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Terry Pratchett's Going Postal [Blu-ray]
 
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Terry Pratchett's Going Postal [Blu-ray]

Richard Coyle , David Suchet , Jon Jones    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Rezensionen

Produktbeschreibungen

Das Weltall: Absolute Dunkelheit und gleißend helle Lichtblitze. Eine fremde Welt. Durch diese irreale Landschaft treibt die riesige Sternenschildkröte Groß-A'Tuin. Auf ihrem Rücken trägt sie vier Elefanten. Auf deren Schultern wiederum ruht die Scheibenwelt. Um dieses bizarre Wesen, diese physikalisch eigentlich völlig unmögliche Kröten-Schöpfung kreist eine kleine Sonne. Ein eigenes Universum im Universum. So wundert man sich auch nicht, dass in bzw. auf dieser Scheibenwelt ein Elefant als Sonnenhüter fungiert. Er muss ein Bein anheben, erst dann kann die Sonne passieren. Rätselhafte Magie und ein Element namens Kreativum halten diese sonderbare Welt zusammen.

Doch es gibt auch menschlich anmutende Bewohner. Da ist zum Beispiel der schrullige Zauberer Rincewind. Als solchen erkennt man ihn jedoch nur, weil er das Wort Zaubberer auf seinen Hut gestickt hat. Leider steht es mit seinen magischen Fähigkeiten genauso schlecht wie um seine Rechtschreibung. So muss Rincewind als Fremdenführer für den Touristen Zweiblum und seine magische Truhe aus intelligentem Birnenholz herhalten und gerät von einem schrägen Abenteuer ins nächste. Und dann stößt auch noch Cohen, der Barbar in Rente, zu ihnen.

Going postal von 2010 ist eine wunderbar spritzige Mixtur aus Science Fiction, Fantasy und Comedy. Regisseur Jon Jones verpackt mit vorliegender DVD den Buch-Klassiker von Terry Pratchett in zwei unterhaltsame Teile. Das Drehbuch stammt von Richard Kuti und Bev Doyle, gedreht wurde hauptsächlich im ungarischen Budapest. Nach Hogfather und Colour of Magic liegt damit nun die dritte Film-Adaption der Scheibenwelt-Romane vor. Bereits die ersten beiden veröffentlichten Scheibenwelt-Verfilmungen waren ein enormer Erfolg. In den deutschen DVD-Charts erreichen sie Platz 28 und 33.

Die Romane Pratchetts haben Kultstatus. Die meisten Titel befinden sich regelmäßig in den internationalen Bestsellerlisten. Insgesamt haben es seine Scheibenwelt-Romane auf bisher 38 Einzelbände geschafft. Fünfzehn Romane wurden in die britischen Big Read übernommen – dort finden sich auch Werke wie Der Herr der Ringe, 1984, Jane Eyre, Der Graf von Monte Christo und Harry Potter. Mit fünf Romanen unter den Top 100 dieser Bestenliste liegt Pratchett gleichauf mit Charles Dickens und noch vor J. K. Rowling.

Pratchett zieht auf der Scheibenwelt alle möglichen und unmöglichen Klischees des Genre Fantasy durch den Kakao. Dabei bedient er sich Motiven aus Conan, Herr der Ringe, dem Cthulhu Mythos von H.P Lovecraft und vielen anderen. Spätere Romane widmen sich dann aber auch ernsteren und aktuellen Themen: Integration, Rassenkonflikte, Korruption, Globalisierung, Pressefreiheit. Ein weiteres Markenzeichen Pratchetts, neben seinem sehr speziellen Humor, ist die exzessive Nutzung von Fußnoten zur Erklärung. Witzige Fußnoten, die mancher Fan sogar lieber liest als die Handlung selbst.

Einige Darsteller in Going Postal: Richard Coyle, Claire Foy und der als Agatha Christie’s Poirot bekannt gewordene Schaupieler David Suchet. Und sogar Terry Pratchett selbst ist in einer kleinen Rolle zu sehen. Er spielt den Postman.

Going Postal
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Kurzbeschreibung

Feucht von Lipwig steht vor einer höchst unerfreulichen Wahl: Lord Havelock Vetinari , der despotische Herrscher von Ankh-Morpork, will, dass von Lipwig das Postamt übernimmt, andernfalls würde er hingerichtet werden. Der Job wäre ja nicht so schlimm, doch das Amt des Postmeisters ist seit 20 Jahren nicht mehr besetzt gewesen und das Postamt ist komplett angefüllt mit uralten Briefen und Taubenmist. Und als von Lipwig das ihm untergebene Personal kennen lernt, verbessert sich seine Situation kaum...

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Kundenrezensionen

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101 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Als absoluter Pratchett-Fan war ich natürlich total aufgeregt, als ich erfahren habe, dass es eine Verfilmung von Going Postal, zu deutsch Ab die Post, gibt, die vor Kurzem im britischen Fernsehen lief. Freunde haben mir das Ganze zum Glück zukommen lassen, sodass ich nun, wenn auch nicht zur Qualität der DVD, zumindest zu der Verfilmung an sich etwas schreiben kann.

Jeder der das Buch kennt und genauso liebt wie ich, wird vielleicht von der Adaption etwas enttäuscht sein. Ein paar, zumindest für eingefleischte Fans wichtige Details wurden einfach weggelassen oder umgeschrieben. So taucht zum Beispiel der Golem Anghammarad gar nicht auf und auch sonst wurde einiges weggelassen, umgestellt oder vereinfacht. Andererseits, wenn man es schafft die Erinnerung an das Buch beiseite zu schieben und sich auf die Verfilmung einzulassen, dann erlebt man doch 3 ziemlich vergnügliche Stunden. Man muss sich halt nur bewusst machen, dass eine Verfilmung eigentlich nie mit der Original-Vorlage mithalten kann.

Hier nun eine kurze Zusammenfassung der Handlung (Spoiler):
Moist von Lipwig ist ein Betrüger aller erster Güte. Mit einem absolut uneinprägsamen Gesicht gesegnet, gelingt es ihm, eine Schwindelei nach der anderen abzuziehen und dabei ganze Banken in die Pleite zu treiben. Dabei redet er sich noch ein, dass es bei seinen Verbrechen ja schließlich keine Opfer gibt, denn er wendet ja nie Gewalt an. Dumm nur, dass es einen Werwolf in der Wache von Ankh-Morpork gibt, der sich eher für Geruch und nicht so sehr für das Aussehen interessiert. Und ehe es sich Moist versieht, baumelt er schon am langen Arm des Gesetzes, bzw. dessen Galgenstrick. Als ihn nur noch ein Inch vom sicheren Tod trennt erscheint ihm ein Engel... in Form von Lord Vetinari, der ihm buchstäblich ein Angebot macht, dass er einfach nicht ablehnen kann. Und so wird Moist der neue Postmeister der desolaten Post von Ankh-Morpork. Zusammen mit seinem Bewährungshelfer, Mr. Pumpe 19, der dummerweise auch noch ein Golem ist, macht sich Moist an die beinahe übermächtige Aufgabe, das Postamt, das bis zum Rand mit nicht zugestellten Briefen zugestopft ist, wieder auf Vordermann zu bringen. Dass er dabei gleichzeitig der Klacker-Gesellschaft (sowas wie ein Telegrafenamt), die schlechten Service zu hohen Kosten bietet und bislang konkurrenzlos , ordentlich auf die Zehen steigt, erklärt sich von selbst. Bei seiner Aufgabe wird er, mal mehr mal weniger, von einer jungen Dame namens Adora-Belle Dearheart unterstützt, die, obwohl stachelig wie ein gegen den Strich gebürstetes Stachelschwein, doch eine gewisse Faszination in Moist auslöst. Dumm nur, dass er mit seinen Betrügereien ihre Familie in den Ruin getrieben hat und auch noch indirekt für den Tod ihres Bruders verantwortlich ist. Doch zu guter Letzt gelingt es Moist, für seine Sünden zu büßen, das Postamt zu reformieren und die übermächtige Klacker-Gesellschaft in die Knie zu zwingen.

Moist, der im Buch etwa 26 Jahre alt ist, wird von Richard Coyle gespielt, der Mitte 30 ist und auch so aussieht. Richard Coyle spielte zuletzt Prinz Tus in Prince of Persia. Auf den ersten Blick erscheint er nicht als die Idealbesetzung für die Rolle, aber schon nach ein paar Minuten konnte ich über das Alters-Ding hinwegsehen und seine Performance genießen.

Lord Vetinari wird von Charles Dance dargestellt, der es wirklich gut schafft, den arroganten und manipulativen Despoten von Ankh-Morpork zu geben. Dummerweise ist Charles Dance blond und ein blonder Lord Vetinari war ein wenig gewöhnungsbedürftig für mich.

Claire Foy spielt die Adora-Belle Dearheart, und das wirklich richtig gut. Ihre ganze Erscheinung überzeugt, nur dass sie am Schluss aufhört zu rauchen erschien mir wie eine versteckte Botschaft an die jüngeren Zuschauer und hat mit der Original-Vorlage nix zu tun. Claire war mir durch ihre Darstellung als Amy Dorrit aus der Dickens-Verfilmung von Little Dorrit bekannt.

Die Golems sind natürlich animiert und sehen leider alle gleich aus, was ich persönlich sehr schade fand.

Ankh-Morpork, die Klacker-Türme und das Postgebäude waren wunderschön dargestellt und kamen meiner Vorstellung, die ich beim Lesen des Buches hatte, sehr nahe.

Die Verfilmung besteht aus zwei Teilen zu jeweils ca. 100 Minuten und trotz der oben genannten Mängel habe ich die Verfilmung wirklich gerne angeschaut. Sobald die DVD erscheint, werde ich sie mir wohl bestellen und voller Freude ins Regal zu den anderen Adaptionen stellen.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Shatiel
Format:DVD
Natürlich muss ich vorab einschränken, dass einige Änderungen vorgenommen wurden, was aber besonders im ersten Teil kaum stört und durch die Tatsache, dass zwei Mal 90 Minuten einfach zu kurz sind, um das Buch viel besser umzusetzen, gerechtfertigt ist. Zwar hätte ich gerne den Golem Anghammarad gesehen (oder Gladys), aber so tragend für die Handlung waren sie nun auch nicht.

Dennoch habe ich auch eine Kritikpunkte an der Umsetzung:
- Der Banshee und der Vampir Otto wurden meiner Meinung nach etwas lieblos/einfallslos umgesetzt, aber da beide eher Nebenrollen sind, ist das noch in Ordnung.
- Die Golems sehen alle gleich aus, insofern ist das Weglassen von Anghammarad und Gladys doch ganz gut. Ich hätt die einfach nicht erkannt.
- Am Ende gibts doch - mir fast zu - starke Abweichungen vom Buch, ich hätt den Scherz mit dem feurigen Auge furchtbar gerne mit drin gehabt.
- Angua hätte man wirklich nicht gebraucht, die Schauspielerin fand ich unpassend, außerdem erfährt Moist ja erst in "Making Money", wer der Werwolf ist.

Doch die schauspielerische Leistung ist - bis auf Angua vielleicht - gut, besonders Claire Foy als Adora hat meinen Erwartungen erfüllt (sowohl optisch als auch vom Auftreten her). Charles Dance als rotblonder Vetinari ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber von Auftreten und Wesen her hat er Vetinari meiner Meinung nach um einiges besser gespielt als Jeremy Irons. Auch Richard Coyle (Moist von Lipwig), David Suchet (Reacher Gilt), Andrew Sachs (Groat/Grütze),
Steve Pemberton (Drumknott) und Ian Bonar (Stanley) haben mir ebenfalls sehr gut gefallen.

Darüber hinaus war die Atmosphäre und das Szenenbild/die Kulisse einfach umwerfend, weshalb ich der Adaption gerne vier Sterne gebe.

Die deutsche Synchronisation gefällt mir zwar nicht so gut wie das Original, man kann sich die Synchro aber durchaus anhören (obwohl ich beim ersten Mal Trailer gucken noch anderer Meinung war).

Noch zu erwähnen wären die Extras, die auf dieser DVD enthalten sind. Neben 10 kurzen Interviews mit Terry Pratchett sowie den Darstellern, einer Bildergalerie und diversen Trailern sind auch einige Deleted Scenes und Outtakes. Für eine TV-Produktion/Miniserie ist das meiner Erfahrung nach umfangreich, weshalb ich für die Ausstattung einen Extra-Punkt gebe.

Also 5/5 für "Going Postal".
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Natürlich ist der Film nicht wie das Buch - der Patrizier in meiner Vorstellung ist dürrer, weniger pompös, Lipwig hat mehr Panache und das Postamt um ein vielfaches mehr Magie. Und dennoch ist "Going Postal" für mich eine gelungene Verfilmung, die ihren eigenen Charme, ihr eigenes Flair und eine ganz eigene Magie mitbringt.

Ich denke, wenn der Autor selbst am Drehbuch mitarbeitet, darf man sicher sein, dass der Film dem entspricht, was *er* sich vorgestellt hat - und damit ist der Film eine ganz eigene Interpretation dessen, was wir im Buch schon beschrieben gefunden haben.

In der Zwischenzeit habe ich den Film schon mehr als einmal gesehen und genieße immer noch jedes Detail.
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Dieser Film ist Spitzenklasse!. ich bin durch zufall auf diesen film aufmerksam geworden, als ich etwas durch die unermesslichen Lager-Regale von amazon.de gesurft bin. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Roter Phönix veröffentlicht
Unerwartet positiv überrascht...
...war ich von diesem Film. Eigentlich habe ich diesen für meine Freundin gekauft und kam dann auch nicht darum herum, ihn mit zu schauen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Marcus veröffentlicht
Schlechte Bildqualität
Während die beiden ersten Discworld-Filme ein Wiedersehen mit David Jason bescherten, den ich aus meiner Jugend noch als "Edgar Briggs" in bester Erinnerung hatte (und der... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von F. Bergrath veröffentlicht
Mehr davon
Eine Verfilmung ist eine Verflimung ist eine Verfilmung.
Das muß man sich immer wieder vorsprechen, wenn man ein gutes Buch gelesen hat und danach die filmische... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Groffin veröffentlicht
Zum einschlafen
Ich habe viele Terry Pratchett Bücher gelesen und fand die anderen Filme sogar recht gelungen (bis auf, dass Rincewind viel zu alt war ;)). Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ravenmoon veröffentlicht
Einfach toll!!
Wer Terry Pratchett mag, wird Going Postal lieben, so süß romantisch, kitschig und wundervoll!
Ein Film, den man definitiv gesehen haben sollte!
Vor 6 Monaten von Astrid veröffentlicht
witzige, sehr kurzweilige unterhaltung
going postal trägt dem witz terry pratchett's nicht vollumfänglich rechnung, aber fast! die bilder und filmischen aufnahmen sind toll, die geschichte witzig und humorvoll... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von aldola veröffentlicht
Pratchett
Ein phantasie- und liebevoll umgesetzter Film! Details wie man sie sich nach lesen des Buches auch vorgestellt hat. War wohl Gott sei Dank ein verspielter Regieseur!
Vor 8 Monaten von bikertommy veröffentlicht
Liebevolle Adaption
Tolle und symphatische Schauspieler ( eingewiesen vom Meister persönlich - wie man bei den Extras erfährt ) schöne Story ( wie das Buch ) - einfach ein... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von kius11 veröffentlicht
Taugt
Einfach eine schöne Umsetzung von Terry Pratchetts Roman. Eine feine Sache für den verregneten Sonntagnachmittag. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Sam Crow veröffentlicht
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