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Teufelswerk [Vinyl LP]

DJ Hell, Hell Vinyl
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Vinyl (1. Mai 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 3
  • Label: Gigolo (rough trade)
  • ASIN: B002022RXO
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 241.999 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. U Can Dance Feat. Bryan Ferry
2. Electronic Germany
3. The Disaster
4. The DJ feat. P. Diddy.
5. Bodyfarm2
6. Hellracer
7. Wonderland
8. Friday, Saturday, Sunday.
Disk: 2
1. Germania
2. The Angst & The Angst Pt. 2
3. Carte Blanche
4. Night Clubbing
5. I Prefer Women To Men
6. Action
7. Hell's Kitchen.
8. Silver Machine

Produktbeschreibungen

motor.de

Von Krautrock zu Techno – mit seinem Über-Album meldet sich der Vorzeige-Gigolo machtvoll zurück.

So richtig auf der Rechnung hatte man Hell – mal wieder ohne vorangestelltes „DJ“ – eigentlich nicht mehr unbedingt. Ein Jahrzehnt nach „Munich Machine“ und nach Abflauen der weltweiten Wirkmächtigkeit seines enorm verdienstvollen Gigolo-Labels schien sich die künstlerische Existenz irgendwo in plötzlich angestaubt wirkenden Italo-House-Sets und dem weltweiten DJ- und Lifestyle-Jetset zu verlieren. Mit „Teufelswerk“ jedoch setzt sich Hell scheinbar mühelos wieder ganz oben auf die aktuelle Agenda.

Techno scheint nach den Flurbereinigungen der letzten Jahre wieder lebendiger als lange zuvor. Ein wieder erstarkter Underground-Gestus vereint sich mit neuem Hedonismus fernab von Mayday- oder Loveparade-Exploitation, über Berlins Vorzeige-Location Berghain liest man inzwischen häufiger im Feuilleton als im Veranstaltungsteil, dank seiner Rolle im Szenefilm „Berlin Calling“ rennt man Altheld Paul Kalkbrenner wieder die Bude ein und selbst im gemeinen Indie-Club um die Ecke kann man unversehens auf ein reinrassiges Techno-Set treffen. Hell liefert dazu den punktgenauen Soundtrack – eine Art Konzeptalbum in Sachen Techno-Aufarbeitung, eingeteilt in Nacht- und Tag-Seite.

Kernstück des „Night“-Albums ist „The Disaster“, das mit einer simplen Oldschool-Yamaha-Synthesizer-Sequenz die Fanfare des teutonischen Techno überhaupt aufgreift. 3Phases „Der Klang der Familie“ wird auch heute noch von vielen als der essenzielle Track der hiesigen Techno-Ravekultur begriffen. In gut zehn Minuten demonstriert Hell quasi als angewandtes Lehrbeispiel, wie Techno funktioniert: mit genügend Zeit zum Entwickeln einer Euphorie aus einem einfachen Beat und wenigen hocheffizient eingesetzten Synthesizer-Sequenzen mit maximalem Wiedererkennungswert auf dem Floor.

„Rhythmus, Klangbaustein, Elektronik“ und „München, Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Technologie“ fasst Hell das in der präzisen Kraftwerk-Hommage „Electronic Germany“ zusammen, dem zweiten eindeutigen Referenz-Track. Und auch sonst lässt er sich nicht lumpen, kann im elegant pumpenden Opener „U Can Dance“ mit einem bis dato ungenutzten Bryan Ferry-Vocaltrack aufwarten und lässt P. Diddy in „The DJ“ über Vier-Minuten-Versionen lästern, in denen man sich unmöglich austoben könnte. Klar, dass eine Durchschnittslänge von acht Minuten pro Track Pflicht für dieses Album sind.

„Day“, das Komplementärwerk, ist oberflächlich besehen ein exzellent produziertes Ambient-Album. Tief in der musikalischen Vergangenheit holt sich Hell dafür die Inspiration. Beginnend mit „Germania“ – und das muss man auch erstmal bringen, einen Track so zu nennen – schlägt er den Bogen von den frühen Zeiten eines Aphex Twin (oder runtergerechnet auf teutonische Verhältnisse: Cosmic Baby) zur progressiven deutschen Musikelite der Siebziger. Krautrock ist das Stichwort, ein Begriff, der weniger als musikalisches Genre funktioniert, denn als Kategorisierung einer experimentellen, teils spielerisch teils technokratisch psychedelische Grenzwerte erforschenden Musik, die heute noch nachwirkt. Techno wäre ohne Bands wie Can oder Neu!, gar ohne Kraftwerk nicht denkbar. Mit „The Angst & The Angst Pt. 2“ lotet Hell aus, wo die Nahtlinien zwischen popmusikalischer Tradition und Moderne heute verlaufen können. Als Abschluss spendiert er mit „Silver Machine“ gar noch eine Huldigung an Hawkwind, die wohl am krautigsten agierende einigermaßen bekannte Spacerock-Band.

Nichts weniger als ein Über-Album ist „Teufelswerk“ geworden, ein eindrucksvolles Statement zur Lage von Techno, das weit über den Tellerrand des Tagesgeschäfts auf dem Floor oder irgendwelche Hitlisten hinausreicht. Manchmal kommen sie wieder. Tanz den Hell!

Kurzbeschreibung

DJ Hells langerwartetes neues Artistalbum "Teufelswerk" - ganze 6 Jahre nach "N.Y. Muscle" - kommt im Doppel und begeistert die Kritiker ausnahmslos! Die erste Hälfte "Night" (CD1) verbindet Detroit & Chicago Einflüsse mit Hells verwegenem Verständnis von Elektronik und zielt geradeaus auf den Dancefloor. Zu den Key-Tracks gehören der geschwungene Disco-Burner "U Can Dance" mit niemand geringerem als Roxy Music-Sänger & Stilikone Bryan Ferry(!) on vocals, der Freestyle-Jacker und künftige Single "The DJ" feat. P. Diddy sowie das unheimliche, von Antony Rother co-produzierte "Bodyfarm2". Eine Techno-Electro-Spitzenproduktion! Auf der von Peter Kruder produzierten CD2 "Day" definiert Hell seine Version von kosmischer Musik. Zusammen mit dem Multi-Instrumentalisten Christian Prommer (Sonar Kollektiv, Fauna Flash) und dem deutsch-italienischen Jazz-Pianisten Roberto Di Gioia unternimmt Hell eine Zeitreise zurück in die frühen 1970'er Jahre zu den deutschen Elektronikpionieren, mit denen er aufwuchs. Anspieltipps sind die erste Vorabsingle "The Angst", die Tracks "Germania" & "Hell's Kitchen" sowie die Adaption von Hawkwinds "Silver Machine" namens "I Prefer Women To Men Anyway".

Mit "Teufelswerk" gelingt dem "international vielleicht erfolgreichsten deutschen Discjockey" (Cicero Online) ein Meisterwerk elektronischer Musik, bei dem Detroit & Chicago-Grooves auf den Geist von Kraftwerk, Neu & DAF treffen! Auch das markante Coverartwork zitiert einen der Stil prägensten Klassiker aller Zeiten im Spannungsfeld zwischen Musik, Style & Fashion: Grace Jones "Nightclubbing"! "Teufelswerk" ist Hells persönliches Aushängeschild 2009! Sympathy for the Devil!


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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
4.1 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 10 Tracks fehlen auf der 3-LP 1. Juni 2009
Format:Vinyl
Achtung, Baby: Die Vinyl Ausgabe, bestehend aus drei LPs, beinhaltet nur 6 der insgesamt 16 Tracks des Albums! Die Tracklist bei Amazon ist nicht korrekt. Wenn wenigstens alle 8 Tracks von CD1 vertreten wären, könnte ich das noch nachvollziehen. Dann wären auf dem Vinyl halt nur die Dancefloor Peitschen von CD1, und die Kraut Tracks von CD2 eben nicht - das wäre okay. Aber so kommt man sich doch ein bisschen verschaukelt vor. Ich kann diese Politik nicht nachvollziehen. Empfindet Mr Hell die hier nicht beinhalteten zwei Tracks von CD1 etwa als weniger gut?! Ich habe für die 6-Track LP Ausgabe weit mehr bezahlt als die 16-Track CD kostet, und bekomme dafür nur ein gutes Drittel der Songs von Teufelswerk. Besonders krank: Rein Spielzeit-technisch hätten leicht weit mehr Songs auf das Triple Vinyl gepasst. Diese nicht nachvollziehbare Politik trübt die Begeisterung über die guten Songs doch merklich.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ganz nett zum Nebenbeihören 30. Juli 2009
Format:Audio CD
Das Album klingt über weite Strecken wie ein Flashback aus dem Jahr 1993. Nur war damals vieles innovativer und musikalisch brillianter.

Einfach gestrickter Techno ohne besondere Höhen; Maschinenhafte Quantisierung, abstrakte Melodielinienen, lineares Sequenzing mit Drummachines, Synthies, ein paar Samples und Effekten - solche Tracks sind im Studio schnell zusammengebastelt und wird hier nur noch auf CD gepresst, weil ein großer Name dahintersteht. Keine Subtilitäten, keine Subversion. Ähnliches versauert auf unzähligen Myspace-Seiten, mangels entsprechende Hardware und tontechnischem Know-How zugegebenerweise mit weniger Production-Value.

Von einem Meisterwerk kann keine Rede sein, aber für nebenbei ist es ganz nett.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk 5. Mai 2009
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Meister hat wieder zugeschlagen. Und was dabei herausgekommen ist, ist ein wahres Teufels... ähh, Meisterwerk! Man merkt das die Tracks von jemandem produziert wurden, der Ahnung hat. Nicht umsonst gehört Hell zu den besten DJs/Produzenten aus deutschen Landen.

Jeder Titel ist wohl überlegt, nichts dem Zufall überlassen, perfekt arrangiert und besitzt seinen eigenen Charme. Es ist ein Sound der zum Zuhören einlädt und bei dem man immer wieder neues entdecken kann, wenn man sich drauf einlässt. Eher für einen ruhigen Sonntagnachmittag geeigent ist die etwas freundlicher CD Day. Enthält sie doch mehr Atmosphäre, unterbricht den Sound auch mal für beatlose Flächen oder Schrittgeräusche die im Echo wiederklingen. Hier fällt besonders The Angst Pt. 2 auf, gibt Hell nun doch schon mal etwas Gas, obwohl er es sonst auf dieser Disc eher ruhiger angehen lässt. Ganz anders wird das dann auf der CD Night. Hier schöpft Hell aus den Vollen und zeigt was aus der Symbiose zwischen altbewährten Tricks, Kreativität und Innovation werden kann: ein Konstrukt aus erstklassigen Sounds, stimmigen Melodien, Bekanntem das wie Neu erscheint und Neues, das einem sonderbar vertraut vorkommt. Auf Anhieb überzeugen können hier Tracks wie Eletronic germany und Bodyfarm 2 mit seinen vocoderten Stimmen und U can dance mit den grandiosen Vocaleinlagen Bryan Ferrys. Bei den anderen Titeln bedarf es manchmal mehrmaligem oder intensiverem Zuhören um den Detailreichtum und das ganze Spektrum zu erfassen. Einziger Track der mich persönlich nicht vom Hocker reisst ist The disaster (liegt wohl daran das ich es schon von der Gigolo CD 11 her kenne und es da schon nicht mochte), wirklich schlecht ist er aber nicht.

Beide CDs zusammen sind weit mehr als Hells Vision von guter Musik, sie verkörpern einen Lifestyle, den Hell mitgeprägt hat.

Absoluter Pflichtkauf für jeden, der was auf seinen Technogeschmack hält! :P
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Kickdrums für die Nacht und den Tag
Minimaler Aufwand, maximale Effizienz: Die erste, "Night" betitelte CD dieses Doppel-Albums kommt mit ganz wenig aus und rockt meine imaginäre Kellerparty (bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Steven Frame veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Teufelswerk
Ich bin schon seit Mitte der 90er Jahre Hell Fan. Das Album wurde in fast allen weltweiten Rezesionen als Meisterwerk bezeichnet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2009 von Bunski2009
1.0 von 5 Sternen Alterswerk
ein Stern ist immer noch zu viel für dieses "Mach" und nicht "Teufelswerk". Helmut Geier umgibt sich auf eine geradezu peinliche Art mit "grossen Namen" um seinem "Werk"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2009 von Aram Mirimanian
5.0 von 5 Sternen Electro vom feinsten
Einfach genial. Ein wahres Teufelswerk. Wer Fan von guten abwechslungreichen Electro-Sound ist sollte diese CD kaufen.
Veröffentlicht am 11. September 2009 von D.G.
5.0 von 5 Sternen Hossa!!! Ein wahres Teufelswerk!
Klasse Veröffentlichung. Beide CD's sind immer spannend und zeigen einen Querschnitt (deutscher) elektronischer Musik. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2009 von R. Marx
5.0 von 5 Sternen Teuflisch gut dieses Werk!
Mit "Teufelswerk" liefert Hell wohl sein bisher bestes (Konzept)-Album ab. Wie in den vorherigen Alben drückt auch Teufelswerk gehörig auf die Tube, mit Bryan Ferry und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juni 2009 von hankcgn
5.0 von 5 Sternen Teuflisch teutonische Tekknomucke
Ich warne meine Synapsen vor einem euphorischen Kurzschluss - aber dieses Teufelswerk klingt verdammt nach einem Meilenstein teutonisch-elektronischer Tekknomucke! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2009 von Toff
5.0 von 5 Sternen Dämonisch gut!
Wenn das die Musik in der Hölle ist dann will ich dahin.
Da hat DJ Hell sich mal wieder selbst übertroffen und wer sich Track 4 von der CD1 anhört weiß... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juni 2009 von C. Krause
5.0 von 5 Sternen Teufelswerk ist Hell at its Best
klasse Scheibe die das gesamte Repertoire Hells aufzeigt. Eine hohe Messlatte für diesjährige releases !
Veröffentlicht am 8. Juni 2009 von Christian Terno
1.0 von 5 Sternen naja mir gefällt es garnicht
habe mich zuerst gefreut das der hell ein neues album gemacht hat aber gefallen tud mir das nicht. den song mit ferry finde ich ganz gut wegen der rauchigen stimme von bryan ferry... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2009 von nicnac
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