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Thanks, Carl. In Memoriam Carl Barks 1901 - 2000.
 
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Thanks, Carl. In Memoriam Carl Barks 1901 - 2000. [Gebundene Ausgabe]

Carl Barks
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 56 Seiten
  • Verlag: Egmont Ehapa Verlag (September 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770404343
  • ISBN-13: 978-3770404346
  • Größe und/oder Gewicht: 28,8 x 22,2 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 790.260 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eigentlich sollte dieses Buch ja unter dem Titel 100 Jahre Carl Barks erscheinen. Doch da gab es jemanden, der etwas dagegen hatte. Leider konnte der große Carl Barks diesen Tag nicht mehr erleben. Er verstarb neunundneunzigjährig am 25.8.2000. Ein schwarzer Tag für Comicfans auf der ganzen Welt.

Jahrelang war Carl Barks nur der gute Zeichner. Kaum jemand wusste seinen Namen, da die Disney-Politik es verbot, dass die jeweiligen Künstler ihre Namen unter ihre Geschichten setzten. Doch Mitte der 80er Jahre wurde das Geheimnis um Barks dann doch gelüftet. Doch da war der große Duckman schon seit fast zwanzig Jahren aus dem Geschäft. Von 1942 bis 1966 schuf er über 6000 Comicseiten und 190 Cover zum Entenhausener Kosmos. Figuren wie Onkel Dagobert, die Panzerknacker und Gustav Gans entstammen seiner Fantasie. Kein Disney-Zeichner erfuhr so viel Popularität auf der Welt wie Carl Barks.

In diesem schönen Hardcoverband erweisen viele internationale wie auch deutsche Comickünstler dem Meister eine wohlverdiente Hommage mit kurzen Comicstrips oder einfach nur Illustrationen. Zu Wort und Bild kommen Zeichner wie der Holländer Daan Jippes, ebenfalls seit vielen Jahren für Disney tätig, Regis Loisel, bekannt durch seine Fantasy-Epen Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit und Peter Pan, aber auch deutsche Künstler wie Thorsten Felden, Hendrik Fetz oder Felix. Insgesamt haben fast 30 Kollegen spontan auf die Anfrage des Egmont Ehapa Verlages reagiert und ihre ganz eigene Vorstellung des Barkschen Vermächtnisses zu Papier gebracht.

Aber was wäre dieses Buch ohne eine Auswahl an Comicstorys des großen Meisters. Insgesamt vier der besten Kurzgeschichten sind hier noch einmal enthalten. In der Story Geld oder Ware nimmt Donald an einem Radioquiz teil, um den großen Geldpreis zu gewinnen. Doch zuvor paukt er wie ein Verrückter Allgemeinwissen in sich hinein. Aber wie es sein Schicksal so will, beantwortet er die letzte Frage in der Show auch noch falsch und wird wieder einmal zum völligen Gespött der Zuschauer gemacht. Gewisse Paralellen zu aktuellen Quizshows im Fernsehen sind nicht von der Hand zu weisen. Doch auch Onkel Dagobert und Daniel Düsentrieb sind mit von der Partie. Eingefleischte Fans kennen die Geschichten wohl aus der Barks Library, aber nichtsdestotrotz sollte man mal einen Blick in dieses schöne Album werfen. --Stefan Schätz

Über den Autor

Carl Barks wurde am 27. März 1901 in Merrill, Oregon geboren. 1935 begann er bei Disney eine Lehre als Trickfilmzeichner. 1942 zeichnete er zusammen mit Jack Hannah 'Donald Duck finds Pirate Gold', die erste lange Donald Duck-Geschichte. Barks wandte sich vom Trickfilm ab und wurde Comiczeichner. Bald hatte er seinen Spitznamen als 'Entenzeichner' weg. Seine psychologische Vertiefung der Donald Duckschen Charakterzüge setzte er um, indem er eigene Wesenszüge auf den Enterich übertrug. Sowohl in humoristischen Kurzgeschichten als auch in längeren Abenteuern, die in allen Ecken der Welt spielen. Barks schuf selbst weitere wichtige Figuren des Disney-Universums wie Onkel Dagobert, die Panzerknacker, Daisy Duck und Gustav Gans. Er zog sich 1967 vom Comiczeichnen zurück. Über ein Vierteljahrhundert lang hat Carl Barks den Alltag von Entenhausen und die Abenteuer seiner Bewohner beschrieben. Er starb fast 100jährig im August 2000.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überflüssig 26. Juni 2004
Es ist wohl keine Überraschung, dass nach dem Tod des vielleicht größten Comiczeichners des zwanzigsten Jahrhunderts noch mal Geld verdient werden musste. Eine weitere Motivation scheint dieses kleine Hardcover-Bändchen nicht gehabt zu haben.

Zu Beginn finden wir eine einseitige Einführung von einem gewissen Andreas Platthaus (wer auch immer das sein mag). Dort wird der Meister einigermaßen anständig gewürdigt, aber leider fehlt etwas anderes völlig: Eine Erklärung, was denn das Konzept des Buches sein sollte. Und das ist mir auch nach mehrmaligem Durchblättern einfach nicht klar geworden. Im Wesentlichen besteht es aus Zeichnungen oder kurzen Comicgeschichten, in denen die Verehrung der ZeichnerInnen für Carl Barks zum Ausdruck kommen sollte. Leider sind sie mit nur sehr, sehr wenigen Ausnahmen einfach völlig langweilig. Ich denke, Barks wäre unangenehm berührt gewesen, wie leblos und ehrfurchtüberfrachtet diese Werke sind. Ein Asterix, der sich vor einer Statue von Dagobert Duck verneigt? Ist das alles, was Herrn Uderzo eingefallen ist? Ein blindes "Wir lieben Dich, Carl" von ungefähr einem halben Dutzend anderer sogenannter Künstler? Einige andere spielen auf berühmte Geschichten von Barks an, wobei auch diese Versuche meist recht kümmerlich verlaufen.
Witzig fand ich überhaupt nur einen Strip, und das ist der von einem gewissen Matthias Schwoerer - so ziemlich der Einzige, der eine völlig eigenständige Geschichte präsentiert und von seiner Ehrfurcht vor dem großen Meister nicht völlig gelähmt war. Dazu kommen noch ein paar andere Geschichtchen, die immerhin ein bisschen aufmerken lassen oder auch mal ein kurzes Schmunzeln hervorrufen. Aber wie gesagt, das sind sehr wenige.
Dazu kommt die teilweise schlampige Bearbeitung. Die klassischen Barks-Geschichten sind in Deutschland ja nicht zuletzt durch die grandiosen Übersetzungen der großartigen Erika Fuchs so erfolgreich gewesen. Beide, Barks und Fuchs, legten jedes Wort auf die Goldwaage und setzten es exakt an der richtigen Stelle ein. Wenn ich dann in einer solchen Hommage einen Satz wie "Er ist kein Star Jung's" lese, dann frage ich mich, ob es hier überhaupt ein Lektorat gegeben hat. Das ist einer Barks-Hommage einfach nicht würdig.

Nun ist eine Aufgabe sicherlich erfüllt: Durch den akuten Mangel an Kreativität steht Barks wirklich als herausragend da. Aber das tat er für mich schon vorher. Wozu also dieses Buch? Zwischen den Zeichnungen werden ein paar Originalzitate von Barks präsentiert, sehr platzintensiv mit einer Aussage pro Seite (Seitenschinderei ersten Ranges). Das mag noch angehen. Völlig unverständlich finde ich hingegen, dass sich noch vier Originalgeschichten von Barks in dem Band befinden. Leider ist erstens völlig unklar, wieso überhaupt und wieso gerade diese vier, und zweitens hat wohl so ziemlich jede/r, der oder die dieses Buch in die Hand nimmt, die entsprechenden Geschichten ohnehin zu Hause. Und das finde ich eine Sünde: Die Barks-Kunstwerke als Lückenfüller zu missbrauchen.

Insgesamt finde ich "Thanks, Carl" unnötig, uninspiriert und größtenteils humorlos. Bis auf sehr wenige Ausnahmen sind die Geschichten für Fans überflüssig und für andere vermutlich langweilig. Auf den Ehapa-Verlag wirft so etwas jedenfalls ein eher schlechtes Licht.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Manche (Verlage) lernens nie... 11. September 2008
Es ist schon traurig, was immer unter dem Überbegriff "Hommage" herausgegeben wird (siehe z.B. ähnliche Machwerke zu Lucky Luke usw.)

Carl Barks ist wirklich ein Mensch, der eine richtige Hommage verdient hätte. Was der ehapa-Verlag dazu herausbringt ist schlichtweg nur traurig.

Die Original Carl-Barks-Comics dieses Bandes sind hinlänglich bekannt und das was den anderen Comic-Künstlern (außer vielleicht Peter Puck) zu einem solchen Thema einfällt kann man getrost in der Pfeife rauchen.

Ich muß den Vorkommentator hier korrigieren: Daß Asterix sich vor Dagobert Duck verneigt ist ein Zeichen wirklicher Ehrerbietung (danke Uderzo) - das Machwerk dieses Herrn Schwoerer ist schlichtweg Mist - dessen Zeichenstil hat absolut nichts was einer Hommage an Carl Barks auch nur im entferntesten zur Ehre gereichen würde -und er ist damit leider nicht der einzige in diesem Buch von dem man das so behaupten kann.

Ob Verlage so Kohle machen wollen - möglich. Sie wären auf alle Fälle gut beraten, bei wirklichen Größen der Comicszene nicht jeden Mist der ihnen für sowas angetragen wird abzudrucken sondern auch mal: "Nein danke" zu sagen. So muß ich leider zu diesem Werk auch "Nein Danke" sagen: Carl Barks Freunde: Finger weg, ihr werden enttäuscht sein! Schade!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Meckert ruhig ... 23. Oktober 2008
... macht nix! Ich find es gut und kann es nur empfehlen! Hat doch jeder seine EIGENE Meinung zu dem Produkt!!
Und das ist gut so! Muß ja nicht das nachplappern was die da schreiben...
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