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The Aluria Chronicles: Die Chroniken von Aluria [Taschenbuch]

Calissa Leigh , Yishan Li
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,50 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

6. September 2007
Gin hat als Sklave kein einfaches Leben. Er wird des Mordes beschuldigt und zur Strafe einem Dämon geopfert. Als der Dämon Gins Unschuld erkennt und ihn in das Land Aluria bringt, scheint sich das Blatt für ihn zu wenden. Doch kurz darauf trifft er Kakale, einen grausamen und hinterhältigen Vampir. Er verführt Gin, um ihn dann zu hintergehen: Er spricht einen Zauber und vertauscht ihre Körper. Kakale entkommt und Gin muss - gefangen im Körper eines gesuchten Verbrechers - den Vampir wiederfinden, damit dieser den Zauber rückgängig macht. Und zu allem Überfluss trifft er auf seiner Suche auch noch auf Kakales Liebhaber Rakioul...

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 146 Seiten
  • Verlag: Fireangels; Auflage: 1. (6. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3939309079
  • ISBN-13: 978-3939309079
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,8 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 124.115 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es hätte mehr sein können... 4. April 2008
Von Koriko VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Gin ist Sklave und hat dementsprechend kein einfaches Leben. Als er sich versehentlich gegen einen seiner Peiniger zur Wehr setzt und der Mann stirbt, soll er einem Dämon geopfert werden. Doch dieser erkennt die Unschuld des Jungen und befreit ihn, um ihn mit sich zu nehmen. Er fliegt mit ihm über das offene Meer bis er kurz vor einer mysteriösen Insel angegriffen wird und Gin dadurch in Alurai landet. Der Wesen Alurais sind nicht menschlich, sondern Feen, Elfen und Fantasiegeschöpfe, die ihre Existenz geheim halten. Unsicher, ob Gin nicht doch eine Bedrohung ist, wird er zunächst eingesperrt und trifft in seiner Zelle auf den Vampir Kakale, mit dem er sich anfreundet. Als die beiden sich näher kommen und miteinander schlafen, tauscht Kakale ihre Körper und kann somit seine Freiheit erwirken, während Gin sich im Körper eines Vampirs wiederfindet. Ihm gelingt mit Hilfe eines Unbekannten die Flucht und kurz darauf trifft er auf Rakioul, den Liebhaber Kakales. Sein neues Leben als Vampir gestaltet sich als schwierig, besonders da er sich in Rakioul verliebt, der ihn jedoch für Kakale hält. Zudem tauchen auch noch Gins ehemalige Peiniger auf, die auf Rache sinnen. Die Ereignisse überschlagen sich...

"The Aluria Chronicles" ist ein netter Manga, der durch eine recht flüssige Story besticht und einige interessante Handlungssprünge, die das Ganze lebendig erscheinen lassen. Ein wenig mehr Wert auf die Hintergründe hätte dem Comic gut getan, einiges geht leider auf den wenigen Seiten verloren, was nicht hätte sein müssen. Die Zeichnungen sind Geschmackssache, manchmal sehr hübsch anzusehen, manchmal jedoch etwas daneben, besonder was korrekte Anatomie und Proportionen betrifft. Schade, man hätte viel rausholen können, in vielerlei Hinsicht. Die Aufmachung des Comics ist wie gewohnt gut, der Preis angemessen und dem Comic liegt sogar ein hübsches Farbposter bei, mit demselben Motiv, wie auf der farbigen Seite, die enthalten ist.

Das alles macht den Manga durchaus lesenswert, insofern man die Zeichnungen mag und Fantasy-Yaoi-Mangas liest. Am besten mal einen Blick hineinwerfen, um sich sicher zu sein.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es hätte so ein gutes Werk sein können... 6. Februar 2008
Format:Taschenbuch
Obwohl Aluria Chronicles schon relativ lange auf dem Markt ist finden sich kaum Rezensionen. Und die die es gibt, sind für meinen ganz persönlichen Geschmack viel zu Einseitig, keine Kritik, nur Lob und das obwohl es doch deutliche Kritikpunkte gibt, doch dazu später mehr. Also fühle ich mich einmal genötigt eine zu schreiben, die auch etwas kritischer ist. Hier noch der wichtige Hinweis: Bitte lest euch diese Rezension bis zum Ende durch und hört nicht mittendrin auf. Ich versuche keinen Spoiler zu machen und beschränke mich daher weitestgehend auf den Rückentext, es kann jedoch trotzdem sein das ich einige wenige Details der Geschichte verrate. Wem dies stört der lese bitte nur das Fazit am Ende und entscheidet dann ob er den Rest liest.

Zuerst sei einmal der wirklich ansprechende Zeichenstil erwähnt, der mit allem was ich sonst aus dem gehobenen Mangabereich kenne mithalten kann. Die Hauptcharaktere sehen beabsichtigt schlank und leicht anrüchig aus, was ich besonders positiv finde. Kakale wirkt arrogant, während Gin schüchtern wirkt. Raikioul passt in seinem Auftreten ebenfalls genau zur Rolle die er spielt.

Der Knackpunkt der Aluria Chronicles ist aber wirklich nicht der Zeichenstil, auch nicht die Geschichte selbst. Diese ist nichts besonderes, hat aber ihre kleinen Feinheiten die sie interessant macht. Oder besser gesagt, machen würde. Denn die Aluria Chronicles scheitert teilweise sehr an der Umsetzung.
Zum einen ist da der ganze Anfang, er ist viel zu schnell und man fühlt sich als ob man ins kalte Wasser geworfen wird. Obendrein wird es hier schnell unrealistisch.
Der Liebessklave Gin wird gerade von mehreren Männern benutzt, dann erscheint ein besonders dicker Kerl der sich ihn vornehmen will. Dieser legt seinen Dolch so ungeschickt ab, das er mit der Klinge in die Höhe ragt, als Stützte dient dabei die Kleidung des Mannes.
Nun würgt der Mann Gin und wird von diesem aus Atemnot weggestoßen. Durch irgendeinen Umstand fliegt der Dolch hoch und bohrt sich in den Rücken des dicken Mannes.
Was daran unrealistisch ist muss ich eigentlich nicht einmal erwähnen, denn schwere Metalldolche 'fliegen' nicht einfach so hoch und bohren sich in einen Menschenkörper. Ein wenig mehr Liebe im Detail hätte hier sehr gut getan, so aber wirkt es aufgesetzt und wie schon erwähnt unrealistisch.
Nun gut, Gin wird also zum Menschenopfer für einen Dämon erklärt und soll diesem im Austausch für dessen Dienste geopfert werden. Nur damit dies klar wird, dieser Dämon ist eine GÖTTLICHE Kreatur und mächtig genug ein ganzes Land zu vernichten. Er erscheint und der Magier der ihn Ruft BEFIEHLT ihm das Opfer anzunehmen im Austausch für seine Dienste' Ehrlich gesagt kann man da nur noch die Augen verdrehen.
Natürlich befreit der Dämon Gin und bringt ihn zur Insel Aluria, der Magier reist ihm selbstverständlich hinterher um den Jungen davon abzubringen den Dämon gegen sie aufzuhetzen' das ganze wirkt wie eine Ausrede um den Magier als Bösewichten zu behalten. Im Laufe der Geschichte bekommt dieser auch kein wirkliches Gesicht, seine Handlung ist einfach nur dreist, bösartig und wirkt unsinnig.
Doch machen wir weiter, auf Aluria angekommen wird Gin sicherheitshalber eingesperrt und zwar zusammen mit einem finsteren Gesellen Namens Kakale. Es ist ja auch üblich einen den man sicherheitshalber einsperrt in den selben Raum zu stecken indem sich ein Vampir aufhält der unzählige Morde auf seinem Konto hat. Morde an genau dem Typ von Mensch wie Gin einer ist.
Erst nachdem sich Gin von Kakale hat verführen lassen, worauf auch der Körpertausch erfolgt, wird die Geschichte interessanter. Denn Raikioul taucht auf um seinen 'Liebhaber' Kakale (jetzt Gin) zu befreien. Ich will nicht verraten was genau sich abspielt aber zumindest wirkt es ab jetzt nicht mehr ganz so aufgesetzt.
Soviel sei aber verraten, der Magier taucht auf und mit ihm auch seine seltsame Dreistigkeit, sich in einem anderen Land wie der Herrscher selbst aufzuführen.
Immer wenn er auftaucht kommt aber auch dieses fahle Gefühl in einem auf, eben das was ein Liebhaber guter Geschichten hat, wenn ein Bösewicht erscheint der nur da ist um böse zu sein.

Mein Fazit ist daher eindeutig:
Nach dem eher mäßigen Anfang, der viel zu schnell geht (nach 10 Seiten ist man schon in Aluria) könnte Aluria Chronicles ein wirklich gutes Werk sein. Kakale, Gin und Raikioul sind nämlich wirklich liebevoll gestaltete Charaktere von denen ich gerne mehr erfahren würde. Doch der namenlose Magierbösewicht verdirbt einem das ansonsten wirklich schöne Leseerlebnis.
Mit ein wenig mehr Liebe zu Beginn und besonders bei diesem Magierbösewichten hätte es etwas besonderes werden können. So aber ist es nur ein klassisches Einheitsbreiwerk, was zwar wirklich nett für zwischendurch zu lesen ist, aber eben auch nicht mehr. Daher nur für die zu empfehlen denen es egal ist ob eine Geschichte Oberflächlich ist oder nicht.

Jetzt hadere ich zwischen drei und vier Sternen. Ich würde 3,6 Sterne geben, wenn dies ginge. Darin enthalten, wäre das Poster, welches dem Manga beiliegt. Ziehe ich das ab bleibe ich bei 3,3 und das wird abgerundet zu drei, da ich nur den Manga selbst bewerten will. Wirklich schade denn es wäre viel mehr möglich gewesen, wenn man sich mehr mühe gegeben hätte mit der Geschichte. Wirklich schade'...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der von amazon zititerte Klappentext gibt den Inhalt dieses Manga hinreichend wieder, weswegen ich auf eine Wiederholung verzichte und gleich zu meiner Meinung komme

Bewertung des Inhalts

Die Handlung dieses Manga hätte genug Stoff für mehr als einen Band geboten, und es ist schade, dass sie auf nur knappen 140 Seiten zusammengedrängt wurde. Denn dadurch fällt nicht nur der Anfang äußerst knapp aus, sondern es bleibt leider nur wenig Raum, um die Hintergründe und die an sich sehr interessanten Charaktere näher zu beleuchten.

Der Leser erfährt so gut wie nichts über das Land, in dem Gin als rechtloser Lustsklave sein Dasein fristen muss. Aluria, jenes Land, in welches ihn das Schicksal nach seiner Rettung durch den Dämon verschlägt, bleibt auch mehr oder weniger erzählerisch im Dunkel.

Von Gins Vergangenheit wird nichts berichtet. Von Kakale und Rakioul erfährt man kaum mehr als das, was bereits auf dem Klappentext steht, nämlich, dass die Beiden ein Paar sind. Wieso lediglich Kalkade als Verbrecher gesucht wird, obwohl Rakioul ja im Grunde auch menschliches Blut trinkt, bleibt unklar.

Davon abgesehen kommt durchaus einiges an Spannung auf, und es gibt etliche wirklich sehr schöne Momente, wovon die meisten sich um Rakioul und Gin ranken.

Es gibt einige Yaoi Szenen, einschließlich massives non-con in Form von Gang-Rape, wobei sich über die Explizität diskutieren lässt, da nichts gezeigt wird, was sich zwischen den Beinen befindet bzw. sich zwischen den Beinen tatsächlich gar nichts befindet, da die Männer hier (wie in vielen Manga) offenbar keine Geschlechtsteile zu besitzen scheinen.

Die Autorin Calissa Leigh hat bei diesem Werk mit der Illustratorin Yishan Li zusammengearbeitet. Deren Zeichnungen sind sehr weich. Kalkade und Rakioul haben androgyne Körper, langes Haar und feminine Gesichtszüge. Wüsste man nicht, dass sie männlich sind, könnte man sie für Frauen halten, zumal ihnen auch im entblößten Zustand ein entscheidendes Körperteil zwischen den Beinen einfach fehlt. Ebenso wie bei Gin, der mit seinen großen Augen sehr mädchenhaft wirkt und zudem arg kindlich aussieht.

Die Ausdrücke in den Gesichtern und vor allen Dingen in den Augen indessen sind eine ganz große Stärke des Artworks.

Es zeugt von sehr viel Talent und ist überaus beeindruckend, wie Yishan Li allen Personen bis hin zur unwichtigsten Nebenfigur durch ausdrucksvolle Mimik und Blicke ein ganz individuelles Leben einhaucht.

Insbesondere ist hierbei hervorzuheben, dass die Ausdrücke in Gins Gesicht und in seinen Augen sich je nachdem, ob sich Gin oder Kalkade in diesem Körper befinden deutlich verändern. Gleiches gilt für die Körperhaltung und die sonstige Ausstrahlung. Auch ohne das Wissen um den erfolgten Körpertausch hätte der Leser hier sofort erkannt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Obwohl äußerlich identisch vermittelln die Zeichnungen hier in der Tat zwei innerlich völlig verschiedene Personen.

Fazit:

Die Idee mit dem Körpertausch ist interessant und hätte vielleicht nicht schon im Klappentext erwähnt werden sollen, der insgesamt zu viel von der Handlung enthüllt. Da hätte man bereits nach den ersten zwei Sätzen cutten sollen. Denn dann wären die Vorgänge in Aluria für den Leser unerwartet gewesen, was der Spannungskurve zu einem zusätzlichen Steigungswinkel verholfen hatte.

Wer Fantasy mag und keine höheren Ansprüche an den Unterbau einer Handlung und/oder den Yaoigehalt stellt, dem kann ich diesen Manga auf jeden Fall empfehlen - und sei es auch nur wegen der bereits angemerkten beeindruckenden Fähigkeit der Mangaka verschiedene Identitäten in ein und demselben Körper überzeugend darzustellen.

Die Ausgabe vom Fireangels Verlag ist sehr hochwertig. Das Papier ist von hoher Qualität, der Druck ist scharf und bildet eine reichhaltige Palette feiner Abstufungen im Graubereich. Neben dem Hochglanzeinband mit dem wirklich tollen Covermotiv gibt es zudem innen noch eine weitere Farbseite.

Sprachlich ist die deutsche Ausgabe ebenfalls sehr gelungen. Insbesondere wurde erfreulicherweise auf unpassende moderne Begriffe verzichtet, wodurch sich die Texte sehr angenehm lesen lassen.

Die Leserichtung dieses Werkes ist übrigens wie bei den meisten original US Manga westlich von links nach rechts.

Hinten im Band gibt es diverse kurze Previews zu weiteren Produktionen von Fireangels, die ich sehr informativ fand.

Alles in allem vergebe ich für den Inhalt und dessen Umsetzung drei Sterne sowie einen zusätzlichen dafür, dass mich die Fähigkeit der Illustratorin, verschiedene Identitäten nur durch Blicke, Gesichtsausdrücke und die veränderte Körperhaltung darzustellen, wirklich überaus beeindruckt hat.
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