Produktinformation
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Im März 2003 trat die Band unglaubliche 13 Abende in der wunderschönen Halle auf und versetzte das Publikum jedes Mal mit traumwandlerischer Sicherheit in Ekstase. Live At The Beacon Theatre enthält einen Zusammenschnitt zweier dieser Auftritte, der die komplette Setlist enthält. Stolze 172 Minuten führen Bandgründer Gregg Allman (sein Bruder Duane starb bereits 1971 bei einem Motorradunfall) und seine sechs Mitstreiter (darunter die Drum-Altmeister Butch Trucks und Jaimoe sowie Slide-Guitar-Ikone Warren Haynes) durch ein mitreißendes Programm. Untermalt von einer psychedelischen Videoshow stimmt Allman 22 Songs an, die allesamt mit furiosen Soli, eleganten Spannungsbögen und einer exzellenten spielerischen Mannschaftsleistung überzeugen können.
Egal ob brandneues Material des Albums Hittin' The Note oder Evergreens wie "Ain't Wasting No More Time", "Whippin' Post", "Melissa" und die umjubelte Zugabe "One Way Out" -- die Band setzt jeden Song mit erfrischender Brillanz in Szene, findet immer wieder Freiräume für inspirierte Jam-Sessions und lässt sich bei "A Change Is Gonna Come" und "The Same Thing" von einem Bläser-Trio begleiten. Der Mix aus Blues-, Country-, Jazz- und Funk-Elementen wirkt auf der Bühne noch beeindruckender als auf den Studioalben und stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass die Wegbereiter des Southern-Rock immer noch in absoluter Topform sind.
Die Bildqualität der Doppel-DVD ist zwar aufgrund der etwas zu düster ausgeleuchteten Bühne nicht ganz perfekt, der wahlweise in DTS, Dolby Digital 5.1 bzw. 2.0 abrufbare Top-Sound kann dafür aber mehr als entschädigen. Als wertige Extras werden das in der Umkleidekabine gespielte "Old Friend", eine Fotogalerie, sehr ausführliche Bio- und Diskografien sowie ein 76-minütiges Interview-Special geboten. --Michael Rensen
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Kaum in Worte zu fassen, was für ein Musikspektakel die ABB da während fast 3 Stunden bieten. Diese Band ist derzeit auf ihrem absoluten Höhepunkt (ich wage zu behaupten, sie ist heute besser als anno 1969/70...). Die "Chemie" zwischen den einzelnen Bandmitgliedern stimmt, jeder musiziert mit Freude und perfektem Können. Ganz nach dem Motto "Einer für Alle - Alle für Einen"! Das Timing ist unglaublich, während Butch Trucks die Trommeln mit allen Vieren bearbeitet und dabei fast von seinem Hocker abhebt - sitzt ihm gegenüber Jaimoe, stoïsch ruhig aber in perfekter Ergänzung zu Butch - er spielt sozusagen die Lücken die Butch hinterlässt. Percussionist Marc Quinones setzt dann dem ganzen noch das Sahnehäubchen auf. Bassist Oteil Burbridge steht dem in Nichts nach und zaubert sagenhafte Bassläufe zum Geschehen bei. Band-Namensgeber, Songwriter, Leadsänger und Tastenmann Gregory (Gregg) Allman ist bestens bei Stimme und bringt mit seinen Akkorden ein wunderbar tragendes Element in die Songs/Jams ein. Die beiden Leadgitarristen sind derzeit wohl beide unter die 10 weltbesten Gitarristen einzustufen. Warren Haynes spielt Gitarre auf Top-Niveau, singt bei einigen Songs die Leadvocals und schreibt ebenfalls Songs für ABB. Derek Trucks ist der jüngste Spross in diesem 3-Generationen-Team, aber er darf ohne zu zögern im gleichen Atemzug mit Eric Clapten genannt werden (nach meinem Empfinden spielt er sogar besser als der Gitarrengott). Mit Fug und Recht ist Onkel Butch Trucks stolz auf seinen jungen Verwandten... Die beiden (Lead-)Gitarristen harmonieren perfekt und sind das eigentliche Herz des ABB-Sounds.
Etwas schwer fällt es mir, einzelne Stücke aus dem Konzert herauszuheben - es sind alle, ohne Ausnahme, perfekt. Etwas ganz spezielles stellt die Jam "Instrumental Illness" dar. So wurde ich in meinem ganzen Leben noch nie von einem Rhythmus gepackt und jedes der Bandmitglieder hat hier Freiraum für ein Solo. Kalte und heisse Schauer jagen einem den Rücken rauf und runter und es "groovt" dass es eine Freude ist! Es werden viele Stücke von der neuesten CD, "Hittin' the Note", gespielt. Sie passen sehr gut zu den älteren Titeln wie Whipping Post, Melissa u.v.a. - überhaupt kommt das Konzert (obwohl an 2 Abenden aufgenommen) wie aus einem Guss daher.
Auf DVD 2 ist, nebst anderen Features, auch ein sehr unterhaltsames Interview mit allen Bandmitgliedern in Spielfilmlänge. Da spürt man förmlich, dass diese Mannen nicht nur um des Kommerzes Willen zusammenspielen - sie sind Freunde, haben Freude am Musizieren und Jammen und der geniale Warren Haynes schafft es , die doch recht grossen Altersunterschiede zwischen einzelnen Bandmitgliedern auf ideale Art zu überbrücken. Dieses Interview ist sehr persönlich und man merkt, dass keines der Bandmitglieder an "Star-Allüren" oder ähnlichen Übeln leidet. Sie sind alle sehr natürlich, spontan, offen und vor allem menschlich!<Ein letzter Tip: Kauft diese DVD, dann werdet Ihr all die Freude, den Musikgenuss und den Augenschmaus, die sie bereitet selbst erleben und müsst Euch nicht länger mit meinem Geschreibe herumschlagen :o))
Es grüsst Euch herzlich, ein Allman Brothers Band - Fan !
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