Eins vorweg: wer hier eine konsequente Fortsetzung von der "Terminator"-Reihe erwartet, wird maßlos enttäuscht werden, denn "Terminator 3" hat nur den Titel und den UR-Terminator (gespielt von Arnold Schwarzenegger) mit den beiden Vorgängern gemeinsam. Ach ja, natürlich wird wieder die Story aufgegriffen, in der Maschienen mit Hilfe eines Super-Computers die Weltherrschaft an sich reißen und viele Menschen töten. Diesmal muss jedoch nicht nur John Connor, der spätere Anführer der verbliebenen Menschheit, beschützt werden, sondern auch seine späteren Mitkämpfer; und da kommt der allseitsbekannte gute Terminator ins Spiel, der dieses Mal jedoch gegen eine weibliche Terminatrix (Kristanna Loken) kämpfen muss...
Bisher wurde die "Terminator"-Reihe von dem Fluch der Fortsetzung verschont, da Teil 2 sogar deutlich besser ist als 1, jedoch ändert sich diese Tatsache mit diesem Film: die dichte Atmosphäre und der Ernst, der die ersten beiden Teile ausmachte, sind hier praktisch nicht mehr vorhanden. Außerdem enthält dieser Film viel zu viele komische Einlagen, die nicht so recht ins Bild des Terminators passen. Aus dem einstigen Killer-Cyborg ist nun eine Roboter-Witzfigur geworden, die den Flair der Vorgänger komplett zerstört.
"Terminator 3" mag ein passabler Actionfilm für zwischendurch sein, jedoch werden Fans und Kenner bodenlos enttäuscht werden, weil dieser Abschluss eher an ein B-Movie erinnert und bei weitem nicht an die Qualität der zwei Vorgänger reicht.
Popcorn-Kino ist nun beim Terminator angekommen...