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am 24. Mai 2013
"The Anatomy of Corporate" Law erschien zum ersten Mal 2002, 9 Jahre, nachdem die Autoren das Projekt offiziell ins Leben gerufen hatten. Die 2. Aufl. wurde gründlich überarbeitet und brauchte zum release abermals 3 Jahre. Nach eigener Aussage der Herausgeber sollen 70% des Textes neu geschrieben worden sein. Am auffäligsten ist dabei der Input von John Armour (Oxford), der an gleich drei der wichtgsten Kapitel mitgeschrieben hat. Das Buch ist eine einzigartige Kollaboration von 9 der angesehensten Gesellschaftsrechtler aus verschiedenen Jurisdiktionen. Aus Deutschland ist etwa der ehemlige "Chef" des Max Planck Instituts für IPR in Hamburg, Klaus Hopt, mit am Start. Auch Paul Davies (Oxford, zuvor LSE) ist einer der großen Namen.

Inhaltlich werden in 10 Kapiteln die wichtigsten Grundpfeiler des Gesellschaftsrechts analytisch abgeklopft. Die Autoren legen dabei einen Schwerpunkt auf die ökonomische Analyse, die sie selbst als "Funktionalen Ansatz" bezeichnen. Im Fokus steht dabei die "Prinzipal-Agenten" Theorie. Der Zweck der Gesellschaft wird vornehmlich vertragsrechtlich begriffenn("Nexus of contracts"). Der Sinn des Gesellschaftsrechts besteht danach im Abbau von Agenturkonflikten und damit einhergehenden Transaktionskosten zwischen den Geschäftsführern, den Gesellschaftern und ggü. Dritten, wobei der Beziehung zu Gläubigern ein eigenes Kapitel gewidmet wird. Der zweite Fokus liegt auf einem rechtsvergleichenden Teil, wobei insbesondere die "Legal Origins Theorie" bemüht wird, die einen Zusammenhang zwischen der Eigentümerstruktur und der Ausprägung von bestimmten Gesellschaftrechtsregeln herzustellen versucht. Das große Verdienst des Buches ist es, ein Gesamtbild der wesentlichen Beziehungen in der Gesellschaft herzustellen, ohne dabei die Neutralität aufzugeben. Es werden daher bei gegensätzlichen Ansichten immer pro und contra angegeben. Eine einseitige Festlegung erfolgt nie (z.B. beim "stakeholder" vs. "shareholder value" Ansatz oder beim Problem der Mitbestimmung"). Das ist der Vorteil gegenüber Büchern wie "The Economic Structure of Law" von Easterbrook/Fischel, die zwar einen ähnlichen Ansatz verfolgen, dabei jedoch einseitig nur ihre neoklassische Schine fahren. Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, ist zugleich ein Vorteil des Buches: seine Kürze! Wer eine "richtige" Einführung in die Effizienztheorie des Gesellschaftsrechts sucht, fährt mit Brian Cheffin's "Company Law" (1997) nicht schlecht. Zu empfehlen ist auch Eidenmüller, "Effizienz als Rechtsprinzip".

"The Anatomy of Corporate Law" ist mit dem hier verfolgten ökonomischen und rechtsvergleichenden Ansatz und der aufgebotenen Neutralität und Abgewogenheit zurzeit einmalig und daher zu Recht eines der wichtigsten Gesellschaftsrechtsbücher der letzten 10 Jahre.
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am 6. Februar 2016
The book is really good - it deals with the core issues in corporate law in a precise and entertaining manner.
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