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The Age of Adz

Sufjan Stevens Audio CD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Musik

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The Age of Adz + Illinoise + Greetings From Michigan - The Great Lake State
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Produktinformation

  • Audio CD (8. Oktober 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Asthmatic Kitty Records (Soulfood)
  • ASIN: B004132I4S
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 54.713 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
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Anhören  3. Age of Adz 8:01EUR 0,99  Kaufen 
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Anhören  6. Get Real Get Right 5:12EUR 0,99  Kaufen 
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Anhören  8. Vesuvius 5:28EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  9. All for Myself 2:57EUR 0,99  Kaufen 
Anhören10. I Want To Be Well 6:28EUR 0,99  Kaufen 
Anhören11. Impossible Soul25:34EUR 0,99  Kaufen 


Produktbeschreibungen

motor.de

Willkommen bei Sufjan im Wunderland und der apokalyptischen Reise ins nirgendwo. Ja, die Rede ist hier tatsächlich noch immer von Musik! Nachdem der Konzeptalbum-Fetischist Sufjan Stevens eine halbe Ewigkeit auf sein neues song-basiertes Album warten lies, bekommt der werte Hörer ganze 75 Minuten "The Age Of Adz" geboten. Beim Aufflackern dieser Minutenzahl erwartet man gute 20 Songs, doch bereits hier lauert die erste Überraschung, denn in Stückzahlen gesprochen handelt es sich um lediglich elf Titel mit einem Abschlussknaller der die 25-Minuten-Marke sprengt. Doch wen kann das nach "All Delighted People", der kürzlich erschienenen und wohl längsten EP der Welt, noch überraschen? Auf vorhergehenden Alben des Folkkünstlers mussten Tiere des chinesischen Horoskops, Romane oder amerikanische Bundesstaaten als Inspiration herhalten. Jetzt ist ein vor 13 Jahren verstorbener und von Schizophrenie geplagter Künstler namens Royal Robertson an der Reihe. Seine Bilder waren klanggebend für "The Age Of Adz" und verzieren Artwork und Booklet des guten Stücks. Dass in diesen Kunstwerken Visionen von außerirdischem Leben und abgedrehten Monsterkreaturen verarbeitet wurden, hört man auf dem Album unschwer. Kosmische Elfenklänge, wie sie Walt Disney für die umherschwirrende Tinkerbell in Peter Pans Nimmerland nicht besser hätte vertonen können, fallen besonders bei dem Song "Get Real Get Right" ins Ohr. Mit der offensichtlich starken Vorliebe zur folkigen Verknüpfung von elektronischem Gemache mit einer überquellenden, reichlich vorhandenen Orchestrierung sprengt Stevens alle Erwartungen - aber bekanntermaßen sind Erwartungen ja auch da, um übertroffen oder nicht erfüllt zu werden. Neben all dem phantastisch abgedrehten Zeug gibt es hier und da auch kleine tanzbare Momente, wie zum Beispiel bei "Too Much", die nicht untergehen sollten in dem ganzen exzentrischen Geblubber. Auch wenn Sufjan Stevens mit diesem schwer verdaulichen Mammut-Album so anders ist als erwartet, wirken die 11 Stücke trotzdem stimmig und konsequent in ihrer ganz besonderen Art und Weise. Kreativität in Form von Elfenchören hat eben auch in der Musik ihre vollkommen eigene Daseinsberechtigung.

Produktbeschreibungen

Versand aus Deutschland. Sie bestellen:CD:Sufjan Stevens,Age of Adz/Label: Asthmatic Kitty Records/ Publishe

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und da ist es, das Album des Jahres 2010! 8. Dezember 2010
Von Schwalbenkönig TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Laut der Wissenschaft nutzt der Mensch lediglich 10% seines Gehirns. Was eher traurig als spannend klingt. Und für einen leidenschaftlichen Musikliebhaber ist dieser Prozentsatz noch trauriger. Musik ist und war also (nach meiner Milchmädchenrechnung) nur auf ein paar Prozent meines Gehirns zugeschnitten. Gut, bei einigen Musikrichtungen glaub ich das sofort, bei anderen will ich es einfach nicht glauben. Einem Mann aus den USA reicht das anscheinend nicht aus. Er will alles. Das ganze Gehirn des Zuhörers. Und mit seinem 2010er Album "The Age of Adz" hat er's gepackt. Die totale Entfaltung. Es ist, als ob er über Jahrhunderte in einer Tiefseeglocke unterwegs war und alle möglichen Geräusche, Töne, Gesänge und Melodien gefiltert aufgenommen und nun endlich diesen ausschweifenden Brei auf eine einzige Platte gestopft hat. Gestopft hört sich hart an, ist aber bei den meisten Hörern (auch bei mir) der Ersteindruck. Man denkt: Das ist zuviel Musik auf einmal. Überladen, chaotisch. Und dann knallt es plötzlich. Aus dem Durcheinander aus Harfen, Trompeten, Flöten, Schlagzeug, Klavier, Gitarre, Chören, Gesumme, Gequietsche, Gebrumme und Dröhnen entsteht ein unsagbares Indie-Pop-Feuerwerk, das im finalen 25-Minuten Track (!!) einen meisterhaften Höhepunkt der Musikgeschichte erreicht. Das ganze Album ist einfach nur wunderschön anzuhören und vor allem: nicht sättigend. Es gibt soviel zu entdecken, und ich bin mir sehr sicher, dass auch unentdeckt etliche Hirnregionen angesprochen werden, von dessen Auswirkungen ich erst in ferner Zukunft profitieren werde. Und bis dahin lebe ich mit dem fassbaren Gigant-Sound des Sufjan Stevens und empfehle es als DIE Platte des Jahres 2010 weiter.

Anspieltipps: Vesuvius, Age of Adz
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42 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Age Of Adz - ein weiteres Meisterwerk ? 10. Oktober 2010
Von Noah
Format:Audio CD
Anfangs kurz etwas zu meinem Musikgeschmack:
Ich bin ein großer Folk Fan und Verehrer von Bob Dylan, Mumford and Sons, Johnny Flynn und den Felice Brothers.
Dennoch gefallen mir auch andere Genres und Bands wie die Beatles, Bruce Springsteen, Supertramp, The Notwist, Fort Minor, die Söhne Mannheims, Yusuf Islam und Brian Eno, weshalb ich als 18 jähriger mittlerweile eine einigermaßen ansehnliche CD Sammlung vorzuweisen habe, was leider heutzutage in Zeiten der MP3s und des Raubkopierens zu einer Seltenheit geworden ist, da für viele Leute Musik nichts mehr wert ist.

Doch nun zum eigentlichen Thema.
Als ich vor ca. einem Jahr Sufjan Stevens entdeckte, eröffnete sich mir eine neue musikalische Welt.
Die ersten Alben die ich mir von ihm kaufte waren "Greetings Form Michigan - The Great Lake State" und "Come on feel the Illinoise".
Danach folgten "Seven Swans" und sein Erstlingswerk "A Sun Came".
Wie man erkennen kann, legte ich mir die Alben nicht in chronologischer Reihenfolge zu, da man meiner Meinung nach als Einsteiger den leichtesten Zugang zu "Illinoise" und "Michigan" findet.
Desweiteren habe ich "Enjoy your Rabbit" und "The BQE" ausgiebig auf Sufjans Bandcamp Seite gehört und hätte diese schon lange in meinem Besitz, wenn man als Schüler nur nicht immer unter chronischem Geldmagel leiden würde.
Alle diese Alben überzeugen mich mit ihren wundervollen Melodien, ihrer gekonnten und vielfältigen Instrumentalisierung und ihren genialen, oftmals sehr christlich geprägten Texten, was für mich als gläubigen Christ etwas sehr Schönes und Bereicherndes darstellt.
Auch brachte mich Sufjans Label "Astmatic Kitty" auf weitere Alben von dort veröffentlichenden Künstlern wie "Welche to the Welcome Wagon" von "The Welcome Wagon" oder "As Stowaways in Cabinets of Surf, We Live-out in Our Members a Kind of Rebirth" von "Half-Handed Cloud".
Als ich dann in diesem Jahr las, dass Sufjan Stevens keine neuen Alben mehr herausbringen wolle, war ich anfangs sehr traurig. Doch umso erfreuter war ich als im September die Nachricht kam, dass Sufjan eine neue EP namens "All Delighted People" veröffentlicht und desweiteren ein neues Album mit dem Titel "The Age of Adz" herausbringt.
Die "All Delighted People EP" wurde natürlich sofort gekauft und erfüllte wieder zweifellos alle oben genannten Kriterien.
Doch es war auch von Anfang an bekannt, das "The Age of Adz" keine Fortsetzung seines insbesondere von "Michigan" und "Illinois" bekannten und in der EP teilweise wieder aufgegriffenen Stils sein sollte, sondern diesmal fast nur aus elektronischen Elementen bestehen solle.

Und wie angekündigt hört sich "The Age of Adz" sehr anders, aber keinesfalls schlechter als die von ihm "gewohnten" Alben an.
Die Melodien sind meines Erachtens noch vielschichtiger und auf jeden Fall "schwerer" zu hören als die von "Michigan" und "Illinoise".
Auch werden nicht wirklich weniger Instrumente als in den Vorgängeralben verwendet. Dennoch haben diese nicht den gewohnten Klang, da wie oben schon beschrieben viel mit Sythesizern nachbearbeitet wurde.
Nur in den Texten werden kaum mehr Geschichten erzählt, was vor allem daran liegt, dass Sufjan sich auf diesem Album mit persönlicheren Themen wie Liebe, Krankheit, Tod usw. auseinandersetzt und mehr Emotionen vermitteln als Geschichten erzählen möchte. Dennoch liegt das Niveau der Texte weit über dem, was man sonst beim heutigen Radio-Pop zu hören bekommt.
Alles in allem kann, nein muss dieses Album wieder als Meisterwerk bezeichnet werden.
Neben der Musik ist auch insbesondere die Albumgestaltung mit dem Booklet hervorzuheben. Das Coverbild und so gut wie alle im Booklet verwendeten Bilder stammen aus der Hand von Royal Robertson, einem mittlerweile verstorbenen, höchst schizophrenen amerikanischen Künster und selbst ernannten Propheten, der für seine Bilder, die größtenteils düstere, im Weltraum stattfindende Endzeitvisionen darstellen, bekannt ist.
Die Bilder passen perfekt zu dem auf dem Album vorhandenen Sound und tragen dazu bei, sich besser in die Musik hineinversetzen zu können.

Einige Kritiker dieses Albums behaupten dass die neue Richtung, die Sufjan Stevens hier einschlägt die Falsche ist. Doch muss es gesagt werden, dass für Sufjan Kenner diese keinesfalls neu, sondern schon seit seinem zweiten Album "Enjoy your Rabbit" und deshalb weit vor "Illinoise" bekannt und geschätzt ist.

Ich persönlich empfinde das Album als eine der besten Veröffentlichungen des Jahres und als einen Lichtblick für das sonst oftmals so niveaulose heutige Musikbusiness.
Auch ist zu empfehlen, dieses Album, wie alle Alben von Sufjan, bewusst im Ganzen als Gesamtkunstwerk zu hören und nicht nebenher laufen und sich berieseln zu lassen, denn erst durch das bewusste Hören entfaltet es seine vollständige Genialität.
Mittlerweile bin ich sogar so weit, Sufjan Stevens auf eine Ebene mit Bob Dylan zu setzen, auch wenn manche das vielleicht als Blasphemie gegenüber Herrn Dylan ansehen.

Viele werden sich nun fragen, wieso ich anfangs denn eigenlich einen kurzen Einblick in meinen Musikgeschmack gegeben habe. Dieser soll als Hinweis dienen, dass es Leuten, die gegenüber anderen Genres offener sind, leichter fallen wird sich in dieses Album hineinzuversetzen als denen, die stur auf der Folk- Schiene bleiben.

Hoffen wir, dass Sufjan Stevens uns noch mit vielen weiteren, derart guten Alben beglücken wird.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unfaßbar schön 25. Oktober 2010
Format:Audio CD
Peinlich peinlich, der Mann ist bisher vollkommen an mir vorbeigegangen. Diese Platte ist die erste, die ich von ihm höre, und ich bin fasziniert. Ich höre die Sparks, Caribou, The Notwist heraus, aber alles sozusagen "in Echt". Elektrogefrickel, ohne das ein Ton überflüssig wirkt, spacige Melodiebögen, ohne "lustiges Ron-Mael-Bärtchen", orchestraler Overload, und es klingt dennoch immer organisch. Gottogott, besser wird's nicht mehr. Die danach gehörte "Illinoise" ist im Vergleich hierzu, naja, - nett.
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5.0 von 5 Sternen sensationell!!
meine erste begegnung mit stevens - wahnsinn. bin von hause aus dem prog rock und core zugetan aber so etwas habe ich noch nie gehört. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von det20000 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Was man an Sufjan Stevens mochte,...
...nämlich fantasie- und abwechslungsreiche Songs in teils außergewöhnlichen Arrangements, findet man auf diesem Album leider nur spärlich wieder. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Florian Grum veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Amerika - Du hast es besser
Zugegeben: Sufjan macht es den Hörern nicht einfach, wirklich nicht.
Seine Stimme ist immer ein wenig nölig und damit hart an der Schmerzgrenze, die Songs haben... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Heiko Ehrhardt veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Weiterentwicklung okay, aber so???
Durchgeknallt (vollkommen). Mehr Worte braucht man nicht, um "The Age of Adz", das achte Studioalbum von Sufjan Stevens, zu beschreiben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Mai 2011 von Thomas Schmitz
2.0 von 5 Sternen Überproduzierter Klang-Wirrwarr
Gleich vorweg: ich mochte Sufjan Stevens sehr sehr gerne, allerdings kenne ich nur sein Album "Greetings from Michigan". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2011 von sevenoften7
1.0 von 5 Sternen ...wer gern zum Zahnarzt geht...
...der wird an dieser Scheibe seine helle Freude haben. Was bitte soll das sein???
Vom Rolling-Stone-Magazin und einigen anderen Bewertern zur Platte des Jahres 2010... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2011 von delarocha
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Veröffentlicht am 26. November 2010 von KLaus
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