1965 an einer amerikanischen Schule. Als hätte man es als 12-jähriger nicht so schon schwer genug (die erste Liebe und was die Pubertät sonst noch mit sich bringt) wird Andy Nichol, ein durchweg beliebter Schüler, vom nicht minder beliebten Lehrer Mr. Simon für ein Projekt auserwählt. Er soll einen Aufsatz verfassen und das ausgerechnet mit Stanley, dem größten Außenseiter der Schule. Andy sieht sich in der Zwickmühle und er lernt nach und nach, was es heißt, andere so zu akzeptieren, wie sie sind. Dass dies mit Unannehmlichkeiten verbunden sein kann, einen Menschen aber auch reifen lässt.
Die WWE Studios haben mit "That's What I Am" ihr bisheriges Meisterwerk abgeliefert. "The Chaperone" und "Knucklehead" waren nette Familienunterhaltung ohne größere Ambitionen. Diese Produktionen taten, ähnlich wie Disney-Filme nicht weh und hatten nur wenig zu sagen. "Legendary" ging schon andere Wege, doch "That's What I Am" hat das Zeug zum Geheimtipp, wenn nicht sogar zum kleinen Klassiker.
Der Film ist eine rührende Geschichte über Toleranz, das Erwachsenwerden und Freundschaft. Die Kulisse wirkt authentisch und ist bis ins kleinste Detail 60er Jahre.
Sämtliche Darsteller überzeugen samt und sonders und sogar der hauseigene Superstar Randy Orton brilliert in einer kleinen, aber nicht unwichtigen Nebenrolle.
Hollywood-Oldtimer Ed Harris spielt fantastisch, lässt den jungen Hauptdarstellern aber galant den Vortritt und ich würde mich nicht wundern, wenn Chase Ellsion (Andy) und Alexander Walters (Stanley) in Zukunft öfter auf der großen Leinwand zu sehen sind.
Ein wunderschöner Film, den man sich gerne mehrmals anschaut.