Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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88 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Enttäuschung auf der ganzen Linie!, 14. Oktober 2009
Im Jahr 2018 hat die Apokalypse längst ihren Lauf genommen und die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Die Menschen werden von den Maschinen Skynets gejagt und getötet. Nur ein kleiner Teil unter der Führung von John Connor (Christian Bale) führt erbittert Widerstand gegen die Riege der Terminatoren. Unterstützung erfährt die Gruppe um Connor von dem mysteriösen Fremden Marcus Wright (Sam Worthtington), dessen eigene Vergangenheit (oder Zukunft) im Dunkeln liegt. Gemeinsam stellen sich Connor und Wright dem finalen Angriff auf Skynet...
Er ist eine Legende: Arnold Schwarzenegger. Ihn und einzig ihn hat man bis jetzt mit der Terminator-Reihe verbunden und stehts in wohlwollender Erinnerung gehalten, wenn es um viel Kra-Wumm und wenig Worte ging. Nun findet diese Saga endlich mit "Terminator - Die Erlösung" eine Fortsetzung, wo jedem Action-Fan das Herz vor Freude bis zum Halse hüpfen sollte.
Nur leider enttäuscht dieser Relaunch mit neuer Besetzung und jedemenge Effekten in nahezu allen Disziplinen. Angefangen bei der Story, über die Darstellerleistungen bis hin zur Spannung, alles wirkt grau in grau ohne wirklich hervorzustechen. Wenn in den sicherlich folgenden Teilen 5 und 6 dieser "neuen" Saga die Kurve nicht gekriegt wird, wohl unweigerlich einen großen Schatten über die Reihe werfen.
Am stärksten hat mich dabei, der bei mir eigentlich unter in der Kategorie "Lieblingsschauspieler" eingestufte, Christian Bale alias John Connor enttäuscht. Eine Figur die in drei Teilen zuvor als "Der Auserwählte" galt, wird hier förmlich der Action zur Liebe "verheizt". Eine vermeindlich schützenswerte Aura bzw. die zukünftige Hauptfigur schlechthin, kommt in keinsterweise zur Entfaltung oder erreicht irgendeinen Grad von inhaltlicher Tiefe. Kein Wunder, dass die Dialoge zudem nur noch aufgesetzt und sinnfrei wirken und man in jeder Minute merkt, dass Bale sichtlich unterfordert ist. Einziger wirklicher Lichtblick und für mich der größte Schadensbegrenzer im Film, ist die Figur Marcus Wright (Sam Worthington). Seine Figur verkörpert all das, was John Connor fehlt. Seine Figur hat Charisma und die für eine Saga nötige Tiefe. So ist er für mich der einzige Lichtblick in diesem rundum enttäuschenden Blockbuster. Dieser brennt zwar ein Effektfeuerwerk sondergleichen ab, wobei selbst dieses einen eingefleischten Actionfan nicht mehr aus dem Sessel haut.
Was übrigens die Story an sich betrifft, so ist diese im Grunde ein langweiliger Brei aus Logiklöchern, sinnentleerten Dialogen und purer Langeweile. Zwar kommt zwischenzeitlich soetwas wie Spannung auf, aber die schafft es in keinsterweise sich zwei Stunden lang zu halten. Der Höhepunkt der Lächerlichkeiten ist für mich dann der Kampf Connors gegen einen Computeranimierten T-800 im Arnie-Look. Wären die Minuten vorher nicht so enttäuschend gewesen, hätte ich hier mit einem Zwinkern und in Erinnerung an die "goldenen" drei Filme vorher, diese Szene genossen. Aber so hatte es leider auf mich den Eindruck, als ob die Macher aus Ideenlosigkeit oder vielleicht auch aus finsterer Vorahnung heraus versuchen, mit einem animierten Arnie noch einmal das Publikum daran zu erinnern, dass es sich hierbei um den vierten Teil der Terminator-Reihe handelt.
Noch schwimmt "Terminator - Die Erlösung" auf der Erfolgswelle der vergangenen Titel mit. Alleinstehend würde es der Film wohl irgendwann in den Ramscheckee der DVD-Abteilungen verschwinden. Somit vergebe ich "wohlwollend" 2 Sterne in der Hoffnung, dass die Macher aus ihren Fehlern lernen und die folgenden Filme der Terminator-Reihe noch die Kurve kriegen.
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28 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
als Action-Streifen: Prädikat gelungen, 12. August 2009
Ja so ist es halt - wie auch mit StarTrek 11 kann man es den "Core-Fans" nicht recht machen. Sicher - der Film ist vollgepackt mit reinster Action und Effekten..apokalyptischen Bildern usw. Aber ist es nicht das was man auch erwartet hat? Was sonst wohl? Eine postnukleare Welt in der man grossartige Dialoge hält und sich mit dem Sinn des Lebens und den Fragen über den Erhalt der Menschheit 120min lang unterhält? Cristian Bale wie er auf einem Motorrad mit ner Pumpgun vor Skynet flüchtet den Jungen Reese auf dem Rücksitz? Die Antwort muss hier doch klar NEIN sein. Zugegeben ich kenne die Terminator Filme schon seit meiner Jugend - auch zugegeben - mit T1 konnte ich Anfangs nix anfangen. Das war mir einfach zu..naja "trashig" da ist ja wohl auch Vieles eher zum lachen als alles Andere. Erst mit T2 kam da etwas Schwung in die Bude und ich konnte mich für den Kult begeistern...obwohl T1 immernoch eher als Trash anzusehen ist wie ich meine.(nicht falsch verstehen ich LIEBE Trash) Für die damalige Zeit waren sowohl T1 als auch T2 mit den technisch machbar besten Effekten ausgestattet - man erinnere sich mal an T1000...anfang der 90er solche Computeranimationen zu bringen war schon was. Tja - ab Teil 3 scheinen aber viele Fans irgendwie abzuschweifen. Vielleicht haben die ja andere Filme gesehen als ich? Klar ist T3 auch mit ner Portion Humor zu sehen...so wie schon T1 und 2. Der fehlt nun in T4 - das ist meiner Meinung nach auch das Einzige worin sich der Grundtenor in dem Streifen von den Vorgängern maßgeblich unterscheidet.
Die Story..hmm mal überlegen: T1 - ein androider Arnie wird nackt aus der Zukunft geschickt um eine Frau zu jagen deren Sohn in einigen Jahrzehnten Anführer des Kampfes gegen die Maschinen ist. OH-KAAAY...?!
T2 - Der Selbe (!) Terminator wurde umprogrammiert (sicher^^) um den inzwischen 12jährigen John vor T1000 zu schützen. (auch mit 90% geballer über den Film hinweg)...
T3 - der inzwischen veraltete (da soll noch jmd sagen Maschinen altern nicht) T800 muss nochmal ran um John in nen Bunker zu bringen...mit ner Menge KAWUMMS!
Ich finde, wie die Zeit nach dem "Judgement Day" inszeniert worden ist ziemlich trefflich. Die Städte sind verwüstet und marodierende Maschinen suchen nach Überlebenden um der Menschheit restlos zu erledigen (das DIES wie in einer Rezession hier beschrieben von "Matrix" geklaut ist lies mich schon etwas in mich hineingrinsen). Die Menschen sind damit beschäftigt am Leben zu bleiben - das da keine tiefsinnigen Monologe zu führen sind ist schon recht - alles andere wäre noch lächerlicher. Es ist immerhin Krieg! Womöglich der letzte der Menschen. Man hätte sicherlich die Figuren etwas besser zeichnen können - aber mal ernsthaft - hat man das in den ersten Zwei Teilen denn wirklich so überragend besser gemacht? Das denke ich nicht. Weder Teil 1 noch Teil 2 gehen in irgend einer Weise tiefer..es ist lediglich unsre Erinnerung daran wie spektakulär die Filme DAMALS waren, denn heute, wo man früher rausgeschnittene Szenen aus T2 in den Nachrichten sehen kann muss da schon was weitaus "epochaleres" her - nicht wahr? also gut - lange Rede kurzer Sinn - in seinem Genre als Sci-Fi Action Streifen ist der Film durchaus sehenswert. Spitzen Action, super Effekte..und auch die Story ist so schlecht nicht (wenn man mal seine 3 Vorgänger bedenkt), da eigentlich alle fehlenden Glieder zusammengefügt worden sind.
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116 von 202 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Schwachsinn so weit das Auge reicht, 26. Juni 2009
Ich habe den T1 mit gerade so 18 gesehen und war von dem Thriller begeistert. Ich fand den T2 als beklemmenden Action-Schinken mit innovativen Spezialeffekten und Spannungsmomenten einfach grandios. Den T3 habe ich nicht ganz ernst genommen und herzlich gelacht; es war - der ordentlichen Ladung Selbstironie nach zu beurteilen - von den Urhebern auch nicht ganz unbeabsichtigt.
Nun T4 im Kino... Wer diese Kreation ernsthaft - von Kritiken unabhängig - sehen möchte, der hält hier lieber und liest nicht weiter.
Dieser Film ist schlicht dämlich. Man fühlt sich in einer Story von Dan Brown, verfilmt als Verballhornung ihrer selbst durch das Abrahams-Zucker-Zucker-Trio. Nur irgendjemand hat später gemerkt, dass eigentlich KEINE Parodie in Auftrag gegeben wurde und schnitt alles im Nachhinein zu etwas, was der Zuschauer nun ernst nehmen soll.
Die Handlung ist im Trailer erschöpfend wiedergegeben. Christian Bale - einer meiner Lieblingsdarsteller spielt nicht, er ist schlicht in diesem Film anwesend und lallt mit schicksalsschwangerer Stimme absurde Durchhalteparolen in die weite Welt über unverschlüsselten Funk, nebenbei auch geheime Informationen (welche die Maschinen nicht hören dürfen, sonst gelingt der Plan ja nicht) und betreibt Nahkampf mit Terminatoren, indem er sie erschießt, sie auf den Kopf schlägt oder sie mit einem über die Straße gespannten Seil (dessen Ende er tapfer in der Hand hält) einfach umkippen lässt. Wir lernen dabei, dass die Kommandozentrale in einem U-Boot aus der Tiefe des Ozeans ganz lässig per Rundfunk (!) über ihre geheimsten Pläne plaudern kann, ein Terminator leicht außer Kraft zu setzen ist, indem man ihn gegen ein Auto knallen lässt (die werden dann kurz bewusstlos) und die Geräte abschneidet, die wie Augen aussehen, große Maschinen viel Rauch entwickeln und mit tiefer Stimme summen, der gesamte Widerstand Befehle verweigert, weil Mr. Connor ihn darum bietet - dabei könnte ja sein Vater umkommen und das würde den Gang der Geschichte verändern (der Doc aus "Zurück in die Zukunft" war überzeugender), die Maschinen zu blöde sind, um Menschen zu finden oder die vom Marcus Wright abgeschaltete Verteidigungsanlagen wieder zu aktivieren und man supageheime Schlüssel für supakrasse Signale auf einem USB-Flashdrive am Körper trägt.
Wer sich an "Indipendece Day" oder "South Park" (die WOW-Folge) erinnert fühlt, fängt spätestens hier an, bitter zu lachen.
Es fehlt allein, dass am Ende das kleine afroamerikanische stumme Mädchen Sam Worthington alias Marcus Wright (der einzige Schauspieler mit einer Rolle in dem Spektakel) fragt: "Kann ich Papa zu Dir sagen?".
Positives:
- Spezialeffekte sind hübsch
- Am Ende wird NICHT geheiratet (hier ein Dank an einen guten Freund für die tröstenden Worte)
- und es tritt kein Hundewelpen oder Delfin in einer Welt rettenden Rolle auf
Für die DVD oder BR hoffe ich, dass die von mir postulierte ursprüngliche Fassung darauf kommt, die Hauptrollen von John Cleese und Rowan Atkinson gespielt werden und die anderen potenziell ausgeschnittenen Gags wieder in den Inhalt finden.
Kopfschütteln.
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