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Testimony 2 (Standard Version) [Doppel-CD]

Neal Morse Audio CD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (20. Mai 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Insideout (EMI)
  • ASIN: B004VBGAMQ
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.980 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Mercy Street
2. Overture No. 4
3. Time Changer
4. Jayda
5. Nighttime Collectors
6. Time Has Come Today
7. Jesus' Blood
8. The Truth Will Set You Free
9. Chance Of A Lifetime
10. Jesus Bring Me Home
Alle 13 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Absolute Beginner
2. Supernatural
3. Seeds Of Gold

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30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Ich habe das neue Neal-Werk aus Zufall zum ersten mal an einem sehr tragischen Tag einer meiner besten Freunde gehört. Er hat am 5. Mai seinen Vater verloren, und das mit 17. Da er ein guter Freund ist, ich den Vater kannte und da ich sowieso immer mitfühle, hat mich das sehr mitgenommen. Noch dazu ist das eine Sache, die in meine Birne nicht reingeht: Ein 17jähriger Junge, der ohne Vater aufwächst.
Das als persönliches Vorwort (für ein persönliches Album), denn genau in diesen Momenten wird einem mehr als sonst klar, dass Neals Musik von Herzen kommt und an die Herzen seiner Hörer gerichtet ist. Neben Musiktheorie, dem Vorwurf, Morse-Musik sei ewig gleich, neben musikalischen Leistungen, schwachen oder guten Texten ist genau DAS für mich ein wichtiger Punkt. Musik kann noch genial sein, wenn sie (mich) nicht berührt, ist zick.

Doch Neals Musik berührt, bringt zum Weinen, Lachen, Mitsingen. (Auch) das macht für mich gute Musik aus. Und Morse-Musik war schon immer so, doch mit seinem letzten Werk ist ihm für mich ein großer Wurf gelungen. Mit Teil eins hat das hier nicht mehr allzu viel zu tun. Es ist anspruchsvoller, kantiger, proggiger und vielseitiger als alles was wir von ihm in den letzten Jahren gehört haben. Obwohl typisch Neal, hören wir diesmal wieder mit etwas Beard-Feeling. Kein Wunder; er singt ja auch über die Bärte. Bemerkenswert dabei: Die Schmalzballaden Marke 'ganz-schlimm' hat er dabei im Baukasten gelassen und stattdessen mehr Einfallsreichtum und Eier eingebaut. Passagen, die einen zum Boden ziehen, die einen an eigene gute/schlechte Erfahrungen erinnern (Jayda), gibt es immer noch. Doch entweder hat er diesmal den Schmalz vergessen, oder er hat sich ein paar Rezensionen zu seinen Vorgängeralben durchgelesen.

Trotz aller Unterschiede setzt Neal an, wo er 2003 aufgehört hat: mit Pt.6 seines Lebens. Die Grundmelodie des ersten Teils wirft uns wieder voll ins Geschehen (Morse-Melodien vergisst man nie), bevor er mit Mercy Street in Wind-At-My-Back-Manier losfrönt. Schöner Einstieg. Kurz darauf finden wir uns in einer absolut Neal-typischen Overtüre wieder. Frickelfrickel, Bombast, Groove, Orchester. Einige Themen aus Teil eins bekommen wir auch zu hören. Ein solches leitet uns auch in das folgende Time Changer ein. Er enthält endlich mal wieder einen geilen Acapella-Part. Und der wurde gesungen von.. tadaaa den Herren Spock's Beard! Auch thematisch wird berichtet von 'Spock's, the new kid in town'. Und es wird noch 'beardiger', mit einem waschechten Zitat aus einem frühen Spock's-Beard-Song (verrate aber nicht welcher, hehe). Am Anfang musste ich beim Refrain unwillkürlich an eine SpongeBob-Folge denken, wo SpongeBob 'Supermarkt, gibt's Pfannenwender und noch mehr' singt.. Naja, wieso nicht ein wenig Humor einbringen?
Pt.6 wird abgeschlossen mit einer der schönsten Balladen von Morse: Jayda. Kein überschwänglicher Bombast und Jeeeesus und Goood (die kommen später), sondern 6/8, akustische Gitarre, Streicher, ein tieftrauriger Text und eine zerbrechliche Stimme. Auch Portnoy benimmt sich. Am Ende gibt es doch noch ein bisschen Bombast, aber gemäßigt und passend. Groß.
Pt.7 beginnt mit einer Art Ladies-And-Gentlemen-Mister-Ryo-Okumoto-On-The-Keyboards Teil zwei. Livefeeling, ein schreiender Neal und Impro-Soli. Dann wird's wieder vertrackter und dramatischer. Wir befinden uns in Time Has Come Today (hat aber mit dem Song von Beware Of Darkness nicht das Geringste zutun). Zwei Minuten instrumental Meisterklasse, bevor man straight weiterrockt.
Dann kommt Morse nach Hause vom Muggen und geht erstmal zur Kirche. Jesus' Blood ist eine Ballade, aber erneut nicht halb so schmalzig wie einst Wasted Life, sondern düster (Vergleich: Sola Scriptura) und ergreifend. Abschluss von Pt.7 bildet ein straighter Mid-Tempo-Rocker ähnlich Long Time Suffering, aber mit mehr Gimmicks und Dramatik.
Der Beginn von Pt.8 erinnert mich anfangs an The Separated Man, ähnelt aber sehr dem 39th Street Blues (Snow). Jesus Bring Me Home ist musikalisch ähnlich; die beiden könnten demnach auch ein Lied sein. Abschluss bildet eine Gänsehaut-Reprise des Grundthemas von Teil eins. Road Dog Blues ist gar kein Blues, sondern eine Art Rejoice zwei. Geht aber nur 2min, bevor man vom Fröhlichen wieder ins Dramatische übergeht. Eine Minute ist Ruhe (Pianoinerludium), bevor man mit It's For You Dramatik und Drive perfekt verbindet. Das Stück ist eins der besten des Albums. Klavier, Orchester und Drums dominieren den Song, den Abschluss bildet ein Key-Gitarren-Synchrosolo. Man bekommt wieder Gottes Melodie (wir erinnern uns: God's Theme aus Teil eins) zu hören, bevor sich mit Crossing Over/Mercy Street Revisited ein Finale entwickelt, das mittlerweile typisch für Neal ist. Auch hier: nur halb-schmalzig. Wir hören eine schöne Durchführung des Albums und einen triumphierenden Abschluss Marke 'Großes-Bombast-Kino'.

CD2 hat drei Lieder. Absolute Beginner ist nix großes, aber ein netter Rocker. Von der Sorte werden wir wohl dieses Jahr vom Morse-Morse-Portnoy-Projekt hören. Supernatural ist getragener und Morsetypisch. Aber keine Ballade. Und mit Seeds Of Gold schafft Neal wahrscheinlich seinen besten Longtrack seit Stranger In Your Soul. Piano-Intro ala Doorway, Bombast, bissel Gefrickel und getragene Stellen. Diesmal findet man auch ein wenig Neoklassik UND ein geiles Solo von Steve Morse. Gerade hier hört man Transatlantic stark raus. Und das Wort Gott kommt nicht einmal vor (yesss!!). Genialer Song!

Fazit:
Ich frag mich woher Neal immer diese genialen Melodien hernimmt. Vertrackt, aber eingängig und mit absoluter Ohrwumgarantie.
Neal hat seinen Neuanfang mit Testimony begonnen, vielleicht ist es jetzt Zeit, mit Testimony II von hinten wieder von vorn anzufangen? Man bekommt musikalische und textliche Anspielungen zu hören, vielleicht bedeutet das ja was? Noch dazu SB's Gastspiel, Morses Beitrag auf SBX und die Transatlantic-Reunion.. Ich sehe Neal schon wieder mit den Bärten auf der Bühne stehen.
Doch ob mit oder ohne Bärte, Neal macht immer(noch) große Musik für jedermann. Testimony II ist Neals bestes Werk seit langem und übertrifft Teil eins in vielerlei Hinsicht. Zumal hier mehr Potenzial auf eine CD gebannt wird als bei Teil eins auf zwei.
Und um noch mal auf die Einleitung zurückzukommen: Neal ist mittlerweile Freund und Helfer seiner Hörer geworden, zumindest mir hat er schon durch so manche Phase geholfen. Und von aufhören ist wohl noch nichts zu sehen. Ich frag mich, ob's ein Testimony III geben wird ;)..

Friedrich Stenzel, 18
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
...und doch immer wieder erfrischend. Gut, selbst für mich, dem der christliche Glaube nicht so fern steht, sind die Texte zu oft starker Tobak und ich würde mir nichts sehnlicher wünschen, als von Herrn Morse mal wieder ein deutlich breiters Textliches Spektrum zu bekommen, als seine liebe zu Jesus und alles was sein Leben damit verbindet. Aber der Mann ist halt im positiven Sinne besessen und ich denke, dass da keine "weltlichen" Themen mehr ohne diese Vebindung zu Text kommen. Schade! Positives und Gutes gibt es so viel und in so vielen Formen.

Sei es drum, kommen wir zum musikalischen: Bussiness as usual könnte man sagen, ja, stimmt! Aaaaber Morse hat ein unglaublich großes musikalisches Spektrum über all die Jahre in seinen Stil integriert. So viel, dass man es in ähnlicher Form bei kaum einem anderen Musiker findet erst recht nicht bei angeblichen Prog Größen wie Steve Wilson, die sich mit Ihrer "progressivität" brüsten. Bei Morse geht einfach alles: Jazz, Metal, Rock, Pop, Balladen und vieles mehr. Alles in seinen unglaublich eigenen Stil verwoben. Das war bei allen seinen Solo Platten bisher so und geht zurück bis zu Spock's Beard. Das vergessen leider viele immer wieder. Ich kann aber verstehen, wenn man von Neal irgendwann genug hat. Phasenweise und in Wellen finde ich die Musik genial und kann mich manchmal Wochen daran nicht satthören.

So auch bei Testimony 2. Der erste Teil gefiel mir nicht so gut, da mir zu viele süßliche Momente drin waren, aber das neue Werk ist über die komplette Distanz super gelungen. Einer der Höhepunkte ist sich "It's for you" das die Dramatik zum Schluss noch mal heftig steigert.

Top Track des Albums ist für mich aber das halbstündige "Seeds of Gold" das den Kauf der CD alleine rechtfertigen würde. Tatsächlich für mich der beste Longtrack von Morse seit vielen Jahren. Die Doku auf der Bonus DVD ist ebenfalls wirklich gut gelungen und gibt einen wirklich guten Einblick in die Enstehung der CD. Ich würde gar empfehlen die DVD zuerst zu schauen, dann bekommt man schon einen guten Überblick über die komplette CD. Nelas Top Werk bleibt für mich immer noch "One" und ich bin mal gespannt, ob er die CD noch mal toppen kann, aber Testimony 2 ist verdammt nah dran!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alexander Hoefer TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Mit dem Doppelalbum - Testimony - sowie der beigefügten Bonus-CD veröffentlichte Neal Morse 2003 sein erstes Solo-Album nach der Ära - Spock's Beard, und präsentierte seinen Fans darauf stolze 137 Minuten Musik. Die 29 Songs des Albums verteilten sich auf fünf Teile. Musikalisch gab es einerseits Musiktitel, die ein bisschen verwandt waren mit den beiden letzten Spock's-Beard-Alben - V und SNOW - aber andererseits textlich in eine völlig andere Richtung gingen. Persönlich hat es mich nie gestört, dass Neal die positiven Werte des Christentums, bzw. viele Bibelzitate und Textstellen in exzellente Rockmusik veredelte, obwohl ich mittlerweile, wenn ich ehrlich bin, der Religion sehr kritisch gegenüberstehe, weil die Religion meiner Meinung nach eher die Menschen entzweit, als dass sie sie vereint, und auch alle bisherigen Kriege - Religionskriege - waren. Außerdem glaube ich nicht wirklich daran, dass eine tatsächlich eine Jungfrau gab, die ein Kind gebar, das von einem Heiligen Geist gezeugt wurde, bzw. dass es wirklich einen Menschen gegeben hat, der angeblich das Meer teilte, oder einen anderen "Helden", der laut Übermittlung von den Toten auferstanden, und danach in den Himmel aufgefahren wäre, und heute zur Rechten Gottes säße, von dem man sich aber komischer Weise kein Bild machen darf. So ist die Bibel für mich persönlich mittlerweile nur ein Fantasieroman, oder der erste Fantasieroman der Literaturgeschichte, deren Erzählungen oder Überlieferungen man entweder glauben kann, oder eben nicht.

Unabhängig davon, habe ich immer sehr großen Respekt vor Künstlern, die sich die große Arbeit und die Mühe machen, ein literarisches Werk in Musik umzusetzen, bzw. die Gefühle, oder auch die Gefühlsschwankungen in ihrer Musik zum Ausdruck zu bringen.

Mit - Testimony 2 - ist Neal Morse nicht nur eine hervorragende Fortsetzung, des doch an einigen Stellen schwächelnden Vorgängers gelungen, sondern er übertrifft mit diesem Album wirklich ALLES, was er bisher produziert hat. Das Album beginnt mit dem ruhigen - Mercy Street - also der Straße der Hoffung, und steigert sich danach sofort in den Prog-Himmel hinauf. Fortan gibt es wieder eingängige Melodien, schwindelerregende Soundstrukturen - die Band sprüht gerade vor Spielfreude - und natürlich auch sehr viel Persönliches von Neal Morse selbst. Nachdem die Prog-Fans bereit mit dem Lied - Time Changer - das wieder viele Parallelen zu - Yes - aufweist, voll auf ihre Kosten gekommen sind, verwöhnt er den Zuhörer mit dem wunderschönen Stück - Jayda - das seiner Tochter gewidmet ist.

Spätestens ab - Jesus Blood - steigert sich die Platte von Stück zu Stück zu einem unglaublichen Hörerlebnis hinauf. Ausgefeilte Melodien und Instrumentalisierungen im Sekundentakt gehen ab jetzt ganz tief unter die Haut. Die Reunion mit - Transatlantic - hat Neal offensichtlich unglaublich beflügelt, was vor allem im Finale der CD mit den Titeln - I's For You und Crossing Over - Mercy Street (reprise) - unzweifelhaft zum Ausdruck kommt. Dazwischen gibt es großartig einschneidende Soli à la David Gilmour und Steve Rothery, ein wie immer abwechslungsreiches und auf allen Ebenen wirbelndes Drumming von Mike Portnoy, sowie treibende Basslinien von Randy George.

Auf der zweiten CD gibt es mit - Absolute Beginners, Supernatural und Seeds Of Gold (24 Minuten lang) - noch drei dem Namen entsprechend, absolute supernatürliche Songs aus Gold. Die DVD bietet ebenfalls einen schönen Einblick in die Arbeit und das Privatleben von Neal Morse. Absolut - Fünf Sterne.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Test bestanden
Der unerschöpliche Ideenquelll Neal Morses sprudelt weiter und - offenkundig inspiriert von der Transatlantic-Reunion - besser denn je.

Vielleicht seine Beste.
Vor 11 Monaten von Frenk veröffentlicht
Meilenstein des Prog
Warum man sich so negativ über Neil Morse und dessen Texte äußert,ist mir schleierhaft ! Wenn man bedenkt was andere Leute sich so zusammenreimen...... Lesen Sie weiter...
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Vor 11 Monaten von Hannes Gertje veröffentlicht
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Wasser auf die Mühlen....................
.........könnte dieses Album für die vielen vielen NEAL MORSE Kritiker sein.
Kritiker sprechen bei den NEAL MORSE Outputs gern mal von "Morse of the same". Lesen Sie weiter...
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