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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dies ist erst der zweite Film von Regisseur und Drehbuchautor Jonathan Sobol. Die kanadische Produktion sollte ursprünglich den Namen “The Black Marks” tragen, wurde später zu “The Fix” geändert, nur um am Ende dann den klingenden Titel “The Art of the Steal” zu erhalten. Neben einem der leider selten gewordenen Auftritte von Altstar Kurt Russell, bekommt man hier auch wieder mal eine lockere und smarte Gaunerkomödie präsentiert, die den Zuschauer mit ähnlich guter Laune hinterlässt, wie zuletzt der ähnlich amüsante “Flypaper“.

Ein Film wie dieser lebt ja vor allem von zwei Dingen: dem geschickt geplanten Verbrechen mit all den damit verbundenen Hindernissen und den liebenswert-interessanten Figuren, die eben dieses ausüben wollen. In diesem Fall funktionieren erfreulicherweise beide Ebenen. Von Beginn an ist der lockere Grundton allgegenwärtig, irgendwo zwischen Ironie und Sarkasmus werden hier die Sprüche hin und her geschoben und mit einer eindeutigen Portion Situationskomik versehen.

Auch wenn es sich nicht grundsätzlich um eine reine Komödie handelt, werden so sämtliche ernsten Bedrohungen leicht abgefedert und ein mögliches Happy End scheint eine sichere Sache zu sein. Dass darunter die Spannung bzw. der Unterhaltungswert nicht leidet, ist neben dem Drehbuch vor allem auch den Schauspielern zu verdanken, die sich als Ensemble gekonnt gegenseitig mit sichtbarer Spielfreude anstecken.

Kurt Russell spielt Crunch mit viel Selbstironie, ein Dieb mit Ehrgefühl, dessen Freunde seine Familie sind, für die er alles tun würde. Natürlich laufen seine Pläne nicht immer so ab, wie er es gerne hätte, wenn er aber etwas stehlen will, dann ist er nur sehr schwer aufzuhalten. Matt Dillon (Takers) als sein aalglatter Halbbruder Nicky ist arrogant und falsch, insgesamt einfach ein unsympathisches Kerlchen. Jay Baruchel (RoboCop) als Nachwuchsdieb hat wieder mal die meisten Lacher auf seiner Seite, seine Nervosität und Ehrlichkeit in jeder Situation ist einfach nur sympathisch.

Herrlich dämlich ist auch Jason Jones (Pitch Perfect) als Interpol Agent, der offensichtlich mit der Gesamtsituation völlig überfordert ist, aber immer glaubt alles im Griff zu haben. Dabei witzig ist vor allem sein Zusammenspiel mit Terence Stamp (Song for Marion), der selbst einen mit trockenen Sprüchen um sich werfenden Gauner spielt, der den Agenten notgedrungen unterstützen muss bei seinen Ermittlungen, damit er früher aus dem Knast wieder heraus kommt. Katheryn Winnick (Choose), hier ungewohnt mit schwarzen Haaren, spielt als einzig wichtige Dame in dieser Männerwelt die undurchsichtige Freundin von Crunch und man weiss erst ganz am Ende, zu wem sie nun wirklich hilft.

Insgesamt ist dies also ein leichter, beschwingter und auch cleverer Film mit viel Humor und gut aufgelegten Schauspielern geworden, der am Ende einen netten Schlusstwist parat hält und endlich die Frage geklärt wird was man tun muss, um ein Buch in einer übergroßen Vagina-Skulptur verstecken zu können. Kanadische Filme sind eben öfters eine wenig anders als die der Amerikaner, doch genau das ist ja gerade das spannende an diesen Produktionen.

“The Art of the Steal” bekommt von mir 4/5 auf diebische Art und Weise für gute Stimmung und Reichtum sorgende Empfehlungspunkte.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2014
Der Film ist tricky, amusing und hat einen sehr guten Humor ...

Crunch Calhoun (Kurt Russell), ein abgewrackter Daredevil auf dem Motorrad und ehemaliger Kunst-Dieb stürzt sich nach einem Motorrad-Unfall wieder in das Diebstahl-Geschäft mit den heroischen Worten: "Das Schicksal ist gerade passiert". Nicht zuletzt, um seinen betrügerischen Bruder Nicky (Matt Dillon), der ihn einst ins Gefängnis gebracht hat, in die Schranken zu weisen.

Aber, mit der Story geht es mir so wie dem Darsteller Kenneth Welsh: "Ich hab's nicht gleich verstanden". Es ist eben ein "Clou" ... im wahrsten Sinne des Wortes und auch im Sinne der Kino-Geschichte (i.e. Anspielung auf den Film "Der Clou" mit Paul Newman und Robert Redford).

All' diese Schauspieler (Kurt Russell, Jay Baruchel, Kenneth Welsh, Chris Diamantopoulos, Terence Stamp, Matt Dillon, Katheryn Winnik, Jason Jones) zu diesem Trick-Diebstahl-Film zusammenzubringen, das ist die bewundernswerte Leistung des Regisseurs Jonathan Sobol, dem der Film und dessen Story wirklich sehr am Herzen liegt. Das merkt man von der ersten Szene an.

Also für mich war das einfach ein 5 Sterne-Kino-Abend mit exzellenten Schauspielern und exzellenter Unterhaltung!!!

P.S.: Und Kurt Russell hat immer noch volles Haar!!! (Ein Insider-Joke von Chris Diamantopoulos). Den Film und das Making-of unbedingt bis zum Ende anschauen!!!
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am 10. Februar 2015
hatte den film auf gut glück bestellt und daher keine großen erwartungen oder so. aber ich muss sagen, dass der film echt nicht schlecht ist und vorallem das ende ist hat mich positiv überrascht.
er wird es nicht in meine highlights-liste schaffen, aber trotzdem mal sehenswert.
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am 12. Januar 2015
also der Film ist unterhaltsam hat ein gutes Ende ist witzig gemacht und hat wirklich gute Darsteller
ich mga den Film udn er ist gut gespielt und hat ne gute Story
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2014
Ein Film im Stile von Oceans 11, 12, 13. Er versteckt sich auch nicht, sondern setzt bewußt Paralellen. Von den persönlichkeiten toppt er sein Vorbild. Und was das Verbrechen angeht möchte ich nichts verraten. Nur so viel: Doppelde Böden.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2014
Am Anfang, die ersten 30 Minuten, kommt einem der Film sehr merkwürdig vor. Danach bessert dieser sich stetig. Für einem erholsamen Abend ist dieser Film in Ordnung, nicht mehr und nicht weniger!
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1 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Also ich weis nicht wieso man nicht endlich mal einen anständigen " Räuber - Film " zu stande bringt . Der ist mir zu kindisch - albern . Es machte ungemein Freude mal wieder Kurt Russel zu sehen und bei Matt Dillon und Terence Stamp verlier ich keine Worte mehr die bei JEDEM Film brillieren und mir gefallen . Was ist los in Hollywood , wo sind die Filme a la Heat , Takers oder The Town geblieben . Nein der gefiel mir nicht .....
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