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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
55 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Präapokalyptische Sinnsuche,
Rezension bezieht sich auf: Terminator: The Sarah Connor Chronicles - Die komplette zweite Staffel [6 DVDs] (DVD)
Mit der zweiten Staffel der "Sarah Connor Chronicles" hat Serienerfinder und Drehbuch-Autor Josh Friedman sein persönliches Meisterstück geschaffen. Eine Serie, die wirklich unter die Haut geht.Genau wie schon in der überzeugenden ersten Staffel, versucht die Serie nicht einfach das Prinzip der alten Terminator-Kino-Klassiker im TV-Format zu kopieren, sondern passt die Vorlage bestmöglich an das Medium Fernsehen an. Man fokussiert sich auf Stärken und terminiert potentielle Schwächen souverän bevor sie entstehen. Sorgsam und mit einer Menge Tiefgang werden Konflikte über viele Folgen hinweg aufgebaut, viel Zeit für Zwischenmenschliches eingeräumt und immer wieder anekdotenreiche, philosophisch angehauchte Episoden erzählt, während auf effekthascherische Standart-Dramaturgien und plakative, auf kurzzeitige Abend-Unterhaltung ausgelegte Stories kein Wert gelegt wurde. Gelobt werden muss auch das Ausbleiben von jeglicher übertriebener Melodramatik oder Pathos, obwohl es sich hier leicht angeboten hätte. T:TSCC ist eine beklemmende Untergangsstudie, die zwar relativ wenig mit der Kinoreihe zu tun hat, jedoch über weite Strecken die gleiche Intensität und hoffunglose Stimmung wie Terminator, Teil I und II, mitbringt. Außerdem ist genug Klasse und Eigenständigkeit vorhanden, um locker für sich allein stehen zu können und sich nicht ständig Vergleiche mit James Camerons Filmen gefallen lassen zu müssen, da nicht einfach nur simple Geldmacherei dahinter steckt, sondern die Serie als ganzes durchdacht konzipiert ist. Doch leider ist die Serie trotz ihrer hohen Qualität schon längst abgesetzt und obwohl immer noch vereinzelte Gerüchte über eine Verlängerung im Raum stehen, während ich hier schreibe, so schätze ich die Wahrscheinlichkeit auf eine dritte Staffel nur vernichtend gering ein... Sei's drum - was die zweite Season zu bieten hat, ist teilweise einfach exzellent. Die Folgen regen zum Denken an, platzieren eine Reihe interessanter mythologischer Bezüge und befassen sich mit bedeutsamen Themen wie z.B. der Unausweichlichkeit des Todes, Bewusstseinsentwicklung von künstlicher Intelligenz oder dem Umgang mit der Bürde des Auserwählten. Eine ernste, deprimierende und packende Serie mit unglaublich hoher Sogwirkung, die den Zuschauer aufgrund der Intensität des Dargebotenen in eine Schockstarre versetzt. TSCC zieht einen in seinen Bann, ist unfassbar zermürbend und atmosphärisch bedrückend. Insbesondere in den letzten Folgen steigert sich die hintergründige Spannung so extrem, dass man es kaum aushält - wohlgemerkt ohne, dass dafür auch nur eine einzige Action-Sequenz notwendig wäre! Action wird hier aber sowieso nicht großgeschrieben und glücklicherweise eher sparsam eingesetzt, da es einer TV-Serie eh nicht möglich gewesen wäre, dicke Zerstörungsorgien von der Leine zu lassen. Spezialeffekte sind ok, aber nicht der großen Rede wert. Von daher gar nicht schlecht, dass man sich das Potential für andere Gesichtspunkte aufspart. Wenn es denn kracht, dann in unterschiedlicher Qualität. Das Geschubse in den Nahkämpfen wirkt immer noch etwas unbeholfen, die Schieß-Szenen sind solide bis ganz gut, im Finale gibt es aber einen richtig großartigen Shoot-Out, der an Terimantor 1 angelehnt ist. Season 2 ist sehr charaktergetrieben sowie dialoglastig und kostet das dementsprechend voll aus, trifft dabei allerdings immer genau den richtigen Ton, ohne in ein lächerliches Daily Soap-Muster zu verfallen. Selbst die Annäherungen zwischen Mensch und Cyborg sind würdevoll und intelligent gemacht. Die Schauspieler spielen allesamt noch besser auf als zuvor und verleihen ihren Charakteren Überzeugungskraft. Im Vergleich zur ersten Staffel ist die zweite Season noch nachdenklicher geworden und sehr auf stille Momente bzw. einen ruhigen Erzählstil bedacht, auch Action und Humor scheinen zurückgegangen zu sein. Gab es bei den ersten neun Folgen der Serie hin und wieder noch den ein oder anderen trockenen Humormoment, so gehen diesmal fast alle zarten Anflüge von Lockerheit oder Witz in der pessimistischen Atmosphäre unter. Die Folgen an sich wirken vielleicht ein Stück zielloser und ausschweifender als in Season 1, da sie sich nicht mehr so stark an eine dichte Storyline halten, profitieren dafür jedoch von der zusätzlichen erzählerischen Freiheit und dem Mut der Vorlage etwas Neues abzugewinnen. Ja, wirklich: TSCC ist eine mutige Serie, die (im Gegensatz zu manch einfallsloser Kino-Fortsetzung) zahlreiche streitbare Augenblicke enthält, mit denen man sich als Terminator-Fan auseinandersetzen muss. Die Stellen, die ich meine, sind diskussionswürdig, aber auch - und möglicherweise ja deswegen - absolut verblüffend und sehenswert! The Sarah Connor Chronicles, Staffel 2 ist ein echter Stimmungskiller... im positiven Sinne! Die Geschichten um eine vom Schicksal gebeutelte und auserkorene Cyber-Patchwork-Familie, die von der Besessenheit des Familienoberhauptes und der kolossalen Verantwortung gegenüber der Menschheit angetrieben wird, ein Computersystem auszulöschen, noch bevor es entsteht, machen sprachlos und lassen einen nicht mehr los. Das ist kein nettes Feierabend-Entertainment, sondern schwer zugängliche, geistig anregende Science Fiction-Kost mit Gänsehautfaktor! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schade,
Von
Rezension bezieht sich auf: Terminator: The Sarah Connor Chronicles - Die komplette zweite Staffel [6 DVDs] (DVD)
Die Serie hätte überlebt, wenn die 2. Staffel die erste gewesen wäre. Die Story ist sehr gut, mit vielen Wendungen und spannenden Passagen. Die schauspielerischen Leistungen sind alle sehr gut, für war mich Summer Glau am besten. Leider wurde das Potenzial des Konzepts erst in Staffel 2 genutzt wodurch viele gar nicht erst eingeschaltet haben in der USA, womöglich hätte die Serie im Bezahlfernsehen ein besseres Schicksal ereignet.Was für tolle Geschichten hat die Serie noch zu bieten, wir werden es nie erfahren. Wieder ist eine tolle Serie eingestampft worden, weil sie nicht nicht Massengeschmack trifft, wie Firefly, Dollhouse etc.R.I.P Terminator SCC, es war schön mit dir. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Um Längen besser als der 3. Terminator-Film,
Von Antikörper "Antikörper" (Im Körper des Feindes) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Terminator: The Sarah Connor Chronicles - Die komplette zweite Staffel [6 DVDs] (DVD)
Ich habe keine Ahung warum es Leute gibt, die den 3. Terminator Film gut fanden. Es war doch nur ein 100% Abklatsch vom 2. Film, mit der einzigen Änderung dass hier eine vermeintlich sexy Blondiense den T-1000 ersetzt hat und dass am Ende endlich die Welt unter geht. Ansonsten ist alles gleich. Das mal eben schnell in 95, zusammenhangslosen Minuten erzählt. Die Serie hingegen erzählt viel mehr, sowohl wie es überhaupt zu dem kometenhaften Aufstieg von Skynet konnten könnte (man weiß es ja noch nicht) als auch wie es in der Zukunft ist. MAn kämpft Seite an Seite mit dem "Metall" und stellt sich jeden Tag die Frage wer mit wem oder wer GEGEN wen kämpft, niemand weiß so recht wer noch wer ist. Immer im Vordergrund Cameron, der T-888 an John Connors Seite. Und dies sowohl in Zukunft als auch Gegenwart. Im Laufe ihrer Reisen lernt man die Figuren mehr und mehr kennen, man sieht etwas über ihre Geschichten. MAn sieht wie Cameron täglich "menschlicher" wird, indem sie ballett tanzt" oder John in den Arm nimmt oder gar versucht ihn zu Küssen. Wohl wissen sie ist eine MAschine, programmiert sie sich mehr "um" den MEnsch zu verstehen. Welche Hintergründe dies hat, wissen wir nicht, denn leider ist die Serie noch nicht fortgteführt worden. Dann gibt es einen T-1000 der dem Widerstand angehört und von Skynet, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart gejagt wird. Auch dieser, da er den Platz einer Mutter eingenommen hat, erfährt mehr und mehr wie es ist sich wie ein MEnsch zu verhalten. Man erfährt so viel über so viele Charaktere, die es z.B. der lausige 3. Terminator-Film nicht geschaft hat. Also alle Kritiker der Serie sollten sich eines überlegen. Wollen sie nur den Standard-Terminator-Film in dem Terminator A jemandem vor Terminator B beschützt und das 100 Minuten lang und am Ende ist alles gut? Oder wollen die Kritiker eine Serie die, zugegeben, ihre MAchen und Schwächen hatte, aber deutliche Stärken und eine vernünftige und nachvollziehbare Geschichte Erzählt... und vor allem Glaubwürdig? Ich finde die Serie, zumindest die beiden Staffeln die bislang produziert wurden, großartig. VOLLE 5 Sterne.
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