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Kundenrezensionen

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4,5 von 5 Sternen
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am 24. September 2014
"Sehr gut gemacht" war meine erste Beurteilung. Gestern habe ich aber leider festgestellt, dass die MonoMasters einige Pressfehler hat (siehe "Licht und Schatten"). Ich habe daraufhin die anderen LPs noch einmal genau unter die Lupe genommen. Die sind allerdings alle Top und ohne jegliche Beanstandung. Aber es zeigt mal wieder, dass man heutzutage beim LP-Kauf sehr aufpassen muss. Von meinen anfangs 5 Sternen, muss nun einer weichen und ich hoffe dass man mir die Mono-Masters problemlos ersetzt.

Ansonsten bleibe ich bei meiner positiven Bewertung. Die Box wurde mit Sorgfalt hergestellt (mit Ausnahme der MonoMasters). Das Erste was ich geprüft hatte, war, ob die Platten evtl. auch den Wellenschlag haben, wie sie teilweise in der Stereo-Box 2012 zu Tage traten und die Laune verdarben. Hier ist alles bestens.
Klanglich finde ich die neuen Mono-LPs sehr gut. Ob das nun an dem rein analogen Herstellungsverfahren liegt, möchte ich hier nicht beschwören, denn die 2012 digital remasterte Stereo-Box klingt ebenfalls sehr gut.
Ziel dieser Box war es, alle Mono-LPs, so wie sie damals in Großbritanien erschienen, als originalgetreue Reproduktion auferstehen zu lassen. Dazu gehören die damals üblichen Flipback-Cover (sieht gewöhnungsbedürftig aus, war aber damals so), der Labeldruck, die Texte auf der Rückseite (inkl. der damaligen Angabe "Made and printed in Great Britain ... by Garrod & Lofthouse Ltd.", bzw. "Ernest J. Day & Co." auf "Please Please Me"), Top-Loader beim White Album, alle damaligen Beilagen. Bis in's kleinste Detail wird hier die Erstauflage reproduziert. Man entdeckt sogar auf den LPs in der Auslaufzone die Initialen der jeweiligen Toningenieure (N.S. = Normen Smith auf den ersten 6 Alben, G.E. = Geoff Emerick auf Revolver bis White Album). Ich habe leider keine Erstausgabe, aber ich vermute das die dort auch so vorzufinden sind. Lediglich die Innenhüllen sind nicht dem Original nachempfunden (wie in der CD-Mono-Box). Das White Album ist auch wieder mit Seriennummer versehen (meine hat die 90195559). Bei der Stereo-Box hatte man darauf leider verzichtet.
Jeder LP liegt ein Zertifikat bei, mit Angabe des rein analogen Weges zur Herstellung der Schallplatten und den aktuellen Copyright- und Herstellungsangaben. Wenn man dem Begleitbuch glauben darf, konnte man hier einige Unzulänglichkeiten beseitigen, auf die man in den 60ern mit den damals üblichen (größtenteils primitiven) Plattenspielern Rücksicht nehmen musste (betrifft die Wiedergabe im Bassbereich). Leider habe ich keine Original 60er LP um das zu vergleichen, aber dazu unten mehr. Das Begleitbuch ist ein weiterer Pluspunkt für diese Box. Keine Kopie des 2012er Begleitbuches (wenn auch nicht so umfangreich), sondern eine gelungene Ergänzung. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt macht diese Box zu etwas Besonderem. Diese Box ist mit großer Wahrscheinlichkeit die letzte Pressung, die man auf rein analogem Weg von den originalen Masterbändern gezogen hat. Die Bänder sind nun teilweise über 50 Jahre alt. Im Fall von "Please Please Me" musste man schon auf einen Ersatz des alten Masterbandes zurückgreifen. Alle anderen Masterbänder waren dagegen wohl noch in einem sehr guten Zustand (wer weiß wie lange noch?).

Als Sound-Vergleich habe ich, wie schon erwähnt, leider keine Original-LP aus den 60ern, sondern nur die LPs aus meiner "Blue-Box 1C198-53 163-176"(ist aber doch keine original 1978er, wie ich jetzt erfahren habe, da die DMM-LPs später gepresst sein müssen. Siehe Kommentare). Dort sind "Please Please Me", "With The Beatles" und "A Hard Days Night" als Mono-LPs enthalten ("For Sale" war in meiner Box schon als Stereo-LP). 11 der 13 LPs dieser Box wurden im DMM-Verfahren (DirectMetalMastering, digital remastert) hergestellt. Was damals als großer Fortschritt bewertet wurde, gefällt mir klanglich aber nicht so gut wie diese neuen Mono-LPs. Die DMM-Platten klingen irgendwie zu spitz, bzw. scharf. Bei den neuen Mono-LPs hat der Klang mehr Volumen, klingt ausgewogen und rund. Es macht viel mehr Spaß diese LPs zu hören. Ich hätte auch nie gedacht, dass Mono so differenziert klingen kann. Das ist mir vor allem beim White-Album und Sgt. Pepper aufgefallen, aber auch Rubber Soul klingt sehr gut. Was natürlich bei diesem Verfahren auch wieder zu Tage tritt, ist das vermehrte Grundrauschen in den Übergängen/Liedpausen. Das ist unvermeidlich, da hier ein Band läuft und keine digitale Tonquelle. Wenn schon original, dann auch richtig. Das kann man jetzt gut oder schlecht finden. Der ursprünglichen Sound der Songs auf dem Masterband kommt dabei unverfälscht auf die Platte. Das war schließlich auch das Ziel dieser Ausgabe. Den größten technische Aufwand betrieb man daher ausschließlich um die optimalen Einstellungen auf dem analogen Signalweg zu finden und das kommt sicher den Songs zu Gute.

Ich finde diese Box sehr gelungen und vergebe für den unverfälschten und vor allem guten Sound, sowie die originale Gestaltung der Covers die volle Punktzahl. Das Begleitbuch mit viel Einblick in die Entstehung jeder einzelnen LP, sowie Rückblicke auf die damalige Presse, verdient hierbei eigentlich wieder einen extra Punkt.

Aber wo Licht ist, ist natürlich auch Schatten.
a) Der Preis ist mit fast 400,- € (teurer als die Stereo-Box) zu hoch. In der Mono-Box fehlen nunmal die "Yellow Submarine", "Abbey Road" und "Let It Be", die bekanntlich nie in Mono erschienen.
b) Die Originalität der Cover mit Flipback-Klebekonstruktion sind aller Ehren wert. In der Praxis erweisen sie sich allerdings etwas schwierig. Die LPs klemmen leicht in den Hüllen (180g Scheiben sind nunmal auch etwas dicker). Hier muss man schon aufpassen, das man die Innenhüllen nicht gleich verknickt, wenn man die LPs zurück in das Cover schiebt. Die Rundung der Scheiben drücken sich dadurch auch in die Coverpappe. Fällt in meinem Fall vor allem beim White-Album auf.
c) Die Pressfehler bei der MonoMasters haben mich sehr geärgert. Alle 3 LPs zeigen Mängel in Form von zwei Einschlüssen bei LP 2, sowie teilw. kleine Vertiefungen bei den anderen beiden LPs. Die Vertiefungen hört man zwar nicht, aber das ist nicht normal. Anfangs war mir das noch nicht aufgefallen, da mein Hauptinteresse bei den 13 Alben liegt. Die Nadel springt seltsamerweise auch nicht bei den Einschlüssen, aber diese hört man natürlich entsprechend stark. So etwas darf einfach nicht passieren! Weil die Box ansonsten perfekt ist, ziehe ich nur einen Stern ab.

Kurz zum Thema "Mono versus Stereo":
Natürlich höre ich mir die ersten LPs lieber in Mono als in Stereo an. Aber, der oft zitierte Auspruch von George Harrison, dass die Beatles Mono bevorzugten, trifft meiner Meinung nach nur auf eben diese Anfangsphase der Beatles zu, als Stereo noch in den Kinderschuhen steckte. Das "PingPong-Stereo" der ersten Platten ist extrem und auf Kopfhörer schon fast unerträglich. Genau diese Phase der Stereo-Technik meinte wohl auch George Harrison. Die Mono-LPs der Beatles klingen dagegen allesamt sehr gut (Dank George Martin und seinen damaligen Tontechnikern, z.B. Norman Smith, Goeff Emmerick, Ken Townsend, etc.), daher werde ich die LPs von "Please" bis "Revolver" immer in der Mono-Version vorziehen. Später als die Stereotechnik und die Mehrspur-Aufnahmemöglichkeiten immer besser und Umfangreicher wurden, ist niemand mehr auf Mono zurückgegangen. Und natürlich auch nicht die Beatles. Was mich aber immer gewundert hat, ist, dass die Beatles, die bekanntermaßen immer sehr experimentierfreudig gewesen sind, das Potential von Stereo zu Sgt.Pepper-Zeiten nicht schon erkannt hatten und nur den langwierigen Mono-Mix begleiteten, aber den Stereo-Mix von Pepper einfach den Technikern überließen (vielleicht hatten sie nach der damals extrem langen Produktionszeit auch einfach die Nase voll von der Studioarbeit, ganz zu Schweigen vom Termindruck der Veröffentlichung). George Martin war sich den Stereo-Möglichkeiten voll bewusst, wie man im Buch "Es begann in der Abbey Road" im Kapitel "Studio" nachlesen kann. Stereo und die zugehörige Mehrspurtechnik wurde bei Sgt.Pepper zu einer Spielwiese für die Techniker und des Produzenten. Man hört das vor allem bei "A Day In The Life". Die Stimme von John Lennon beginnt anfangs im rechten Stereo-Panorama, wandert dann langsam in die Mitte und endet im linken Panorama, als würde er den Platz räumen für den Mittelteil mit dem anschwellenden Orchester-Chaos. Anschließend folgt der McCartney-Teil, dessen Stimme im rechten Panorama auftaucht und übergibt darauf wiederum an Lennon, dessen Stimme nun quasi abhebt und fliegt wie losgelöst von rechts nach links und wieder zurück. Die letzte Strophe singt Lennon dann schließlich aus dem linken Stereo-Panorama. Alles in Allem finde ich das einen sehr interessanten Mix, den sich George Martin und seine Techniker ausgedacht haben und der ebenso zukunftsweisend für die Rock- und Popmusik war, wie viele anderen Studiotricks bei den Beatles. Beim Sgt. Pepper und dem White Album höre ich mir die Mono- und die Stereoversion gleichermaßen gern an. Allein schon wegen der Unterschiedlichkeit einiger Aufnahmen, aber auch weil der Sound bei beiden LP-Versionen sehr gut ist, wobei die Mono-LPs wirklich druckvoller sind.
Man muss einfach beide haben!

Für wen ist diese neue Box nun zu empfehlen? Sammler werden hier sofort zuschlagen, auch wenn der Preis abschreckend ist. Aber man muss heutzutage sehr aufpassen wenn man LPs kauft. Die Qualitätskontrolle muss man nämlich selbst übernehmen. Nach dem Auspacken als erstes jede LP genau nach Pressfehlern überprüfen, dann auf dem Plattenteller nach Höhenschlag (Welle) untersuchen. Wenn hier etwas nicht i.O. sein sollte, sofort umtauschen! Man bekommt wirklich das Gefühl, das einem die Musikindustrie heutzutage bewusst teilw. miserable Qualität unterjubeln will. Bei den Rolling Stones LP-Boxen habe ich noch von schlimmeren Qualitätsmängel gelesen.
Aber zurück zu dieser Box: Für Leute die gerne alle Beatles Platten in der Sammlung haben wollen, aber vor der Entscheidung stehen: Mono oder Stereo-Box? Hier würde ich mich für die Mono-Box entscheiden und die fehlenden Stereo-LPs "Yellow Submarine", "Abbey Road", "Let It Be", sowie die Stereo Past Masters dazu kaufen. Das grandiose Begleitbuch aus der Stereo Box ist aber leider nicht einzeln erhältlich.
Ich selbst muss mich wohl zu den Sammlern und großen Beatles-Fans zählen, da ich beide Boxen gekauft habe (ebenso wie die 2009er Mono & Stereo CD-Boxen) und sehr zufrieden damit bin.

p.s.
Wenn ich mir meine Rezensionen so ansehe, könnte man meinen, dass ich ausschließlich nur Beatles höre (was bei weitem nicht der Fall ist) und dann auch noch immer nur gute Noten verteile. Der Grund ist, dass ich bislang ausschließlich Produkte rezensiert habe, die ich wirklich gut finde und empfehlen kann. Als Beispiel die ebenfalls in diesem Jahr erschienene USA-Box. Die habe und werde ich nicht kaufen, da hier nicht die originalen US-Mixe verwendet wurden (die unterscheiden sich vor allem durch mehr Hall von den originalen aus England), sondern einfach nur die 2009er Remaster kopiert. Also auch die englischen Original-Mixe, nur anders verteilt. Man kauft praktisch nur ein paar andere Covers, da die meisten die 2009er Box schon haben. Das stinkt geradezu nach Geldmacherei. Hier würde ich nicht mehr als einen Punkt vergeben, da man sich keinerlei Mühe um Originalität des "US-Sounds" gemacht hat. ... aber ich hab' sie ja nicht gekauft!
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am 11. September 2014
Lange haben wir darauf warten müssen, aber nun ist sie endlich erschienen: "The Beatles In Mono Vinyl Box".

Die Box hat die gleichen Ausmaße wie das "The Beatles - Remastered Vinyl Box Set" von 2012, wodurch nun beide Boxen nebeneinander im Regal ein schönes Bild abgeben, was man von den 2009ern CD Boxen, mit ihrer unterschiedlichen Aufmachung nicht sagen kann. Universal hat es sogar geschafft den Pappschuber der Box schöner zu gestalten, da auf den Boxen-Rücken nur der Titelschriftzug abgedruckt wurde und nicht wie im Falle der Stereo Box die einzelnen Albumrücken stilisiert zeigte.

Die vom Umfang her um 3 Alben reduzierte Box, da es von "Yellow Submarine", "Abbey Road" und "Let It Be" nur sogenannte Fold-Down Monoversionen der Stereoausgaben gab und das etwas schmälere Buch, wird einfach durch eine dickere Schaumstoffeinlage ausgeglichen.

Die 10 Originalalben befinden sich in wiederverschließbaren Polyethylen-Hüllen, eine Praxis die man eigentlich nur von Japan-LPs her kennt, welche notwendig sind um die Albumcover beim ein- und ausladen der Box vor hässlichen Umknicken und Ablösungen zu schützen. Neun der Cover wurden mit den damals in UK erschienen 'Flaps' hergestellt. Damals wurde die Coverrückseite aus matter Pappe mit einem laminierten Frontcover welches mit Laschen um die Rückseite geknickt und verklebt wurde hergestellt. Hier hat man die Frontcover mit den 'Flaps' auf Hochglanz gedruckt und Rückseite Matt gelassen.

Die LPs von "Please Please Me", "With The Beatles", "A Hard Day's Night", "Beatles For Sale", "Help!", "Rubber Soul", "Revolver", "Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band" und "Magical Mystery Tour" stecken in einer mit Polyethylen gefütterten weißen Papierhülle, die LPs von "The Beatles" und "Mono Masters" in schwarzen PE gefütterten Papierhüllen.
Die LPs tragen das Parlophone Label mit der gelben, lediglich "Please Please Me" mit der goldenen Aufschrift wie sie damals veröffentlicht wurden. "Magical Mystery Tour" trägt das Label von Capitol und "The Beatles" und "Mono Masters" das Apple Label.

Bei "Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band", mit einem 'Flap' am oberen Rand der Innenklappseite, liegt noch das Original Innencover mit dabei welches sich zusammen mit dem Bastelbogen in der linken Coverklappseite befindet. "Magical Mystery Tour" ist der Original US Ausgabe nachempfunden, das heißt das Cover besteht aus Pappplatten welche mit den damals traditionellen Papierbögen überzogen ist. Das 24-seitige Farb-Booklet ist auf der rechten Innenklappseite eingeklebt. "The Beatles" liegt selbstverständlich als 'Top-Loader' vor, hat deshalb seine 'Flaps' am rechten und linken Rand der Innenklappseite und enthält das Poster mit den Songtexten und die vier Fotos als Beilage.

Da die Artwork der Cover originalgetreu übernommen wurde, liegt jedem der Originalalben eine ca. DIN A5 formatige Faltkarte bei, auf der die aktuellen Copyrightsituation und Rechtinhaber aufgelistet sind. Darauf wird auch erwähnt, dass fast alle Alben vom Original Mono Masterband, analog geschnitten wurden, wobei man heute ohne die technischen Beschränkungen der 60er Jahre arbeiten konnte.

Bei "Please Please Me" findet sich der Hinweis, dass das Original Masterband durch den durchgedrückten Kleber beim Abspielen höhere Tonsignale wiedergab und man deshalb von einer Kopie des Masters ein neues Masterband herstellte. Bei "Magical Mystery Tour" wurde ebenso ein neues Masterband zusammengestellt, in dem man die Masterbänder für die Doppel-EP und die betreffenden Singles überspielte. Genauso wurde mit "Mono Masters" verfahren. Die original Mono Masterbänder wurden auf ein neues Masterband kopiert, um die Original Bänder nicht zu verletzen. Lediglich bei Love Me Do (Single Version) wurde eine digitale Kopie einer Original Single überspielt weil das Masterband schon seit den 80er Jahren als verschollen gilt.

Das Album "Mono Masters" erscheint hier nun zum ersten Mal auf Vinyl und ist auch einzeln erhältlich. Bisher war es nur Bestandteil der "Beatles In Mono CD Box", und bestand nur aus einem 2-CD Klappcover mit einem Foto der Beatles im Centerfold. Alle Liner Notes befanden sich einem extra Booklet welches auch die Informationen für die restlichen Alben der Box enthielt. Das Album "Mono Masters" ist das Äquivalent zur 1988 erschienen "Past Masters Volumes One & Two" Doppel-LP, die 2009 für CD und 2012 für LP neu überarbeitet wurde und seit dem hauptsächlich alle erschienenen Stereo Versionen enthält. Die "Mono Masters" enthält alle Singletracks in Mono plus die echten Mono Versionen der 1968 nicht erschienen "Yellow Submarine EP". Das "Mono Masters" Vinyl Album liegt als 3-LP Set vor und enthält auf den Innenklappseiten die Liner Notes zu den einzelnen Tracks und die Fotos die sich im 2009er CD-Booklet befinden, und die Geschichte des Albums. Zwei Fotos haben es aus Platzgründen nicht geschafft, und das zweiseitige schwarz/weiß Foto aus dem CD-Cover wurde durch ein einseitiges bisher unbekanntes Farbfoto der Beatles ersetzt.

Das Album "Mono Masters" wird dadurch vollwertiger, wobei man sich wirklich fragen muss, ob es auf 3 LPs hätte aufgezogen werden müssen, da die dreifach Klappcover von Universal, wie sie schon bei den "Live At The BBC" Alben verwendet wurden, sich etwas Umständlich beim Einschieben der LPs verhalten.

Der restlichen Textinformationen aus dem 2009er CD Booklet von "The Beatles In Mono CD Box" befindet sich dann in dem wieder sehr spektakulär aufgemachten 116 Seiten edel gebundenen Hardcover Buch, welches in der Vinyl Box liegt.

War das Buch, welches der 2012er "The Beatles - Remastered Vinyl Box" beilag und quasi die "Mini Documentary" der CD Box in Buchform darstellt, ein unerwartetes Highlight, wäre eine gleiche inhaltliche Aufmachung von "The Beatles In Mono", die sich nur auf die Mono-Alben bezogen hätte, natürlich eine Enttäuschung gewesen, da die Historie der einzelnen Beatles Alben nun ja hinlänglich bekannt sind.

Das Buch "The Beatles In Mono" geht daher einen anderen Weg und beschreibt zu jedem der 11 Alben auch den Kontext der damaligen Chart Umgebung, also welche Musik und welche Künstler gerade in waren und von den Beatles verdrängt, beziehungsweise welche Künstler den Beatles auf den Fersen waren. Ebenso werden die Single und EP Veröffentlichungen im Kontext mit den Alben erwähnt und auch die EP Cover abgebildet.

Zu jedem Album gibt es Doppelseiten mit Pressekritiken und Werbeanzeigen die damals in der UK Presse zu lesen waren. Außerdem zeigt es auch Anzeigen und Berichte aus den UK Schallplattenhändler-Magazinen, die natürlich einen gewissen Flair verbreiten, wenn man die Spekulationen über die Band liest, und selbst weiß was daraus geworden ist!

Alles schön als Kollagen aufgemacht, und wie schon im 2012er Buch in edlem Silber/ Schwarz oder Bunt gehalten. Es war eine sehr gute Entscheidung hier abermals neue Informationen den Fans zur Verfügung zu stellen. Dafür könnte man noch einen Extrapunkt vergeben.

Ein weiterer Artikel über die Herstellung der 2014er Mono Alben rundet das Buch ab. Es wird sehr genau erklärt, welchen Weg man 2009 für die Remasterung des Beatles Katalogs einschlug um den Sound etwas natürlicher zu machen und den eher als zu steril empfundenen Sound der 1987er CD Masterung zu vermeiden. Die Stereo Vinyl Box von 2012 wurde dann, allerdings mit einer viel höheren Bitrate von der 2009er Remasterung gezogen.

Für die vorliegende Mono Vinyl Box ging man bewusst einen anderen Weg. Man wollte nicht einfach nur die 2009er Mono-CDs auf Vinyl pressen, sondern entschied sich dazu die Original Master Bänder analog zu überspielen und sich dabei an die Protokolle der damaligen Tonmeister zu halten. Es wurden nicht die Original Bandmaschinen verwendet, aber ähnliche, zwar bessere und modernere, aber immer noch alt genug und man verwendete buchstäblich sehr viel Fingerspitzengefühl für die exakte Justierung der Tapes, was dadurch belohnt wird, dass man noch viel mehr Details aus den Bändern heraushören kann, wenn diese exakt abgespielt werden.

Geschnitten wurde dann mit modernsten Schneidsticheln. Zwei bewusste Entscheidungen werden näher erläutert. Das Album "Please Please Me" wurde im Original etwas übersteuert, was man auf den alten Platten hören kann, daher hat man sich entschieden, das Album heute etwas leiser zu schneiden um diese Effekte zu vermeiden.

"Rubber Soul" wurde damals mit einem sehr lauten und prominenten Bass aufgenommen. Ungefähr so wie der laute Bass auf der Single Paperback Writer, die aus der gleichen Album-Session stammt. Die Tontechniker mussten aber damals die Qualität der Aufnahmen etwas mindern, damit der Sound sich auch noch auf den einfachsten Plattenspielern und Transistorradios gut anhörte. Außerdem sorgten zu laute Bässe dafür, dass die Nadeln der Billiggeräte aus der Rille hüpften und niemand von EMI wollte für zurückgegebene Platten verantwortlich sein. Heute hat man das Problem technisch behoben und "Rubber Soul" erscheint mit etwas mehr Bass, aber immer noch nicht so laut wie auf dem Original Band, was sicher auch gut so ist!

Wie klingen nun die Aufnahmen? Man hört die Songs mit vollem Klang und es stellt sich kein Langweile-Effekt ein, den man oft bei Mono empfindet, weil man das räumliche Stereo Panorama vermisst. Die Unterschiede in den Abmischungen von Stereo zu Mono wie man sie wieder seit 2009 von den CDs her hören kann, werden auch hier noch einmal im Buch beschrieben und laden natürlich dazu ein, diese herauszuhören.

Ist Mono nur eine Hype? Das Mono-Set war ja noch von EMI geplant, aber es scheint, dass Universal mehr auf die Wünsche der Fans hört und mit der Präsentation in dieser Box uns nun den Original Mono Sound darbietet. Und auch wenn wir als Stereo Generation früher bewusst niemals Mono gehört hätten, so ist die Zeit doch nun wirklich reif, auch einmal die anderen Mischungen zu präsentieren und diese mit Spaß zu hören.

Alles in Allem sehr gut gemacht, und diesmal lässt auch die technische Ausführung keine Mängel erkennen.
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TOP 500 REZENSENTam 5. September 2014
Zuerst einmal wäre es sehr schön, wenn AMAZON die noch mehr als 20 Rezensionen zu den digitally remastered CDs von dieser Seite nehmen würde; das ist ein völlig anderer Artikel.

Auch hier wird es garantiert wiederum einen Kampf geben zwischen Mono-Puristen und Raumklang-Spasshörern, zwischen Gralshütern des Beatles-Vermächtnisses und eher Gleichgültigen usw. Der selige George Harrison hat es mal so formuliert: "When they invented stereo, I remember thinking "Why? What do you want two speakers for?", because it ruined the sound from our point of view. You know, we had everything coming out of one speaker; now it had to come out of two speakers. It sounded like very naked." (Beatles Anthology DVD).

Also - die Musikschöpfer und -interpreten wollten es zur Entstehungszeit in Mono. Das dokumentierten sie auch dadurch, dass sie die Abmischungen in Mono persönlich begleiteten, die in Stereo aber den Tontechnikern überliessen. De gustibus non est disputandum - über Geschmäcker lässt sich nicht streiten. Deshalb sollte man sich bei diesem set auf die möglichst objektive darstellung des Inhalts beschränken und es Jedem selbst überlassen, ob ihn das anspricht und rund $ 400.- wert ist.

Das für mich Wichtigste an diesem set ist, dass nach diversen "digitally remastered" Ausgaben auf vinyls und CDs jetzt eine der Entstehungszeit angepasste / angemessene Überarbeitung stattgefunden hat. Hier wird also im 60er Jahre FORD Mustang der Vergaser auf dem V 8 nicht durch eine elektronische Einspritzung ersetzt, sondern der Vergaser wird optimiert.

Die neue vinyl mono box konnte ich bereits etliche Tage (und Nächte) hören und vergleichen. Ein guter Freund, der aus beruflichen Gründen Zugriff auf ein Vorabexemplar hatte, konnte meinem Angebot nicht widerstehen, das neue set nicht nur im direkten Vergleich mit remasterten vinyls und CDs, sondern auch mit neuwertigen originalen Mono-Pressungen zu vergleichen.

Hierbei haben wir sowohl über 40 Jahre altes (DUAL 1219, REVOX B 795, McIntosh C 8 / MC 30 sowie SONY TA-1130 an BOSE 901-1 und BRAUN L 710) als auch aktuelles (T+A Vor- und Endstufen, vinyl & CD player an T+A Solitaire und B&M Line 30) Equipment benutzt und meine Begeisterung setzte sofort ein und hielt an. Hierzu ist natürlich nicht unerheblich, dass ich mit Mono aufgewachsen bin und mich für das "Ping-Pong-Stereo" der Anfänge auch nicht begeistern konnte.

Die jetzt vorliegenden 180-Gramm-Pressungen (herrlich massiv) sind technisch das, was heute analog zu machen ist; direkt von den Originalbändern unter Zuhilfenahme von Aufzeichnungen der damaligen Tontechniker. Der Klang ist deutlich härter und energischer als die "weichen" Varianten, an die man sich über viele Jahre von CDs, MP 3 usw. gewöhnt hat.

Es hört sich jedoch nicht nur "wie früher, aber besser" an, sondern die Plattenfirma hat sich ebenfalls grosse Mühe gegeben mit einem möglichst originalen Anschein : Label im alten Look, gefalzte Plattenhüllen usw. You make a grown man cry!

Klingt es auf alter oder neuer Anlage besser (subjektiv) : Für mich ist "alt" ganz eindeutiger Sieger. Musik aus dieser Zeit, die für Mono geschaffen wurde, harmoniert am besten mit Röhrenverstärkern, alten (nicht Metall-) Kalotten und alten Tonabnehmern. Moderne Anlagen sind da kälter und gnadenloser in der Wiedergabe.

Mein persönliches Fazit : Mit erheblichem Aufwand gefertigte, hochwertige Neufassung von unsterblicher Musik zu einem noch akzeptablen Preis. Nichts für durchschnittliche Musikkonsumenten, aber ein Muss für den Beatles-Fan mit stark puristischer (oder nostalgischer ?) Orientierung.

This record should be played loud (Rolling Stones, vinyl "Let it bleed")
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am 27. Oktober 2014
Kein Wort zur Musik - die ist "out of this world". Nur zum Produkt: alle Platten sind in meinem Exemplar vorhanden und in den richtigen Covers, keine unfreiwilligen Doubletten. Ebenso keinerlei Wellen im Vinyl oder sonstige Preßfehler. Einzig bei "Sgt. Pepper" waren unter starkem Licht einige kleine Striemen und zwei kleine Macken zu sehen - aber alles ohne irgendwelche akustischen Konsequenzen. Wie überhaupt die Platten unfassbar rein klingen. Monoplatten sind ohnehin etwas unempfindlicher gegen unerwünschte Nebengeräusche. Die Qualität der Box, der Platten, der Hüllen und des Buchs ist einfach erstklassig.

Und der Klang? Ich bin ja eigentlich Mono-Skeptiker (habe mich entsprechend hier mal im Fall Dylan geäußert) - aber das hier haut mich um. "Sgt. Pepper" habe ich nie so richtig gemocht, weil es irgendwie etwas hohl, spitz und schrill klang. Jetzt kann man in druckvollem, rundem und warmem Sound schwelgen. Ein riesiger Unterschied zu den Stereoaufnahmen. Und trotzdem klingt alles total räumlich. "A Day in the Life" ist fast nicht wiederzuerkennen.

Viel Geld - ja! Aber in dieser Form hat man zu Haus ein Stück Weltkulturerbe.Ein Traum!
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am 25. Oktober 2014
Der Umstand, dass, mit Ausnahme der Please Please Me, die Aufnahmen von den Original-Master-Bändern auf das Vinyl gebracht wurden ist allein schon ein toller Umstand. Bei Please Please Me hat sich das Magnetband mittlerweile als zu beschädigt erweisen und man musste auf die Kopie des Masterbandes zurückgreifen. Es ist eben nichts von Ewigkeit und das gilt auch für die anderen Bänder. Vielleicht war dieses schon ein letztes Mal... Nun zur Box: Tolle Aufmachung! Die Cover, die Beilagen, die Gestaltung und das Label des Vinyls spiegeln das Original wieder! Cover wie ursprünglich und ohne Strichcode! Es scheint, als hätte jemand eine Zeitreise in die Vergangenheit unternommen und in London die damalige(n) Neuauflage(n) gekauft! Dazu ein tolles Buch. Der Klang... Tja, was soll ich sagen..? Der Klang in Mono wird bis zur Revolver tatsächlich härter, weil druckvoller. Sgt. Pepper ist bärenstark. Der Bass drückt einen an die Wand. Und der Song Revolution ist einfach nur überwältigend. Wow! Mr. Lennon hatte Recht, als er sagte: Sgt.Pepper und Revolution sind in der Stereoversion klanglich benachteiligt worden... Schön, dass hier das "Original" an den Mann gebracht wird. Absolute Empfehlung!
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am 22. September 2014
Die Box ist super gemacht, und selbst für Besitzer von UK Mint-Erstpressungen gibt es hier was zu entdecken: Da bei dieser Ausgabe weniger Mitten angehoben wurden und man auch nicht mehr auf billige Plattenspieler der 60er Rücksicht nehmen musste ist das Klangergebnis anders. Zwar "rocken" dadurch manch alte Stücke auf den Erstpressungen etwas mehr, aber der Klang der neuen Ausgabe ist ausgeglichener und für das Ohr weniger "ermüdend", und es lassen sich mehr Feinheiten im transparenteren Klangbild entdecken.
Dies war die erste reine Analog-Ausgabe der Beatles-Platten seit über 30 Jahren, und es ist gut möglich, dass es die letzte war.

Nur noch zur Vermeidung von Missverständnissen: In einer anderen Rezension steht, dass beide Kanäle leicht unterschiedlich gemischt seien. Das ist natürlich blanker Nonsens. Diese Ausgabe ist Mono, und da sind beide Flanken der Plattenrille mit genau derselben Information beschrieben. Unterschiede im subjektiven Hörempfinden können nur enstehen, wenn irgendwo im Signalweg zwischen Rille und Ohr die beiden Kanäle unterschiedlich verarbeitet werden (z.B. Plattenspieler falsch eingestellt, Verstärker defekt, Lautsprecher defekt).
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am 1. März 2016
Über den Inhalt haben vorherige Rezensenten bereits ausführlich geschrieben, deshalb von mir nur ein Ausdruck meiner Freude über den Erwerb dieser Box.

Erst mal machen Optik und Haptik mit der schönen Box und den Nachbildungen der Original-Cover richtig Freude, und das ist nur der Vorgeschmack auf das Wichtigste - die Musik:

Die Aufnahmen haben einen eingefleischten Stereo-Hörer eines Besseren belehrt. Obwohl ich musikalisch erst in den 70ern sozialisiert wurde, hört sich der Sound für mich einfach nach "real Sixties" an, und selbst die sog. Schnulzen haben einen richtigen Punch.
Ebenfalls schön zu wissen, dass dieser Klassesound ohne digitale Tricksereien zustande gekommen ist, das gibt einem das Gefühl, selbst bei einer Pressung aus 2014 etwas Originales zu besitzen.

Eine absolute Empfehlung auch für Stones Fans - auf die Gefahr hin, dass diese dann das Lager wechseln ;-)

Eine LP hatte einen Pressfehler, aber Amazon hat sofort eine Gutschrift ausgestellt, und ich konnte mir davon gleich die auch einzeln erhältliche Mono Masters nachordern - super!

Kleiner Wehrmutstropfen: Für dickere Plattenspieler-Dorne sind die Bohrungen der Platten teilweise zu klein. Habe zum Glück mehrere Dreher zur Auswahl.
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am 29. November 2014
Grundsätzlich ein sehr schönes Box-Set. Hochwertige Optik der Cover und Platten und ein hochwertig wirkendes Buch. Die Schallplatten sind bis auf Copyright Angaben und der zusätzlichen neuen Best-Nr nahezu identisch zu den Originalscheiben.Der Klang ist einfach umwerfend für jemanden der die Monosachen mag. Eine gute Anlage ist natürlich hifreich und rundet das Klangerlebnis ab. Ich höre sie auf einem Ps X 65 von Sony über einen Röhrenverstärker von dynavox und Lautsprechern aus Eigenbau. Die Cover würde ich fast für gleichwertig zu den 60er Originalen sehen. Punktabzug gibt es für die Innersleeves In der CD Ausgabe von 2009 sind sie den Originalen nachempfunden -hätte man hier auch machen können... Ich weiss nicht ob es einen Punktabzug am Produkt rechtfertigt aber ich ärger mich im Moment über den Preis. Vom Erscheinungstag im September bis jetzt (28.11.14) hat sich meiner Meinung nach etwas zu viel am Preis getan. Immerhin ist die Box jetzt 80!!! Euro günstiger geworden. Hätte man das ahnen können? Aus diesem Grund weiss ich nicht ob ich nochmal etwas vorbestellen werde...
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am 15. Dezember 2014
Ich kann mich den positiven Rezensionen meiner Vorredner nur anschließen. Meine Box ist sauber verarbeitet und die Press- und Klangqualität der Platten ist sehr gut. Der Sound übertrifft den Klang der Stereo Box bei Weitem. In solch einem tollen Klang habe ich die Beatles bis her noch nicht gehört. Sehr dynamisches Klangbild. Der MONO Sound kommt der Musik extrem zu Gute. Wenn eine Box mal qualitativ nicht den Erwartungen entsprechen sollte, dann kann man sich bei Amazon einfach Ersatz bestellen und den defekten Inhalt austauschen.
Der Preis der Box schwankt in letzter Zeit sehr stark. Einfach mal eine Weile die Preisentwicklung im Auge behalten und dann zur richtigen Zeit zuschlagen. So habe ich meine Box für 275€ erstanden.
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am 5. September 2014
Gestern gekommen, die Platten ganz gehört , bin sehr zufrieden. Natürlich klingen die Mono Mixe anders als die Stereo Mixe. Besonders bei den ersten 4 LPs. Und wer behauptet, das die ersten 2 (in Teilen auch Hard und Sale) LPs in Stereo besser klingen als die Mono Mixe, der hat schlicht und ergreifend keine Ahnung. Nur weil Stereo draufsteht, heißt es ja nicht, das die Aufnahmen auch besser klingen. Denn besonders Please und With glänzen mit Steinzeit Stereo, auf einem Kanal die Musik auf dem anderen der Gesang. Da sind die Monomixe doch schon ein ganz anderes Kaliber und vor allen Dingen hörbar. Auch bei späteren LPs, z.B. White, kann man deutliche Unterschiede zu den Stereo Mixen hören, ohne mit dem Hörrohr vor den Boxen sitzen zu müssen. Mono heißt in diesem Fall auch nicht, das aus beiden Boxen dasselbe herauskommt. Der rechte und linke Kanal sind leicht unterschiedlich gemischt, aber deutlich herauszuhören. Die Box ist natürlich genauso aufgemacht wie die Stereo Box, eigentlich besser, da ich finde das die Cover hochwertiger sind. Die Mono Cover haben nämlich auch die Flipbacks (Falzkanten), die die Originale hatten. Die Backcover sind unlaminiert und die Frontcover sehr glänzend. Natürlich sind alle Beilagen dabei und bis zur Pepper, sind alle auf Y&B Parlophone Labeln. (Please auf dem alten Gold Parlophone Label) Sale, Pepper, Magical, White im Klappcover. Beim White ist die Öffnung für die Platten tatsächlich oben und auch die schwarzen Innenhüllen sind dabei, nebst Poster und Fotos. Bei der Pepper der Bastelbogen und die rote Innenhülle. Die Magical hat auch das tolle 24 Seiten Booklet im LP Format, fest mit dem Cover verbunden. Schön wären bei den anderen LPs die Emitex Innenhüllen gewesen, bei den Mono CDs wurde das noch gemacht. Der Sound der Platten ist warm (analog). Hier wurden auch die Original Analogen Mixe benutzt bzw. verbessert, und nicht die Digitalen Mono Mixe der 2009 Box. Da hat wirklich mal jemand mitgedacht, denn digitale Mixe auf einen analogen Tonträger zu pressen, wäre nicht gerade der Weisheit letzter Schluß. Die Mono Masters besteht aus 3 LPs, habe ich aber noch nicht gehört, da für mich relativ uninteressant. Diese Rezension soll keine Lanze fürs Mono brechen, aber manchmal klingt es halt besser als Stereo. Alles in allem ein sehr gutes Produkt, nur zu teuer. 299 wäre ein maximaler Preis gewesen.
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