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Ternion

We Have Band Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (27. Januar 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Naive (Indigo)
  • ASIN: B006DCG9IG
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.911 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Shift 4:37EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  2. After All 4:13EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  3. Where Are Your People? 3:49EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  4. Visionary 4:59EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  5. What's Mine, What's Yours 4:10EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  6. Steel In The Groove 4:59EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  7. Tired Of Running 4:38EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  8. Watertight 3:59EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  9. Rivers Of Blood 3:11EUR 0,99  Kaufen 
Anhören10. Pressure On 4:56EUR 0,99  Kaufen 


Produktbeschreibungen

motor.de

Lange hatten sie nur ihren Namen und eine Idee – erst auf seinem Zweitwerk "Ternion" entwickelt das britische Indietronic-Trio We Have Band auch einen eigenständigen Sound, der durch düstere Magie und rhythmische Klangkostüme überzeugt. (Foto: Tom Medwell) Am Anfang stand die Idee – kein Plan, geringe musikalische Fertigkeiten, geschweige denn Bühnenerfahrung. Als Dede Wegg-Prosser irgendwann 2007 ihrem Kollegen und Freund Darren Bancroft mitteilte, sie habe mit ihrem Mann Thomas ein Musikprojekt gegründet, war dieser in erster Linie von dessen Namen angetan. We Have Band – so einfach, so passend. Aus dem Spaß wurde zwar nicht sofort Ernst, doch Stück für Stück kam das Trio mehr in der Öffentlichkeit an, spielte Gigs in kleinen Bars und nicht ganz so kleinen Clubs und fand seine Tracks bald auch in der Blogosphäre wieder. We Have Band waren im Rahmen der aufkeimenden Elektrifizierung der Indie-Pop-Welle zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Nach Veröffentlichung von Songs beim renommierten französischen Hip-Label Kitsuné folgte 2010 das Debüt "WHB", bei dem immerhin der ehemalige Depeche Mode-Produzent Gareth Jones an den Reglern saß. Das Album bot eine gute Hand voll tanzbarer Indietronic-Hits, die zwar allesamt noch nicht sonderlich ausgereift und tiefgründig waren, aber einen gewissen Charme nicht leugnen konnten. Das Debüt war keine Krönung einer Entwicklung, es stellt eher den Anfang selbiger dar. We Have Band - "Where Are You People?" "Ternion" ist die lateinische Bezeichnung für eine Gruppe aus drei Personen, weshalb das so betitelte neue Album von We Have Band sich auch mit dem Verhältnis der Drei untereinander beschäftigen soll. Die LP ist vorläufiger Endpunkt der musikalischen Evolution des einstigen Wohnzimmerprojekts, welches mittlerweile schlussendlich durch unzählige Live-Shows und Studioaufnahmen zu einer wirklichen Einheit gewachsen ist. Denn auf einmal, so Thomas, stand man vor dem Problem, dass sich tatsächlich Leute für ihren musikalischen Output interessierten. Schon allein deshalb gibt sich der neue Langspieler deutlich gereifter, ernster und zielgerichteter. Der musikalische Qualitätssprung geht allerdings nicht zu Lasten der ursprünglichen Stärken – "Ternion" durchweht ein kontinuierlicher Groove, der zum Mitwippen und wahlweise Tanzen einlädt. Der Anteil elektronischer Spielereien wurde deutlich heruntergeschraubt, New-Wave-Gitarren im Stile der Foals ("Tired Of Running") oder New Order ("Visionary") übernehmen die Führung und auch der Drum-Computer wurde zugunsten eines echten Schlagzeugs geschont. "Shift" gibt sich als Opener erst verhalten und undurchsichtig, bricht dann aber im letzten Drittel aus und reitet auf einem treibenden Beat zu den nachfolgenden Ohrwürmern "After All" und "Where Are You People?" hinüber. Das restliche Album bleibt diesem Stil in Variationen treu und entlässt uns schlussendlich mit dem shoegazig-sphärischen "Pressure On" in die Nacht. Erst mit dem finalen Song scheint sich die gewisse Spannung in der Luft zu lösen. Eine angenehme Schwere ist es, welche das Werk durchzieht – gerade im Kontrast zum Debüt. "Ternion" spiegelt alle Höhen und Tiefen des Bandgefüges in den letzten Jahren wider. Ihr charismatischstes Merkmal bleibt dabei glücklicherweise bestehen – der Wechsel- beziehungsweise Harmoniegesang der drei Protagonisten. Darrens soulige Stimme gewinnt gegenüber dem Erstling noch einmal dazu, während Dede das zerbrechliche weibliche Gegenstück bildet und sich Ehemann Thomas diesmal eher auf seinen musikalischen Part besinnt. We Have Band - "Visionary" Trotz all der sinistren Aspekte fristet "Ternion" kein Dasein in Depression, sondern gibt sich kämpferisch, experimentierfreudig und aufgewühlt. Zumal sich We Have Band auch nicht in den häufig beim Zweitalbum auftretenden Größenwahn flüchten und nun pompösen Formatradio-Sound machen. Die Musik ist in ihrem Wesen immer noch intim und versprüht einen stets präsenten Newcomer-Charme. Nur das Wesen dieser Intimität hat sich geändert – sie ist aufrichtiger, inhaltlich gewichtiger und eigenständiger. Diese Entwicklung des Londoner Triumvirats gehört zu den interessantesten Überraschungen des noch jungen Popjahres. Norman Fleischer VÖ: 27.01.12 Label: Naive / Indigo Tracklist: 01. Shift 02. After All 03. Where Are Your People? 04. Visionary 05. What’s Mine, What’s Yours 06. Steel In The Groove 07. Tired of Running 08. Watertight 09. Rivers of Blood 10. Pressure On

Produktbeschreibungen

CD

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr Mut 1. Februar 2012
Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Man kann wohl machen was man will, vor bestimmten Bezugsgrößen gibt es anscheinend in der sich ständig selbst reproduziernden Popkultur kein Entrinnen. War es bei beim Londoner Elektronik-Trio We Have Band und ihrem ersten Debüt noch Produzent Gareth Jones, der für entsprechende gedankliche Verlinkungen sorgte, schickt sich nun Luke Smith an, dem Nachfolger "Ternion" seinen Referenzstempel aufzudrücken. Smith zeichnet ja dafür verantwortlich, den ehemals zappeligen Foals ihre Nervosität ausgetrieben und sie in ruhigere, großspurigere Fahrwasser geführt zu haben - ein Trend, dem bald darauf auch die Maccabees erlegen sind. Zwar kommen We Have Band mit ihren wavigen Dancetunes aus einer gänzlich anderen Ecke, doch auch sie wirken im Vergleich zu ihren früheren Stücken zwar nicht gerade sediert, aber doch deutlich eingebremst. Die angezickten Vocalparts von Dede Wegg-Prosser sind verschwunden, bis auf wenige Ausnahmen besteht die Platte aus butterweichen, keineswegs unangenehmen Synthetikbeats, versehen mit den üblichen Ingredienzien wie zarten Gitarrenloops und vielerlei einfallsreichen Klangspielereien. Einzig "What's Mine, What's Yours" überrascht gegen Ende mit - allzu kurzem - ungestümem Gezeter, als lupenreiner Dancetrack bleibt nur "Steel In The Groove" haften. Sänger Darran Bancroft meinte zu "Ternion", sie hätten im Unterschied zum Erstling die Musik diesmal nicht nur für sich gemacht, sondern im Bewußtsein, dass da draußen eine Menge Leute säßen, die We Have Band mittlerweile kennen und mögen würden. Damit das so bleibt, mag man ihm und seinen Mitstreitern für die Zukunft etwas mehr Mut wünschen. mapambulo:blog
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Von MQ
Format:Audio CD
Weil die Indie-Disco seit Jahren mit elektronischen Einschlag Würzung findet gibt es Kombos wie We Have Band, die mittels Laptop, Synthies und Instrumenten nicht wissen ob sie raven oder rocken wollen oder aber genau wissen, dass sie beides wollen. Deren Debüt vor bald zwei Jahren war tatsächlich ein überraschender, tanzbarer Szeneerfolg bei dem man sich schwitzig tanzen konnte.

Dem Erfolgsdruck des Debüt im Geiste, machen nun auch We Have Band auf dem zweiten Album „Ternion“ einiges anders, um nicht der Wiederholungsspur anheimzufallen. Leider geht mit dem weniger naiven, weniger poppigen Songwriting und der gesteigerten Prise Professionalität dem Londoner Trio das bei Tanzmusik so notwenige Esprit einigermaßen flöten. „Ternion“, lateinisch für eine Dreiergruppe und damit Zusammenhalt beschwörend zwischen dem Beziehungspaar Dede und Thomas Wegg-Prosser und ihrem Kumpel Darren Bancroft, ist in der Tendenz leider langweilig und unspannend.

Bemühte Synthies und Sounds wabern sich ab um eine Atmosphäre des bedeutungsvollen Elektro-Pop zu entwerfen, temperierte New-Wave-Gitarren sägen immer wieder dazwischen, doch alle, zugestandenermaßen, fachmännische Konstruktion vermag nicht zu überdecken: die Harmonien ihrer Refrains und Melodien erregen einfach keine Verzückung; die Flamme auf „Ternion“, die der Dreier gewiss hinzubringen versucht hat, sie zündelt nicht.

Zwar lösen die Uptempo-Nummern („After All“, „Where Are You People“) in denen Zweistimmigkeit und Duette stimmlich tragen die meiste Emphase aus, doch war diese auf dem gleichnamigen Debüt ungleich größer, der elektronische Beat und die Gitarren- und Keyboardmelodien um einiges zwingender. Gerade gegen Ende dünnt das Album doch stark aus, als wären ihnen die Ideen zum Spaß haben ausgegangen und müssten sie jetzt mal Ernsthaftes anbringen. Enthusiasmus, der vielleicht einzige konstante Anspruch einer Band für die Indie-Disco, löst „Ternion“ nicht aus, insofern ein großer Schritt zurück.

MQ
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschmäcker sind verschieden!!! 3. Februar 2012
Format:MP3-Download
Da ist sie also, die neue Scheibe von WHB. Einigen ist sie zu ruhig, andere finden die Platte ist eine konsequente Weiterentwicklung. Mir gefällt die Scheibe von vorn bis hinten. Also selber reinhören und selbstentscheiden!
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