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Im Jahr 2000 schoss sich Rebekka Bakken Hals über Kopf in die Herzen des Publikums: Ihre erste Aufnahme Daily Mirror mit dem österreichischen Jazz-Gitarristen Wolfgang Muthspiel war in ihrer dichten musikalischen Essenz schlichtweg umwerfend. Der Nachfolger Beloved (2002) fiel beinahe ebenso grandios aus, und dann gab es noch ein neues, hochgelobtes Projekt mit der Pianistin Julia Hülsmann. The Art Of How To Fall ist Rebekka Bakkens erstes eigenes Album: dieselbe Schönheit, die gleiche Raffinesse und unendlich viel Zartheit. --Katharina Lohmann
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Für mich gibt es keine Zögern: Rebekka Bakken ist zurecht hoch gelobt in fast allen Kritiken, eigentlich stellt sich nur die Frage nach der gelungenen Übersetzung ihrer Musik, nicht wörtlich zu verstehen: Wer dieses Album immer wieder verinnerlicht wird feststellen, welch hohen emotionalen und künstlerischen Wert es besitzt !
Dieses Album bringt viele scheinbare Gegensätze stimmig zusammen. Es kommt reif und entspannt daher und wirkt trotzdem frisch und aufregend wie ein Debüt. Es bietet klassisches Jazztrio in Reinkultur, flirtet aber auch mit Pop - so etwas geht - nicht nur bei Nora Jones. Wer freejazzige experimentelle Musik schätzt, dem ist dies wahrscheinlich zu viel Wohlkang, Wer jedoch songorientierten Jazz auf höchstem Niveau mag, bei dem eine wunderbare Stimme im Mittelpunkt steht, sollte dieser CD eine Chance geben. Wer Diana Krall etwas über hat sowieso.
die stimmung die rebekka bakken allein durch ihre unglaubliche gesangsstimme heraufbeschwört jagt dem zuhörer angenehme schauer über den rücken.
die intensität von stücken wie "cover me with snow" oder "do you know my love" ist sicher nur schwer zu überbieten, fast als wäre man bei einem persönlichen livekonzert. zur zeit gibt es glaube ich nichts was sich mit der stimme und präsenz dieser frau messen könnte. hochgelobte Alben wie "come away with me" oder "yellow daffodils" sind dagegen müder abklatsch.
ausserordentlich gelungen ist auch die verbindung von modernen jazzelementen und anleihen aus dem populären bereich wie bei "giant body" oder "the art of how to fall".
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