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Terror: Roman
 
 
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Terror: Roman [Taschenbuch]

Dan Simmons , Friedrich Mader
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 992 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (1. Dezember 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453406133
  • ISBN-13: 978-3453406131
  • Originaltitel: The Terror
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 5,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 91.737 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Dan Simmons
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Allein schon diese Namen! ‚HMS Erebus’ und ‚HMS Terror’! Der Gott der Finsternis und der Schrecken selbst. Vielleicht hätte man die beiden Expeditionsschiffe Ihrer Majestät, diese gepanzerten Dampfmaschinen, mit hoffnungsfroheren Namen versehen sollen. So geriet auch dieses Detail zum bösen Omen einer Unternehmung, die im ewigen Eis ihrem schrecklichen Untergang entgegen sah. Als die Geschichte im Oktober 1847 einsetzt, steht der dritte Winter bevor, das Packeis hat beide Schiffe fest im Griff, der große Franklin war im Sommer unter dubiosen Umständen ums Leben gekommen. Die restliche Mannschaft zittert dem Wahnsinn entgegen. Als wäre es damit nicht genug des Horrors, hat Dan Simmons noch einige Monstrositäten ganz eigener Art auf Lager!

Die berühmt-berüchtigte dritte Franklin-Expedition auf ihrer Suche nach der Nordwestpassage, jenem sagenhaften Seeweg, der den Atlantik mit dem Pazifik durch das nördliche Polarmeer verbinden sollte. Inmitten dieser gnadenlos unwirtlichen Kulisse entfaltet Dan Simmons auf fast 1.000 Seiten ein derart frostiges und klaustrophobisches Kammerspiel, dass selbst der Fürst der Finsternis - Stephen King -, ins Schwärmen geriet. In fein ziselierter Sprache führt Simmons auf eine Bühne der inneren und äußeren Kämpfe. So zwischen Britanniens berühmtem Nationalhelden und Entdecker Sir John Franklin, dem müde gewordenen Kapitän der ‚Erebus’, dessen beste Tage hinter ihm liegen und Francis Crozier, dem weitaus fähigeren Kapitän der ‚Terror’, den das Schicksal des ewig Zweiten allmählich verbitterte. Nun, nach Sir Franklins Tod, schlägt seine Stunde!

Simmons’ biblisch dimensioniertes, in der Zeit hin- und herspringendes Logbuch, lässt sich auch als Dokument überschäumender Entdeckerhybris lesen. Berauscht von der eigenen Technologie, ignoriert man die simplen Überlebenstechniken der „wilden“ Inuit in einer lebensfeindlichen Umwelt, lässt aber allzu gerne den angstvoll geilen, viktorianisch prüden Blick über „Lady Silence“, eine mitreisende junge Inuit, schweifen. Naturwüchsigkeit versus britische Steifheit. Nicht zuletzt in diesem krassen Missverhältnis findet sich eine der Ursachen der Tragödie, die schließlich in Meuterei, Irrsinn und Kannibalismus ihren Niedergang findet. Auch seinem übernatürlichen Affen gibt Simmons immer wieder Zucker, indem er eine Art zähnefletschenden Yeti auf Opfersuche schickt. In solchen Passagen grüßt E. A. Poe herzlich um die nächste Schneewehe. 128 Seeleute machten sich im Mai 1845 auf den Weg zu ihrem größten Abenteuer. Man hat nie wieder von ihnen gehört. Simmons hat sich ihrer angenommen und eines der größten Rätsel der Arktisforschung mit seiner ganz eigenwilligen Deutung versehen. „Terror“ ist Simmons’Moby Dick. Ein großes Stück Literatur jedenfalls. -– Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein Meisterwerk! Man kann sich dem Sog dieses Romans nicht entziehen." (Entertainment Weekly )

"Dan Simmons ist ein brillanter historischer Roman gelungen. Es ist, als stünden wir an Bord von Franklins Schiff." (Toronto Globe )

"Grandios! Ein Buch von epischen Ausmaßen." (Publisher's Weekly )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Müsste ich das Buch mit einem Wort beschreiben, würde ich folgendes wählen: Meisterwerk.

Es ist einfach unglaublich wie Dan Simmons es schafft den Leser in die Situation der Seemänner, die im ewigen Eis gefangen sind, zu versetzen. Man hat beim Lesen das Gefühl, das man sich selbst auf dem Schiff mit den Männern befindet - draußen auf dem Eis, in bitterer Kälte, in stockdunkler arktischer Nacht.
Das Buch ist eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Man weiß, welches Schicksal den Männern blüht und dennoch bangt und hofft man mit ihnen und hantelt sich von Tag zu Tag um das Überleben um einen weiteren Tag zu verlängern. Die Handlung schwankt zwischen aussichtslosem Pessimismus und immer wieder aufflackerndem Optimismus. Der Gang der Handlung entwickelt sich weiter und man wird Zeuge wie die Mannschaft immer weiter aus ihren normalen, gewohnten Umgangsformen abgleitet in eine Welt in der er es um das nackte Überleben geht.
Die Handlung ist sehr spannend präsentiert: Simmons wechselt die Perspektive der fokussierten Person und auch die Art der Erzählung. Dr. Goodsirs Perspektive wird beispielsweise durch seine Tagebucheinträge dargestellt. Zusätzlich wird die Erzählung durch den Wechsel zwischen Gegenwartsberichten und Rückblenden aufgewertet.

Das wohl bemerkenswerteste an diesem Buch ist aber, wie schon viele Rezensenten erwähnt haben, dass Dan Simmons Werk nicht nur Elemente aus mehreren Genres verwendet, sondern es tatsächlich mehreren Genres zuzuordnen ist. Das Buch ist nicht nur ein Gemisch, das ein neues Ganzes ergibt, die einzelnen Genreteile ergeben nicht nur zusammengenommen eine konsistente Geschichte, sondern auch jeder für sich genommen einen eigenständigen Teil. So ist dieses Buch nicht nur historischer Roman und Abenteuerroman, sondern kann auch Freunde der Phantastik und Horrorliteratur begeistern - Dan Simmons ist ein Virtuose auf sämtlichen Instrumenten des Orchesters.
Persönlich hat mich der historische Aspekt am meisten angesprochen und ich kann nur sagen, dass er perfekt konstrutiert ist. Man hat nicht eine Sekunde das Gefühl, dass die Personen anders sprechen, denken oder handeln als es für die beschriebene Zeit üblich ist. Das ist einfach erstaunlich für einen Autor, der nicht auf historische Romane spezialisiert ist, insbesondere da Kollegen von Dan Simmons, die eben gerade das sind, dies gar nicht so selten nicht schaffen.
Auch sprachlich weist das Buch ein sehr gutes Niveau auf und es ist sehr wohltuend, dass Simmons sein Publikum mit sprachlichen Trivialitäten verschont und beweist, dass er Qualität produziert. Sehr positiv ist, dass Simmons verschiedene literatische Referenzen in sein Buch einbaut. Als großer Edgar Allan Poe Fan sind besonders seine eingewobenen Tribute an diesen Autor ein Hochgenuss für mich.

Die Bewertung fällt leicht, wie selten: ganz klar fünf Sterne
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beeindruckend 24. September 2008
Von Wolfsheim
Format:Gebundene Ausgabe
Dass Dan Simmons ein guter Schriftsteller ist, muss er schon lange nicht mehr beweisen. Und so langsam mausert er sich auch hierzulande vom Geheimtipp zum Beststeller - Autor. Dan Simmons lässt sich dabei auf kein Genre festlegen - mal SF, mal Horror, und nun ein düsteres Abenteuerbuch mit Fantasy-Motiven.

Obwohl das Buch gute 1000 Seiten stark ist, fesselt es von der ersten bis zur letzten Minute. Jeder weiss, wie die Expedition ausgegangen ist, und obwohl vieles bis heute unbekannt ist, so merkt man doch dem Buch an, dass es gut recherchiert wurde.

Simmons zeigt uns eine Expedition, die von Anfang an unter keinem guten Stern steht. Glaubhaft schildert er die verhängnissvolle Technikgläubigkeit und die naive Arroganz der Crew ein, und von Beginn an baut er eine düstere - geradezu depressive - Stimmung auf.

Viele Kritisieren die Fantasy bzw. Inuit-Momente in dem Buch, doch meines Erachtens bilden sie einen erforderlichen Widerpart zur "technikgläubigen, rationellen Expedition" und somit wird eine zweite Ebene in das Buch eingebaut - der Zusammenstoss zweier Welten. Mit viel Einfühlungsvermögen nimmt sich Simmons der Inuit-Welt an und wenn er die letzten Seiten ausschliesslich in der Sprache der Inuit schildert, so ist das wohl für den einen oder anderen ermüdend, zugleich aber auch eine grosse Referenz an diese Kultur. Gerade in diesen letzten Seiten erhöht er eine gescheiterte Expedition zum Sinnbild einer ganzen Generation, die durch ihr ausschliesslich rationelles Denken und Handeln jeden Bezug des mystischen verloren hat und präsentiert uns ein religiöses Ende mit Verdammung und Erlösung.

Fazit: Ein Buch für die kommenden langen Wintermonate. In letzter Zeit habe ich selten ein so starkes Buch gelesen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wiese
Format:Gebundene Ausgabe
Terror von Dan Simmons

Die Terror ist eines der Schiffe der Polarexpedition von Sir John Franklin, die im Jahre 1845 begann.
Die Handlung beginnt als die Schiffe bereits im Eis der Arktis festsitzen. Neben der eisigen Kälte, wird die Mannschaft aber auch von einer schleichenden Paranoia heimgesucht. Die aber nicht ganz unbegründet ist, denn bald verschwinden die ersten Seeleute, und später tauchen auch schon die ersten Leichenteile auf.
Terror ist ab nun nicht nur der Name des Schiffes, Terror ist die Bezeichnung der Seeleute für die unheimliche Kreatur, die unter ihnen blutige Ernte macht. Und es gibt noch eine dritte Quelle für Terror. Nachdem die Schwierigkeiten im Eis immer schlimmer werden, Kälte, Skorbut, mysteriöse Erkrankungen - wird der Mensch selbst zu seinem größten Feind  Teile der Besatzung beginnen zu meutern und schrecken vor Mord und Kannibalismus nicht zurück.
Die Polarexpedition Sir John Franklins ist historisch verbürgt und auch so der Name seiner beiden Schiffe, der Erebus und der Terror. Auf der Suche nach der Nordwestpassage war diese Expedition in Packeis geraten und blieb Jahrzehnte verschollen. Über ihr Schicksal gibt es verschiedene Hypothesen und Dan Simmons hat aus all diesen Hypothesen einen eigenen fiktiven Verlauf gestaltet, der sich spannend liest, hat man erst einmal die maritimen Fachbegriffe realisiert.
Sehr zu empfehlen
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Tolles Buch!
Eine beeindruckende Beschreibung, was die Männer seinerzeit durchmachen mussten. Und trotz allem - schwere Krankheit, Verletzungen, Hunger, Kälte und letztendlich auch... Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von hühnerfreundin veröffentlicht
Grandios
Ein Buch das mich so in den Bann gezogen hat das ich es am liebsten in einem Rutsch durch gelesen hätte. (Schwierig bei fast tausend Seiten). Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Tino Amann veröffentlicht
Gehobener Unterhaltunghybrid in eisigem Setting
Wer ein großer Fan von Nadolnys "Endeckung der Langsamkeit" oder Simmons "Hyperion" ist, und auf der Suche nach Entsprechendem ist... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von FrankLehmann veröffentlicht
Ich hab' Zentralheizung ... und das ist gut so.
Booaah, da möchte man wirklich nicht dabei gewesen sein. Der Roman beschreibt das Schicksal einer britischen Expedition, die 1845 unter der Leitung von Sir John Franklin in... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Zebrapunkt veröffentlicht
Die letzten 100 Seiten???
Das Buch ist spannend und fesselnd geschrieben.Es wird einem wirklich kalt und man ist froh unter einer warmen Decke zu liegen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von nickgreek veröffentlicht
spannender Expeditionsbericht mit Fantasieeinlagen
Die ganze Geschichte war ein einziges Grauen und Martyrium der Besatzung. Das erzählt Dan Simmons mit diesem Roman sehr gut und spannend. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von islandbrunhilde veröffentlicht
Fantasy verpackt als historischer Roman
Da fühlt man sich als Leser auf den Arm genommen: eine Fantasy/Esoterik/Abenteuermischung, getarnt als historischer Roman. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von B. Eck veröffentlicht
Die Hoffnung stirbt zuletzt
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TERROR ... Nordwestpassage
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Vor 12 Monaten von PSX Cool veröffentlicht
Klasse Buch - trotz des Schlusses
Das Sterben der Männer von Franklins Expedition zur Entdeckung der Nordwestpassage war und ist bis heute nur in Ansätzen aufgeklärt. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von wolfvr veröffentlicht
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