...mit diesem Zitat des Predigers Henry Ward Beecher beginnt der Film. Schon allein diese Worte haben mich sofort ergriffen, da ich auf der einen Seite zur Zeit mich selbst mit Gefühlen, ihrer Bedeutung und ihrem Werdegang, auf der anderen die ein oder andere Stunde mit Physik beschäftige.
Genau darum geht dieser Film, genau das verbindet die Episoden: Gefühle & Schicksal.
Ich war überrascht, als ich diesen hochkarätig besetzten Film auf dem Markt entdeckte. Hochkarätig besetzt und dem deutschen Publikum zunächst vorenthalten? Ungute Gefühle mischten sich bei beim Gedanken an z.B. "Southland Tales". Ein Episodenfilm über Schicksal - über Glück, Vergnügen, Kummer und Liebe? Nun ja, ist nun nichts Neues, und auch hier muss ich an ein paar beeindruckende, aber teilweise zu lang geratene Filme denken.
Doch dieser Film ist sagenhaft und mit 20-25 Minuten pro Episode keineswegs langatmig! Ohne Probleme kommt er in den Aspekten Tempo, Trauer und Schicksal und in der Verknüpfung an "L.A. Crash" heran. Eine tolles Drehbuch, dass den Schauspielern genug Freiraum gibt, ihre Rollen auszuüben: Brendan Fraser als nachdenklicher Geldeintreiber, Andy Garcia als Gangsterboss, Sarah Michelle Gellar als kommendes Starlett, Forest Whitaker als unglücklicher Bankangestellter. Alle Rollen mit den richtigen Personen besetzt und die Geschichte steht trotz allem im Vordergrund. Ein großartiges Werk über Schicksale!