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Thank You for Smoking
 
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Thank You for Smoking

Aaron Eckhart , Maria Bello , Jason Reitman    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Aaron Eckhart, Maria Bello, Cameron Bright
  • Regisseur(e): Jason Reitman
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 21. August 2009
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 88 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002BYNZR8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.472 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Eine neue Herausforderung wartet auf Nick Naylor, den PR-Profi der amerikanischen Tabaklobby. Bei Jeff Megall, einem von Hollywoods Top-Agenten, setzt er sich dafür ein, dass auf der Leinwand wieder ordentlich gequalmt wird - so wie in den guten alten Zeiten. Außerdem muss er noch beim todkranken Marlboro-Mann vorstellig werden, um diesen mit einer satten Schmiergeldzahlung davon abzubringen, weiterhin gegen das Rauchen mobil zu machen. Und ein gesundheitsfanatischer Senator macht Nicks Job auch nicht einfacher.

Produktbeschreibungen

Der Held des Films ist Nick Naylor (AARON ECKHART), oberster Pressesprecher von Big Tobacco, der seinen Lebensunterhalt damit verdient, die Rechte der Raucher und Zigarettenhersteller in der heutigen neo-puritanischen Welt zu verteidigen.

Auf seinem Kreuzzug stellt er sich Gesundheitsfanatikern, die Tabak verbieten lassen wollen, und dem Senator (WILLIAM H. MACY), der Warnhinweise und Giftaufkleber auf den Zigarettenpackungen anbringen lassen möchte. Nick startet eine großangelegte PR-Offensive, spielt in Fernsehtalkshows das Gesundheitsrisiko, das Rauchen mit sich bringt, herunter und engagiert sogar einen einflussreichen Hollywood-Agenten, der dafür sorgen soll, dass das Rauchen auch in Filmen positiv promotet wird.

Sein neu gewonnener schlechter Ruf bringt Nick ungeahnte Aufmerksamkeit ein. Nicht nur der Oberboss der Tabakindustrie (ROBERT DUVALL) beobachtet sein Handeln, Nicks Arbeit hat auch eine einflussreiche Journalistin (KATIE HOLMES) auf die Spur gelockt. Nick rechtfertigt seine Arbeit damit, dass er nun mal Geld verdienen muss, um seine Hypothek abzuzahlen, aber der prüfende Blick seiner Sohnes (CAMERON BRIGHT) und eine ziemlich reale Todesdrohung könnten ihn dazu zwingen, anders

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Kundenrezensionen

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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grandiose Unterhaltung! 26. November 2009
Von Amigo Del Sol TOP 500 REZENSENT
"Thank you for Smoking" ist eine grandiose Satire mit beißendem Witz und einem sensationellen Darsteller, der uns wunderbar Anschauungsunterricht in Sachen "moralische Flexibiltät" gibt.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Christopher Buckley und handelt von einen Mann, mit einem außergewöhnlichen Job: Nick Naylor (Aaron Eckhart) arbeitet für die Tabakindustrie und muss dafür sorgen, dass deren dauergefährdetes Image keinen Schaden nimmt. Mit viel Wortgewandheit und Überzeugungskraft schafft er es, sich aus jeder Krise herauszureden. Nebenbei muss er sich auch noch um die Erziehung seines Sohnes kümmern, was sich als nicht leicht herausstellt. Denn wie soll jemand, der die Menschen von der Unschädlichkeit des Rauchens überzeugen soll, ein gutes Vorbild für ein Kind sein?

Als absolut genial kann man die One-Man-Show von Aaron Eckhart bezeichnen. Sein gutes komödiantisches Timing und sein charmantes Auftreten sind in diesem Film wirklich perfekt aufgehoben. Gepaart wird das ganze mit einer süffisanten Erzählerstimme. Aber auch die Nebendarsteller machen ihre Sache gut, allenvoran Cameron Bright, der Nick Naylors Sohn spielt. Auch William H. Macy, als Senator Finistirre und Naylors Gegenspieler, sorgt für Freude. Dabei gehört er doch eigentlich zu den "Guten", aber auch ihn spielt Naylor bravurös an die Wand, so dass man die Tabakindustrie schon fast wieder gern hat ;o)

Fazit:
"Thank you for Smoking" sprießt nur so vor schwarzhumorigen, satirischen Wortwitz und ist dazu politisch absolut inkorrekt. Der Film unterhält durchgehend prächtig - ein lustiger, außergewöhnlicher Film der absolut sehenswert ist - 5 Sterne.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Pierre sur Mer VINE™-PRODUKTTESTER
Inhalt: Nick Naylor arbeitet als Lobbyist für die Tabakindustrie und ist wirklich gut in seinem Job, doch seine Gegner sind hart. Regelmäßig trifft er sich mit seinen zwei besten Freunden aus der Waffen- und Alkohol Lobby. Inoffiziell nennen sie sich dann "Merchants of Death". Nick ist äußerst Redegewand und so schafft er es in Talkshows und anderen öffentlichen Auftritten immer wieder die Tabakindustrie ins rechte Licht zu rücken....aber als eine knuddelige Reporterin (Katie Holmes) in seinem Leben auftaucht, beginnen sich die Dinge zu entwickeln. Basierend auf Christopher Buckleys noch weitaus abgefahrenerem Roman erweist sich Thank You for Smoking als Leuchtfeuer für Filmfreunde, die von der mutlosen Konfektionsware Hollywoods ermüdet sind ...

Fakt:Der Begriff Wahrheit verliert in diesem Film seine Bedeutung. Wahrheit steht hier nicht als universelles Gut, Wahrheit ist eine Frage des Standpunktes. Mit dieser Aussage und der Tatsache, dass Moral breit gefächert werden kann, ist dieser Film zwar als Satire gedacht, dabei aber zu realistisch und erschreckend zeitgemäß.Als gängige Argumentation gegen seine ständigen Gegner, nennt Nayler die Mündigkeit eines jeden Bürgers und das Recht auf Selbstbestimmung. Die Forderung nach dem Prinzip der Demokratie birgt auch die Forderung nach eigenen Entscheidungen jedes Menschen. Wählen diese selbständig, oder beschränken sich die Entscheidungen lediglich auf die Ausübung einer tagesaktuellen Moral. Informiere dich über alles, über jeden, von allen Standpunkten jeder Mensch muss selbst entscheiden, was er davon annimmt, was er verwirft, was er glaubt, was er glauben will.Regisseur Jason Reitman ist mit diesem Film eines der Komödienhighlights der letzten Jahre gelungen. Also liebe Raucher: Kippe ausdrücken und ab ins Kino, denn dieser Streifen ist wirklich sehenswert. Aber natürlich kommen auch (oder gerade) die Nichtraucher voll auf ihre Kosten.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Vielleicht hat Premierminister Benjamin Disraeli diese klugen Worte niemals geäußert - die einen sagen so, die anderen so. Womit wir ebenfalls wieder beim Thema wären: "Thank You for Smoking", ein filmisches Meisterstück von Jason Reitman aus dem Jahre 2005, zeigt uns, daß man so ziemlich alles beweisen kann, wenn man in der Kunst des Argumentierens geschult ist und unter nicht allzu großen Skrupeln leidet.

Nick Naylor (Aaron Eckhart) ist Lobbyist der Tabakindustrie, und seine Hauptaufgabe ist es, die von Ärzten und Politikern geschürten Befürchtungen, nach denen Rauchen die Gesundheit ruiniert, rhetorisch geschickt zu widerlegen, gleichsam Feuer mit Feuer zu bekämpfen. Und sein Feuer ist brillant, denn eigentlich - so sollte man meinen - ficht er doch auf verlorenem Posten, denn wer zieht eigentlich noch die verheerenden Folgen übermäßigen Tabakkonsums in Zweifel? Und doch gelingt es Naylor immer wieder, durch (psycho)logische Winkelzüge die so sicher geglaubten Binsenweisheiten arg tonfüßig erscheinen zu lassen. Welchen abgrundtiefen Zynismus er dabei anwendet, wird dem Zuschauer recht schnell deutlich, wenn er miterleben darf, wie der aalglatte Lobbyist in einer Talkshow, in der er anfangs noch alle Anwesenden gegen sich hat, einen krebskranken Jugendlichen geschickt für sich vereinnahmt. Naylors alltägliche Lügen und Logikmanöver rechtfertigt er vor sich und seinen Vertrauten damit, daß er doch ein Haus abzubezahlen habe, in dem nun allerdings seine geschiedene Frau mit ihrem neuen Lover wohne. Ein wenig zu sicher fühlt er sich gleichwohl, denn allzu vertrauensselig plaudert er über seine Prinzipien - oder vielmehr deren Mangel - mit der jungen Journalistin Heather Holloway (Katie Holmes), die sich seine Offenheit ganz einfach erschläft und dann einen vernichtenden Artikel über ihn schreibt, weil ja auch sie ein Haus abzubezahlen hat. Zu allem Überfluß steht auch noch eine Anhörung mit dem überzeugten Anti-Raucher Senator Ortolan Finistirre (William H. Macy, den wir aus "Fargo" als glücklosen Ränkeschmied kennen) an, und außerdem erhält er von unbekannten Aktivisten Morddrohungen.

Eine Handlung im klassischen Sinne hat dieser hervorragende Film eigentlich nicht, und doch langweilt er keine einzige Minute, denn zu geschickt wird unser bisheriges Denken über die Unsitte - oder die Kulturtechnik - des Rauchens ins Wanken gebracht. Senator Finistirre beispielsweise ist der eigentliche Unsympath der Non-Story: Selbstzufrieden, aber beseelt von seiner Mission, das Rauchen zu verbannen, kommt auch er als übler Zyniker daher, etwa wenn er seinem Untergebenen erklärt, daß man, wenn man krebskranke Jugendliche als warnende Beispiele gegen das Rauchen in Talkshows holt, man darauf achten müsse, daß diese nicht mehr richtig sprechen können und auf jeden Fall im Rollstuhl sitzen. Da fragt man sich doch sofort, inwieweit es gerechtfertigt ist, Einzelschicksale für die gute Sache medienwirksam zu instrumentalisieren - wie dies ja auch Michael Moore schon oft tat. Völlig absurd tritt Finistirre dann gegen Ende des Filmes auf, als er fordert, aus alten Filmklassikern die Zigaretten herauszutricksen, und auf die Frage der Journalistin, ob man damit denn nicht die Vergangenheit verändere, erwidert, nein, man v e r b e s s e r e sie lediglich (es folgen dann auch ein paar nett entstellte klassische Filmbilder). Big Brother und Minitru lassen hier übrigens grüßen.

Wie ein echter Diamant, so hat auch "Thank You for Smoking" jede Menge kleiner Schliffe, in denen sich das Licht der Erkenntnis spiegelt. Achten Sie einmal auf die Lamellen vor den Fenstern von Naylors Boß. Na, wie sehen die aus? Auch die Namen der Akteure sind ziemlich klug gewählt. "Naylor" könnte beispielsweise eine Anspielung auf (Sarg)nägel sein, und Finistirre ruft den alten Lateiner auf den Plan und klingt gleichzeitig ein wenig wie unser deutsches Wort "finster". Auch der Name "Holloway" paßt, denn am Ende steht die Journalistin ziemlich blöde da ...

Dann gibt es jede Menge Arabesken, wie beispielsweise die Episode, in der Naylor dem inzwischen an Krebs erkrankten Malboroughmann (Sam Elliott - brillant) ein Bestechungsgeld überbringen muß. Wie er das tut und dabei den aufrechten Cowboy korrumpiert, bereitete mir wirklich diebisches Vergnügen. Sam Elliott, ganz der ehrliche und gerade Westerner, den er stets spielt, wollte übrigens nicht, daß seine Figur das Geld annimmt, aber so, wie der Film ist, ist er schon passender. Auch Hollywood bekommt sein Fett weg, wenn Naylor die Möglichkeiten auslotet, Schauspieler - auch die Helden, nicht nur RAVs, d.h. "Russen, Araber und Verbrecher" - in Filmen wieder mehr rauchen zu lassen.

Ein weiteres Bonbon sind die Abendessen von Naylor und zwei anderen Lobbyisten, die die Waffen- und die Alkoholindustrie vertreten; absurd wird es, wenn die zwei Männer und die Dame sich um die zweifelhafte Ehre streiten, die Industrie zu vertreten, die die meisten jährlichen Todesopfer verursacht, und der Waffenlobbyist abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt.

Trotz seines Zynismus ist Naylor eigentlich kein unsympathischer Charakter, denn er bemüht sich redlich - nein, redlich wohl nicht -, seinem heranwachsenden Sohn (Cameron Bright) ein guter Vater zu sein, indem er ihn gegen die scheinbar so einleuchtenden und unumstößlichen Wahrheiten, die ein guter patriotischer Amerikaner nachzuplappern hat, zu feien versucht und ihn lehrt zu argumentieren. Das kann der Sohn denn auch hervorragend.

"Thank You for Smoking" ist ein viel zu kluger Film, als daß er am Ende in larmoyante Moralphrasen abglitte - das muß auch Senator Finistirre zu seinem Leidwesen erkennen, als er gegen Naylor ein traditionelles argumentum ad hominem ausspielen will. Naylor setzt auf die Kraft des menschlichen Verstandes - den er mit seinen Schachzügen doch eigentlich gewohnheitsmäßig überrumpelt - und die von dieser getragene autonome Entscheidung und Eigenverantwortung des Individuums, im vorliegenden Falle seines Sohnes. Insofern ist diese absolut gelungene Satire denn auch wieder pädagogisch, auch wenn diese Pädagogik der Eigenverantwortung manchem so herb wie unverblendeter Latakiatabak schmecken dürfte.
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Veröffentlicht am 1. Februar 2010 von T. Moderegger
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