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The Ballad of John Henry
 
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The Ballad of John Henry

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Biografie

JOE BONAMASSA - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT

Es klingt wie das Bekenntnis zu einer Musikepoche, die nachweislich in die Rock-Annalen eingegangen ist, und es klingt wie das Bekenntnis zu seiner Musik: „Ich bin ein britischer Typ“, erklärt Joe Bonamassa, 34 Jahre alt, New Yorker, und absoluter Superstar des zeitgenössischen Bluesrocks. Wer sich Driving Towards The Daylight anhört, die neueste… Lesen Sie mehr im Joe Bonamassa-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (20. Februar 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Mascot Records (rough trade)
  • ASIN: B001PA0FEU
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 544 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. The ballad of John Henry
2. Stop!
3. Last Kiss
4. Jockey full of bourbon
5. Story of a quarryman
6. Lonesome road blues
7. Happier times
8. Feelin' good
9. Funkier than a mosquito's tweeter
10. The great flood
11. From the valley
12. As the crow flies

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Er tauchte am Blues-Himmel auf wie eine Supernova - doch anders als das Aufleuchten den kurzlebigen Sterns am Gestirn entpuppte sich das Wirken des amerikanischen Bluesrockers JOE BONAMASSA als dauerhaftes Phänomen. Der Gitarren-Virtuose aus New York City gilt als der bedeutendste Newcomer der Bluesrock-Szene der letzten Jahre, der sich mit seinem neuen Album "The Ballad Of John Henry" endgültig in der obersten Liga des Genres etabliert. Dieses überwältigende Album mit zwölf Tracks, ist aufgeteilt in Bonamassa-Originale und einer Auswahl verschiedener Cover-Versionen von Songwritern wie Ailene Bullock, Tom Waits und Tony Joe White. Auf dem Album ist sofort herauszuhören, warum BONAMASSAS Zusammenarbeit mit dem Produzenten Kevin Shirley (Led Zeppelin, Aerosmith, Black Crowes) so fruchtbar ist: Joe entwickelt sich einerseits weiter als Gitarrist und erreicht vollkommen neue Levels und Facetten seiner Virtuosität, die fast schwindelerregend sind, auf der andere Seite ermöglicht ihm Shirley eine Weiterentwicklung als Sänger, man hört hier sofort sehr deutlich, was für ein vollkommender und wandlungsfähiger Sänger BONAMASSA geworden ist. JOE BONAMASSA arbeitet weiterhin mit seiner Star-Truppe, bestehend aus Carmine Rojas (Bass), Anton Fig, Bogie Bowles (beide Drums), Rick Melick (Keyboards) und Blondie Chaplin (Rhythm Guitar). Zum ersten mal präsentiert uns JOE auf seinem Album auch Bläser, gespielt von Lee Thornburg und David Woodford. JOE BONAMASSA hat seine professionelle Karierre als 12-jähriger Junge als Support für B.B.KING angefangen!!! Und obwohl er mit fast allen Giganten des U.S. Blues auf der Bühne stand, bezeichnet er B.B.KING weiterhin als seinen wichtigsten Paten. THE BALLAD OF JOHN HENRY, das dem ultimativen U.S. Working Class Hero John Henry gewidmet ist, geht mit JOE BONAMASSAs zwanzigjährigen Bühnenjubiläum einher und er selbst bezeichnet das Album als sein bisher stärkstes Werk. Und dem können wir nur zustimmen - THE BALLAD OF JOHN HENRY ist ein richtiges Blues-Rock-Meisterwerk!

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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Seit mindestens drei Studioalben, also seit der Zusammenarbeit mit Kevin Shirley (von dem ein anderer Rezensent hier schon meinte "und wieder eine platte, die kevin shirley versaut hat"... lustig, wie Meinungen doch auseinander gehen können), hat es sich bei mir als Regel durchgesetzt, dass man einen neuen Bonamassa erst mal 7-10 Tage sacken lassen muss, bis man sich definitiv dazu äußern kann. Naja.. definitiv... was ist schon definitiv im Leben. Was ich sagen möchte: Kevin Shirleys Einfluss auf Joe liegt sicherlich darin, dass seither sein Repertoire noch mehr erweitert wurde, nicht mehr nur Bluesrock und Rock Stücke (aus 7 Jahrzehnten) wie auf den Alben zuvor covert, sondern darüber hinaus auch mal bei Leuten wie Tim Curry, Chris Whiteley oder wie auf dem jüngsten Album Tom Waits rumstöbert. Gut, auch früher hat er schon Yes interpretiert... das ist ja nu auch nicht unbedingt Blues pur... aber Kevin Shirley hat seine Bandbreite sicher noch mal erweitert. Und er hat zudem auch seinen Sound-Reichtum erweitert. Da hört man dann schon mal Streicher... oder wie auf diesem neuen Album Bläser... Kurz: man darf auf Überraschungen gespannt sein. Das führt nun sicher dazu, dass der ein oder andere alteingesessene Fan (siehe Kommentare wie: "Ich mochte Joe, als er noch "Cradle Rock" (Rory Gallagher) als Opener gespielt hat. Ob es da ein Omen ist, dass er ein äußerst müde interpretiertes "As the Crow Flies" (ebenfalls von Rory) als Outro gewählt hat?") ein wenig enttäuscht wird. Ich persönlich finde es toll, dass ein Künstler sich nicht auf dem ausruht, was er bislang erreicht hat, dass er versucht, sich weiter zu entwickeln. Dabei wird er mit Sicherheit Fans brüskieren... aber auch andere hinzugewinnen. Aber in jedem Fall besser, als sich immer selbst zu reproduzieren. Aber aus genau diesem Grund muss man die Alben sacken lassen. Die einzige Erwartung, mit der man herangehen sollte, ist die, dass man besser keine Erwartung haben sollte... und diese Nicht-Erwartung wird dann vielleicht übertroffen... wie beim jüngsten Album wieder geschehen, und zwar in noch überzeugender Manier im Vergleich zu den beiden Vorgängern. Ich war dieses Mal ziemlich skeptisch. Aber dieses Skepsis hat sich Gott sei Dank nicht bewahrheitet...

The Ballad of John Henry: Ein kraftvoller Opener, sowohl des letzten Konzerts als auch der CD. Die erste Viertelstunde des Konzerts hab ich als Wirbelsturm erlebt, der einem das Gehirn mal ordentlich durchpustet. Dieses Gefühl rettet Joe hier auf die CD...

Stop!: Schöne Ballade mit interessanten Arrangements und zum ersten Mal Joe mit Bläsern.

Last Kiss: Recht repetitive Songstruktur, die mir beim ersten Hören fast zu langweilig war... mittlerweile mag ich sie, ohne dass sie totale Begeisterung bei mir auslöst... aber die letzten 1,5 Minuten, wenn der Song langsam, schrittweise, Instrument für Instrument ausschleicht... wunderschön...

Jockey Full of Bourbon: DIE NAGELPROBE für mich. Als alter Tom-Waits-Fan, und als Marc-Ribot-Enthusiast. Marc Ribot spielte im Original von Tom die Gitarre, und ich konnte drei Monate nicht schlafen (nein, ist übertrieben), nachdem ich gelesen hatte, dass Joe nun dieses Meisterwerk von Tom covert. Wie sollte das wohl klingen? Nach 30 Sekunden Joe dachte ich: Ist es überhaupt dasselbe Stück? Nach 10 Tagen sage ich: Ein Meisterwerk auf Grundlage eines Meisterwerks. Joe hat den Song genommen und ihn sich zu eigen gemacht, hat etwas komplett Eigenes daraus gemacht. Ein Musterbeispiel für ein Cover, in dem man sich in einen rauchigen Westernsaloon versetzt fühlen darf, wenn man das schlecht gestimmte Klavier hört... Väter der Klamotten meets Power-Rock. Absolut vom Feinsten.

Story of a Quarryman: Ja, auch ich mag am liebsten die harten Riffs, wie so manch einer, der hier schon dem alten Rory-Gallagher-Joe nachweint... und insofern ist Story of a Quarryman in kürzester Zeit zu meinem Zuhör-Favoriten des Albums geworden. Was für eine Power in diesem Song steckt. Dieser über einen Steinbrucharbeiter und der Titelsong über den hämmernden Weichenleger John Henry, diese beiden Songs meinte Joe wohl in erster Linie, als er sagte, er habe mit diesem Album den Leuten ein Denkmal setzen wollen, für die das Leben harte Arbeit ist und die an harte Arbeit glauben....

Lonesome Road Blues: Hmm... vielleicht der Song, dem ich am skeptischsten gegenüber stehe. Klingt ein wenig von sich selbst eingenommen ("all I have is my guitar, I'm just 31 years old today" - wobei ich fairerweise dazu sagen muss, dass ich dem Text nicht in seiner Gänze zugehört hab, vielleicht tue ich ihm ja Unrecht...), aber das stelle ich in Rechnung bei einem Künstler, der immer nach neuen Wegen sucht, dass er auch mal einen nicht so gelungenen Song einstreut... Der ist mir tatsächlich ein wenig zu glatt, zu gerade heraus.

Happier Times: Eine der großen Überraschungen auf der CD. Auf mich macht der Song den Eindruck als würde er ewig dauern, jedenfalls länger als die 6'40'', die er effektiv dauert. Ein immer gleicher Rhythmus, in dem man sich verlieren kann... mit vielen wundervollen Solo-Einsprengseln... und einer Handvoll rhythmisch-dynamischer Explosionen, die die Gleichförmigkeit durchbrechen... um dann wieder zu ihr zurückzukehren... und um in einem Crescendo zu enden. Großartiges Songwriting, ein bleibendes Meisterwerk.

Feelin' Good: Eine gefällige Cover-Version. Eher ruhig, nett zu hören, aber jetzt nicht der Reißer wie die Tracks 2, 5, 7 oder 10....

Funkier Than a Mosquito's Tweeter: Tja, auch hier bleibe ich ein wenig mit offenem Mund stehen. Irgendwie wollten Joe und Kevin Shirley hier für meine Begriff zu viel auf einmal. Kernige Bläser, schön anzuhören, funkige Rhythmen, wie man sie von Joe noch nicht gehört hat... alles in allem ein wenig inhomogen. Aber dennoch, es hat was...

The Great Flood: Auch ein absoluter Höhepunkt, eine langsame, träge, recht depressive Ballade, mit sehr ausladenden Übergängen, die den trägen Charakter noch unterstreichen... aber all dies in sehr stimmiger Weise, mit herrlichen Zwiegesprächen zwischen Joes Gitarre und Saxophon, mit dunkel, warnend klingenden Glocken am Anfang und Ende... machen dieses Stück zu einem weiteren Meisterwerk.

From the Valley: Wunderschönes akustisches Solostück. Ein solches darf auf keinem Joe-Album fehlen, häufig enden sie so...

aber diesmal endet es fetziger mit:
As the Crow Flies: Nach Eric Sardinas schon der zweite Bluesgitarrist, der auf seinem jüngsten Album mit diesem Klassiker von Tony Joe White schließt (der sicher in der Version von Rory Gallagher bekannter ist). Die Klänge, die er der Gitarre dabei manchmal entreißt, gehen einfach unter die Haut...

Unter dem Strich stehen gleich mehrere Meisterwerke und auf jeden Fall deutlich mehr bleibende Stücke als beim Vorgänger Sloe Gin, der ja nun auch nicht von schlechten Eltern war. Ein wenig von sich selbst eingenommen klingt Joe ja schon, wenn er im Begleitheft schreibt "I really feel this is my strongest work to date". Aber eigentlich mus sich sagen: Er hat Recht... es ist sein vielseitigstes, reifstes Album bislang, und das Zitat spricht für ein gesundes Selbstbewusstsein. An einigen Punkten begeht er zwar auch kleinere Irrwege, aber wenn er dafür so großartige Songs liefert wie Happier Times und The Great Flood, wie das auch als Song-Doppel gut funkionierende Jockey Full of Bourbon/Story of a Quarryman dann darf er auch gerne noch mal den ein oder anderen Irrweg gehen... Joe ist der Größte.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Working Class Hero 4. Februar 2009
Format:Audio CD
Wer ist John Henry?, dem Joe Bonamassa den Titelsong widmet, der schon mal kraftvoll Bluesig rockend(mit einem Hauch Led Zeppelin) aus den Startlöchern kommt und die Messlatte ordentlich hoch hängt.Für die Historiker: John Henry war als Farbiger zum Ende des 19. Jahrhunderts als Held in die Geschichte eingegangen, als er als Protest nach alter Väter Sitte, mit Schaufel und Pickel gegen die Industrialisierung im Bergbau gegen eine neue Bergbaumaschine zum Wettbewerb antrat, den Wettbewerb auch gewann und dann tot umfiel( so werden Legenden gemacht..) "The Ballad of John Henry" hat Joe mit seiner Band schon Live auf Tournee erprobt und setzt auch im Studio die Spielfreude mit dem schnörkellos agierenden Rhythmuspaket mit der "Live from Nowhere" und "Sloe Gin" erprobten Band: Carmine Rojas, Bass - Bogie Bowles,Drums( unterstützt von Anton Fig),sowie Rick Melick, Keyboards und Blondie Chaplin Rhythmusgitarre. An den Reglern saß wieder der Aerosmith, Black Crowse und Led Zeppelin erprobte Kevin Shirley, mit dem Joe schon bei "Sloe Gin" ein glückliches Händchen hatte.
Ein Dutzend Songs, teils genial adaptiert: Tony Joe Whites "As the Crowe flies", Tom Waits "Jockey full of Bourbon"(mit charmantem Ballroom Piano),bei Aline Bullocks(Schwester von Tina Turner, übrigens)"Funkier than a Mosquito Sweater" lässt Joe Bläser auffahren, an denen auch Tower of Power ihre Freude hätten, Sam Browns One Hit Wonder "Stop" gewinnt er ebenfalls mit geschmeidigem Blech interessante neue kraftvolle Facetten ab, sowie bei Anthony Newlys "Feeling good" rückt er einen unbekannteren in den Focus des Interesses. Im Songwriting hat er klare Pluspunkte gesammelt
in "Happier Times" macht er Seelenstriptease und lässt uns an seinem damals im Keller befindlichen Gefühlsleben teilhaben. Er rückt Beziehungen in den Mittelpunkt seiner Songs. Endlich mal eine Aussprache mit einer Jugendliebe nach all den Jahren in "The great Flood", das mit schwermütiger Orgel intoniert wird und sich mit Saxofon/Gitarre Zwiegespräch steigert, "Last Kiss" thematisiert eine gescheiterte Beziehung, die sehr rockig von Bogie Bowles am Schlagzeug vorangetrieben wird und fast schon in die Rea`sche "Lets Dance" Ecke gerät.
Das Dutzend Songs entwickelt sich gradlinig weiter, wo "Sloe Gin" aufhörte und bringt Joe Bonamassa einen Schritt in Richtung BluesRock Denkmal weiter nach vorn, obwohl vielleicht einige Blues Traditionalisten die Nase rümpfen könnten..
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der neue King of Bluesrock? 23. Februar 2009
Von Mario Karl TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
In einer Ehe ist immer die Rede vom verflixten siebten Jahr, das über ein Weiterbestehen der Verbindung entscheiden soll. Die 31 Jahre junge Blueshoffnung Joe Bonamassa legt nun mit "The ballad of John Henry" sein verflixtes siebtes Studioalbum vor. Und falls dieses für die weitere Karriere des durch und durch talentierten Musikers steht, sollte er bald in einem Atemzug mit den ganz großen wie Stevie Ray Vaughan oder Rory Gallagher genannt werden. Mancherorts wird er gar als legitimer Nachfolger des Iren gehandelt. Hoffen wir nur, dass Herr Bonamassa nicht auch so gerne an Großvaters Hustensaftflasche nippt, wie die 1995 endgültig verblasste Legende. Denn dann blieben uns weitere hochklassige Alben wie dieses verwehrt.

"The ballad of John Henry" ist eine Hommage an den Arbeiterklassenhelden aus dem 18. Jahrhundert und atmet stets den Geist ehrlicher Arbeit, Bodenständigkeit und purer Leidenschaft. Zudem fällt bereits beim ersten Hören eine Art Zweiteilung auf, die der Protagonist selbst bestätigt. Während die erste Hälfte in einer emotionalen sehr positiven Zeit entstand, lag Bonamossa bei der zweiten Hälfte sprichwörtlich am Boden. Dementsprechend gibt es zuerst flottere und leichtere Nummern zu hören, während später in dunklere Gefühlswelten eingetaucht wird. Dramatische und spannungsgeladene Bluesrocker wie der Titelsong oder "Story of a quarryman" stehen traurigen und langsamen Nummern wie dem halbakustischen "Feelin' good" und "Happier times" entgegen. Dieses Lied dürfte zudem Joe Bonamassas ehrlichste und persönlichste Nummer bisher sein und macht es zu einem der absoluten Highlights auf dieser nicht gerade an hochklassigen Titeln armen CD, die zudem noch recht vielfältig klingt.

So gibt es mit "Last kiss" eine saftige Boogienummer zu hören, "As the crows flies" trägt einen starken Südstaatenduft mit sich herum, der "Lonesome road blues" kommt eher locker und beschwingt daher, "From the valley" ist ein schönes Akustikgitarreninstrumental, auf "Funkier than a mosquito's tweeter" gibt es erstmals fetzige Bläser zu einem Honky Tonk-Piano zu hören und "The great flood" sowie "Stop!" sind klassische und trockene Bluesnummern. Letztgenannter Song (im Original von Sam Brown) ist nur einer von zahlreichen Neuinterpretationen auf dem Album und zeigt einmal wieder, dass Bonamossa ein gutes Händchen für derartige Adaptionen hat. Hierzu gehört auch das ziemlich dreckig gespielte Tom Waits-Cover "Jockey full of bourbon", das mit seinem jazzigen Piano eine stickige Baratmosphäre verbreitet und nebenbei zeigt, dass der schräge Gossenpoet mit der kratzigen Stimme immer wieder ein Lieferant für hervorragendes Songmaterial ist.

"The ballad of John Henry" ist ein absolut empfehlenswertes, beseeltes und rundes Album geworden, auf dem Joe Bonamossa seine vielfältigen Einflüsse von Delta- und elektrischen Blues, über Rock und Country, bis Jazz und Progrock verarbeitet und zu einem stimmigen, sowie aktuell und nicht eingestaubt klingenden Ganzen verarbeitet. Trotz aller spielerischen Klasse zeigt sich der Musiker nie als Selbstdarsteller, sondern hat stets die passenden Soli parat. Die CD kann jedem Blues- und Bluesrockfan bedenkenlos ans Herz gelegt werden. Egal ob man Bonamassas ehemaligen Mentor B.B. King, Jeff Beck, Eric Clapton und John Mayall oder die beiden oben genannten Gitarristen bevorzugt.
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