Mit dem weilweiten Angriff Skynets erschließt Naraghi erst wirklich das Terminator Universum für das Medium Comic. Damit werden auch erste Unterschiede zum Film aufgezeigt, in dem bisher nur ein Angriff Skynets auf Los Angeles und Umgebung geschildert wurde. Mit dem weltweiten Angriff schafft Naraghi neue Möglichkeiten für neue Geschichten um neue Helden, wovon er auch in seiner Story um eine Widerstandsgruppe in Detroit Gebrauch macht. Auch die Terminatoren verfügen noch nicht über ein menschenähnliches Aussehen, so dass auch hier Raum und Zeit für Entwicklungen gegeben ist.
Die Handlung selbst ist teilweise vielleicht etwas zu vorhersehbar erzählt, aber Naraghi besticht durch seinen gradlinigen und konsequenten Handlungsaufbau.
Neben der Öffnung von Terminator für das Medium Comic vertraut Naraghi auch vertrauten Elementen der Filme. So opfern sich auch hier Menschen, um Skynet schwere Verluste zuzufügen und genau diese Opferbereitschaft erscheint für die Maschinen nicht kalkulierbar. Und genau dies steht neben dieser Opferbereitschaft, die als Teil der Menschlichkeit definiert wird, symbolisch für den Sieg der Individualisten über das übermächtige Kollektiv. Doch auch der Widerstand benötigt einen charismatischen Anführer wie John Connor, an den beispielsweise Elena glaubt, obwohl sie ihn nie gesehen hat, sondern nur seine Stimme hört.
So steht zusammenfassend eine unterhaltende Story, die dem Terminator Universum neue Möglichkeiten für viele neue Stories bietet.
Die Film Adaption selbst ist eher ein Teaser als eine reine Adaption, da nur ein Teil der Handlung wiedergegeben wird. Die wesentlichen Eckpfeiler der Handlung werden konsequent erzählt, während die Feinheiten, wie so oft in Adaptionen, keine Berücksichtigung finden. Dennoch versteht es diese Adaption, Lust auf den Film zu erzeugen und Neugier zu wecken. Nicht mehr, aber auch nicht weniger, war wohl die Intention Mariottes beim Verfassen dieser Film-Adaption.