Klare Sache, wer U.D.O. kennt, muß das Album haben, aber auch laut hören, weil es sonst nicht wirkt. Ich kann mich dem Vorredner nur anschließen, muß aber noch anfügen, daß der Verweis auf Accept langsam nervig ist. Jeder weiß es und damit ist`s auch gut. U.D.0. rocken nun schon länger als Accept. U.D.O. mögen an Accept angeknüpft haben, haben aber auch ihren eigenen Stil, der unverwechselbar U.D.O. ist und eben nicht Accept. Insgesamt ist es in Ordnung, wenn auch ein zwei Stücke Accept gespielt werden, nur müssen die alle auf das Album? Es gibt sicher eine Menge Material von U.D.O., daß es ebenso verdient hätte, auf einen Livemitschnitt zu kommen. Es scheint fast so, daß hier genauso wie die Stücke von der "Russian Roulette" damals nun jetzt die von der "Timebomb" gemieden werden, obwohl gerade die nach vorne gingen. Von daher war eigentlich mehr zu erwarten von einem Album, daß immerhin auf 20 Jahre Bandgeschichte U.D.O. anspielt.
Wer jedenfalls den guten alten Udo nicht lassen kann, bekommt ein grundsolides U.D.O.-Konzert zum mitnehmen. Und das muß sein!