Testament

Top-Alben von Testament (Alle Alben anzeigen)


Alle 30 Alben von Testament anzeigen

Song-Bestseller von Testament
Sortieren nach:
Topseller
1-10 of 174
Song Album  
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30

Videos


Bilder von Testament
Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.

Neuester Tweet

testament

 This Weekend: San Bernardino, CA - Oct 25 at Knotfest http://t.co/gBEbYH2qCM


Biografie

Line up:
Chuck Billy | vocals
Eric Peterson | rhythm ... Lesen Sie mehr

Line up:
Chuck Billy | vocals
Eric Peterson | rhythm & lead guitars/back-up vocals
Alex Skolnick | lead & rhythm guitars
Greg Christian | bass
Gene Hoglan | drums

Online:
www.testamentlegions.com
www.facebook.com/testamentlegions
www.myspace.com/ testamentlegions

Ob sie Bilder karger, post-apokalyptischer Landschaften heraufbeschwören, oder die unbezwingbare Macht der Naturgewalten anpreisen – donnernde, in monolithisch-überwältigende Kompositionen gegossene Prophezeiungen gelten seit jeher als DIE Testament`sche Domäne. In Form von Dark Roots Of Earth (ihres 10. Studioalbums, das am 27. Juli über Nuclear Blast Records erscheinen wird) liefert das Bay-Area-Quintet sein reifstes und intensivstes Werk in 25 Jahren Veröffentlichungsgeschichte ab. Neun mitreißende Klassiker, die sich augenblicklich in eure Schädel bohren und euch gleichzeitig beachtlichen Tiefgang zum Verdauen liefern werden.
„Teils basieren die Texte auf unseren Phantasievorstellungen, teils auf dem Maya-Kalender und Weltuntergangs-Prophezeiungen“, verrät Gitarrist und Gründungsmitglied Eric Peterson. „Doch am Ende wird die Natur ohnehin wieder die Oberhand über das Chaos gewinnen. So war es schon immer.” „Unsere Welt ist im Wandel begriffen”, greift Sänger Chuck Billy den Faden auf. „Die Auswirkungen ließen sich bereits im Laufe des vergangenen Jahrzehnts unter anderem an der Umwelt und den Jahreszeiten ablesen. Es lässt dich ins Grübeln kommen, ob an diesen Vorhersehungen nicht etwas dran sein könnte.“ „Es ist schwer zu übersehen, was die Medien uns Glauben machen wollen”, fügt Peterson hinzu. „Das `Ende der Welt´ wird, einer riesigen Werbetafel gleich, vor unseren Augen hochgezogen, und ich denke, dass viele Menschen daran glauben.“

Es bedurfte für Peterson einer Reise durch die ländliche britische Idylle, um damit beginnen zu können, eine Verbindung zwischen den oben beschriebenen kreativen Ansätzen und der Sammlung von Riffs, die Testament bereits für Dark Roots Of Earth beiseitegelegt hatten, herzustellen. Heroen wie Black Sabbath und Led Zeppelin gleich, die zur Inspirationsfindung häufig die ländliche Abgeschiedenheit suchten, wurde das Herzstück des Albums in der einsamsten, dunkelsten Ecke von Derbyshire gemeinsam mit Produzent Andy Sneap in seinen Backstage Studios konzipiert. „Andy ist selbst Gitarrist (er spielt bei Sabbat und Hell), kommt aus dem gleichen Umfeld wie wir und versteht, worauf wir hinauswollen“, erklärt Eric. „Daher fragte ich ihn, ob ich ihn zur Ideenfindung eine Woche besuchen könne. Es war, wie eine andere Welt zu betreten. Das Studio liegt auf dem Gelände eines ehemaligen Milchbauernhofs – dort gibt es Ziegen, Lämmer, Kühe, Geister, seltsame Geräusche und ziemlich unheimliches Zeug. In den alten Gemäuern meint man, Leute herumstreifen und mit den Türen knallen zu hören; eine inspirierende Atmosphäre. Wenn du die Nacht überlebt hast, sitzt du morgens mit deinem Tee und Toast am Fenster, schaust durch den Regen auf die saftig grüne Landschaft, stöpselst deine Gitarre ein und SCHWUPP … es ist genial, ich liebe es. Ich suchte diesen Ort auf, da ich in einer Ideenblockade steckte, und kam nach einer Woche mit neun Songs im Gepäck zurück.“
„Wir wollten“, knüpft Billy an, „einen ordentlichen Anlauf haben, anstatt uns direkt im Studio einzuschließen und gegenseitig nach unseren Ideen auszuquetschen.“

Im Laufe der weiterführenden Arbeiten an Dark Roots Of Earth fanden Peterson und Skolnick zu einer geradezu symbiotischen Arbeitsweise, im Zuge derer sie gelegentlich gar die Zuständigkeitsbereiche an den Sechssaitigen tauschten, sodass Peterson manchmal eine amtliche Lead-Spur hervorzauberte, während Skolnick in die Rolle des Rhythmusbeauftragten schlüpfte.
Daraus resultierte, dass, während Billy in L.A. mit seinem langjährigen Texter-Kollegen Del James an den Lyrics feilte, Peterson und Skolnick zu ihrem althergebrachten Songwriting-Stil zurückkehrten, und Dark Roots Of Earth zu seiner vollen, erwachsenen Reife kam. „In den alten Zeiten trafen wir uns üblicherweise in Alex Bude in Berkeley, hingen herum, rauchten, jammten ohne weitere Instrumente gemeinsam an ein paar Riffs herum und erhielten so einen Rahmen“, erläutert Peterson. „Mir war stark daran gelegen, zu dieser Arbeitsweise zurückzukehren. Also zogen Alex und ich uns gemeinsam in unsere Driftwood Studios zurück, schnappten uns jeder einen Kaffee und ein paar Sandwiches und verbrachten den lieben langen Tag damit, entspannt über Musik zu philosophieren, ein bisschen was zu spielen und Ideen auszuprobieren, wodurch wir auf natürliche Weise den richtigen Pfad einschlugen. Kamen wir zu einem Lead-Part, den ich gerne spielen wollte, überließ Alex ihn mir ohne Umschweife. Vor 20 Jahren gab’s so etwas nicht, doch heute funktioniert alles in hervorragender Teamarbeit.“

Nicht minder euphorisch fallen Petersons Einschätzungen von Billys gesanglicher Leistung auf Dark Roots Of Earth aus. „Damals gab es Passagen, die Chuck schlichtweg nicht singen wollte, doch heute liefert er Vocals ab, die wir so noch nie von ihm gehört haben. Ich weiß, dass er singen kann, was immer er will, da er eine unbeschreiblich geniale Stimme hat, und ich denke, dass er genau das auch endlich begreift. Daher erobert er neue Stilbereiche für sich, in denen er sich noch vor einigen Jahren nicht wohlgefühlt hätte.“

Tatsächlich kommen sämtliche Performances auf Dark Roots Of Earth befreiter denn je daher. Die Arbeit des Bassisten Greg Christian mutet wärmer, lockerer und weit mehr mit den Parts von Drummer Gene Hoglan verknüpft an als es mit jedem beliebigen anderen Rhythmus-Partner möglich wäre. Hoglan, einer der geachtetsten Heavy-Metal-Drummer überhaupt und Veteran solcher Combos wie Death, Forbidden, Dark Angel und Fear Factory, plante ursprünglich, lediglich die Drum-Parts für die Scheibe einzutrommeln, beschloss jedoch gegen Ende des Aufnahmeprozesses, dass es an der Zeit sei, der Band, mit der er zuletzt die 1997er-Scheibe „Demonic“ eingespielt hatte, wieder als festes Mitglied beizutreten. „Er ist ein verdammt cooler Kerl, der fähig ist zu spielen, was immer du dir wünschst“, so Peterson. „Ein Profi durch und durch – von Blast Beats bis hin zu jazzigen Stücken kann er einfach alles zocken, und seine Double-Kicks sind schlichtweg nicht von dieser Welt, daher sind wir heilfroh, ihn wieder an Bord zu haben.“
„Sein Timing und sein Spiel mit den Becken sind irre“, lacht Billy. „Ich weiß, dass er Eric alles liefern kann, was dieser jemals von einem Drummer verlangt hat. Nicht umsonst trägt Gene den Beinamen `The Atomic Clock´!“

Neben den bereits genannten apokalyptischen Aussichten auf Dark Roots On Earth lassen sich weitere empathische Äußerungen zu menschlichen Miseren ausmachen. „ `True American Hate´ wurde von einem Bild in den Nachrichten, das einige Kids beim Anzünden einer amerikanischen Flagge zeigte, inspiriert, das sich mir unauslöschlich in die Hirnrinde gebrannt hat“, erklärt Billy. „In dieser Geste steckte so viel Hass – es war mir völlig unverständlich. Wir versuchen, Menschen zu helfen, und das ist der Dank? `Native Blood´ bezieht sich nicht nur auf die amerikanischen Ureinwohner, sondern auf die Altvorderen aller Kulturen. Diese Vision drängte sich mir auf, nachdem ich einen Filmbeitrag über die Führer vieler verschiedener Stämme gesehen hatte, die sich gemeinsam für ihre Rechte in der heutigen Zeit einsetzten.“
„Zudem beschlossen wir, den Song auch in einer spanischen Version (`Sangre Indigena´) einzuspielen“, fügt Peterson hinzu, „da wir uns vieler leidenschaftlicher Anhänger in Mexiko und Südamerika erfreuen.“ „Für mich“, klinkt sich Billy erneut ein, „war von vornherein klar, dass wir `Native Blood´ als Vorlage für den spanischen Song wählen würden. Der Titel, der in seiner Übersetzung so viel wie „indigene Menschen“ bedeutet, steht für weit mehr als nur „einheimisch“. Er repräsentiert alle Völker aller Kulturen. Es war eine ziemliche Herausforderung – ich schätze, ich sollte mich daran machen, Spanisch zu lernen!“

Innerhalb des Dark Roots Of The Earth’schen Mikrokosmos finden sich zudem drei einmalige Coverversionen von weltbekannten Klassikern, in Form von Queens `Dragon Attack´, `Animal Magnetism´ der Scorpions und Iron Maidens `Powerslave´, deren klassischer Sound auf eine neue Ebene katapultiert wird. „Das Geheimnis eines guten Coversongs ist es, ihm deinen eigenen, unverkennbaren Stempel aufzudrücken, sodass die Leute denken `Wow, das klingt frisch´“, äußert sich Peterson. „Das ist uns mit `Dragon Attack´ und `Animal Magnetism´ definitiv geglückt.“
„Ich wollte bekannte Stücke nehmen, die jedoch im Original nicht zwangsläufig besonders hart sind”, so Billy. „Als der Queen-Song ins Gespräch kam, schlug ich vor, dass wir den Gesangsstil im Wesentlichen beibehalten, die Instrumentierung allerdings auf Testament ummünzen, den Bass also rausschmeißen und mit Gitarren ersetzen könnten!“
„Als Chuck `Dragon Attack´ vorschlug, ging es mir, wie es ihm sicherlich ging, als ich mit `Animal Magnetism´ um die Ecke kam – ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie es am Ende klingen würde, doch er hatte eine klare Vision davon im Kopf, wie wir es spielen würden“, so Peterson. „Bei `Animal Magnetism´ war mir gleich klar, dass ich die Gitarre verdammt tief stimmen würde, um dem Ganzen eine Art Frankenstein-Feeling zu verpassen”.
„Sobald ich ein Gefühl für die Stimmung bekommen hatte und mich einfach treiben lassen konnte, fügte sich alles wie von alleine zusammen“, kommentiert Billy. „Dieses düstere, heftige Etwas, das dich absorbiert und verdaut!”
„Ich erinnere mich, dass Chuck Probleme damit hatte, die Zeile „make love to me“ zu singen und erst dazu überredet werden musste“, grinst Peterson.
„Ich hab’s in keinem Refrain ausgesprochen, nur beim letzten Refrain habe ich ein „make“ über die Lippen gebracht…aber dank der unerschöpflichen Macht von Pro-Tools…“, lacht Billy. „Ich habe es nicht wirklich gesagt!!!“
`Powerslave´ kann als raues Paradebeispiel hemmungsloser Maiden-Geek-Liebe bezeichnet werden. „Jep, den Song haben wir aus purem Egoismus mit auf die Platte gepackt, da ich ein riesiger Maiden-Fan bin“, gibt Peterson unumwunden zu. „Die Originalversion ist das einzig Wahre, daher haben wir so gut wie keine Veränderungen vorgenommen. Es hat tierisch Spaß gemacht, die Nummer zu zocken!“

Auf der Bühne festigen Testament derweil souverän ihren Ruf als eine der spannendsten Live-Combos im Metal, wozu das neue Material in großem Maße beiträgt. Kombiniert diese live-haftige Genialität mit Dark Roots Of Earth – dem ausgereiftesten Album der gesamten Bandgeschichte – und ihr erhaltet eine Truppe, die in der Blüte ihres Erfolgs steht. „Wir haben derzeit alle einen sehr guten Stand und fühlen uns gleichermaßen in Sachen Songwriting und Performance selbstbewusster denn je“, hält Billy fest.
„Ich denke, dass Testament nun endlich das darstellen, wofür uns die meisten bereits in der Vergangenheit gehalten haben“, konstatiert Peterson. „Früher waren wir längst nicht so überzeugt von uns, doch heute brauchen wir uns um nichts mehr zu sorgen. Wir sind, wer wir sind, und wir haben die Prüfung der Zeit bestanden. 25 Jahre später spielen wir härter denn je!“
Mit einem breiten Grinsen im Gesicht lehnt sich Eric Peterson zurück.
„Und DAS ist das schöne an Testament im Jahr 2012!“
Steffan Chirazi

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Line up:
Chuck Billy | vocals
Eric Peterson | rhythm & lead guitars/back-up vocals
Alex Skolnick | lead & rhythm guitars
Greg Christian | bass
Gene Hoglan | drums

Online:
www.testamentlegions.com
www.facebook.com/testamentlegions
www.myspace.com/ testamentlegions

Ob sie Bilder karger, post-apokalyptischer Landschaften heraufbeschwören, oder die unbezwingbare Macht der Naturgewalten anpreisen – donnernde, in monolithisch-überwältigende Kompositionen gegossene Prophezeiungen gelten seit jeher als DIE Testament`sche Domäne. In Form von Dark Roots Of Earth (ihres 10. Studioalbums, das am 27. Juli über Nuclear Blast Records erscheinen wird) liefert das Bay-Area-Quintet sein reifstes und intensivstes Werk in 25 Jahren Veröffentlichungsgeschichte ab. Neun mitreißende Klassiker, die sich augenblicklich in eure Schädel bohren und euch gleichzeitig beachtlichen Tiefgang zum Verdauen liefern werden.
„Teils basieren die Texte auf unseren Phantasievorstellungen, teils auf dem Maya-Kalender und Weltuntergangs-Prophezeiungen“, verrät Gitarrist und Gründungsmitglied Eric Peterson. „Doch am Ende wird die Natur ohnehin wieder die Oberhand über das Chaos gewinnen. So war es schon immer.” „Unsere Welt ist im Wandel begriffen”, greift Sänger Chuck Billy den Faden auf. „Die Auswirkungen ließen sich bereits im Laufe des vergangenen Jahrzehnts unter anderem an der Umwelt und den Jahreszeiten ablesen. Es lässt dich ins Grübeln kommen, ob an diesen Vorhersehungen nicht etwas dran sein könnte.“ „Es ist schwer zu übersehen, was die Medien uns Glauben machen wollen”, fügt Peterson hinzu. „Das `Ende der Welt´ wird, einer riesigen Werbetafel gleich, vor unseren Augen hochgezogen, und ich denke, dass viele Menschen daran glauben.“

Es bedurfte für Peterson einer Reise durch die ländliche britische Idylle, um damit beginnen zu können, eine Verbindung zwischen den oben beschriebenen kreativen Ansätzen und der Sammlung von Riffs, die Testament bereits für Dark Roots Of Earth beiseitegelegt hatten, herzustellen. Heroen wie Black Sabbath und Led Zeppelin gleich, die zur Inspirationsfindung häufig die ländliche Abgeschiedenheit suchten, wurde das Herzstück des Albums in der einsamsten, dunkelsten Ecke von Derbyshire gemeinsam mit Produzent Andy Sneap in seinen Backstage Studios konzipiert. „Andy ist selbst Gitarrist (er spielt bei Sabbat und Hell), kommt aus dem gleichen Umfeld wie wir und versteht, worauf wir hinauswollen“, erklärt Eric. „Daher fragte ich ihn, ob ich ihn zur Ideenfindung eine Woche besuchen könne. Es war, wie eine andere Welt zu betreten. Das Studio liegt auf dem Gelände eines ehemaligen Milchbauernhofs – dort gibt es Ziegen, Lämmer, Kühe, Geister, seltsame Geräusche und ziemlich unheimliches Zeug. In den alten Gemäuern meint man, Leute herumstreifen und mit den Türen knallen zu hören; eine inspirierende Atmosphäre. Wenn du die Nacht überlebt hast, sitzt du morgens mit deinem Tee und Toast am Fenster, schaust durch den Regen auf die saftig grüne Landschaft, stöpselst deine Gitarre ein und SCHWUPP … es ist genial, ich liebe es. Ich suchte diesen Ort auf, da ich in einer Ideenblockade steckte, und kam nach einer Woche mit neun Songs im Gepäck zurück.“
„Wir wollten“, knüpft Billy an, „einen ordentlichen Anlauf haben, anstatt uns direkt im Studio einzuschließen und gegenseitig nach unseren Ideen auszuquetschen.“

Im Laufe der weiterführenden Arbeiten an Dark Roots Of Earth fanden Peterson und Skolnick zu einer geradezu symbiotischen Arbeitsweise, im Zuge derer sie gelegentlich gar die Zuständigkeitsbereiche an den Sechssaitigen tauschten, sodass Peterson manchmal eine amtliche Lead-Spur hervorzauberte, während Skolnick in die Rolle des Rhythmusbeauftragten schlüpfte.
Daraus resultierte, dass, während Billy in L.A. mit seinem langjährigen Texter-Kollegen Del James an den Lyrics feilte, Peterson und Skolnick zu ihrem althergebrachten Songwriting-Stil zurückkehrten, und Dark Roots Of Earth zu seiner vollen, erwachsenen Reife kam. „In den alten Zeiten trafen wir uns üblicherweise in Alex Bude in Berkeley, hingen herum, rauchten, jammten ohne weitere Instrumente gemeinsam an ein paar Riffs herum und erhielten so einen Rahmen“, erläutert Peterson. „Mir war stark daran gelegen, zu dieser Arbeitsweise zurückzukehren. Also zogen Alex und ich uns gemeinsam in unsere Driftwood Studios zurück, schnappten uns jeder einen Kaffee und ein paar Sandwiches und verbrachten den lieben langen Tag damit, entspannt über Musik zu philosophieren, ein bisschen was zu spielen und Ideen auszuprobieren, wodurch wir auf natürliche Weise den richtigen Pfad einschlugen. Kamen wir zu einem Lead-Part, den ich gerne spielen wollte, überließ Alex ihn mir ohne Umschweife. Vor 20 Jahren gab’s so etwas nicht, doch heute funktioniert alles in hervorragender Teamarbeit.“

Nicht minder euphorisch fallen Petersons Einschätzungen von Billys gesanglicher Leistung auf Dark Roots Of Earth aus. „Damals gab es Passagen, die Chuck schlichtweg nicht singen wollte, doch heute liefert er Vocals ab, die wir so noch nie von ihm gehört haben. Ich weiß, dass er singen kann, was immer er will, da er eine unbeschreiblich geniale Stimme hat, und ich denke, dass er genau das auch endlich begreift. Daher erobert er neue Stilbereiche für sich, in denen er sich noch vor einigen Jahren nicht wohlgefühlt hätte.“

Tatsächlich kommen sämtliche Performances auf Dark Roots Of Earth befreiter denn je daher. Die Arbeit des Bassisten Greg Christian mutet wärmer, lockerer und weit mehr mit den Parts von Drummer Gene Hoglan verknüpft an als es mit jedem beliebigen anderen Rhythmus-Partner möglich wäre. Hoglan, einer der geachtetsten Heavy-Metal-Drummer überhaupt und Veteran solcher Combos wie Death, Forbidden, Dark Angel und Fear Factory, plante ursprünglich, lediglich die Drum-Parts für die Scheibe einzutrommeln, beschloss jedoch gegen Ende des Aufnahmeprozesses, dass es an der Zeit sei, der Band, mit der er zuletzt die 1997er-Scheibe „Demonic“ eingespielt hatte, wieder als festes Mitglied beizutreten. „Er ist ein verdammt cooler Kerl, der fähig ist zu spielen, was immer du dir wünschst“, so Peterson. „Ein Profi durch und durch – von Blast Beats bis hin zu jazzigen Stücken kann er einfach alles zocken, und seine Double-Kicks sind schlichtweg nicht von dieser Welt, daher sind wir heilfroh, ihn wieder an Bord zu haben.“
„Sein Timing und sein Spiel mit den Becken sind irre“, lacht Billy. „Ich weiß, dass er Eric alles liefern kann, was dieser jemals von einem Drummer verlangt hat. Nicht umsonst trägt Gene den Beinamen `The Atomic Clock´!“

Neben den bereits genannten apokalyptischen Aussichten auf Dark Roots On Earth lassen sich weitere empathische Äußerungen zu menschlichen Miseren ausmachen. „ `True American Hate´ wurde von einem Bild in den Nachrichten, das einige Kids beim Anzünden einer amerikanischen Flagge zeigte, inspiriert, das sich mir unauslöschlich in die Hirnrinde gebrannt hat“, erklärt Billy. „In dieser Geste steckte so viel Hass – es war mir völlig unverständlich. Wir versuchen, Menschen zu helfen, und das ist der Dank? `Native Blood´ bezieht sich nicht nur auf die amerikanischen Ureinwohner, sondern auf die Altvorderen aller Kulturen. Diese Vision drängte sich mir auf, nachdem ich einen Filmbeitrag über die Führer vieler verschiedener Stämme gesehen hatte, die sich gemeinsam für ihre Rechte in der heutigen Zeit einsetzten.“
„Zudem beschlossen wir, den Song auch in einer spanischen Version (`Sangre Indigena´) einzuspielen“, fügt Peterson hinzu, „da wir uns vieler leidenschaftlicher Anhänger in Mexiko und Südamerika erfreuen.“ „Für mich“, klinkt sich Billy erneut ein, „war von vornherein klar, dass wir `Native Blood´ als Vorlage für den spanischen Song wählen würden. Der Titel, der in seiner Übersetzung so viel wie „indigene Menschen“ bedeutet, steht für weit mehr als nur „einheimisch“. Er repräsentiert alle Völker aller Kulturen. Es war eine ziemliche Herausforderung – ich schätze, ich sollte mich daran machen, Spanisch zu lernen!“

Innerhalb des Dark Roots Of The Earth’schen Mikrokosmos finden sich zudem drei einmalige Coverversionen von weltbekannten Klassikern, in Form von Queens `Dragon Attack´, `Animal Magnetism´ der Scorpions und Iron Maidens `Powerslave´, deren klassischer Sound auf eine neue Ebene katapultiert wird. „Das Geheimnis eines guten Coversongs ist es, ihm deinen eigenen, unverkennbaren Stempel aufzudrücken, sodass die Leute denken `Wow, das klingt frisch´“, äußert sich Peterson. „Das ist uns mit `Dragon Attack´ und `Animal Magnetism´ definitiv geglückt.“
„Ich wollte bekannte Stücke nehmen, die jedoch im Original nicht zwangsläufig besonders hart sind”, so Billy. „Als der Queen-Song ins Gespräch kam, schlug ich vor, dass wir den Gesangsstil im Wesentlichen beibehalten, die Instrumentierung allerdings auf Testament ummünzen, den Bass also rausschmeißen und mit Gitarren ersetzen könnten!“
„Als Chuck `Dragon Attack´ vorschlug, ging es mir, wie es ihm sicherlich ging, als ich mit `Animal Magnetism´ um die Ecke kam – ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie es am Ende klingen würde, doch er hatte eine klare Vision davon im Kopf, wie wir es spielen würden“, so Peterson. „Bei `Animal Magnetism´ war mir gleich klar, dass ich die Gitarre verdammt tief stimmen würde, um dem Ganzen eine Art Frankenstein-Feeling zu verpassen”.
„Sobald ich ein Gefühl für die Stimmung bekommen hatte und mich einfach treiben lassen konnte, fügte sich alles wie von alleine zusammen“, kommentiert Billy. „Dieses düstere, heftige Etwas, das dich absorbiert und verdaut!”
„Ich erinnere mich, dass Chuck Probleme damit hatte, die Zeile „make love to me“ zu singen und erst dazu überredet werden musste“, grinst Peterson.
„Ich hab’s in keinem Refrain ausgesprochen, nur beim letzten Refrain habe ich ein „make“ über die Lippen gebracht…aber dank der unerschöpflichen Macht von Pro-Tools…“, lacht Billy. „Ich habe es nicht wirklich gesagt!!!“
`Powerslave´ kann als raues Paradebeispiel hemmungsloser Maiden-Geek-Liebe bezeichnet werden. „Jep, den Song haben wir aus purem Egoismus mit auf die Platte gepackt, da ich ein riesiger Maiden-Fan bin“, gibt Peterson unumwunden zu. „Die Originalversion ist das einzig Wahre, daher haben wir so gut wie keine Veränderungen vorgenommen. Es hat tierisch Spaß gemacht, die Nummer zu zocken!“

Auf der Bühne festigen Testament derweil souverän ihren Ruf als eine der spannendsten Live-Combos im Metal, wozu das neue Material in großem Maße beiträgt. Kombiniert diese live-haftige Genialität mit Dark Roots Of Earth – dem ausgereiftesten Album der gesamten Bandgeschichte – und ihr erhaltet eine Truppe, die in der Blüte ihres Erfolgs steht. „Wir haben derzeit alle einen sehr guten Stand und fühlen uns gleichermaßen in Sachen Songwriting und Performance selbstbewusster denn je“, hält Billy fest.
„Ich denke, dass Testament nun endlich das darstellen, wofür uns die meisten bereits in der Vergangenheit gehalten haben“, konstatiert Peterson. „Früher waren wir längst nicht so überzeugt von uns, doch heute brauchen wir uns um nichts mehr zu sorgen. Wir sind, wer wir sind, und wir haben die Prüfung der Zeit bestanden. 25 Jahre später spielen wir härter denn je!“
Mit einem breiten Grinsen im Gesicht lehnt sich Eric Peterson zurück.
„Und DAS ist das schöne an Testament im Jahr 2012!“
Steffan Chirazi

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Line up:
Chuck Billy | vocals
Eric Peterson | rhythm & lead guitars/back-up vocals
Alex Skolnick | lead & rhythm guitars
Greg Christian | bass
Gene Hoglan | drums

Online:
www.testamentlegions.com
www.facebook.com/testamentlegions
www.myspace.com/ testamentlegions

Ob sie Bilder karger, post-apokalyptischer Landschaften heraufbeschwören, oder die unbezwingbare Macht der Naturgewalten anpreisen – donnernde, in monolithisch-überwältigende Kompositionen gegossene Prophezeiungen gelten seit jeher als DIE Testament`sche Domäne. In Form von Dark Roots Of Earth (ihres 10. Studioalbums, das am 27. Juli über Nuclear Blast Records erscheinen wird) liefert das Bay-Area-Quintet sein reifstes und intensivstes Werk in 25 Jahren Veröffentlichungsgeschichte ab. Neun mitreißende Klassiker, die sich augenblicklich in eure Schädel bohren und euch gleichzeitig beachtlichen Tiefgang zum Verdauen liefern werden.
„Teils basieren die Texte auf unseren Phantasievorstellungen, teils auf dem Maya-Kalender und Weltuntergangs-Prophezeiungen“, verrät Gitarrist und Gründungsmitglied Eric Peterson. „Doch am Ende wird die Natur ohnehin wieder die Oberhand über das Chaos gewinnen. So war es schon immer.” „Unsere Welt ist im Wandel begriffen”, greift Sänger Chuck Billy den Faden auf. „Die Auswirkungen ließen sich bereits im Laufe des vergangenen Jahrzehnts unter anderem an der Umwelt und den Jahreszeiten ablesen. Es lässt dich ins Grübeln kommen, ob an diesen Vorhersehungen nicht etwas dran sein könnte.“ „Es ist schwer zu übersehen, was die Medien uns Glauben machen wollen”, fügt Peterson hinzu. „Das `Ende der Welt´ wird, einer riesigen Werbetafel gleich, vor unseren Augen hochgezogen, und ich denke, dass viele Menschen daran glauben.“

Es bedurfte für Peterson einer Reise durch die ländliche britische Idylle, um damit beginnen zu können, eine Verbindung zwischen den oben beschriebenen kreativen Ansätzen und der Sammlung von Riffs, die Testament bereits für Dark Roots Of Earth beiseitegelegt hatten, herzustellen. Heroen wie Black Sabbath und Led Zeppelin gleich, die zur Inspirationsfindung häufig die ländliche Abgeschiedenheit suchten, wurde das Herzstück des Albums in der einsamsten, dunkelsten Ecke von Derbyshire gemeinsam mit Produzent Andy Sneap in seinen Backstage Studios konzipiert. „Andy ist selbst Gitarrist (er spielt bei Sabbat und Hell), kommt aus dem gleichen Umfeld wie wir und versteht, worauf wir hinauswollen“, erklärt Eric. „Daher fragte ich ihn, ob ich ihn zur Ideenfindung eine Woche besuchen könne. Es war, wie eine andere Welt zu betreten. Das Studio liegt auf dem Gelände eines ehemaligen Milchbauernhofs – dort gibt es Ziegen, Lämmer, Kühe, Geister, seltsame Geräusche und ziemlich unheimliches Zeug. In den alten Gemäuern meint man, Leute herumstreifen und mit den Türen knallen zu hören; eine inspirierende Atmosphäre. Wenn du die Nacht überlebt hast, sitzt du morgens mit deinem Tee und Toast am Fenster, schaust durch den Regen auf die saftig grüne Landschaft, stöpselst deine Gitarre ein und SCHWUPP … es ist genial, ich liebe es. Ich suchte diesen Ort auf, da ich in einer Ideenblockade steckte, und kam nach einer Woche mit neun Songs im Gepäck zurück.“
„Wir wollten“, knüpft Billy an, „einen ordentlichen Anlauf haben, anstatt uns direkt im Studio einzuschließen und gegenseitig nach unseren Ideen auszuquetschen.“

Im Laufe der weiterführenden Arbeiten an Dark Roots Of Earth fanden Peterson und Skolnick zu einer geradezu symbiotischen Arbeitsweise, im Zuge derer sie gelegentlich gar die Zuständigkeitsbereiche an den Sechssaitigen tauschten, sodass Peterson manchmal eine amtliche Lead-Spur hervorzauberte, während Skolnick in die Rolle des Rhythmusbeauftragten schlüpfte.
Daraus resultierte, dass, während Billy in L.A. mit seinem langjährigen Texter-Kollegen Del James an den Lyrics feilte, Peterson und Skolnick zu ihrem althergebrachten Songwriting-Stil zurückkehrten, und Dark Roots Of Earth zu seiner vollen, erwachsenen Reife kam. „In den alten Zeiten trafen wir uns üblicherweise in Alex Bude in Berkeley, hingen herum, rauchten, jammten ohne weitere Instrumente gemeinsam an ein paar Riffs herum und erhielten so einen Rahmen“, erläutert Peterson. „Mir war stark daran gelegen, zu dieser Arbeitsweise zurückzukehren. Also zogen Alex und ich uns gemeinsam in unsere Driftwood Studios zurück, schnappten uns jeder einen Kaffee und ein paar Sandwiches und verbrachten den lieben langen Tag damit, entspannt über Musik zu philosophieren, ein bisschen was zu spielen und Ideen auszuprobieren, wodurch wir auf natürliche Weise den richtigen Pfad einschlugen. Kamen wir zu einem Lead-Part, den ich gerne spielen wollte, überließ Alex ihn mir ohne Umschweife. Vor 20 Jahren gab’s so etwas nicht, doch heute funktioniert alles in hervorragender Teamarbeit.“

Nicht minder euphorisch fallen Petersons Einschätzungen von Billys gesanglicher Leistung auf Dark Roots Of Earth aus. „Damals gab es Passagen, die Chuck schlichtweg nicht singen wollte, doch heute liefert er Vocals ab, die wir so noch nie von ihm gehört haben. Ich weiß, dass er singen kann, was immer er will, da er eine unbeschreiblich geniale Stimme hat, und ich denke, dass er genau das auch endlich begreift. Daher erobert er neue Stilbereiche für sich, in denen er sich noch vor einigen Jahren nicht wohlgefühlt hätte.“

Tatsächlich kommen sämtliche Performances auf Dark Roots Of Earth befreiter denn je daher. Die Arbeit des Bassisten Greg Christian mutet wärmer, lockerer und weit mehr mit den Parts von Drummer Gene Hoglan verknüpft an als es mit jedem beliebigen anderen Rhythmus-Partner möglich wäre. Hoglan, einer der geachtetsten Heavy-Metal-Drummer überhaupt und Veteran solcher Combos wie Death, Forbidden, Dark Angel und Fear Factory, plante ursprünglich, lediglich die Drum-Parts für die Scheibe einzutrommeln, beschloss jedoch gegen Ende des Aufnahmeprozesses, dass es an der Zeit sei, der Band, mit der er zuletzt die 1997er-Scheibe „Demonic“ eingespielt hatte, wieder als festes Mitglied beizutreten. „Er ist ein verdammt cooler Kerl, der fähig ist zu spielen, was immer du dir wünschst“, so Peterson. „Ein Profi durch und durch – von Blast Beats bis hin zu jazzigen Stücken kann er einfach alles zocken, und seine Double-Kicks sind schlichtweg nicht von dieser Welt, daher sind wir heilfroh, ihn wieder an Bord zu haben.“
„Sein Timing und sein Spiel mit den Becken sind irre“, lacht Billy. „Ich weiß, dass er Eric alles liefern kann, was dieser jemals von einem Drummer verlangt hat. Nicht umsonst trägt Gene den Beinamen `The Atomic Clock´!“

Neben den bereits genannten apokalyptischen Aussichten auf Dark Roots On Earth lassen sich weitere empathische Äußerungen zu menschlichen Miseren ausmachen. „ `True American Hate´ wurde von einem Bild in den Nachrichten, das einige Kids beim Anzünden einer amerikanischen Flagge zeigte, inspiriert, das sich mir unauslöschlich in die Hirnrinde gebrannt hat“, erklärt Billy. „In dieser Geste steckte so viel Hass – es war mir völlig unverständlich. Wir versuchen, Menschen zu helfen, und das ist der Dank? `Native Blood´ bezieht sich nicht nur auf die amerikanischen Ureinwohner, sondern auf die Altvorderen aller Kulturen. Diese Vision drängte sich mir auf, nachdem ich einen Filmbeitrag über die Führer vieler verschiedener Stämme gesehen hatte, die sich gemeinsam für ihre Rechte in der heutigen Zeit einsetzten.“
„Zudem beschlossen wir, den Song auch in einer spanischen Version (`Sangre Indigena´) einzuspielen“, fügt Peterson hinzu, „da wir uns vieler leidenschaftlicher Anhänger in Mexiko und Südamerika erfreuen.“ „Für mich“, klinkt sich Billy erneut ein, „war von vornherein klar, dass wir `Native Blood´ als Vorlage für den spanischen Song wählen würden. Der Titel, der in seiner Übersetzung so viel wie „indigene Menschen“ bedeutet, steht für weit mehr als nur „einheimisch“. Er repräsentiert alle Völker aller Kulturen. Es war eine ziemliche Herausforderung – ich schätze, ich sollte mich daran machen, Spanisch zu lernen!“

Innerhalb des Dark Roots Of The Earth’schen Mikrokosmos finden sich zudem drei einmalige Coverversionen von weltbekannten Klassikern, in Form von Queens `Dragon Attack´, `Animal Magnetism´ der Scorpions und Iron Maidens `Powerslave´, deren klassischer Sound auf eine neue Ebene katapultiert wird. „Das Geheimnis eines guten Coversongs ist es, ihm deinen eigenen, unverkennbaren Stempel aufzudrücken, sodass die Leute denken `Wow, das klingt frisch´“, äußert sich Peterson. „Das ist uns mit `Dragon Attack´ und `Animal Magnetism´ definitiv geglückt.“
„Ich wollte bekannte Stücke nehmen, die jedoch im Original nicht zwangsläufig besonders hart sind”, so Billy. „Als der Queen-Song ins Gespräch kam, schlug ich vor, dass wir den Gesangsstil im Wesentlichen beibehalten, die Instrumentierung allerdings auf Testament ummünzen, den Bass also rausschmeißen und mit Gitarren ersetzen könnten!“
„Als Chuck `Dragon Attack´ vorschlug, ging es mir, wie es ihm sicherlich ging, als ich mit `Animal Magnetism´ um die Ecke kam – ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie es am Ende klingen würde, doch er hatte eine klare Vision davon im Kopf, wie wir es spielen würden“, so Peterson. „Bei `Animal Magnetism´ war mir gleich klar, dass ich die Gitarre verdammt tief stimmen würde, um dem Ganzen eine Art Frankenstein-Feeling zu verpassen”.
„Sobald ich ein Gefühl für die Stimmung bekommen hatte und mich einfach treiben lassen konnte, fügte sich alles wie von alleine zusammen“, kommentiert Billy. „Dieses düstere, heftige Etwas, das dich absorbiert und verdaut!”
„Ich erinnere mich, dass Chuck Probleme damit hatte, die Zeile „make love to me“ zu singen und erst dazu überredet werden musste“, grinst Peterson.
„Ich hab’s in keinem Refrain ausgesprochen, nur beim letzten Refrain habe ich ein „make“ über die Lippen gebracht…aber dank der unerschöpflichen Macht von Pro-Tools…“, lacht Billy. „Ich habe es nicht wirklich gesagt!!!“
`Powerslave´ kann als raues Paradebeispiel hemmungsloser Maiden-Geek-Liebe bezeichnet werden. „Jep, den Song haben wir aus purem Egoismus mit auf die Platte gepackt, da ich ein riesiger Maiden-Fan bin“, gibt Peterson unumwunden zu. „Die Originalversion ist das einzig Wahre, daher haben wir so gut wie keine Veränderungen vorgenommen. Es hat tierisch Spaß gemacht, die Nummer zu zocken!“

Auf der Bühne festigen Testament derweil souverän ihren Ruf als eine der spannendsten Live-Combos im Metal, wozu das neue Material in großem Maße beiträgt. Kombiniert diese live-haftige Genialität mit Dark Roots Of Earth – dem ausgereiftesten Album der gesamten Bandgeschichte – und ihr erhaltet eine Truppe, die in der Blüte ihres Erfolgs steht. „Wir haben derzeit alle einen sehr guten Stand und fühlen uns gleichermaßen in Sachen Songwriting und Performance selbstbewusster denn je“, hält Billy fest.
„Ich denke, dass Testament nun endlich das darstellen, wofür uns die meisten bereits in der Vergangenheit gehalten haben“, konstatiert Peterson. „Früher waren wir längst nicht so überzeugt von uns, doch heute brauchen wir uns um nichts mehr zu sorgen. Wir sind, wer wir sind, und wir haben die Prüfung der Zeit bestanden. 25 Jahre später spielen wir härter denn je!“
Mit einem breiten Grinsen im Gesicht lehnt sich Eric Peterson zurück.
„Und DAS ist das schöne an Testament im Jahr 2012!“
Steffan Chirazi

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Verbessern Sie diese Seite

Sie sind der Künstler, das Label oder das Management des Künstlers? Über Artist Central können Sie dieser Seite eine Biografie, Fotos und mehr hinzufügen und die Diskografie bearbeiten.

Feedback

Sehen Sie sich die häufigsten Fragen zu unseren Künstler-Seiten an
Senden Sie uns Feedback zu dieser Seite