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Moviemans Kommentar zur DVD: Eine alles in allem sehr hübsche Veröffentlichung eines kleinen Low-Budget-Films.
Bild: Das auf digitalem Video aufgenommene Bild ist im Großen und Ganzen recht gut. Die Schärfe ist fast durchgehend sehr gut, lediglich bei einzelnen Einstellungen sind Abstriche nach unten zu verzeichnen (00:09:38). Die Farben sind kräftig und sorgen für ein plastisches Bild. Bei der Ausleuchtung der Szenen ist hin und wieder jedoch zu bemerken, dass etwas sorgfältiger hätte gearbeitet werden können. Die Kantenschärfe ist mehr als nur zufriedenstellend, nur in ein paar Einstelllungen gibt es auch hier das eine oder andere Versagen, so etwa bei der blutigen Hand am Anfang (00:03:12).
Ton: Der Film setzt wenig auf großes Spektakel, sodass sich der Großteil an der Front abspielt. Insgesamt betrachtet aber dennoch eine nette Audiobearbeitung. Der Film wurde komplett nachvertont, was für einen sehr klaren, sehr umfassenden Ton sorgt und auch bei den Effekten und dem Raumeindruck Wirkung zeigt.
Extras: Die entfallenen und die alternative Szenen sind eigentlich nur Füllwerk, aber wenigstens mit Audiokommentar unterlegt. Hauptbestandteil der Boni ist jedoch der Audiokommentar von Regisseur und Kameramann, der besonders für Nachwuchsfilmer interessant ist, da sich hier einiges an interessanten Tipps und Tricks findet. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Teenie Horror vom Grabbeltisch...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Teufel von Rudow (DVD)
Die Geschichte zweier Studenten, Cora und Torsten, die sich vom UNI-Stress erholen wollen und sich in Torstens Elternhaus in Rudow, einem Stadtteil in Berlin, Regierungsbezirk Neukölln - einer beschaulicher Einfamiliensiedlung, einquartieren wollen. Doch in der Nachbarschaft beobachten beide einen Mann, der in einen Garten Hamburger schmeisst, auf dem ein verfallenes Haus steht. Sie forschen dem nach und kommen einem grauenhaften Geheimnis auf die Spur.Gleich am Anfang stirbt eine junge Frau brutal. Viel Kunstblut fließt dann hingegen kaum noch, nur zum Ende hin ballen sich die "Schocker"-Sequenzen, die für eine FSK 16 zwar sehr blutig sind, aber auch sehr künstlich wirken. Die Italo-Horror der 70er lassen grüßen. Die jungen Hauptdarsteller agieren teilweise frisch und originel, doch die Figur der Eva LaRoche, eine Agentin Anfang - Mitte 20, großbusig, gekleidet im knappen,hautengen Top und in hautengen Latexhosen ist absolut albern und unglaubwürdig, wie ihr Auftraggeber, im schlecht sitzenden Anzug Motorrad fahrend und nervös hin und her stotternd. Die Location der bürgerlichen Einfamilienhaus-Idylle hingegen ist eines der großen Plus des Films, weniger künstlich wirkend, als die Umgebung der amerikanischen Teenie-Horrorfilme. Man fährt alte spanische Kleinwagen und erzeugt mit allem zusammen eine passende Atmosphäre, die für solche Low-Budgetfilme sehr ungewöhnlich ist. Doch die teilweise wie Pornodarstellerin wirkenden Schauspielerinnen stören, wie die auf ähnlichem Niveau angelegten Dialoge und die sich in den Vordergrund drängende Musik. Und Logik bleibt nicht auf der Strecke, sie kommt erst gar nicht auf ( der "Böse" lässt sich mehrere Male erwischen, denkt aber im geringsten daran, sich und sein Geheimnis vom Grundstück zu entfernen )! Für Fans von trashigen Horrormovies ist der Film allemal geeignet und überraschend gut für eine deutsche Produktion. Ob sich der Film aber zum Kaufen lohnt, schwer zu sagen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Teuflisch gut,
Rezension bezieht sich auf: Der Teufel von Rudow (DVD)
Mit "Der Teufel von Rudow" ist eine Independent-Produktion gelungen, die einfach klasse unterhält.Drei Fragezeichen meets Lara Croft ist eine absolut treffende Beschreibung. Der Film hat eine Menge Pluspunkte, die nicht gerade selbstverständlich für Independent Produktionen sind: - einen guten Fluß - (für das geschätzte Budget) super fotografiert - lockere und unverkrampfte Darsteller - sexy Heldinnen (siehe Cover) - ein alltägliches Szenario, durch das sich der Zuschauer leicht mit der Situation und den Figuren identifizieren kann Einige Schwachstellen werden geschickt überspielt (fällt mir kein sinniger Dialog ein, leg ich einfach mal Musik drüber und zeige nur Lippenbewegungen ;-)); einige Fragen bleiben noch offen (z.B. wer ist der Auftraggeber von Eve Laroche?), das hat mich allerdings ehrlich gesagt nicht weiter geschert. Vielleicht folgt ja noch eine Fortsetzung. Gewundert habe ich mich angesichts des doch vergleichsweise derben Endes über die FSK16 Freigabe. Alles in Allen eine unbedingte Empfehlung für alle, die von Zeit zu Zeit von Hollywood die Schnauze voll haben und denen es nichts ausmacht, wenns mal etwas blutiger wird. Ich bin gespannt, was von magiclandpictures noch kommt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kuhler No-Budget-Spielfilm aus Berlin,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Teufel von Rudow (DVD)
Habe gerade die DVD angekuckt und bin beeindruckt! Hat richtig Spaß gemacht! Wie sollte man den Film charakterisieren? Vielleicht so: Fummelversuche im Vorgartenvorort? Drei Fragezeichen und Lara Croft? Matrix auf dem Spielplatz? Harry Potter und Hermine im Splatterfilm? Doch das würde dem Werk nicht gerecht. Der Luck dieses Berlinfilmes gefällt mir richtig gut. (Vielleicht gibt es irgendwann einmal ein Hamburg-Pendant mit dem Titel "Das Massaker von Rahlstedt"; wie würde so ein Streifen in Köln heißen, oder in München?) Schön ist auch, dass man nicht sieht, wie wenig Geld da im Spiel war. Das Drehbuch erfüllt seinen Zweck. Es gibt einige putzige, ja sogar gute Einstellungen. Die Darsteller wissen zu gefallen. Was will man mehr? Einen Audiokommentar? Den gibt es auch. Mein Fazit: "Der Teufel von Rudow"? Starkes Teil, das. Kaufen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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