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The Artist (Limited Deluxe-Edition mit Bonus-DVD ) [CD+DVD]

Ludovic Bource Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (20. Januar 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: CD+DVD
  • Label: Sony Classical (Sony Music)
  • ASIN: B005LL4UB8
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 54.568 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. The Artist Ouverture - The Brussels Philharmonic - The Orchestra Of Flanders
2. 1927 A Russian Affair - The Brussels Philharmonic - The Orchestra Of Flanders
3. George Valentin - The Brussels Philharmonic - The Orchestra Of Flanders
4. Pretty Peppy
5. At The Kinograph Studios
6. Fantaisie D'amour
7. Waltz For Peppy
8. Estancia Op. 8 - Brussels Philharmonic
9. Imagination - Nichols, Red, & His Five Pennies
10. Silent Rumble
Alle 24 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. The Artist Making-Of
2. The Artist : Behind The Music With The Brussels Philharmonic Orchestra Of Flanders

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

10 Oscar-Nominierungen und der große Gewinner bei den Golden Globes 2012: The Artist.
Insgesamt erhielt der Film drei Golden Globes in den Kategorien: bester Film, bester Schauspieler und bester Soundtrack. Und auch für den Oscar 2012 gelten Film und Musik als Favoriten!
Die geniale Idee des französischen Regisseurs Michel Hazanavicius, im Jahr 2011 einen Stummfilm zu drehen, ist mehr als gelungen. Innerhalb kürzester Zeit ist der Film zum Medienliebling avanciert und gilt als absoluter Oscar-Favorit.
Die preisgekrönte Filmmusik versetzt den Zuhörer mit swingenden Klängen in die Welt des Hollywoods der goldenen 1920er und schafft einen perfekten Ersatz für die Worte, ohne die dieser Film auskommt.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Orchester erhebt die Stimme... 17. Februar 2012
Von Tonio Gas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
...denn die Menschen können es ja nicht in "The Artist", dem meisterhaften Stummfilm heutiger Zeiten. Dass Filmmusik hier eine ganz andere Bedeutung haben sollte, ist also klar. Und der Soundtrack von "The Artist" wird dem im höchsten Maße gerecht. Nie traf der Spruch so sehr zu wie hier, dass der Film beim Hören noch einmal vor den Augen abläuft. Mangels realistischer Geräusche übernimmt die Musik deren Funktionen gleich mit und ist im mustergültigen Sinne Programmmusik. Beispielsweise hören wir in Track 2 ganz genau, wann Personen einander Schläge austeilen - die Partitur begleitet eine Actionszene aus dem Thriller "The Georgian Affair", einem Film im Film in "The Artist". Pauken-Schläge und Geigen-Gesänge im wahrsten Sinne des Wortes wird es immer wieder geben, das Ganze in hoher Qualität von einem ausdrucksstarken Sinfonieorchester eingespielt. Die Musik hilft ungemein, Bilder und Worte im Kopfe zu erzeugen. Und Stimmungen, denn genau wie der Film ist sie gefühlvoll, ohne jemals kitschig zu sein. Man bekommt eine Ahnung davon, wie wirklich großer Stummfilm sein sollte, wie wirklich großer Stummfilm war - und warum viele alte Stummfilme gegenüber "The Artist" abfallen. Zum einen, dafür können die alten Filme nichts, werden sie nicht mehr so liebevoll aufgeführt wie "The Artist", mit großem Orchester in bester Qualität. Zum anderen gab es, wie sollte es anders sein, immer schon neben Spitzenware einen ungleich breiteren Bodensatz. Zum Dritten ist "The Artist" immer auch beides, nostalgisch und modern. Er feiert die alten Zeiten, in denen er spielt, blickt aber gleichzeitig über sie hinaus und wird universell, steht andererseits aber auch nicht über den Dingen, die er zeigt. Ähnlich die Musik: Zwar wird man beispielsweise rockige Klänge, wie es sie in der Film-Handlungszeit (1927-32) noch nicht gab, vermissen. Aber die Musik mischt bewusst historische gehaltene Elemente (knarzigen 1920er-Jazz mit Posaunen mit Dämpfern, Banjo, Klarinette à la Woody Allen) mit Hintergrundmusik, die nicht stets hervorkehren muss, aus vergangenen Zeiten zu kommen. In letzterem Fall klingt das Orchester voll und klar, man wünscht vielen alten Filmmusiken ein digitales Remastering, das zu einem solchen Ergebnis führen würde. Nuancen treten hervor, einzelne Instrumente werden programmatisch herausgehoben und das Ganze hat so gar nichts von alten Filmen, eher von einem guten Sinfoniekonzert oder einer aus einem prächtigen Orchestergraben erklingenden Ballettmusik. Tatsächlich haben mich die Mischungen aus voluminöser Dramatik und zarter Romantik mitunter an Prokofjews Ballett "Romeo und Julia" erinnert (ohne dass man Übereinstimmungen bei bestimmten Melodien feststellen könnte). Dort wird ebenfalls mit den Mitteln eines ziemlich großen Orchesters die gesamte Palette der Gefühle abgedeckt, ohne dass dies durch typische filmische Mittel vergangener Zeiten eingeengt ist (so wie im Kino der 1940er und 1950er Jahre oftmals leider alle zugleich und die Streicher kräftig con sordino spielen, was jegliche Nuancen nimmt). Und ist "The Artist", dieser Film ohne gesprochene Worte, nicht tatsächlich eine Kunstform, die dem Ballett am nächsten kommt?

Bedauerlicherweise hatte ich bei meiner Rezension des Filmes die kongeniale Musik völlig außer Acht gelassen, die Würdigung sei hier nachgeholt, denn Obiges ist noch lange nicht alles. Diese Kreisquadratur, auf eine Vergangenheit zu blicken und weder ihr zu sehr verhaftet zu sein noch sich zu sehr über sie zu erheben, kommt auch in der Musik aufs Schönste und Beste zum Ausdruck. Vieles ist dramatisch und romantisch, oftmals ist der Soundtrack aber auch vergnüglich und geradezu verspielt. Effekt-Instrumente wie verschiedene an Jazz und Swing erinnernde Schlagzeuge, Vibraphon und Glockenspiel betonen dies; Blue Notes, Synkopen, Triolenrhythmen tun ihr Übriges. Neben Prokofjew lässt sich auch an Gershwin und die großen Musicalkomponisten der 1930er Jahre denken, die die Unterhaltungsmusik zum großen Orchester gebracht haben. Klaviersoli erinnern wiederum an vergangene Salonatmosphäre, in denen galante Pianisten die Schlagerzeile "Wer Klavier spielt, hat Glück bei den Frau'n" in die Tat umsetzten. Schließlich: Wie auch der Film weist die Musik die seltene Gabe auf, äußerst klug zu sein, dem Hörer aber diese Klugheit nicht mit dem Zeigestock um die Ohren zu hauen. Man kann also schlicht genießen - aber wenn man will, auch höchst Interessantes bemerken. So ist der Track trotz seiner bewussten Mischung von Elementen letztlich aus einem Guss. Beispielsweise ziehen sich Leitmotive durch verschiedene Nummern und taucht Bekanntes in variierter Form und anderer Stimmung an unerwarteter Stelle später wieder auf. Dass der Film weit mehr als nur ein Zitatenschatz ist, mag sich auch darin ausdrücken, dass der vorletzte Track eben KEINE Übernahme eines Tracks aus Hitchcocks "Vertigo" ist, sondern eine Eigenkomposition (com-ponere! Zusammen-setzen!!). Wenngleich sie "Vertigo" schon sehr nahe kommt. Interessanterweise wird in Track 19 und 22 eine berühmte Viertonfolge aus "Vertigo" schon einmal versteckt vorweggenommen, und zwar nicht eine, die dann im deutlich vertigomäßigen Track 23 zum Hauptthema wird. Sondern eine, die man eher mit den Credits des Hitchcockfilmes in Verbindung bringt, der stärker den Akzent auf die psychischen Irritationen als (wie Track 23) auf die romantischen Aspekte legt. So kommen denn auch in der Szene zu Track 23 (ich möchte demjenigen, der "The Artist" noch nicht gesehen hat, nicht zuviel verraten) alle genannten Aspekte zusammen, es ist eine zentrale Passage, ein dramatischer Höhepunkt. Dieses geniale Kulminieren und Demonstrieren, wie alles mit allem zusammenhängt; man findet es auch im Soundtrack und auch darin, wie er diese Szene zuvor vorbereitet hat. Nicht nur daher ein rundum gelungenes Meisterwerk.

Filmmusiken sind mitunter anstrengend, oder Mogelpackungen, oder beides - zumindest, wenn man, wie ich, vornehmlich ältere Filme sieht. Oftmals kamen diese mit rund 15 bis 20 Minuten Musik aus. Oder sie wiederholten ihr Material so oft, dass man sich das nur ungern auf einer Schallplatte vorstellt. Oder man ging dazu über, dass Komponisten geradezu zum Komponieren genötigt wurden, damit sich eine Schallplatte füllen und gleich mit vermarkten lässt. Was naturgemäß nicht immer die besten Ergebnisse hervorgebracht hat, hier noch ein Song, da noch eine Luftnummer, die zum Selbstzweck wird, statt den Film wirklich zu begleiten. Der anfangs beschriebene Effekt, dass ein Film beim Hören noch einmal vor den Augen abläuft, kann sich so sicherlich nicht einstellen. "The Artist" ist anders. Als Stummfilm weiß er, wie wichtig ihm Musik als Ausdrucksmittel ist. Die CD ist sehr lang, und dies ist keine Aufblähung, sondern den Gesetzen des Mediums Stummfilm geschuldet. Wenn die Musik dann so wunderbar Handlung und Ausdruck des Films unterstützt, statt l'art pour l'art zu sein oder filmische Schwächen zu kompensieren zu versuchen, dann kann die Wertung nur fünf Sterne lauten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalische Zeitreise in die 20er Jahre 1. März 2012
Von Daniel T
Format:Audio CD
Bereits während ich den Film im Kino gesehen habe, fiel mir die qualitativ außergewöhnlich gute Filmmusik im Stil der 20er Jahre auf. Die Musik wird von einem großen Orchester gespielt und nicht durch irgendwelche Computerprogramme erzeugt. Dies ist in heutigen Zeit im Filmgeschäft selten geworden. Aus Neugier habe ich deshalb die CD mit dem Soundtrack gekauft und wurde auch nicht enttäuscht.
Von den 24 Titeln sind laut Booklet 19 von Ludovic Bource komponiert, für die er meines Erachtens nach zu Recht den Oscar für die beste Filmmusik erhalten hat, denn es ist eine großartige Leistung die Musik einem Stummfilm im Stile der damaligen Zeit anzupassen und dies ist dem Komponisten hier wirklich gelungen!
Diese 19 Stücke wurden 2011 in bester Klangqualität vom Brüssels Philharmonic Orchestra unter Ernst van Tiel eingespielt.
Die übrigen (auch im Film verwendeten) Stücke kommen aus anderen Quellen. Teilweise handelt es sich hierbei um Original Jazz-Aufnahmen aus den 20er und 30er Jahren, die ebenfalls hörenswert sind.
Fazit: Wem der Film "The Artist" gefällt und wer Unterhaltungsmusik aus dieser Zeit mag, wird auch diese CD mögen und den Kauf sicher nicht bereuhen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von André TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Kennen Sie (noch) diese Namen?:
Erich Wolfgang Korngold (The Sea Hawk...), Victor Young (The Uninvited, In 80 Days Around The World...), Max Steiner (Gone With The Wind, King Kong...), Franz Waxman oder Bernard Herrmann (North by North West, Citizen Cane, Vertigo...)...?
Dies sind alles Filmkomponisten der 30er, 40er und 50er Jahre. Und in deren Stil hat Ludovic Bource seine Filmusik komponiert! Um dies zu erreichen hat sich Ludovic längere Zeit mit den Filmmusiken der damaligen Zeit beschäftigt.
Wenn man die Filmmusik aus "The Artist" auf CD oder in Verbindung mit dem grandiosen Film hört, fallen einem die bewussten musikalischen Anspielungen auf Filmmusikklassiker und auch auf die damalige zeitgenössische Musik auf. Diese CD ist für jeden Kinonostalgiker und für alle, die den glanz alter Tage für sich entdecken wollen, ein Ohrenschmaus, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Ein wichtiger Track des Films fehlt auf der CD. Es handelt sich hierbei um die Musik zum Höhepunkt. Sie stammt nämlich nicht von Ludovic Bource sondern von Bernard Herrmann! Es ist ein Stück aus dem Hitchkock-Film VERTIGO ("Scene DŽamour / Love Scene"). Die im Film "The Artist" verwendete Einspielung wurde unter Elmer Bernstein (gestorben 2004) vorgenommen (steht übrigens auch im Film-Abspann). Man kann sich streiten, ob dies notwendig war oder nicht, aber diese Musik passt perfekt zum Höhepunkt von "The Artist". Dennoch hätte ich persönlich auch hier eine Komposition, die zwar Referenzen aufweist, aber sonst neu und somit eigenständig ist, so wie die auf der CD enthaltenen Stücke, besser gefunden.
FAZIT:
Filmmusiknostalgie! Gelungene Verbeugung vor den aten Meistern! Viele schöne und sehr gute Tracks auf einer CD!
oscarnominiert (2/12)!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Wundervoll - einfach wundervoll!
Schon im Kino haben mich Film und Musik begeistert und jetzt da ich sie wieder höre schwelge ich und träume vom Glanz der Stummfilm-Ära... Absolut empfehlenswert!
Vor 5 Monaten von kathleenkelly1978 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Score im Stile der 30er/40er Jahre Filme
Ich habe leider den Film bisher noch nicht gesehen (lief leider nicht in meiner Nähe) und warte nun gespannt auf die Blu-Ray und habe mir vorab mal den Score besorgt. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Anton Beat Riess veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Filmmusik deluxe
Hier wird die Filmmusik dieses wunderbaren Stummfilms präsentiert. Sowohl der Film als auch die Musik ist eine wunderbare Hommage an die grossen Klassiker von Chaplin &... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von M. Popp veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Immer wieder schön!
"The Artist" war mein erster Stimmfilm und ich war hellauf begeistert. Es war schon eine Kunst einen Stimmfilm zu machen und das in der heutigen Zeit. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Leseratte veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toller Film und faszinierende Musik
Sehr schöne Musik zu einem faszinierendem Film. Eine sehr gelungende
Zusammenstellung. Der Kauf der Musik CD hat sich wirklich gelohnt.
Vor 14 Monaten von sikoemess veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bereits....
beim erstmaligen Sehen dieses wunderbaren Kinoflms fiel auf, dass die Musik die Aktionen auf eine derart intensive Weise trägt und untermalt, dass einem das Zusammenspiel und... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von A. Krause veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wunderschön
Die Stücke wechseln von leicht und beschwingt zu dramatisch. Die Musik vermittelt viele Emotionen (bei einem Stummfilm ist das natürlich unbedingt notwendig ;). Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Faye veröffentlicht
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