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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr persönlicher Bericht,
Von
Rezension bezieht sich auf: Teufelswand: Die Tragödie der Unterkircher-Expedition am Nanga Parbat (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich im Sommer 2008 die Expedition zum Nanga Parbat und die anschließende Bergung der beiden verbliebenen Bergsteiger verfolgt habe, habe ich nun voller Spannung das Buch gelesen.Walter Nones und Simon Kehrer haben einen sehr persönlichen Bericht über die Ereignisse vorgelegt. Man bekommt einen Einblick in ihre Gedanken und ihre Motive (für die Expedition und das Bergsteigen an sich), erfährt viel über die Beziehung der beiden zu Karl Unterkircher und Unterkircher als Mensch. Überraschend war für mich, dass die Situation nach dem Unfall für die beiden Bergsteiger keineswegs so kritisch und lebensbedrohlich war, wie es damals in den Medien dargestellt wurde. Insofern ist das Buch auch ein gutes Beispiel dafür, dass eine Geschichte immer von mehreren Standpunkten aus beleuchtet werden muss. Eine interessantes Plus war für mich auch das Interview mit Unterkirchers Witwe. Nachtrag: Eine besondere, tragische Note bekommt das Buch, weil inzwischen auch Walter Nones ums Leben gekommen ist (Unfall am Cho Oyu) und er sich im Buch sehr persönliche Gedanken zum Thema Tod am Berg macht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Bewegend ...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Teufelswand: Die Tragödie der Unterkircher-Expedition am Nanga Parbat (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr bewegender Expeditionsbericht. Ohne Effekthascherei und Sensationslust lesen wir hier den Expeditionsbericht der Unterkircher-Expedition am Nanga-Parbat. Ich habe die Ereignisse damals über die Medien "live" miterlebt. Damals hatte man den Eindruck, als wären Kehrer und Nones nach dem Tod Unterkirchers in einer extremen Notlage und müssten unbedingt geborgen werden. Hier hört sich alles weniger dramatisch an (wenn man einmal die extremen Gefahren, wie Lawinenabgänge etc. als "weniger dramatisch" bezeichnen mag) - die Bergung wird Ihnen ja förmlich aufgedrängt und sie tun es nur, weil sie sich erhoffen, dadurch früher zur Unfallstelle Unterkirchers zurückkehren zu können.Nach der Lektüre des Buches kann man vielleicht ein Stück besser begreifen, was Menschen bewegt, diese extremen Erfahrungen auf sich zu nehmen. Es sind "Getriebene" und jede Ratio scheitert wohl an der grenzenlosen Sehnsucht und Liebe zu den Bergen. So bitter und makaber es klingt - man hat nach diesen Seiten wirklich den Eindruck, als wäre ein Tod wie dieser und ein Grab in einer Eisspalte der Rakhiot-Wand für einen Menschen wie Karl Unterkircher der "ideale" Weg, um aus dem Leben zu gehen. Sehr bewegend ist auch das Interview mit der Witwe Unterkirchers, die in klaren Worten ihre Gedanken ausdrückt. Warum nur vier Sterne? Mir hätte es manchen Stelle gerne noch ausführlicher sein können, speziell in der Beschreibung Unterkirchers und des Beziehungsgeflechts zwischen den drei Bergsteigern. Außerdem empfand ich es als teilweise verwirrend, die Geschichte kapitelweise immer abwechselnd aus der Sicht von Nones oder Kehrer zu lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Kein "Überlebenskampf in eisigen Höhen",
Rezension bezieht sich auf: Teufelswand: Die Tragödie der Unterkircher-Expedition am Nanga Parbat (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hat mich leider enttäuscht. Die Autoren haben es nicht geschafft, mir die vermeintliche Dramatik zu vermitteln. Der Sprachstil wirkt auf mich irgendwie naiv und fast "kindlich" erklärend. Es wird keinerlei Spannung aufgebaut und es fehlt das Timing für die Schilderungen des Gefühlslebens der beiden Autoren bzw. die Retrospektiven. Von einem "Überlebenskampf in eisigen Höhen"(Ankündigung des Buchdeckels) ist in dem ganzen Buch nichts zu spüren. Ich hatte vielmehr den Eindruck, dass es sich - abgesehen von dem tragischen Unfalltod Karl Unterkirchers - eher um eine normale Besteigung handelte. Die beiden Autoren mögen ohne Zweifel sehr gute Bergsteiger sein, Autoren sind sie indes nicht.Aufmachung und Ankündigung des Buchs vermitteln meines Erachtens einen falschen Eindruck. Ich habe den Endruck, es geht in dem Buch wohl auch um eine Gegendarstellung zur öffentlichen Wahrnehmung, da Rettungsaktion und Hilfsleistungen angabegemäß weder angefordert noch notwendig gewesen wären. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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