James LaBrie (Dream Theater), Michael Sadler (Ex-Saga), Lana Lane (die Symphonic Rock-Queen herself), John Payne (Asia), Erik Norlander (Rocket Scientists und Keyboard-Solist und Gatte von Lana Lane), Martin Orford (Ex-IQ). Da kann doch gar nichts schief gehen. Also habe ich mir die CD gekauft (noch dazu ist sie Tipp des Monats beim Empire-Music-Magazin). Und irgendwie ist doch einiges schiefgegangen. Das Ganze ist irgendwie nicht wirklich schlecht, hat seine guten Momente, klingt aber oftmals anmaßend und gequält bemüht. Der auf der CD-Rückseite abgebildete Drache speit kein Feuer und das ist symptomatisch für diese CD. Viele zu balladeske Phasen, zu wenige gute Keyboard- und Gitarrensoli (aber immerhin gelegentlich vorhanden). Mancher heavy Gesangspart klingt unpassend und man ist froh, wenn diese Abschnitte überstanden sind. Es gibt zwar genügend Abwechslung, aber manchmal wünscht man sich diese gar nicht, gute Akzente werden von schlechten unterbrochen. Allerdings kann ich keinem wirklich davon abraten, diese CD nicht wenigstens anzuhören. Am ehesten klingt es nach einem Klon des Erik Norlander - Lana Lane - Ayreon - Imperiums. Auf keinen Fall ist die CD so schlecht wie sie auf den "babyblauen Seiten" verrissen wird, sie ist aber auch nicht so gut, wie sie bei Empire Music gelobt wird. Aber diese CD hat das Potential dafür, dass sich der Hörer einer dieser beiden Meinungen uneingeschränkt anschließen wird.