Kann mich meinem Vorgänger größtenteils nicht anschließen; Musik diesmal eher weniger Geknüppel, sehr viel mehr oldschoolige Riffs (klingt mir persönlich viel zu sehr nach Heavy Metal), aber selbstverständlich wieder technisch beeindruckend (besonders der Drummer ist - wie immer - eine Freude).
Den angesprochenen dünnen Sound kann ich nirgends finden, Snare, Base und Gitarre klingen eher recht fett (gerade wer viel Grind hört, merkt, dass hier aufnahmetechnisch oberes Ende angepeilt wird), nur weil ein Bass fehlt, stürzt ja nicht das Soundbild gleich ab. Mir persönlich alles in allem auch schon zu steril, klingt nachbearbeitet.
Lyrics sind seltsamerweise lange nicht mehr so überzeugend wie auf Prowler In the Yard, driften gerade in den Dialogen der Prosastücke ins arg klischeehafte ab. Prowler In The Yard hatte zu jeder Zeit eine unglaublich suggestive SPrache (auch was den Sound angeht), bei den Terrifyerlyrics fehlt stellenweise der Drive (und auch das Neue).
Bonustrack Natasha geht 38 Minuten und stellt eher eine Soundcollage mit drei eingestreuten, recht langen, monotonen, aber sorgfältig zusammengestellten Songs dar, sehr atmosphärisch und zum Glück frei von den Oldschoolplattitüden der CD.
Also alles in allem schon klasse, erreicht aber bei weitem nicht das Niveau von Prowler In The Yard. (3 Sterne, weil einfach nicht speziell mein Geschmack)