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Teufelszeug: Roman [Taschenbuch]

Joe Hill , Hannes Riffel
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

11. Oktober 2011
Horror ohne Kompromisse

Völlig verkatert schaut Ig Perrish morgens in den Spiegel: Ihm wachsen Teufelshörner! Was hat er in der Nacht zuvor getrieben? Dabei hat er schon sein Fegefeuer durchlebt, weil ihm niemand glaubt, dass er nichts mit der grausamen Ermordung seiner Freundin zu tun hat. Als Ig sich auf die Suche nach dem wahren Übeltäter macht, ist auf einmal die Hölle los ...


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (11. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453406036
  • ISBN-13: 978-3453406032
  • Originaltitel: Horns
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.921 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

textico.de

Nach Blind und Black Box: Erzählungen nun der zweite Roman vom King-Spross Joe Hill: Teufelszeug; ein Horror-Thriller, in dem er so nahe an Abgrund der menschlichen Gefühle entlangschreibt, dass einem beim Lesen gelegentlich schwindlig wird.

Über Nacht wachsen Ig Perrish klassische Teufelshörner. Damit nicht genug kommt mit den Hörner die Gabe, seinen Mitmenschen ihre abgründigsten Gedanken zu entlocken zu können. Klingt amüsant, doch mitunter bleibt der Witz dabei tot auf der Straße liegen, denn manches, sogar vieles unserer Mitmenschen wollen wir nicht wirklich wissen. Ach ja: Igs Freundin wurde bestialisch ermordet und er steht im Zentrum der Ermittlungen. Genug Zutaten, um auch den hartgesottensten Mitbürger verrückt zu machen, oder?

Teufelszeug ist nix für Friede-Freude-Eierkuchen-Vielleser, denn wer in die Abgründe der menschlichen Psyche eintaucht, trifft auf Verstörendes und Widerwärtiges - Teufelszeug zu lesen bedeutet mit Ig zu leiden und langsam zu verstehen, wie er an den Punkt kam, an dem es kein zurück vor den Hörnern mehr gab. Joe Hill schreibt sich warm und manch einem wird er mit Teufelszeug schon zu heiß sein. --Wolfgang Treß/textico.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

„Mit Teufelszeug präsentiert sich Joe Hill als einer der besten amerikanischen Horror-Autoren.“ (Time Magazine)

"Joe Hill verfügt über ein Talent, das sich mit dem seines Vaters messen kann. Hill verbindet wilde und dunkle Vorstellungskraft mit dem Können eines raffinierten Geschichtenerzählers. Meisterlich beherrscht Hill es, Bizarres ganz selbstverständlich wirken zu lassen. (...) Dazu addiert der Autor lässig subtilen Humor und Popkultur-Zitate - von den Rolling Stones bis zu George W. Buchs Strategen Karl Rove. Unterhaltsam lotet Hill das Gute und das Böse aus." (Kulturspiegel (Christoph Dallach über "Teufelszeug"))

"Der beste Horrorautor der Welt heißt Stephen King. Oder? Da ist jetzt einer, der ihm große Konkurrenz macht - sein Sohn. Joe Hill tritt mit seinem zweiten Roman Teufelszeug an, seinen Vater vom Thron zu stürzen. (...) Böse Autos sind von gestern, Vampire Mädchenkram. Joe Hill kann das mit dem Gruseln ziemlich gut. Eine moderne amerikanische Gothic Novel, die auch mit Sex und Gewalt spielt." (Playboy) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend tiefgründig und berührend 13. Dezember 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Ig Perrish hat es nicht leicht: Nicht nur, dass jeder Bewohner seines Heimatortes glaubt, er sei der Mörder seiner Freundin Merrin, nein, nun wachsen ihm auch noch Teufelshörner. Mit ihnen gehen außergewöhnliche Kräfte einher. Jeder Mensch, den er berührt, erzählt ihm plötzlich seine tiefsten Geheimnisse und bösesten Gedanken. So auch sein Bruder Terry - ein bekannter Gitarrist, der noch auf den großen Durchbruch wartet - welcher ihm beichtet, wer der wahre Mörder von Merrin ist.

Teufelszeug wird als "Rock'n'Roll"-Roman angepriesen. Nun, das trifft nur bedingt zu. Natürlich lebt der Roman von einem eigenwilligen Schreibstil mit abgedrehten Charakteren und höchst unterhaltsamen Begebenheiten - schließlich reden wir hier vom Sohn von Stephen King. Aber was Joe Hill anders handhabt und was ihn seine Lektüre auf eine inspirierende Ebene hievt ist der menschliche Kern, der zum Handeln der Hauptpersonen antreibt. Komplexe Gefühlswelten werden hier logisch aufbereitet, Erinnerungsszenarien werden genau an den richtigen Stellen eingestreut. Sie packen den Leser zunächst mit Skurrilität, später mit Emotionen. Das phantastische Element dient hier zur Metaphorik. Hill gelingt der Spagat eine tieftraurige Geschichte zu verpacken, ohne die Emotionen zu untergraben oder zu übersteuern. Da glaubt man ihm gern, dass er das Buch fünfmal überarbeitet hat.

Fazit: Völlig eigenständiges Werk, das originell auf Gott und Teufel blickt und trotz Tiefe ein Thriller bleibt. Grandios!
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die "King'sche" Krankheit... 13. Dezember 2010
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Das Schlechte vorweg: Als "King'sche Krankheit" bezeichne ich als alter Stephen King-Fan, der alle seine Bücher gelesen hat, Kings Probleme mit dem Schluß. Sogar geniale Bücher wie "Das letzte Gefecht", an denen es wirklich sehr wenig auszusetzen gäbe, enden merkwürdig. Der junge Mr. King hat scheinbar nicht nur Daddy's Schreibtalent sondern auch die Kingsche Krankheit geerbt. Leider. Da ich selbst gelegentlich schreibe, weiß ich, daß nichts schwerer zustandezubringen ist als eine gute Antwort auf alle Fragen, die man aufwirft, aber es ist und bleibt die "King'sche Krankheit".
zum Buch selbst gibt es eigentlich bis auf den abstrusen, schwer verständlichen und für mich nicht mal als alter Horror-Fan logisch nachvollziehbaren Schluß nichts Schlechtes zu sagen. Es war spannend geschrieben, und ich habe am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr angefangen und gegen 0:00 Uhr mit Lesen aufgehört, da ich eben genau diesen SCHLUSS herbeigefiebert habe. Wie immer nach einer King-Lektüre ging ich zu Bett und wusste nicht mehr als vorher, war aber zuvor wirklich blendend unterhalten worden.
Der junge King hat zweifelsohne das Talent seines Vaters geerbt. Fäkalsprache stört mich nicht, wenn sie dazu benutzt wird, einen Charakter zu zeichnen, im Fall von Lee ist das auch prächtig gelungen. Mit morbider Faszination tauchte ich ein in die Gedankenwelt eines wirklich "Bösen" und schüttelte mich innerlich vor so viel Soziopathie und Grausamkeit. Respekt, Herr King, Respekt. Das hat bis heute nur Koontz mit "Intensity" bei mir zustandegebracht.
Die Geschichte selbst ist schön geschrieben, interessant, spannend und stilistisch auf gutem Niveau. Wenn nur der blöde Schluss nicht wäre.
Eine klare Kaufempfehlung von mir gibt es auf jeden Fall, denn ich hatte die letzten Jahre schon sehr viel schlechtere Bücher in den Fingern.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Höllenroman! 2. Oktober 2010
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Teufelszeug ist ein großartiges Buch, dass ich nur allen wärmstens ans Herz legen kann. Im Voraus möchte ich anmerken, dass es sich nicht um eine typische Horrorgeschichte handelt, wie "Blind" sie etwa dargestellt hat. Stattdessen betrachte ich "Teufelszeug" eher als einen Thriller mit Elementen einer Horror- und Krimi-Story.
Literarisch bewegt sich Hill stehts auf sehr hohem Niveau - jede Szene hat seinen Sinn, es gibt somit keine einzige überflüssige Stelle in diesem Roman. Zudem nutzt Hill sehr ausgewogen die Stilmittel der Reprise, unterschiedliche personale Erzähler, geschickt eingesetzte Rückblicke sowie Symbole.
Zur Handlung möchte ich gar nicht viel verraten, nur so viel, dass ich sie wirklich sehr spannend fande und immer wissen wollte, wie es weitergeht. Häufig wirft Hill dem Leser ein paar Fragen auf, deren Klärung er im weiteren Verlauf der Handlung verspricht. (Und auch einhält)
Am Ende des Buches war ich sehr traurig, dass es schon vorbei war. Ich fand durchweg alle Charaktere sehr sympathisch und liebenswert, selbst die Antagonisten. (Was stets ein Zeichen für eine gute Figurendarstellung ist.) Die Ideen, denen dieser Roman zugrunde liegt, sind so gut, dass man aus ihnen durchaus zwei Bücher hätte schreiben können. Deshalb ist das Ende auch ein kleiner Dämpfer.

Ich empfehle das Buch all jenen, die sich gerne auf eine spannende, emotionsgeladene Geschichte einlassen, die mit einigen fantastischen Elementen aufwartet.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schnellstart... und dann zum Ende gekämpft 2. Januar 2013
Format:Taschenbuch
Nach "Blind" war ich voller Hoffnung diesen Titel betreffend. Dass der Autor mit King'schen Genen behaftet ist, konnte ich ganz gut in den Hintergrund drängen. Ein Vergleich zum "großen" Vater ist 1. zu früh und 2. ohnehin unangemessen.
"Teufelszeug" legt mal ganz flott los. Ig Perrish erkennt nach einer durchzechten Nacht sein Spiegelbild nicht wieder, sind ihm doch tatsächlich zwei Hörner gewachsen. Sehr schöne Schilderung der Szene, für mein Emfpinden auch mit ansprechendem Humor versehen. Es geht spannend weiter, als ihm Menschen anbieten, ziemlich üble Dinge zu erledigen und nur noch auf seine Erlaubnis warten/hoffen. Alles liest sich bis hierhin vielversprechend, spannend, beinahe packend.

Viel schlimmer aber als seine Hörner ist der gegen ihn - aber mangels Beweise fallengelassene - Vorwurf, seine Freundin ermordet zu haben. Ig sieht sich folglich kollektiver Ablehnung gegenüber, wird von den Polizisten schikaniert und selbst seine Eltern drehen ihm den Rücken zu. Hill schreibt dies für meinen Geschmack etwas zu weinerlich, die folgenden Ereignisse nehmen mich dadurch auch nicht mehr richtig mit.

Es folgt bald der erste Ausflug in Ig's Kindheit - ein Prolog, wie er seinen zukünftigen besten Freund und darauf seine spätere Freudin kennenlernt und was sie miteinander verbindet.
Ab hier stecke ich als Leser in einem Dilemma. Die Vergangenheit scheint nun wichtiger als die Gegenwart zu sein, eine schlüssige Erklärung über die Hörner liefern sie lange Zeit auch nicht. Stattdessen liest man mittelprächtige Kindheitserinnerungen mit Mutproben, Liebe zur Musik, das Erwachen der großen Liebe...
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Teuflisch gut
Mein 3. Buch von Joe Hill und auch dieses hat mir gut gefallen. Eine wirklich gute Geschichte, die richtig toll aufgebaut und spannend ist und einen unheimlichen Tiefgang hat. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Guter Start...
...schwacher Schluss...!
Das Buch startet interessant und witzig und führt dies auch eine ganze Weile so fort. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Mentalspagat veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Dreckszeug hätte als Titel besser gepaßt
Ach du liebe Güte ?!!!
Dieser krude, langatmige Mist soll aus der Feder des Stephen King Sohnes entfloßen sein??? Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Christian Fritz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ich habe es verschlungen
Joe Hill ist mein neuer Lieblingsschriftsteller. Ich war immer skeptisch, weil ich dachte: Ja, jetzt schreibt auch der Sohn. Aber natürlich lag ich falsch. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Silverstar veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Kein Tag wie jeder andere...
ist der Tag, an dem Ig Perrish aufwacht und feststellt, dass ihm über Nacht Hörner gewachsen sind ... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von dieleseratz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut geschrieben
Bei diesem Buch kann man herauslesen, welche Wurzeln Joe Hill hat.
Es ist witzig und abwechslungsreich mit einer Story, die der ein oder andere nachvollziehen kann...
Vor 7 Monaten von Sandra veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Hat leider kein Ende !
Da ich schon das Buch "Blind" von Joe Hill begeistert gelesen habe, habe ich wieder eine gute Geschichte erwartet. Da wurde ich aber leider enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von C.S.T. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einzigartiges Beispiel des leider aus der Mode gekommenen Magischen...
Die Übersetzung von Hannes Riffel gelten nicht als die allerbesten, wenn es sich nicht um Sci-Fi handelt, doch die packende, drastische, stark emotionalisierende Schreibweise... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Angelika Schmidt veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Originell, aber nicht perfekt.
Bei Büchern besteht immer die Gefahr, dass man bei einer Rezension zu viel von der Handlung erzählt und deshalb den interessierten Leser Spannung klaut. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Dachblick veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut
Ich will nicht lange um den heißen Brei reden - >

Ich hab mir das Buch kurz vor meinen Ablug am Flughafen gekauft, es im Urlaub verschlungen und bin absolut... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Yessie veröffentlicht
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