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The Age of Less - Die neue Wohlstandsformel der westlichen Welt
 
 
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The Age of Less - Die neue Wohlstandsformel der westlichen Welt [Gebundene Ausgabe]

David Bosshart
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Murmmann Verlag GmbH; Auflage: 1. (27. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867741565
  • ISBN-13: 978-3867741569
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.137 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Bosshart trifft den Ton der Zeit. Konkretisiert die Ahnung eines anderes Lebens. (Süddeutsche Zeitung)

Bosshart gelingt es, die Notwendigkeit des Umdenkens in Bezug auf das Wachstum schlüssig zu begründen und Gedankenanstöße für ein Leben ohne den verengten Blick auf das Wachstumsstreben zu geben, und zwar ohne mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger zu drohen. (Der Tagesspiegel)

David Bosshart präsentiert, wie die westliche Welt ihren Wohlstand retten kann. (Der Sonntag)

Kurzbeschreibung

Das Zeitalter des Zahlenwachstums geht zu Ende. Die Logik des Immer-Mehr hat abgewirtschaftet. Uns allen ist klar: Wir müssen die wirtschaftlichen Verhältnisse substanziell verändern, wenn wir morgen unseren Wohlstand halten wollen. Noch suchen wir einen Ausweg aus der selbst verschuldeten Unvernunft, die eine Krise nach der anderen auslost. David Bosshart fordert: umsteigen statt aussteigen. In das ´Age of Less´, ein Zeitalter des Immer-Weniger, das uns aber gleichzeitig Aktionsraume für ein neues, robusteres Wachstum bietet. Der Leiter des weltweit renommierten Gottlieb-Duttweiler-Instituts bringt die dafür notwendigen Rahmenbedingungen messerscharf auf den Punkt: die entscheidenden Zukunftstrends aus Wirtschaft , Gesellschaft , Konsum und Arbeit, die neuen Lebensstile, die uns prägen werden, und die Revolution von Social Media und Internet, die unsere Welt radikal verändern wird.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Tage des Wachstums und des Konsums nach Wunsch sind gezählt. Uns erwartet ein neues Zeitalter, so der promovierte Philosoph David Bosshart. Was dieses ausmacht, fasst er mit einem einfachen, aber einleuchtenden Gedanken zusammen: Es darf von allem ein bisschen weniger sein - weniger Produktion, weniger Größe, weniger Geschwindigkeit. Dass Bosshart nicht der Erste ist, der zu einer grundsätzlichen und nachhaltigen Umstrukturierung der Wirtschaft aufruft, ist klar. Bemerkenswert aber ist sein Ansatz, die konkreten Veränderungen ideologischen Strömungen zuzuordnen: So sieht er etwa in der abnehmenden Bedeutung von Altersunterschieden ebenso eine Tendenz zu hybridem Denken wie in der Abkehr des Tourismus von saisonalen Zwängen oder in Tarifangeboten zur Kombination öffentlicher Verkehrsmittel. Zudem belegt er überzeugend, dass Verzicht und Zufriedenheit sich nicht ausschließen und dass wir uns auf die Zukunft freuen dürfen. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen, die bereit sind, mit Mut und Optimismus nach vorne zu schauen.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
I expected MORE 22. November 2011
Von D. Signer
Format:Gebundene Ausgabe
Wie der Titel des Buchs bereits vermuten lässt, gibt es in diesem Buch kaum einen Satz ohne Anglizismen und englische Zitate. Das muss man mögen.

Die überladene Grafik mit dem krass unverständlichen "Werteraum der Konsumenten beim Essen" auf Seite 134 ist ein Eigentor: Ist das jetzt "less"?

Rechtschreibsoftware schützt nicht vor Fehlern bei Eigennamen: Der Chef von Nestlé heisst Bulcke, nicht Bulke, einmal steht etwas von Lehmann Brothers (anstatt Lehman) Aber es ist ja noch die erste Auflage.

Nun zum Inhalt: schlagwortartige, nicht ausreichend recherchierte Beispiele verkappen schlecht einen Rundumschlag gegen alles, was nach liberaler Ökonomie riecht. Für den Autor scheint z.B. klar zu sein, dass private Banken wie Lehman Brothers wegen einer unersättlichen Profitgier für die Finanzkrise von 2008 verantwortlich waren. Dass allerdings der amerikanische Staat (aus löblichen sozialen Überlegungen heraus) die Verschuldung der Haushalte mit Subprime-Hypotheken ohne Sicherheiten überhaupt erst ermöglicht und sogar gefördert hat, steht nirgends.

Dass der "Club of Rome" von 1972 mit seinen seit vielen Jahren widerlegten alarmistischen Voraussagen zur Ressourcenknappheit in diesem Buch nochmals bemüht wird, ist ja noch verzeihlich, denn irgendwann ist das Erdöl wirklich zu Ende. Allerdings ist es sträflich, so undifferenziert und kritiklos daraus zu zitieren, als ob die damaligen Voraussagen wirklich eingetroffen wären. (oder gibt es etwa seit 11 Jahren keine Tankstellen und keine Erze mehr?)

Das Thema ist nicht neu: "Less is More", "The Power of Less", "The Joy of Less", "Luxury of Less" sind einige der bereits erschienenen Titel, die in die gleiche Kerbe hauen. Too much "Less"?

Das letzte Kapitel mit den sieben Menschentypen im "Age of Less" ist lesenswert. Bin ich jetzt ein "Happiness Manager" oder ein "Simplifying Chill Outer"? Mehr schreib ich nicht, sonst falle ich noch in die Kategorie der "resistenten Extrapolierer" ...
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Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
David Bosshart ist nicht der erste, der über "Weniger ist mehr" nachdenkt.

Spannend wird sein Buch ungefähr ab der Mitte, wo er über kollaborativen Konsum nachzudenken beginnt. Erstaunlich und auch enttäuschend, dass er hier nicht Frithjof Bergmann zitiert, der diese Gedanken in seinem Konzept von "new work" bereits vor Jahren vorweggenommen hatte:

Konsumenten, in Deutschland verächtlich "Verbraucher" genannt, schliessen sich zusammen um gemeinsam

-einzukaufen
-zu nutzen
-kontrollieren
-entsorgen

was sie an Konsumgütern, evt. auch Dienstleistungen, brauchen.

Zu diesem Modus von "collaborative shopping" zählt der Autor an erster Stelle den Austausch (was ich nicht mehr brauche, aber für jemand anderen von Nutzen sein könnte). Statt vernichten und wegwerfen (siehe die in deutschen Grossstädten zu beobachtende Bewegung von "dumpster diver", die geniess- und verzehrbare Ware aus den Containern der Supermärkte fischt) das Rezyklieren. Und statt besitzen und horten die in der Schweiz und an verschiedenen Orten entstandenen "Tausch-Netzwerke", die auch ein Geben und Nehmen von Zeit -eine Art Timesharing- vorsehen.

David Bosshart spricht hier von den Möglichkeiten des Web 2.0, sich mit überschaubarem Aufwand zu vernetzen und Interessen zu bündeln, und lässt einen leisen Optimismus aufkommen. Für die Unternehmen würde ein solcher Paradigmenwechsel allerdings bedeuten, sich warm anziehen zu müssen: Statt von "Vertrieb" zu sprechen (wieder so ein hässliches Wort, der Autor schreibt dazu: "Ich vertreibe ja nur, was ich nicht will, was ich loswerden will, und zwar mit Schlägen, damit es schneller verschwindet"), der sich vorallem um das "Abdrücken" oft sinnloser und überteuerter Produkte kümmert, müssten sich Unternehmen wirklich für ihre Kunden interessieren, in Kreisläufen denken und nachhaltige Produkte offerieren.

Interessant auch die Propagierung des "Brokerage-Ansatzes" für Unternehmen, den Bosshart von R.Burt von der Universität Chigago übernommen hat, und die Gegenüberstellung mit dem "Closure-Ansatz": Für neue Prozesse, Geschäftsmodelle oder Dienstleistungen braucht es Innovatoren und interdisziplinäre Visionäre.

Fazit: Den grössten Erfolg versprechen wohl hybride Ansätze, die beides berücksichtigen: Die Pflege vieler schwacher , aber auch einiger starker und tragender Beziehungen. Und dieses soziale Kapital lässt sich nur in der Interaktion generieren. Und wenn Berufsleute heute wie selbstverständlich auch auf XING und LinkedIn ihre Fühler ausstrecken, um ihr Netzwerk mit "weak ties" (schwachen Beziehungen) anzureichern, geht es genau um diese im Buch angesprochene und für die Zukunft bedeutsame Vernetzung.
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