
Peter Thomas und Martin Böttcher.
Beide drückten den nebelverhangenen Bilder auf ureigene Weise ihren Stempel auf und prägten dadurch entscheidend den fertigen Kinofilm. Peter Thomas schüttelte eine 60s-Jazz-Perle nach der anderen aus dem Ärmel und machte das ohnehin schon unheimliche Millieu noch unheimlicher, während Martin Böttcher seinen süßen Klangteppich ausrollte und für Harmonie und Sonnenschein sorgte.
Um dem Tenor der Serie gerecht zu werden, wurden auch artfremde Requisiten in die Songs eingebaut, von denen vorallem Peter Thomas Gebrauch zu machen wußte: Kettenrasseln, Schüsse, Schreie – das alles hört sich aus heutiger Sicht nach Heavy Metal an – erfunden hat es Peter Thomas.
Gegen Ende der Wallace Reihe, als Italien als Co-Produktionsland an Bord geholt wurde, um dem langsam immer müder werdenden Schlachtross des deutschen Films neuen Schub zu geben, wechselten auch die Komponisten. Nora Orlandi, in Italien bereits erfolgreiche Sängerin, inszenierte den drittletzten Wallace Das Gesicht im Dunkeln mit feinstem Italo-Score: von mysterösem Spinett- und lieblichen Streicherklängen a la Bruno Nicolai und Riz Ortolani bis wildem Orgel-Beat ist alles vertreten und füllt angemessen den freigewordenen Platz von Thomas und Böttcher.
Die letzen 2 Wallace Filme werden auf The Best Of Edgar Wallace nicht mehr berücksichtigt, da es sich um rein italienische Produktionen handelte, die so gut wie nichts mehr mit ihren Vorläufern gemein hatten – der Score, in diesen Fällen von Ennio Morricone und bereits genanntem Riz Ortolani währe dennoch gerne gesehen, respektive, gehört worden.
Trotz des kleinen Wehmutstropfen ist The Best Of Edgar Wallace die mit Abstand gelungenste Zusammenstellung zum Thema, die nur noch von einer kompletten Werkschau (Edgar Wallace und Bryan Edgar Wallce Filme) übertroffen werden kann. Daniel Hofmann
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