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Der Teufel trägt Prada [Blu-ray]
 
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Der Teufel trägt Prada [Blu-ray]

Meryl Streep , Stanley Tucci , David Frankel    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   Blu-ray
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (174 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Meryl Streep, Stanley Tucci, Adrian Grenier, Simon Baker, Anne Hathaway
  • Regisseur(e): David Frankel
  • Format: Letterboxed
  • Sprache: Ungarisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Polnisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Französisch, Niederländisch, Finnisch, Norwegisch, Dänisch, Arabisch, Griechisch, Hebräisch, Ungarisch, Isländisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 2. September 2008
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 110 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (174 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001CIEOCY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.470 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Das, was an "Der Teufel trägt Prada" wirklich herausragend ist, lässt sich äußerst kurz zusammenfassen und trägt den Namen "Meryl Streep". Die Charakterdarstellerin legt hier wirklich eine Leistung erster Güte ab, mit der der Rest des Casts leider nicht mithalten kann. Ansonsten ergibt sich eine nett erzählte Story, die Einblicke in eine immer wieder gern portraitierte Branche gibt, dabei aber nicht wirklich aus sich hinaus wächst. Der Film funktioniert, denn er unterhält einwandfrei und ohne Längen. Was ihm dabei aber fehlt, ist eine gewisse Tiefe, ohne die er als Unterhaltungskunststück aber durchaus brillieren kann. Glanz und Glamour nonstop!

Moviemans Kommentar zur DVD: Optisch überzeugen vor allem die Farben, während akustisch die Dialoge im Mittelpunkt stehen, die in der deutschen Fassung etwas deutlicher als im Original, dort aber mehr räumlich klingen. Die Extras sind nicht nur umfangreich, sondern enthalten unzählige Infos zur Produktion sowie einen detailreichen Audiokommentar mit ganzen sechs Sprechern.

Bild: Die farbenfrohe, überwiegend kontrastreiche Optik bildet die Realität hervorragend ab. Es bestehen weder Schärfeprobleme, noch überstrahlen Farben ungewöhnlich oder wirken gar zu blass. Womit es hingegen Probleme gibt, ist Rauschen, das sich häufiger auf Himmelsflächen oder hellen Wänden abzeichnet (Himmel über New York, 00:11:21 oder Wandflächen, 01:07:11). Auch Flackern und leichtes Nachziehen in Kamerabewegungen, die über strukturierte Flächen verlaufen (Schwenk über Hochhäuser, 00:02:57) sticht ab und an ins Auge. Es fällt für das den Betrachter zwar etwas unangenehm aus, stellt aber nicht die Regel dar. In dunkleren Einstellungen gestalten sich die Schwarzwerte bisweilen ein wenig schwammig, so dass Strukturen in dunklen Kleidungsstücken nur schwer oder gar nicht auszumachen sind (Mantel, 00:38:39). Im Tages- oder Kunstlicht hingegen fallen die Kontrastwerte vorbildlich aus.

Ton: Im Verhältnis zu den Dialogen fallen die beschwingten Musikeinlagen immer wieder mal sehr kräftig aus (Discosong, 00:58:21), was nicht wirklich ein Missverhältnis darstellt aber auch nicht hundertprozentig ausgewogen klingt. Es finden sich hingegen auch zahlreiche, sehr eingängige Musikstücke, die sich äußerst harmonisch an Kulisse und Sprachanteile schmiegen (Jazzsong, 01:11:16). Die deutsche Synchronisation gibt sich deutlich, beinhaltet aber weniger räumliche Anteile als das Original. Da die Dialoge in der Produktion im Mittelpunkt stehen, erhält die Gesamtkulisse keine herausragende Rolle, sondern ordnet sich Musik und Sprache unter. Kraftvolle Effekte und eine mehr als nur untermalende Kulisse sind nicht vorhanden. Dabei präsentiert sich aber durchaus eine Räumlichkeit generierende Kulisse, die sanft und hintergründig bleibt, anstatt zu protzen. Insgesamt stört die eher zurückhaltende Art der Hintergrundaktivität aber nicht wirklich, da die Dialoge und der immer wieder auch mal den Subwoofer bemühende Soundtrack (01:25:22) rund gestaltet wurden.

Extras: Das Zusatzmaterial setzt sich zusammen aus einem lebhaften Audiokommentar von Regisseur David Frankel, Produzentin Wendy Finerman, Kostümgestalterin Patricia Field, Drehbuch-Autorin Alline Brosh McKenna, Cutter Mark Livoisi und Kameramann Florian Ballhaus. Außerdem werden dreizehn nicht verwendete (17:38 Min.) Szenen angeboten, die mit einem Kommentar von Regisseur David Frankel und Cutter Mark Livoisi versehen sind. Hinzu kommen verpatzte Szenen (4:55 Min.) und folgende Feturettes: "Die Reise auf die große Leinwand" (11:32 Min.) erzählt von der Umsetzung des Drehbuches. "NYC und Mode" (6:08 Min.) beschäftigt sich mit der Bedeutung des Topics "Mode". "Mode-Visionärin Patricia Field" (8:45 Min.) portraitiert die Person Patricia Field und lässt sie aus ihrer Biographie berichten. "Valentino" (2:51 Min.) klärt auf, wie Valentino für den Auftritt im Film gewonnen werden konnte. "Boss aus der Hölle" (2:28 Min.) beschäftigt sich mit der Rolle der Amanda Priestly und "Danda Santini: Chefredakteurin" (4:04 Min.) klärt über die Arbeit einer realen Moderedakteurin auf. Abschließend beinhaltet das Bonusmaterial noch den Originaltrailer (2:49 Min.). --movieman.de

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DER TEUFEL TRÄGT PRADA

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Radfahren auf High-Heels, 5. Juli 2011
Von 
jury - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Teufel trägt Prada (DVD)
Jede Epoche kultiviert ihre eigenen Modefächer; heutzutage kommt man nach dem Willen vieler Manager wohl weniger mit Philosophie, Juristerei und Medizin, sondern eher mit Kriechen, Oberflächlichkeit und Intrigieren weiter - wobei letzte Disziplin vermutlich jederzeit hoch im Kurs stand.

David Frankel setzte 2006 die Quintessenz der aktuellen Karriere-Skills in der Gesellschaftskomödie "Der Teufel trägt Prada" in Szene - wie es sich gehört, in New York und Paris. Die subjektiv Mode-abstinente Andy (Anne Hathaway, 24) wird zweite Assistentin der Königszicke Miranda (Meryl Streep, 57), deren Trend-Magazin "Runway" der Avantgarde der Haute Couture den rechten Weg weist.

Wie die Mode wechselt auch der Film die vertretenen Einstellungen nach Gusto: schließlich lässt sich die Maloche von Karriere-Geiern kaum in Einklang mit einer befriedigenden Lebenshaltung bringen, also vertritt man mal diesen, mal jenen Weg, lässt zarte Selbst-Ironie oder erkennbare Übertreibungen einfließen, und schon kann einem niemand mehr am Zeug flicken.

Auch dem Mager-Wahn wird Rechnung getragen: alles oberhalb von Konfektionsgröße 34 kann man getrost den Walen spenden: was macht es schon, wenn sich ein paar Halbwüchsige mehr zu Tode külzen.

Im Zick wird Andy zur Mode bekehrt, im Zack begreift sie, dass es wichtigeres gibt als Job und Karriere: So kommt, wie es sein muss, letztlich auch die Liebe wieder zu ihrem Recht: Wie anders sollte sich die Welt auch weiterdrehen, wenn keiner für frische Konsumenten sorgt? Schließlich muss irgendjemand auch wieder die neue Mode kaufen.

Bei aller notwendigen Kritik zum Thema Mode- und Model-Wahn muss man allerdings feststellen, dass dem Teufel mit Prada eine durchaus witzige, niemals langweilige und in Partien sogar spannende Komödie gelungen ist, die von zwei vorzüglichen und selbstverständlich eindrucksvoll gekleideten Hauptdarstellerinnen getragen wird. Aber auch Stanley Tucci sollte mit seiner liebevoll um Andy bemühten Tukke lobend erwähnt werden - er findet perfekt den schmalen Grat zwischen mitfühlender Normalität und tantiger Übertreibung.

Zumindest die Produzenten können sich inzwischen ein neues Outfit leisten: Der ca. 35 Millionen teure Film spielte in fünf Jahren weltweit rund 326 Millionen US-Dollar ein.

Im Original 109 Minuten, 2,35:1 auf 35 mm Film, 2K Master, SDDS|DTS|DD (IMDB)

Die 2008er Blu-ray der 20th Century Fox Home Entertainment bietet Original-Länge und -Format. Bild- und Tonqualität entsprechen dem Stand der Technik auf hohem Niveau. Die Dialoge sind bestens verständlich.

Sprachen: Deutsch, Französisch, Ungarisch, Polnisch (DTS 5.1), Englisch (DTS HD 5.1)

Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Holländisch, Finnisch, Norwegisch, Dänisch, Arabisch, Griechisch, Hebräisch, Ungarisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch

Extras:
- Audiokommentar
- Entfallene Szenen
- Verpatzte Szenen

Ein Blick in die DVD zeigt, dass hier eine deutlich über dem Durchschnitt liegende, für eine DVD beeindruckende Bildqualität geboten wird. Um Rückfragen vorzubeugen: Selbstverständlich bedeutet diese Aussage nicht, dass die Blu-ray keine deutlichen Verbesserungen in der Bildqualität bieten würde.

film-jury 4* A0667 5.7.2011e 13A 1E Genre: Komödie Drama Romanze

Anne Jacqueline Hathaway (* 12. November 1982 in Brooklyn, New York City)
------------------------ ------------------------------------------------
2001 -* A0000 Plötzlich Prinzessin
....... R: Garry Marshall D: Anne Hathaway, Julie Andrews
2004 -* A0000 Plötzlich Prinzessin 2
....... R: Garry Marshall D: Anne Hathaway, Julie Andrews
2006 4* A0667 Der Teufel trägt Prada [Blu-ray]
....... R: David Frankel D: Anne Hathaway, Meryl Streep, Emily Blunt, Stanley Tucci
2008 -* A0000 Rachels Hochzeit
....... R: Jonathan Demme D: Anne Hathaway, Rosemarie DeWitt
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen gut gemacht! besser als das Buch, 13. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Teufel trägt Prada (DVD)
Hier verhält es sich meiner Ansicht nach umgekehrt zum Buch/Film "Schokolade zum Frühstück": Der Film ist besser.

Ganz ausgezeichnet natürlich in der Hauptbesetzung, gelingt es sehr gut die "Modewelt" darzustellen, mit allen Absurditäten und dem ganz eigenen Blickwinkel über die Bedeutung der Mode. Bestens illustriert an dem Beispiel, in dem die Farbe eines Gürtel ausführlich behandelt wird.

Getragen wird der Film ganz eindeutig von der überragenden Darstellung einer ganz ausgezeichneten Meryl Streep, der es gelingt, einen ganz kurzen Einblick hinter die Eisfassade der Modelady zu bieten. Eine wirklich überzeugende Leistung. Ob der Film mit jemand anderem auch so gut geworden wäre, wage ich zu bezweifeln.

Ein kurzweiliger unterhaltsamer Film.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Prada, Gucci, D&G - willkommen in der Mode-Hölle, 11. August 2007
Von 
Askadar (Heidelberg, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Teufel trägt Prada (DVD)
Die frischgebackene College-Absolventin Andrea "Andy" Sachs (Anne Hathaway) würde am liebsten eine seriöse Zeitungsjournalistin werden, doch das Schicksal hat anderes mit ihr vor. Anstatt in der Redaktion des "New Yorker" zu landen, tritt sie eine undankbare Assistentinnenstelle bei einem abgehobenen Modemagazin an. Die dortige Chefredakteurin Miranda, gespielt von einer gewohnt charismatischen Meryl Streep, ist ein echter Drache - ihre hohen Ansprüche scheinen schier unerfüllbar für die chronisch überforderte Nachwuchskraft. Doch sie lässt sich nicht so schnell unterkriegen: Andy "steht ihren Mann" und verblüfft die Redaktionskollegen mit der Komplettumwandlung zur modeaffinen, aufgestylten und organisationsstarken rechten Hand der Chefin.

"Der Teufel trägt Prada" nahm sich den gleichnamigen Roman von Lauren Weisberger zur Vorlage, die darin über ihre eigenen Erfahrungen mit der berühmt-berüchtigten Vogue-Chefin Anna Wintour berichtet. Insofern kann man den Film als eine bissige Abrechnung mit der scheinbaren, inhaltlich gehaltlosen und amoralischen Glitzer- und Glamourwelt der Mode bezeichnen. Streep mimt die egomanische Chefin dabei derart überzeugend, dass es einem zuweilen eiskalt den Rücken hinunterlaufen kann.
Im Ganzen ein kurzweiliger, aber schwungvoll inszenierter und unterhaltsamer Film, der eine für die meisten ansonsten verschlossene Welt vor Augen führt und gleichsam die Frage stellt, wie weit man für seine Karriere gehen will - ohne sich selbst und seine Prinzipien zu verraten.

Mein Gesamturteil: Absolut sehenswert.
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