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The Beekeeper
 
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The Beekeeper

Tori Amos Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)

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51 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Nach dem 2002 veröffentlichtem Album "Scarlet's Walk" erscheint nun das 8. Werk von Tori Amos. Und es ist eine spannende Angelegenheit, war doch „Scarlet's walk" eher glatt und einheitlich, leicht zugänglich und für Tori Amos' Maßstäbe sehr unpersönlich geraten. Fans diesseits und jenseits des Ozeans können aufatmen: Mit „The Beekeeper" wird die Grande Dame nicht zu einer Musikerin, deren Songs gemütliche Radio-Weichspülmucke a la Norah Jones sind, obwohl die erste Single, „Sleeps with butterflies" den Anschein macht.

Damit kommen wir auch schon zum „Problem" dieses 19 Titel umfassenden Werks: Ein paar der Tracks gehören hier scheinbar nicht rein. Die bereits genannte Single - Auskopplung ebenso wenig wie „Cars and Guitars", in dem Tori zum ersten Mal alt klingt. In dieser Reihe genannt werden muss leider auch „Ribbons undone", eine zartes Solostück, das sich thematisch um Toris Tochter und deren Heranwachsen dreht und ziemlich kitschig geworden ist. Letztlich kann man auch noch „Ireland" dazuzählen - und mit diesem Song kommt auch die Kehrtwendung.
Denn „Ireland" ist witzig, locker und sehr mutig: Tori Amos singt tatsächlich ein funky Lollipop Stück, mit „shananana" Gesang und wenig Inhalt. Und es funktioniert, und mit ihm alle oben genannten Stücke. Denn „The Beekeeper" schließt diese Songs ein in eine Fülle von Stilrichtungen und Launen, wie es sie bei Tori Amos noch nie zuvor gegeben hat. Das Beste an dieser Platte ist die Bandbreite, die sich einem auftut.

Es gibt zarte Klavierstücke, die durch interessante Instrumentierungen aufgebrochen werden. Die Songs sind in sich geschlossen und verbinden sich trotzdem sinnvoll zu einem Ganzen. Einige erschließen sich dem Hörer sofort, gehen ins Ohr und setzen sich fest („Parasol", „Jamaica Inn", „Original Sinsuality"). Doch die Mehrzahl der Songs schleicht sich von hinten heran und bietet Fläche zum immer wieder neu entdecken.

Mit „Sweet the sting" bricht die erste Überraschung aus: Die Frau kann grooven! Und wie. Gemeinsam mit einem Gospel-Chor entführt sie den Hörer in eine heiße Affäre aus Hitze und Lust, die sofort in „The Power of Orange Knickers", ein Duet mit Damien Rice, abgekühlt wird. Selten war ein Song so traurig, so voller Zerbrechlichkeit wie in diesem Glanzstück der Platte.

Ein anderes Highlight ist definitiv „Mother Revolution", das anfangs eher unauffällig daherkommt, wie eine Welle, die ans Ufer schwappt. Die Kraft dieses Stücks liegt in dem originellen Arrangement, das sich auch durch Stücke wie „Martha's foolish Ginger" oder „ Goodbye Pisces" zieht und sich langsam anschmiegt.
Spannende, schwierige Stücke sind - ganz in alter Tradition - auch dabei: „Witness und „The Beekeeper" sind nicht nur mit über 6 Minuten die längsten Songs des Albums, sondern auch die aufwühlendsten. Doch das wahre Wunderwerk ist „Marys of the sea", dramatisch, laut, wild, ruhig und voller Eleganz. Zum ersten Mal klingt Tori Amos wirklich ein wenig nach Kate Bush, nur ist dies der beste Song, den Kate niemals schrieb.

Inhaltlich sind die Texte deutlicher geworden als früher, verständlicher und trotzdem nicht langweilig; man muss immer noch zahlreiche Lexika, Mythologie- und Geschichtsbücher zu Rate ziehen, um inhaltlich mitzukommen.
Herausragend ist definitiv die gesamte Produktion der Platte, kein Ton geht unter oder sitzt am falschen Ort. Toris Standard-Begleiter Matt Chamberlain und Jon Evans können hier zeigen, was sie drauf haben und Tori nutzt endlich ihre größte Gabe voll aus: die Background Vocals. So entstehen Klangwelten, die bei jedem Hören völlig neu erscheinen.

„The Beekeeper" macht nicht nur Lust auf den Repeat-Knopf. Es lässt einen auch schon mit Vorfreude und Spannung die nächsten 8 Tori -Alben erwarten, denn eins ist klar, sie wird, wie wir Zuhörer auch, niemals aufhören, Neues zu entdecken, zu Lernen und auszuprobieren.

Ich empfehle diese Platte jedem, der sich in dieser Welt nicht immer gleich zurecht findet. Jedem, der Musik in erster Linie mit dem Herzen und nicht mit dem Verstand wahrnimmt. Der neugierig und offen für Ungewohntes ist. Dieses Album wächst und wächst und wächst und setzt eine Kraft frei, von der man lange zehren wird.
Danke Tori.

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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Essential Magical 26. Dezember 2005
Von A. Männl
Format:Audio CD
Gleich vorneweg, aus mir spricht nicht der große Musikkenner, aber ein jahrelanger Tori Amos-Fan. Von Anfang an hat mich ihre teilweise sehr komplizierte Art der Musik begeistert, vielleicht gerade weil nie der typische leicht eingängige 'Ear-Catcher' dabei ist. Nichtsdestotrotz fesseln ihre Lieder und seltsamerweise wird man ihnen nie müde oder übertrüssig. Immer wieder entdeckt man neue Facetten und ihre poetischen Texte animieren immer, mehr über die Hintergründe der einzelnen Songs wissen zu wollen. Und es ist erstaunlich, welche Bilder, Lebenseindrücke und spirituellen Weisheiten sie in ihren Texten gekonnt verarbeitet. Ich bin immer wieder verblüfft, über ihre ganz individuelle Sichtweise der Welt und ihre Fähigkeit dieser musikalisch Raum zu verleihen.

'The Beekeeper', ihr zweites Themenalbum nach 'Scarlett's Walk', ist eingängiger als ihre frühen Werke, aber niemals einfach! Wunderschön eingebettet leben die einzelnen Songs im 'Original Garden of Sinsuality', der wiederum unterteilt ist in 'desert garden', 'rock garden', roses and thorns', 'the greenhouse', 'elixirs and herbs' und 'the orchard'. Jeder einzelne Song ist ein Juwel für sich, aber besonders gelungen finde ich 'Martha's foolish ginger' und 'Toast'. Zusammen erzählt 'The Beekeeper'die Geschichte 'Genesis' aus der matriachalischen Sichtweise - im Gegensatz zu der partriarchalischen Erschaffungsgeschicht in der Bibel. Die Biene verkörpert schon seit Jahrtausenden mit ihren Zyklen ein altes matriarchalisches Bild der frühen Muttergottheiten und wurde als solche auch jahrhundertelang verehrt. Und auch hier gilt, was eigentlich für alle Alben von Tori gilt, je öfter man es hört, desto mehr kann man sich dafür begeistern.

Einst sagte Tori in einem Interview:'There are places you go when you play music, you can't compare to any other places in your life. Du sagst es Tori - und du nimmst uns jedes Mal dorthin mit, wenn du spielst.

P.s.: Unbeding zu empfehlen ist auch ihr Buch 'Pieces'.

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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Toni Amos
Format:Audio CD
Tori Amos ist in der heutigen Zeit wohl eher eine Ausnahmekünstlerin! Ihre Alben zeugen ausnahmslos von unglaublicher Kreativität und einem wahnsinnigen Ausdruckvermögen an Stimmungen und Atmosphären. Dazu kommen tolle Texte und Themen.
Auch dieses Konzeptalbum ist den Kauf allemal wert. Während Vorgänger-Alben, wie z.B. "Boys for Pele" und "From the Choirgirl Hotel", dem von mainstreamartigen Popklängen verwöhnten Hörerohren eher schauer über den Rücken jagen und etwas gewöhnungsbedürftig scheinen, ist "The Beekeeper" melodischer und harmonischer. Man findet schneller einen Zugang zu dieser neuen Tori. Das ALbum und dessen Songs mögen nicht so komplex sein, wie sie zu Toris Anfangszeiten einmal waren, aber haben dennoch nichts von ihrer Faszination und Anziehungskraft verloren. Die Musik hat sich, ebenso wie die Songwriterin selbst, verändert. Sie ist nicht mehr die hysterische, verzweifelte, schreiende, und unberechenbare Tori, sondern sie ist mittlerweile Mutter einer kleinen Tochter, glücklich verheiratet und hat zu sich selbst gefunden. Ich denke, man sollte ihr die Harmonie gönnen und nicht darauf bestehen, dass sie "verrückte" Songs mit "wirren" Arrangements und ohne bestimmte Struktur schreibt, wie früher.
Sie hat sich entwickelt und mir gefällt sowohl die Neue, als auch die Alte Tori! Sie ist und bleibt eine der besten und wunderbarsten Songwriter dieser Welt.
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The Beekeeper - lang gehasst und doch liebe entwickelt....und was...
Endlich....

nach 5 Jahren kam der Zugang....die letzten 1 1/2 Jahre habe ich Tori quasi nur noch live gehört, und als ich mir Shows der 2005er-Ära anhörte... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von WordVomit veröffentlicht
Musik mit Suchtpotential
Eine Nummer schöner und interessanter als die andere, verschiedenste Facetten, eine CD zum Versinken.
Einfach nur schön!
Veröffentlicht am 2. Mai 2010 von Katzenfan
Guter Start, zähes Ende...
Dieses Album ist das letzte von Tori Amos für das ich Geld investiert habe. Gut die Musik ist reif geworden, aber muß man als Künstler damit auch seine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. August 2009 von Alexander Arnold
Größtenteils Murks....leider!
Dieses Album ist der zweite Tiefpunkt einer ansonsten interessanten Karrriere; nur "Strange Little Girls" ist noch schlechter. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juli 2008 von Sabrina Sanquez
Tori mal anders!?
"The Beekeeper" von 2005 fängt direkt ganz stark an mit den ersten Songs `Parasol`, `Sweet the sting` und `The power of orange knickers`. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. September 2007 von Child in time
"alltagstauglich"
Aufgrund der eher mauen Kritiken dieser CD, habe ich sie mir lange Zeit nicht gekauft. Als der Preis niedrig war, wollte ich meine Sammlung vervollständigen und jetzt ist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juli 2007 von Laura Bär
Immerhin: Der Schluss ist versöhnlich (3,5 Sterne)
Tori Amos neues fast 80-Minuten Werk weckt mit diesem Umfang Erinnerungen an die großartigen monumentalen Werke Boys For Pele (1996) und Scarlets Walk (2002). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juni 2005 von Lalobo
depremierend optimistisch
Nachdem ich einige vorabrezesionen zu dieser CD gelesen habe, war ich trotz der leichten Enttäuschung bei "Scarlet's Walk" absolut gespannt auf "the beekeeper". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. April 2005 von das wohnzimmer
Ein sehr gutes Werk mit einigen überflüssigen Füller
Tori Amos gilt als eine etwas schwierig zu deutende und nicht einfache Künstlerin. Ihr neues Album "The Beekeeper" - aufgenomen mit alten Weggefährten wie Jon Evans... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. April 2005 von Martin Oehri, unterhaltung-themenguide.de
Gute Musik
Liebe Leute, diese Tori Amos wird immer besser. Nach einigen Experimenten hat sie endlich Ihren eigenen Stil gefunden und verfeinert diesen ständig weiter. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2005 von Dietmar Keve
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