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Terrapin Station Import

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Arista
  • ASIN: B000002VCC
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen
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Format: Audio CD
„Terrapin Station" kann sicher als einer der Eckpfeiler des Schaffens der Grateful Dead angesehen werden. Hier wurde der Stil für die weiteren Alben der mittleren Siebziger bis frühen Achtziger festgelegt. Allerdings reichten diese Alben nie so ganz an TS heran, die meisten waren deutlich schlechter.
Terrapin Station verzichtet sowohl auf lange Improvisationen, wie sie für die Liveauftritte der Gruppe charakteristisch sind, als auch auf den übertriebenen Einsatz von Effekten. Statt dessen wird gepflegte, lockere Westcoastmusik gespielt Das Album selbst zerfällt in zwei Einheiten: Zuerst fünf Tracks, die jeweils zwischen drei und fünf Minuten liegen, also deutlich unter dem GD-Durchschnitt. Danach folgt mit Terrapin Station Part 1 (wir werden wohl nie erfahren, was eigentlich part 2 ist oder ob es ihn überhaupt gibt) ein epischer 16-minütiger Track in der Tradition von „The Other One", der jedoch den Stil des Albums wieder aufnimmt.
Die ersten fünf Tracks sind richtig gut, so dass es kein Wunder ist, dass Tracks wie „Estimated Prophet" oder „Samson and Delilah" in das reguläre Konzertrepertoire aufgenommen wurden. „Estimated Prophet" ist ein lockerer Westcoast-song, mit einer faszinierend „quakigen" Gitarre, „Dancin'in the Streets" ebenso locker und sogar tanzbar, Phil Leshs „Passenger" wurde von Fleetwood Macs „Station Man" inspiriert.
„Samson and Delilah" basiert auf einem alten Spiritual, brilliert jedoch durch den typischen Bob Weir Sound.
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Format: Audio CD
1976 war kein gutes Jahr für Alben mit langen Improvisationen. Grateful Dead haben dem Tribut gezollt. Die Alt-Fans waren angeblich enttäuscht über das neue Werk. Doch Grateful Dead haben das erste Mal eine wirklich zugängliche Platte gemacht, zu der man sogar tanzen kann. Mir gefallen die Kompositionen der ersten Seite. "Estimated Prophet" ist ein lockeres Intro mir einer guten Melodie. "Samson and Delilah" geht ebenfalls gut ins Ohr. Bei "Pessenger" und "Sunrise" kommt die Sängerin Donna Goddaux zum Zuge. Der harmonische weibliche Gesang ist für die Dead-Platten originell. Meiner Ansicht hat die Gruppe mit diesem Werk neue Hörer gewonnen, die sonst Crosby, Stills and Nash oder Little Feat hörten. Ein sympathisches Album einer Gruppe, die niemals offiziell einen progressiven Status beanspruchten, den sie aber durch "Live Dead" oder "Live Europe" bereits hatten. Die Mitsiebziger waren eine kreative Epoche für die Gruppen wie Solisten. Ähnlich harmonisch und zugänglich sind "Shakedown Street", die Solo-Lps von Gerry Garcia "Cats under the Stars", "Run for the Roses"! und die Werke von Bob Weir dieser Zeit. Gelungene Experimente auf Arista oder ihrem eigenen Label, neue Hörer mit melodischeren Songs zu gewinnen. Meiner Meinung eine gute Zeit für die Grateful Dead, die ihr eigenes Talent mit dem Musikgeschmack der damaligen Zeit mischten. Thomas Richter
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