Kurzbeschreibung
Sie waren verstoßen und verwaist, doch dann gab ihnen jemand ein Zuhause - und sie wurden gefeiert. Zadie Smith, David Foster Wallace, A. M. Homes, Rick Moody, Jonathan Lethem - kaum zu glauben, dass die Erzählungen dieser Autoren einmal niemanden interessierten. Bis Dave Eggers das Literaturmagazin "McSweeney's" gründete. Heute, zehn Jahre später, zählen diese Autoren zu den wichtigsten englischsprachigen Erzählern der Gegenwart. Benannt wurde das Magazin nach Timothy McSweeney, einem mysteriösen Unbekannten, der vorgab, Dave Eggers' verschollener Onkel zu sein. Er wurde nie in die Familie aufgenommen. Und damit erging es ihm so ähnlich, wie jenen Autoren, die am Anfang ihres Schaffens von allen möglichen Magazinen die immer gleichen Absagen erhielten: Ihre Erzählungen seien zu schräg, zu lang, zu kurz, zu zeitlos oder nicht zeitlos genug. Zadie Smith schrieb über Mädchen die Mädchen lieben, David Foster Wallace über die unheimlichen Auswirkungen von Schönheitsoperationen. Rick Moody erzählte die Geschichte einer Familie, die im mittleren Westen der USA eine Straußenfarm betreibt. Jonathan Lethem schrieb über Kafka, William T. Vollmann über den Tod und Arthur Bradford über eine sehr große glänzende Schnecke. Dave Eggers liebte diese Erzählungen, ihre krude Mischung aus Fakten und Fiktion, Humor und Tragik, Experiment und klassischem Erzählen. Und er schuf ihnen ein Forum, in dem sie sich ohne Rücksicht auf Konventionen entfalten konnten. Seit zehn Jahren macht "McSweeney's" nun aus den Außenseitern der Literaturbranche die Stil-Ikonen einer ganzen Generation.
Über den Autor
Dave Eggers, geboren 1971, gründete neben dem Magazin "McSweeney's" den gleichnamigen Verlag sowie die Monatszeitschrift "The Believer" und das DVD-Magazin "Wholphin". Seine Romane "Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität", KiWi 893, 2005, und "Ihr werdet (noch) merken, wie schnell wir sind", KiWi 950, 2006, ebenso wie sein Erzählungsband "Wie hungrig wir doch sind", 2005, sind bei Kiepenheuer & Witsch erschienen. Zeitgleich mit "Das kriegen wir schon hin" erscheint sein neuer Roman "Weit Gekommen". Die Übersetzer: Übersetzt wurden die Erzählungen von Astrid Becker und Marion Kappel, Ulrich Blumenbach, Clara Drechsler, Andrea Fischer, Susanne Goga-Klinkenberg, Frank Heibert, Ingo Herzke, Chris Hirte, Marcus Ingendaay, Johann Maass, Friedhelm Rathjen, Nikolaus Stingl, Klaus Timmermann und Ulrike Wasel, Peter Torberg.