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am 10. Juni 2016
"The Amazing Spiderman" bot einen erfrischenden Einstieg in eine neue Reihe. Mit Sam Raimis etwas theatralischer Version bin ich nie glücklich geworden, umso mehr aber beim ersten Teil des Reboot. Comic-Kenner wissen schon, wie sich bestimmte Beziehungen entwickeln, insofern bietet Teil 2 keine Überraschungen. Leider stimmt auch das Timing nicht und der Film kommt nie wirklich in Fahrt.

Dialoge sind selten die Stärken von Comic-Adaptionen, die Story und Twists ebenso wenig. Meist muss man hier wo anders punkten. Bunt, unterhaltsam, phantasievoll, actionreich - das erwarte ich. Doch anstelle die Tugenden zu fördern gibt es erstmal 45 Minuten Dialoge zum Einschlafen mit gequälten Problemchen, die man so aus jeder anderen Verfilmung kennt.
Bei der Action kopiert man leider auch nur altbekannte Szenarien und braucht dazu noch über 130 arg gestreckte Minuten. Richtig rund wird's übrigens auch nie. Gegen letztem Viertel gibt's dazu noch einen Riesenbruch, wenn nachdem alles gesagt und getan ist, nochmal ein kleiner Nachklappt kommt mit neuem Bösewicht, der aus dem Nichts auftaucht und dazu noch schlecht umgesetzt wurde.

Die Hoffnungen auf den Renlaunch der Serie hat Spider-Man 2 zu nichte gemacht. Als Film selbst ist er einfach viel zu gedehnt und steht sich selbst im Weg. Spaß macht das nicht und Unterhaltung sieht anders aus. 2 Troststerne - aber definitiv keine Empfehlung.
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am 20. Juni 2016
Was mir angeht, eine total unerwartete Sensation. Bis zu den letzten zwanzig Minuten oder so: Sehr unterhaltsam, mit sehr sympathisch wirkenden und offensichtlich begabten Schauspieler. Ich bin bisher sehr zufrieden - kooler Soundtrack auch. Und ja, bin jetzt auch in Emma Stone mit ihren Kulleraugen hoffnungslos verliebt. Aber was ist das? Die letze Szene im Uhrenturm: Das ist doch großartiges Kino was ich gerade erlebt habe, oder? Dramatisch, mit einem wahrhaftig böser Gegner, spannender, verzweifelter Kampf- mit donnerndem Symbolismus - und schließlich das Ende - tragisch aber auch simpel und zart inszeniert ohne die gewöhnliche Hollywood - Hysterie. Die Szene am Grabstein hat mich auch mit ihrer Tiefe überrascht und beeindrückt. Das Ende bombastich gut (mit beeindruckendem Budget!) aber auch mit einer emotionalen Tiefe, die man von Hollywood Filmen gar nicht erwartet. Absolut perfekt inszeniert. Ich denke an der Fernsehserie Mash - oder die Romane von Raymond Chandler - , die auch diese Gradwanderung zwischen Komik, Dramatik und Tragik so grandiös gemeistert hat. Jedenfalls habe ich die Emotionen, die ich hier vora allem in dem letzten Viertel des Filmes empfunden habe, gar nicht erwartet. Die Spiderman-Comics liebe ich seit meiner Kindheit und dieser Film hat mich gefesselt und bewogen. B-Movie vom Feinsten.
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am 25. Januar 2015
Im Gegensatz zum ersten Amazing Spiderman hab ich mich furchtbar gelangweilt. Alles wirkt extrem konstruiert und maximal vorhersehbar... laaangweilig. Und wenns mal nicht vorhersehbar ist, dann wirkts wieder konstruiert... ok, ich dreh mich im Kreis ^^

2 Sterne für tolle Effekte, mehr leider nicht.
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am 9. September 2014
Bei The Amazing Spider-Man Teil 1 war ich sehr positiv überrascht. Meine anfängliche Skepsis darüber, warum man das Franchise so wenige Jahre nach dem Abschluss von Sam Raimis Trilogie schon wieder rebootet wurde zerstreut von einer Filmumsetzung, die sich näher am Comic hielt, die einen Peter Parker zeigte, der weniger weinerlich war als Tobey Maguire, dabei aber noch deutlicher den inneren Widerstreit eines Teenagers zeigte, der plötzlich übermenschliche Kräfte erhält und geistig eigentlich noch vollkommen damit überfordert ist, die damit einhergehende Verantwortung zu tragen. Ein Film, in dem Spider-Man endlich wieder der sprüchereissende Witzbold ist, den man aus den Comics kennt. Und zudem waren sämtliche Handlungsstränge perfekt verknüpft: Parker auf der Suche nach Antworten über seinen Vater, wie er dabei auf Dr. Connors trifft, wie er mit ihm an der Forschung arbeitet, an der schon sein Vater beteiligt war, wie Dr. Connors dann durch die Forschung zur Echse wird und durchdreht, und Parker, der mit seinen neugewonnenen Kräften schließlich die Verantwortung dafür übernimmt, das Monster zu stoppen, das er geholfen hatte zu schaffen. Hier waren alle Handlungsstränge perfekt zu einer Geschichte verwoben, die Story machte Spaß, wusste zu fesseln.

Mit dementsprechend großen Erwartungen bin ich auch an Teil 2 herangegangen. Und der Film bietet auch durchaus gute Unterhaltung. Aber die Erwartungen kann er leider nicht erfüllen.
Zunächst einmal die positiven Seiten:
Peter Parkers Schwierigkeiten, seine ganz normalen Bedürfnisse als junger Mensch mit seiner neuen Verantwortung als Spider-Man zu vereinbaren, mit seiner Verantwortung umzugehen und dabei auch seine Beziehung zu Gwen Stacy aufrechtzuerhalten, werden sehr schön deutlich gemacht. Tobey Maguire konnte diese Probleme schon sehr gut darstellen, wirkte dabei aber immer etwas weinerlich und selbstmitleidig. Andrew Garfield zeigt meiner Meinung nach noch deutlicher die Schwierigkeit, gleichzeitig Teenager und Superheld mit Verantwortung zu sein.
Und das zeigt sich auch in den Beziehungen, die er zu den Charakteren aufbaut, die in diesem Film dann auch zu seinen Gegenspielern werden: Enttäuscht er den einen durch den Versuch, Verantwortung zu übernehmen, so stößt er den anderen durch teenager-typische Gedankenlosigkeit vor den Kopf - und schafft sich so mächtig(e) durchgeknallte Feinde.
Auch das große Geheimnis um das Verschwinden seiner Eltern wird weiter behandelt und man bietet dem Zuschauer Antworten auf Fragen, die in Teil 1 schon aufgeworfen wurden.
Beeindruckende Spezialeffekte lassen sich ebenfalls noch auf der Pro-Seite verbuchen.
Und was dem Film neben der tollen Vorlage seines Vorgängers noch ein riesiges Potential verschafft, ist die Tatsache, daß er eine der wichtigsten Szenen in Spider-Mans Comicgeschichte umsetzt.

The Amazing Spider-Man 2 hat also seine guten Seiten, und hätte auch das Zeug gehabt, ein richtig starkes Sequel zu werden.
Aber leider verschenkt er dieses Potential, indem er denselben Fehler macht, den Sam Raimi schon mit Spider-Man 3 machte:
Die Macher des Films haben scheinbar zu viel gewollt. Statt eines Superschurken setzt man gleich zwei auf den Helden an. Das hätte man ja prinzipiell auch gut umsetzen können, aber hier ist das Ergebnis leider nur, daß keiner der beiden den Raum bekommt, den er im Film eigentlich zur Entfaltung bräuchte.
Und das liegt mitnichten nur daran, daß diese zwei Gegenspieler Spider-Mans sich gegenseitig den Rang ablaufen, nein, denn zusätzlich wird im Film auch noch so viel Zeit darauf verwendet, mehrere Handlungsstränge (z.B. auch das Geheimnis um Peters Eltern) aufzubauen, die aber irgendwie nur aneinandergereiht wirken und nicht so richtig zusammenspielen mögen. Ein Beispiel: Wirkte sich Peters Suche nach Antworten auf das Verschwinden seiner Eltern in Teil 1 noch direkt auf seine Geschichte mit Dr. Connors aus, so hat sie hier nur minimale bis gar keine Effekte auf sein Aufeinandertreffen mit den Schurken.
Electro, der der ganzen Werbung im Vorfeld zufolge (und ja auch dem Titel nach) offenbar der Hauptgegner hätte sein sollen, verkommt so eigentlich zu einer Nebenfigur, die sich in wenigen Szenen mit tollen Spezialeffekten austoben darf - aber mehr auch nicht. Den eigentlichen Höhepunkt des Films sollte dann wohl eigentlich eine Szene darstellen, die mit Electro gar nichts zu tun hat, sondern die durch einen anderen, zweiten Schurken ausgelöst wird. In der Comicgeschichte stellt diese Szene ein einschneidendes, alles veränderndes Ereignis dar und erhält dadurch einen Wichtigkeitsgrad, dem ihre Umsetzung in diesem Film nicht mehr gerecht werden kann, weil zu viele Handlungsstränge auf einmal ablaufen. Und auch die viel zu schnelle Abhandlung ihrer Konsequenzen schwächen ihre Intensität noch einmal mehr ab. Ganz zu schweigen davon, daß der zweite Schurke offenbar nur in den Film aufgenommen wurde, um diese Szene zu drehen, was auch ihm schon wieder Entwicklungsraum wegnimmt.

Es bleibt also ein Film, der leider viel von seinem Potential verschenkt, weil er zu viel will.
Hätte man Electro seinen eigenen Film gegen Spider-Man gegeben und auch dem anderen wichtigen Teil einen eigenen Film gewidmet, hätte man sämtliche Nebenhandlungen besser mit der Hauptstory verknüpft und hätte man echte Höhepunkte eingebaut, statt den Zuschauer über den ganzen Film hinweg mit der Daueraction mehrer verschiedener Geschichten zuzuballern, dann hätten die Konzepte möglicherweise viel besser funktioniert.
So bleibt am Ende eine nette Abendunterhaltung - die aber leider gerade nach dem starken ersten Film einen schalen Nachgeschmack hinterlässt.
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am 13. Juli 2015
Hey ho,
also meine persönliche Meinung zu den Film sind 5 Sterne. Ich finde Andrew Garfield als Spiderman sehr gut und nehm ihm die Rolle des frechen aber liebevollen Spinnenmanns zu jedem Zeitpunkt ab.

Entgegen vieler Kritiken finde ich Ihn sogar besser als Tobey Maguire. Die Sam Raimi Filme stehen zwar ebenfalls sehr abgenutzt in meinem Filmregal, dennoch finde ich es mit Andrew Garfield sehr viel frischer und dynamischer.

Nun zum zweiten Teil der 'Amazing Spiderman Reihe'.

Der Film kommt mit sehr viel Charme und Witz daher. Schon in den ersten Minuten hab ich mich in den Streifen verliebt. Es gibt viele kuriose Szenen die meinen Geschmack komplett getroffen haben. Ob man den gleichen Geschmack hat, sei jetzt einfach mal dahin gestellt. Sehr witzige Szene war zum Beispiel ein kranker Spidey im Drugstore um sich Medikamente zu holen. Ich hab die Dreistigkeit dieser Szene gefeiert.

Der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft steht natürlich ein Bösewicht gegenüber. Electro. Hier gespielt von dem großartigen Jamie Foxx. Auch Emma Watson, welche Gwen Stacey, verkörpert überzeugt für mich in jedem Moment. Die Liebe zwischen Ihr und Peter ist sehr glaubhaft dargestellt. Andrew Garfields Emotionale Darstellung zeigt was für ein guter und echter Schauspieler er sein kann.

Zum Ende hin wird der Film sehr schnell und sehr hektisch. Ich fand es war nicht perfekt aber immerhin kein Riesen-Gemetzel wie bei dem letzten Superman Film.

Das Ende ist Spidermantypisch. Mehr will ich dazu garnichr sagen.

Der Film hat bei mir das Spideyfeeling wieder auf den Plan gerufen, was seit dem ersten Streifen mit Tobey Maguire vor 13 Jahren keiner der Spiderman Filme geschafft.

Penible Kenner der Comics werden mit Sicherheit was zu meckern haben. Ich für meinen Teil liebe den Film und empfehle ihn wärmsten weiter!!!
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am 1. Februar 2016
ja, wirklich gut gemacht, bis auf das den metallischen Endgegner (will nix verraten), sehr, sehr albern, aber mir hat der 2.te Amazing Spiderman gut gefallen, der Hauptdarsteller hat die nötige Ironie und macht seine Sache genauso gut wie Tobey Maguire, der hat mir vielleicht ne Nuance besser gefallen, als Typ, dafür ist Andrew Garfield moderner und etwas cooler, aber da ich mich auf den Film als etwas eigenständiges (und nicht mit Spiderman verglichen habe) eingelassen habe, war ich auch nicht voreingenommen und hab den Film ohne diesen, "wer ist der bessere Spiderman" Gedanken anschauen können
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Der Himmel könnte für Peter Parker, alias die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft, eigentlich voller sprichwörtlicher Geigen hängen: Den Schulabschluss in der Tasche, eine bildhübsche Freundin an der Seite und New York liegt seinen heldenhaften Taten zu Füßen. Doch die Warnung von Captain Stacy, dessen Tochter Gwen durch Spider-Mans Gegenwart nicht zu gefährden, hängt wie ein dunkler Schatten über dem jungen Glück. Während Peter und Gwen um die Möglichkeiten ihrer Beziehung ringen, wird das Oscorp-Gebäude einmal mehr Schauplatz eines bitteren Unfalles, der als Ergebnis die Geburt des Superschurken "Electro" hervor bringt, der Elektrizität manipulieren und als Waffe einsetzen kann. Als wäre das nicht genug, kämpft der Firmenerbe und beste Freund Peters um sein Leben, da er an einer äußert tückischen genetischen Krankheit leidet, die bereits seinen Vater, Norman Osborn, ins Grab brachte. Doch das Heilmittel liegt außerhalb seiner Reichweite, so dass er zu weniger erfreulichen Mitteln greifen muss und damit mit dem Leben seiner Freunde spielt.

Das zweite Abenteuer, dem die Comics der "Amazing Spider-Man"-Reihe zu Grunde liegen, überzeugt über weite Strecken erneut als äußerst kurzweiliges Comic-Actionpaket. Andrew Garfield beweist erneut, dass er dem wohl beliebtesten Marvel-Superhelden gewachsen ist und Emma Stone verleiht dem, für Peter Parker tragischen, Charakter der Gwen Stacy ebenfalls eine eigenständige und dennoch comic-getreue Note. Während Jamie Foxx einen passablen Bösewicht abgibt, fällt die Neuerfindung des "Green Goblin" durch Dane DeHaan hingegen etwas enttäuschend aus - da haben Willem Defoe und James Franco aus Sam Raimis Trilogie die Messlatte einfach viel zu hoch gesetzt, als das man einfach so nebenbei den wohl legendärsten Gegner der Spinne darstellerisch übertrumpfen könnte. Vielleicht liegt es auch am etwas überladenen und nicht mehr ganz so tief greifenden Drehbuch, dass leider merklich die Handschrift von Kurtzman und Orci trägt, die, meiner bescheidenen Meinung nach, oberflächlich gutes Kino abliefern, das aber zumeist ohne echte "Seele" bleibt. Von der inhaltlichen Qualität des Vorgängers ist "Rise of Electro" damit ein gutes Stück entfernt.

Technisch hingegen ist die Scheibe durchaus gelungen, Bild und Ton machen dem Medium Blu-ray entsprechend Ehre. Wenn man Spidey bei seinen knackscharfen Schwüngen durch die Häuserschluchten New Yorks, dabei jedes Detail brillant erkennend, zuschauen darf und dann auch noch aus den Lautsprechern die in exquisiter Räumlichkeit abgemischte Soundkulisse genießt, kann man richtig darin versinken. Die Duelle Spider-Mans mit seinen Gegnern und insbesondere Electros Auftritte sprengen fast den Subwoofer. Extramäßig finden sich diverse Kommentare der Macher, einige entfallene Szenen und weitere Featurettes rund um den Film auf der Disc.

Bei der Gesamtwertung schwanke ich sehr zwischen 3 und 4 Sternen, denn eigentlich ist die Fortsetzung dem Erstling in kaum einer Hinsicht gewachsen - und die bewertete ich einst mit vier Sternen. Trotz der genannten Schwächen macht "Amazing Spider-Man 2" aber insgesamt mehr richtig als falsch und liefert kurzweilige Comic-Action mit einer mehr als ordentlichen technischen Umsetzung. Letzteres gibt den entscheidenden Ausschlag für die bessere Bewertung.
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am 30. Januar 2015
ich habe mir vorher keine großartigen Gedanken über den Film gemacht, wußte nur, daß Spiderman jetzt von Andrew Garfield und seine Freundin von Emma Stone gespielt wird. Man fragt sich schon warum bestehende Filmreihen, nochmal neu interpretiert werden, ähnliches kennt man ja bereits von "Hulk". Die vorherigen Spidey -Filme mit Tobey Maguire habe ich alle gesehen, aber ich könnte jetzt keine chronologische Ereigniskette mehr rekapitulieren. Muß man auch nicht, aber ich weiß noch, dass sie recht unterhaltsam waren.
Große Erwartungen hatte ich aber nicht an die Neuverfilmung von Marc Webb. Andrew Garfield ist mit Tobey Maguire in sofern ähnlich, daß sie beide relativ unauffällige Typen sind, die dank ihres geheimen Identität und Superkräfte zum Held werden können. Ob das realistisch ist, spielt hier keine Rolle, da es sich um eine Comicverfilmungen handelt, die ihre eigenen Gesetze haben.

Der Film fängt an und beginnt mit einer Rückblende aus der Sicht von Peters Vater an, die jemanden, der die Vorgeschichte nur lückenhaft in Erinnerung hat, schon ganz kurz etwas ins Schleudern bringen kann (wer ist das? was macht er? gehört er zu den guten oder bösen? etc). Aber man kommt nach einer kurzen Weile mit dem Tempo der Geschichte mit, die rasant an Fahrt gewinnt.
Spätestens ab der Flugzeugsequenz habe ich tatsächlich pure Begeisterung für die extrem gelungenen Schnitte, Dramatik und Actionsszenen im Flugzeug empfunden, wie in schon lange keinem Film mehr. Das hat mich dann doch sehr überrascht und Lust auf den weiteren Film gemacht.
Den neuen Spiderman empfinde ich als lockerer und provokanter, was den Umgang mit seinen Gegnern angeht, selbstsicher, fast ein wenig überheblich. Aber das ist ok. Toby Maguire wirkt dagegen etwas blasser und etwas weniger erwachsen.

Emma Stone als "Gwen" gefällt mir gut als Spidermans Freundin, obwohl mir Kirsten Dunst auch gut gefallen hat. Hier also keinen großen Unterschied.

Ich möchte jetzt keine Inhaltsangabe zum Rest des Filmes machen, da sie den meisten Interessierten ohnehin bekannt sein wird, oder sie selbst erfahren möchten was passiert. Dennoch möchte ich loswerden, daß mir (trotz bzw gerade wegen der Gesamtlänge des Filmes) die Ereignisse rund um das (Semi-)Finale doch etwas schnell und holprig passieren und sich eine kleine Unlogik bezüglich des Oscorb Erbes Harry Osborn (Dane de Haan) einschleicht, die mir weniger gefallen hat (er kann wohl schlecht als Unternehmenserbe von dem eigenen Sicherheitschef rausgeschmissen werden...). Desweiteren ist der Grund, warum sich Gwen am Ort des Finales aufhält (weiß als "Praktikantin" bei Oscorp wie man das Großelektrizitätswerk wieder hochfährt (sicher?-klar..) auch für eine Comicverfilmung etwas an den Haaren herbeigezogen ist. Das ginge auch besser...

Das Finale an sich, mit seinem (für mich) überraschend leicht bitteren Ende hat mir aber doch wieder ganz gut gefallen, so dass ich die kleinen Unebenheiten nicht zu gravierend bewerten will.

Für mich also ein kleiner Überraschungserfolg des Filmes, von dem ich nicht zu große Erwartungen hatte.
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am 4. November 2014
Ich war aufgrund vieler schlechter Kritiken positiv überrascht, ich kann nicht sagen, dass der Film schlechter ist als Teil 1. Teil 1 ist witziger, war aber zur erwarten, da die Geschichte anders weitergehen muss. Der Film zeigt schöne Bilder, hätte mir nur ein anderes Ende gewünscht. Electro wurde gut umgesetzt, toller Gegener.
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am 3. September 2014
Vorweg Spiderman war schon immer mein Lieblings-Comicheld und gerade der erste Teil der Spiderman Verfilmungen von Sam Raimi war für mich eine sehr gelungene Umsetzung. Entsprechend skeptisch war ich schon bei der Neuauflage "The Amazing Spiderman" mit Andrew Garfield und Emma Stone.
Man tat gut daran, die Geschichte etwas anders aufzubauen und nicht 1:1 zu übernehmen und so war vor allem Emma Stone als Gwen Stacy eine gute Wahl, hier einen anderen wichtigen Erzählstrang aufzugreifen, der in der Reihe von Sam Raimi nur ganz kurz angedeutet wurde.
So wird folgerichtig die Liebesgeschichte zwischen Peter Parker und Gwen im vorliegenden 2. Teil "weitergesponnen" mit dem entsprechenden Climax, der das weitere (Helden-)Leben von Peter prägen wird.

Soweit eigentlich so gut, allerdings versucht man hier zu viele Erzählstränge zu verweben, Liebesgeschichte Gwen & Peter / Hintergrundstory Schurke Electro / Hintergrundstory Harry Osborn bzw. Green Goblin / Oscorp Industries und das dunkle Geheimnis von Richard Parker / kurze Hintergrundstory Rhino.
Meiner Meinung leider etwas zu viel des Guten und so zieht sich der Film mit 141 Minuten ganz schön in die Länge und der Untertitel "Rise of Electro" wird dem Film eigentlich nicht gerecht, da Electro zur Nebenfigur verkommt zu einer Schachfigur zwischen Harry Osborn, Oscorp Industries und Peter Parker. Ich vermute, man wollte bewusst nicht Harry Osborn bzw. den Grünen Goblin als "Hauptschurke" wählen, da man sonst mehr in das Fahrwasser der alten Filme gekommen wäre - dennoch ist Osborn für mich der eigentliche Gegenspieler von Spidey und nicht Electro. Jamie Fox wirkt nicht nur durch sein Aussehen als Electro ziemlich blass, der Charakter bleibt ziemlich oberflächlich und eindimensional. Aus meiner Sicht hätte es dem Film tatsächlich gut getan, die Geschichte um Electro ganz rauszulassen, von Rhino wollen wir erst gar nicht reden, der nur einen Kurzauftritt als Intro und Outro hat und kaum als würdiger Gegner für den Spinnenmann rüberkommt.

Kommen wir aber nun zur Qualität der Bluray:
Bild und Ton sind wirklich top und auch die 3D Version kann mit tollen Effekten glänzen.
Etwas enttäuscht war ich von der Verpackung. Die eigentliche Bluray ist mit einer zusätzlichen Hülle aus Pappe umgeben, die aber nur eine 1:1 Kopie des Bluray Inlays ist. Sehr schade auch, dass es weder ein Wendecover noch eine andere Möglichkeit gibt, das FSK Logo abzudecken.
Löblich ist allerdings, dass neben einer 2D Bluray und einer 3D Bluray noch ein digitaler HD Code beigelegt ist, mit dem man den Film zusätzlich auf dem PC, Tablet oder Smartphone ansehen kann.

Unterm Strich bleibt eine solide Comicverfilmung, die nicht enttäuscht, die aber nicht an die Qualität der Raimi Filme und selbst nicht an die Qualität des ersten Amazing Spiderman reicht.
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