Gegen diese Dokumentation ist alles was Michael Moore gemacht hat (nein, ich bin kein Fan davon) völlig harmlos. Moore's Filme machten vielen Mut, die den Glauben an Amerika verloren hatten; dieser Film dagegen macht Angst, und zwar richtig.
Ein paar Wochen nach 9/11 beschlich mich das Gefühl dass hier etwas nicht zusammenpasst, aber die erhältlichen Informationen kamen entweder von FOX News oder von Verschwörungsspinnern die an Marsmännchen glauben, also versackte das Interesse irgendwann.
Was ich dann hier sah, stellte mir die Nackenhaare auf, und ich weiß nicht wann das jemals vorgekommen war. Hier stimmt nicht nur ETWAS nicht, hier stimmt rein gar nichts.
Natürlich ist es bequemer keine Fragen zu stellen, wenn man die Antworten fürchtet. Orwell's 1984 war weit weniger furchtbar, denn es war ja bloß ein Buch. Das hier ist real.
Ich schließe mit einem Zitat.
Der ehem. Weltbankgouverneur, EU-Ratspräsident und Träger des Aachener Karlspreises 2006 Jean-Claude Juncker:
'"Wir beschließen etwas, stellen es dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob etwas passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.'""
Die Vorschau zum Film lässt sich mit Suchmaschinen einfach finden, für den der sich einen ersten Eindruck verschaffen will. (allerdings auf Englisch)