Terror: Roman und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
EUR 13,97
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von super-buecher
Zustand: Gebraucht: Gut
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 1,70 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Terror Gebundene Ausgabe – 1. Oktober 2007


Alle 4 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 11,02
7 gebraucht ab EUR 11,02

Buch-GeschenkideenWeihnachtsgeschenk gesucht?
Entdecken Sie die schönsten Buch-Geschenke im Buch-Weihnachtsshop.
Hier klicken


Hinweise und Aktionen


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 992 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (1. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453029054
  • ISBN-13: 978-3453029057
  • Originaltitel: The Terror
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15 x 5,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (98 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 408.500 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Allein schon diese Namen! ‚HMS Erebus’ und ‚HMS Terror’! Der Gott der Finsternis und der Schrecken selbst. Vielleicht hätte man die beiden Expeditionsschiffe Ihrer Majestät, diese gepanzerten Dampfmaschinen, mit hoffnungsfroheren Namen versehen sollen. So geriet auch dieses Detail zum bösen Omen einer Unternehmung, die im ewigen Eis ihrem schrecklichen Untergang entgegen sah. Als die Geschichte im Oktober 1847 einsetzt, steht der dritte Winter bevor, das Packeis hat beide Schiffe fest im Griff, der große Franklin war im Sommer unter dubiosen Umständen ums Leben gekommen. Die restliche Mannschaft zittert dem Wahnsinn entgegen. Als wäre es damit nicht genug des Horrors, hat Dan Simmons noch einige Monstrositäten ganz eigener Art auf Lager!

Die berühmt-berüchtigte dritte Franklin-Expedition auf ihrer Suche nach der Nordwestpassage, jenem sagenhaften Seeweg, der den Atlantik mit dem Pazifik durch das nördliche Polarmeer verbinden sollte. Inmitten dieser gnadenlos unwirtlichen Kulisse entfaltet Dan Simmons auf fast 1.000 Seiten ein derart frostiges und klaustrophobisches Kammerspiel, dass selbst der Fürst der Finsternis - Stephen King -, ins Schwärmen geriet. In fein ziselierter Sprache führt Simmons auf eine Bühne der inneren und äußeren Kämpfe. So zwischen Britanniens berühmtem Nationalhelden und Entdecker Sir John Franklin, dem müde gewordenen Kapitän der ‚Erebus’, dessen beste Tage hinter ihm liegen und Francis Crozier, dem weitaus fähigeren Kapitän der ‚Terror’, den das Schicksal des ewig Zweiten allmählich verbitterte. Nun, nach Sir Franklins Tod, schlägt seine Stunde!

Simmons’ biblisch dimensioniertes, in der Zeit hin- und herspringendes Logbuch, lässt sich auch als Dokument überschäumender Entdeckerhybris lesen. Berauscht von der eigenen Technologie, ignoriert man die simplen Überlebenstechniken der „wilden“ Inuit in einer lebensfeindlichen Umwelt, lässt aber allzu gerne den angstvoll geilen, viktorianisch prüden Blick über „Lady Silence“, eine mitreisende junge Inuit, schweifen. Naturwüchsigkeit versus britische Steifheit. Nicht zuletzt in diesem krassen Missverhältnis findet sich eine der Ursachen der Tragödie, die schließlich in Meuterei, Irrsinn und Kannibalismus ihren Niedergang findet. Auch seinem übernatürlichen Affen gibt Simmons immer wieder Zucker, indem er eine Art zähnefletschenden Yeti auf Opfersuche schickt. In solchen Passagen grüßt E. A. Poe herzlich um die nächste Schneewehe. 128 Seeleute machten sich im Mai 1845 auf den Weg zu ihrem größten Abenteuer. Man hat nie wieder von ihnen gehört. Simmons hat sich ihrer angenommen und eines der größten Rätsel der Arktisforschung mit seiner ganz eigenwilligen Deutung versehen. „Terror“ ist Simmons’Moby Dick. Ein großes Stück Literatur jedenfalls. -– Ravi Unger

Pressestimmen

»Ein Meisterwerk! Man kann sich dem Sog dieses Romans nicht entziehen.« (Entertainment Weekly)

»Dan Simmons ist ein brillanter historischer Roman gelungen. Es ist, als stünden wir an Bord von Franklins Schiff.« (Toronto Globe)

»Grandios! Ein Buch von epischen Ausmaßen.« (Publisher's Weekly)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sir Arthur Conan Poe am 3. November 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Müsste ich das Buch mit einem Wort beschreiben, würde ich folgendes wählen: Meisterwerk.

Es ist einfach unglaublich wie Dan Simmons es schafft den Leser in die Situation der Seemänner, die im ewigen Eis gefangen sind, zu versetzen. Man hat beim Lesen das Gefühl, das man sich selbst auf dem Schiff mit den Männern befindet - draußen auf dem Eis, in bitterer Kälte, in stockdunkler arktischer Nacht.
Das Buch ist eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Man weiß, welches Schicksal den Männern blüht und dennoch bangt und hofft man mit ihnen und hantelt sich von Tag zu Tag um das Überleben um einen weiteren Tag zu verlängern. Die Handlung schwankt zwischen aussichtslosem Pessimismus und immer wieder aufflackerndem Optimismus. Der Gang der Handlung entwickelt sich weiter und man wird Zeuge wie die Mannschaft immer weiter aus ihren normalen, gewohnten Umgangsformen abgleitet in eine Welt in der er es um das nackte Überleben geht.
Die Handlung ist sehr spannend präsentiert: Simmons wechselt die Perspektive der fokussierten Person und auch die Art der Erzählung. Dr. Goodsirs Perspektive wird beispielsweise durch seine Tagebucheinträge dargestellt. Zusätzlich wird die Erzählung durch den Wechsel zwischen Gegenwartsberichten und Rückblenden aufgewertet.

Das wohl bemerkenswerteste an diesem Buch ist aber, wie schon viele Rezensenten erwähnt haben, dass Dan Simmons Werk nicht nur Elemente aus mehreren Genres verwendet, sondern es tatsächlich mehreren Genres zuzuordnen ist.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von abraxas am 31. Januar 2009
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dan Simmons schafft es wie kaum ein anderer, den Leser in fremde Welten zu entführen und ihn dort an bizarren, unheimlichen, erhabenen und surrealistischen Momenten teilhaben zu lassen.
Dieses mal nimmt er den Leser auf eine Reise in den nördlichen Polarkreis mit, wohin 1845 die Franklin Expedition mit zwei Schiffen aufbrach um einen Weg durch die Nordwest Passage zu finden. Nach einem Jahr der Suche froren beide Schiffe im kanadisch-arktischen Archipel im Packeis fest. Mit exzellenter Recherche Arbeit schildert Simmons die Situation an Bord der Schiffe, abwechselnd aus der Sicht der beiden Kapitäne, eines Offiziers, eines Schiffsarztes und anderen Teilen der Mannschaft. Die Atmosphäre in dieser unendlichen Eiswüste mit Temperaturen bis unter -50° C und wenig Tageslicht ist so unheimlich, wie das Monster aus dem Eis, das Simmons erfand, um es ab und zu aus dem Schneetreiben auftauchen und seine Beute holen zu lassen.

Die Eckdaten der Expedition, die Orte, das Verhalten der Mannschaft sowie die Pläne und Anweisungen der Kapitäne stimmen größtenteils mit den wahren Geschehnissen der Franklin Expedition überein, wie sie später rekonstruiert wurden. Auf eintausend Seiten schildert Simmons die vierjährige Arktis Odyssee der Schiffe "HMS Terror" und "HMS Erebus" in einer Szenerie die gleichzeitig ein Ort überirdischer Schönheit und tödlicher Grausamkeit ist. Die damalige Fortschrittsgläubigkeit stellt sich hier als schwerer Irrtum dar, aus dem später viele Erkenntnisse für andere Expeditionen gewonnen wurden. Sowohl was die mit Kohle betriebenen Schiffe als auch die Qualität der Lebensmittel, Kleidung und Ausrüstung anging, waren die Konsequenzen fatal.
Lesen Sie weiter... ›
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfsheim am 24. September 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Dass Dan Simmons ein guter Schriftsteller ist, muss er schon lange nicht mehr beweisen. Und so langsam mausert er sich auch hierzulande vom Geheimtipp zum Beststeller - Autor. Dan Simmons lässt sich dabei auf kein Genre festlegen - mal SF, mal Horror, und nun ein düsteres Abenteuerbuch mit Fantasy-Motiven.

Obwohl das Buch gute 1000 Seiten stark ist, fesselt es von der ersten bis zur letzten Minute. Jeder weiss, wie die Expedition ausgegangen ist, und obwohl vieles bis heute unbekannt ist, so merkt man doch dem Buch an, dass es gut recherchiert wurde.

Simmons zeigt uns eine Expedition, die von Anfang an unter keinem guten Stern steht. Glaubhaft schildert er die verhängnissvolle Technikgläubigkeit und die naive Arroganz der Crew ein, und von Beginn an baut er eine düstere - geradezu depressive - Stimmung auf.

Viele Kritisieren die Fantasy bzw. Inuit-Momente in dem Buch, doch meines Erachtens bilden sie einen erforderlichen Widerpart zur "technikgläubigen, rationellen Expedition" und somit wird eine zweite Ebene in das Buch eingebaut - der Zusammenstoss zweier Welten. Mit viel Einfühlungsvermögen nimmt sich Simmons der Inuit-Welt an und wenn er die letzten Seiten ausschliesslich in der Sprache der Inuit schildert, so ist das wohl für den einen oder anderen ermüdend, zugleich aber auch eine grosse Referenz an diese Kultur. Gerade in diesen letzten Seiten erhöht er eine gescheiterte Expedition zum Sinnbild einer ganzen Generation, die durch ihr ausschliesslich rationelles Denken und Handeln jeden Bezug des mystischen verloren hat und präsentiert uns ein religiöses Ende mit Verdammung und Erlösung.

Fazit: Ein Buch für die kommenden langen Wintermonate. In letzter Zeit habe ich selten ein so starkes Buch gelesen.
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen