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That Old Ace in the Hole [Englisch] [Taschenbuch]

Annie Proulx
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Scribner; Auflage: New edition (2002)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0007161824
  • ISBN-13: 978-0007161829
  • Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 11,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 664.732 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Annie Proulx
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Produktbeschreibungen

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Bob Dollar is a reluctant land swindler. When the 25-year-old protagonist in Annie Proulx's That Old Ace in the Hole signs on as a location scout for Global Pork Rind, an industrial hog farming corporation, he has no idea what kind of moral quandaries he's in for. Well, maybe he does. His assignment, after all, is to infiltrate a tiny town in the Texas Panhandle and find a tract of land his employer can turn into an industrial hog farm. Bob tells the locals he's scouting for luxury home developers ("They feel there is potential here"), but as a cover story it's less than clever. Only a fool would build mansions in the godforsaken Panhandle country, a place of light soil, bad wind, killing drought, and end-of-world thunder. "To live here," one Panhandler tells Bob, "it sure helps if you are half cow and half mesquite and all crazy." The narrative follows Bob's hapless quest to ink a deal, but Proulx's mission is bigger than that. She's out to tell the story of the Panhandle itself, to write an entirely new literary territory into existence. With the help of a menagerie of eccentric characters set down in "the most complicated part of North America," Proulx succeeds admirably. --Claire Dederer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

From Booklist

For Proulx, place, whether it's Newfoundland in The ShippingNews (1993) or Wyoming in Close Range (1999), or, in her newestnovel, the dusty, tornado-brewing panhandles of Texas and Oklahoma, ismore than landscape: it's a covenant between one particular stretch ofblessed earth and the families who make their living upon it. Buttraditional ways of life such as family farming are nearly extinct,and Proulx, like Barbara Kingsolver, Rick Bass, and Barry Lopez, seeksto examine and dramatize the repercussions of this loss. Her unwittingwitness to change is 25-year-old Bob Dollar, whose parents disappearedwhen he was 8 after leaving him on the doorstep of his loving uncleTambourine's Denver resale shop, Used but Not Abused. Bob loves toread but has only the vaguest of ambitions, and therefore ends upbecoming a "hog scout" for Global Pork Rind, a corporation that buysup land for gargantuan, enclosed hog facilities. Unaware of thebrutality and environmental havoc wrought by these abominations, heblindly accepts orders to lie about the purpose of his sojourn inWoolybucket, Texas. But Bob is quite taken with panhandle life and thecolorful tales told by his loquacious landlady and self-appointed townhistorian LaVon Fronk (who keeps tarantulas for pets), and ultimatelyfails miserably at convincing landowners to sell theirproperty. Proulx's laudable outrage over environmental abusesovershadows literary nuance, yet, as always, she revels in odd twistsof fate and characters as quirky as their names, and greatly sharpensour insights into western history and ecological realities whilerhapsodizing splendidly over everything from Bakelite jewelry toquilts to windmills. Donna Seaman
Copyright © American Library Association. All rights reserved -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Annie Proulx does it again! 16. August 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Man muss die beiden einfach vergleichen: THAT OLD ACE IN THE HOLE und SHIPPING NEWS. Beide Romane von Annie Proulx stellen die Besonderheiten einer ländlichen Gegend in den Mittelpunkt: die Schönhheit der kargen Landschaft, die exzentrischen Typen, die sie bevölkern, und sogar die Besonderheiten der jeweiligen Küche. Und in beiden Romanen ist es ein von seinem bisherigen Leben enttäuschter, aber gutherziger Außenseiter, der in dieser einsamen Gegend seiner Existenz eine neue Wendung gibt. Soweit ist also alles wie gehabt bei Annie Proulx. Doch THE OLD ACE IN THE HOLE erreicht nicht ganz das Format der Pulitzer-Preis-gekrönten SHIPPING NEWS. Es macht zwar sehr viel Spaß, mit Bob Dollar (so heißt die Hauptfigur in THE OLD ACE IN THE HOLE) mehr und mehr in die skurrilen Geschichten der texanischen Panhandle-Region einzutauchen - und ich habe wirklich jede Seite des Buchs genossen! -, doch es fehlt ein wenig der Sog, den Annie Proulxs Neufundland-Roman entwickelt hat. Wer aber Vergnügen daran hat, ein warmherziges Buch über Menschen in einer entlegeneren Gegend der USA zu lesen und wer Annie Proulxs wunderbare Beschreibungen liebt, der sollte sich THE OLD ACE IN THE HOLE trotzdem nicht entgehen lassen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von T-Elch
Format:Taschenbuch
Egal, was ich noch schreiben werde oder was Sie über dieses Buch noch hören: Es ist ein großartiges Buch, es macht riesigen Spaß es zu lesen und Annie Proulx ist wahrscheinlich zurzeit Amerikas beste Erzählerin.
Das neue Buch ist ähnlich und doch anders als ihre vorigen. Auch dieses Werk ist perfekt recherchiert, mit viel Liebe zum (geographischen) Detail (ich saß stundenlang mit einer Straßenkarte von Texas daneben) und mit unvergesslichen Figuren bevölkert, die mal wieder herrlich sprechende Namen haben. das fängt beim Protagonisten Bob Dollar an und hört bei Charakteren wie Freda Beautyrooms noch lange nicht auf. Der eigentliche Plot ist schnell erzählt: Der 25jährige Bob Dollar, dessen Eltern ihn als 7jährigen Jungen einfach bei seinem Onkel abgeladen hatten und auf Nimmerwiedersehen verschwunden waren, hat eine durchschnittliche Bildungskarriere hinter sich und hat nun bei Global Pork Rind angeheuert. Für dieses riesige Schweinezuchtimperium soll er mögliche Grundstücke für weitere Schweinefarmen im gottverlassenen Texas Panhandle suchen. Da er mit Widerstand gegen diese stinkenden Großbetriebe rechnen muss, tarnt er sich als Grundstücksmakler für Luxusvillen und verbringt die nächsten Monate im fiktiven Städtchen Woolybucket, wo er einigen alteingesessenen Ranchern versucht ihre Grundstücke abzuluchsen. Letztendlich gelingt ihm das nicht, denn der Stolz der Texaner und die Abneigung gegen die Massentierhaltung sind zu groß. Damit wäre die Handlung schon erzählt, was erstmal enttäuschend wäre, aber wie schon in ihren vorigen Romanen und Kurzgeschichten versteht es Annie Proulx vor allem brillant zu erzählen; und so wird die eigentlich kurze Handlung mit Dutzenden kleiner Stories über die Einwohner des Panhandles und deren Vorfahren geschmückt und gewürzt. Liebhaber von Skurrilitäten und Schnurren kommen voll auf ihre Kosten und so ganz nebenbei erfährt man viel Historisches und Soziologisch über diese Region "Mitten in Amerika", die wahrscheinlich selbst von den Amerikanern relativ vergessen wurde. Genau wie Bob wird man in diesen Mikrokosmos hineingezogen und kann gar nicht anders als ihn mit der Zeit lieb zu gewinnen. Wie immer schmückt Annie Proulx ihre Erzählung mit großer sprachlicher Schönheit. Vor allem die Leser des englischen Originals kommen dabei auf ihre Kosten. Es ist kritisiert worden, dass die Charaktere in diesem Roman diesmal nur skurril sein, aber nicht "rund", dass sie nur wie in einem Kuriositätenkabinett an einem vorbeizögen. Nun, das mag mancher so empfinden, doch man muss erst mal in der Lage sein, solche Charaktere zum Leben zu erwecken. Ich kenne keinen zeitgenössischen Autor/Autorin, der/die das in solcher Vollendung vermag. Allein die liebevolle Zeichnung des Uncle Tam, Bobs Onkel, sei hier erwähnt: Ein Besitzer eines "junkshops", dessen große Liebe der Plastik-Kunst gehört und der alles für eine Bakelit-Brosche aus den 20er Jahren geben würde und der Bob lehrt, wie man Zelluloid von Bakelit am Geruch unterscheiden kann. Es ist auch kritisiert worden, dass am Ende zu viele Handlungsstränge unverknüpft blieben, dass sie quasi richtungslos im Präriewind flattern würden. Nun ja, das Ende ist offen, aber ist das ein Mangel? Eher scheint da schon die Lösung der Handlung kritikwürdig zu sein. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, ist der deus ex machina, der das Problem am Ende erst einmal löst, sicherlich mit ein wenig Stirnrunzeln zu sehen, aber andererseits ist diese Lösung durchaus plausibel, wenngleich sie sicherlich sehr überraschend kommt. Proulx gleicht das dadurch wieder aus, dass sie ihren Helden angesichts dieser Lösung sehr zwiespältig zeigt. Es wäre ein Leichtes für ihn sich dieser Lösung, diesem Weg anzuschließen, doch er tut es zunächst nicht und der Leser erfährt auch nichts über Bobs Entscheidung, zu sehr ist er noch im Hier und Jetzt des modernen Amerika verwurzelt, als dass er ohne Weiteres den Rückwärtsgang einlegt. Aber darum geht es Annie Proulx eigentlich: Wie in "Schiffsmeldungen" beschreibt sie eine Anti-Entwicklung des Helden, der von der Großstadt zurück aufs Land geht und zwar nicht wie Quoyle mit seinen eigenen Wurzeln konfrontiert wird, aber zumindest mit den Wurzeln eines ländlichen Amerika, mit dem Pionier und Frontier-Geist einer eigentlich längst untergegangenen Kultur und Gesellschaft, die sich im Panhandle hartnäckig ans Überleben klammert. Insofern ist dieser neue Roman auch wieder ein stark gesellschafts- und fortschrittskritischer und ein zutiefst amerikanischer Roman, den man nur wirklich versteht, wenn man ein bisschen über die USA weiß. Andererseits könnte er dazu (ver)führen, sich mal wieder abseits von Irak-Krise und George Bush mit den USA zu beschäftigen. Man sollte sich aber davor hüten, Proulxs neues Buch einfach nur als grün-liberale Zurück-zur-Natur-Fibel abzutun. Es steckt ein Stückchen davon darin, ja, aber es ist doch auch viel mehr: es geht um Menschen, um ihre Träume und ihre Geschichte(n), um den amerikanischen Traum, was aus ihm geworden ist und was aus ihm werden könnte. Vielleicht will Annie Proulx ein bisschen zu viel mit ihrem neuen Roman, was man z.B. an dem alten Indianer festmachen könnte, der Manitous Hilfe für Bob Dollar, der natürlich auch der archetypische Amerikaner auf der Suche nach Erfolg und Ansehen ist, herabfleht. Der wirkt wirklich etwas sehr aufgesetzt, aber all diese Kritikpunkte werden durch die wunderbare Erzählung und Sprache wieder wettgemacht. So etwas ist heute selten geworden und deshalb kann man es gar nicht genug loben.
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Format:Taschenbuch
"That Old Ace in the Hole" folgt dem Rezept von "The Shipping News" - ein Outsider kommt in eine fremde, in sich recht abgeschlossene Community, und muss sich darin einen Platz erarbeiten. Doch wo die "Shipping News" grandios auftrumpfen, verliert sich "That Old Ace in the Hole" im Banalen. Meines Erachtens liegt es zum einen an der Figur des Protagonisten und zum anderen am zentralen Handlungsstrang.

Zum Protagonisten: Der junge Bob Dollar ist ein blasses, unbeschriebenes Blatt, der von zwei nett-exzentrischen Typen aufgezogen wurde und keine besonders auffällige Vergangenheit hat. Hier ist Quoyle schon ein ganz anderes Kaliber - allein seine schmerzvolle Liebe zu Petal gibt ihm eine Tiefe, die Bob Dollar nirgendwo erreicht. Quoyles Setting mit Tante und Töchtern, deren Existenz er in einer kargen Community im wilden Neufundland sichern muss, bringt ihn von vorne herein in ganz andere Nöte und Konflikte als den jungen Dollar, dessen Aufgabe es ist, die Einheimischen im Texas Panhandle auszuhorchen, um eine neue Lokation für einen Schweinemastbetrieb zu finden. Für mich war die existentielle Dimension von Quoyle mitreißend und äußerst bewegend, manchmal gar erschütternd. Bob Dollar hingegen blieb für mich einfach nur blass.

Zur Handlung: Bei "Shipping News" nutzt Proulx Seile und Knoten als Metaphern; dies möchte ich jetzt auch tun: Nebenhandlungen hat auch "Shipping News" viele; wie Knoten wuchern sie entlang dem zentralen Handlungsstrang - doch dieser Strang schafft es immer wieder, die vielen Knoten und Knötchen der Nebenhandlungen einzuholen und wieder zu einem geraden Seil zusammenzuführen. Bei "That Old Ace in the Hole" hingegen ufern die Nebenhandlungen so wild aus, dass man nur noch Schleife an Schleife, Arabeske an Arabeske, Ornament and Ornament sieht - und die Haupthandlung untergeht. Das Sammelsurium an kuriosen Geschichten im Texas Panhandle sind sicher auch interessant, aber ich hatte das Gefühl, gar nicht mehr abgeholt zu werden in eine spannende Haupthandlung, die irgendwohin fortschreitet, sondern in Endlosschleifen festzuhängen.

Schade. Enttäuschend. 2 Sterne.
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