Olly möchte Schriftsteller werden, und studiert (englische) Literatur. Dann beginnt er zu schreiben. Die ersten zwei Kapitel seines Buchs begeistern einen Verleger und er erhält einen grossen Vorschuss. (Dies ist zwar ziemlich unrealistisch, aber kommt sehr gut rüber). Der Vorschuss aber nimmt ihm den Mut, er beginnt an sich zu zweifeln und das Resultat ist eine Schreibblockade. Dies ist der Anfang der ganzen Geschichte.
Aus seiner Studienzeit hat Olly zwei Freunde, einer davon Murray, der ihm auch hilft.
Den anderen Freund hat er aus den Augen verloren, trifft ihn aber wieder, als dieser ihn ersucht, sein Trauzeuge zu sein.
Leider verliebt sich Olly praktisch sofort in die Braut seines Freundes. Damit beginnen Verwicklungen, die aber nie zum Slapstick degenerieren. Ethische Überlegungen bewegen Olly immer wieder zur Zurückhaltung, obwohl immer klarer wird, dass seine Gefühle erwidert werden, während sein Freund Murray mit allerlei üblen aber unterhaltsamen Tricks versucht, die Braut und den Bräutigam auseinander zu bringen.
Unterhaltsam, nie peinlich, das Ende ist etwas überzeichnet aber noch glaubwürdig.
Ganz klar nicht Hollywood, und dies gereicht dem Film zum Vorteil. Die Darsteller sind sehr gut, die Regie ausgezeichnet und das Drehbuch ist zwar nicht übermässig originell, aber bei weitem besser als so mancher Hollywood-Verschnitt.
Absolut zu empfehlen.