Die neue LP der sympathischen Schweden ist ein wahres musikalisches Sonnenbad!
Daniel Johansson und Joakim Sveningsson warten auf ihrem nunmehr vierten Album wieder mit all den musikalischen Facetten auf, für die man sie kennt und schätzt: beschwingte Sommerlieder, skurrile Instrumentierung, Fanfaren, Synthesizer, Chöre und inmitten all der Ausgelassenheit das ein oder andere melancholische Interludium zum Runterkommen.
Alles zusammen ergibt schön eingängigen, dabei stets unverbindlichen Gitarrenpop, der sich wie eine etwas jovialere Form der grandiosen SHOUT OUT LOUDS ausnimmt. Polka-Rhythmen, Akkordeon, Bläser und Glockenspiel kommen einem zwar immer irgendwie ein bisschen bekannt und schon mal gehört vor, nichtsdestotrotz ist die FRISKA-VILJOR-typische Mischung aus Euphorie und Melancholie rund um Frauen, Alkohol und das Leben an sich wieder in so hübsche Melodien verpackt, dass man von diesem Old-is-always-better schnell überzeugt ist. Die Jungs haben ihren Stil gefunden!
Sicherlich wird man dem Album letztendlich fehlenden Tiefgang und oberflächliches Songwriting vorwerfen können - nur: wozu? Friska Viljor haben auf THE BEGINNING OF THE BEGINNING OF THE END genau die Art Musik gemacht, die sie machen wollten: kurzweiligen Gute-Laune-Pop. Nicht mehr, aber sicherlich auch nicht weniger!
Dauerschleifenpotential: "Larionov", "Useless", "Passionseeker", "To Be Alone"