Not good, great!
Hatte eigentlich nicht vor, dieses Buch zu besprechen. Ich habe es geschenkt bekommen und wollte eigentlich ein Exemplar für meine Mutter bestellen, die Hobbyköchin ist. (Übrigens Super-Geschenk für alle "Hobby-Köche, die über den Tellerrand gucken wollen", tolle Bilder, tolle Geschichten über Köche, und ein paar gute Rezepte, okay, zugegeben, eine paar sind nicht ernst gemeint.. Wie gesagt, wollte Teufelsköche gar nicht besprechen, aber dann lass ich hier eine Rezension, die sagt - Buch ist eine Freak Show und man lernt nichts übers Kochen und die Gesellschaft. Ich frage mich: "Was hat der für ein Buch gelesen?"
Gleich an Anfang steht, es geht nicht ums Kochen, es geht um die Köche. Und warum ist eine Frau, die auf einer Mülldeponie kocht, gleich ein Freak? Oder eine Kriegsheld aus Bosnien, der jetzt Fernsehkoch ist? Oder eine Frau aus der Schweiz, die sich fragt, ob sie als Köchin das richitige Leben gewählt hat. Oder die super Gechichte über Vincent Klink? Warum sind das Freaks? Okay, man bekommt nicht erklärt wie man Maultaschen macht oder Fisch filetiert. Steht ja auch drin, kein Kochbuch. Man lernt Menschen kennen, manche einfach nur saulustig (wie der Typ auf dem Cover), andere Geschichte sind einfach nur krass (die letzte). Wer sagt, dass auf diesen Seiten nichts über die Gesellschaft lernt, der versteht null). Wie sagt der Al Pacino Koch - not good, great!