Pressestimmen
"Unter der Action dieses hochraffinierten hard-boiled-Krimis lauert der Blues." (Bücherschau)
"Enorm spritzig, geschrieben mit Verve und ein wenig Melancholie." (Brigitte)
"Dieser Krimi verspricht Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, eine feine Milieustudie der Neighborhood und humorvolle Rassismuskritik." (Bremer)
Kurzbeschreibung
"Unter der Action dieses hochraffinierten hard-boiled-Krimis lauert der Blues."(Bücherschau)
"Enorm spritzig, geschrieben mit Verve und ein wenig Melancholie."(Brigitte)
"Dieser Krimi verspricht Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, eine feine Milieustudie der Neighborhood und humorvolle Rassismuskritik."(Bremer)
Valerie Wilson Wesley, geboren 1947, studierte Philosophie und Journalistik und arbeitete später als Chefredakteurin bei der Zeitschrift 'Essence'. Sie ist die Erfinderin der ersten schwarzen Privatdetektivin, Tamara Hayle. REASON: review already exists
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Verdächtigt wird Tasha, eine junge Frau, die Tamara auch gut kennt, ist ihre Schwester doch die Besitzerin des Kosmetiksalons in dem Gebäude, in dem auch Tamara ihr Büro hat. Und deshalb nimmt sie den Auftrag auch an, um herauszufinden, wer wirklich der Mörder ist. Die Chancen für Tasha, hier wieder heil rauszukommen, sind allerdings nicht besonders groß; zu viele Menschen hatten gehört, wie sie dem Ermordeten alles erdenklich Schlechte gewünscht hatte, und sie wusste auch genau um seine lebensgefährliche Allergie gegen Erdnüsse -- und im Bohnendip, den sie bei diesem Abendessen serviert hatte, war Erdnussbutter verwendet worden. Aber Tamara versucht, weiter zu blicken, als die Polizei es tut; vor allem kennt sie auch den Inhaber des Restaurants, in dem die Tragödie stattgefunden hatte, und sie kennt den ungeliebten Freund der Stieftochter nur zu gut -- sie hatte selber vor langer Zeit eine Beziehung zu ihm. Sie beginnt, weiterzugraben -- und dann passiert noch ein Mord.
Die Krimis um Tamara Hayle sind einfach schön zu lesen. Sie sind spannend, erfrischend ungekünstelt, und die Privatdetektivin ein echter Sympathieträger. Zwar war mir diesmal relativ schnell klar, woher der Wind weht, das hat mein Lesevergnügen aber nicht geschmälert. Nebenbei erfährt man auch noch ein wenig mehr über die sozialen Strukturen innerhalb der Gesellschaft, in der sie lebt -- und welcher Rassismus auch innerhalb der schwarzen Gemeinde herrscht. Leider wird es wohl nicht ewig so weitergehen können -- denn wie viele ehemalige Liebhaber und potenzielle Verdächtige wird die Autorin noch aus der Vergangenheit der Protagonistin schütteln können?
Für Krimifreunde auf jeden Fall sehr empfehlenswert -- es lohnt sich aber, die drei Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. --Daniela Ecker